CH387686A - Vorrichtung zur Erzielung kurzer Anlegebewegung des Bremszylinderkolbens bei Fahrzeugbremsen mit hohem Übersetzungsverhältnis - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung kurzer Anlegebewegung des Bremszylinderkolbens bei Fahrzeugbremsen mit hohem Übersetzungsverhältnis

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Publication number
CH387686A
CH387686A CH1045261A CH1045261A CH387686A CH 387686 A CH387686 A CH 387686A CH 1045261 A CH1045261 A CH 1045261A CH 1045261 A CH1045261 A CH 1045261A CH 387686 A CH387686 A CH 387686A
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CH
Switzerland
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stop
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brake
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Application number
CH1045261A
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English (en)
Inventor
Hjalmar Nilsson Ragnar
Original Assignee
Bromsregulator Svenska Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Erzielung kurzer     Anlegebewegung    des     Bremszylinderkolbens     bei Fahrzeugbremsen mit hohem Übersetzungsverhältnis    Bei Fahrzeugbremsen mit Bremszylinder und die  Bremskraft vom Bremskolben im Bremszylinder auf  die Bremsklötze mit hohem     Kraftübersetzungsverhält-          nis    übertragendem Bremsgestänge fällt der beim  Bremsen zum Anlegen der Bremsklötze gegen die  Räder in Anspruch genommene Anteil des Brems  kolbenhubes verhältnismässig lang und der Verbrauch  an Druckmittel im Bremszylinder entsprechend gross  aus.

   Eine Verkürzung des Anlegewegs des Brems  kolbens durch Verminderung der     Klotzspielräume     lässt sich in den meisten Fällen nicht durchführen,  da der Bau des Bremsgestänges die Grösse der Klotz  spielräume ziemlich genau bestimmt. Es sind deshalb  Vorrichtungen vorgeschlagen worden, die trotz gro  sser     Klotzspielräume    einen kurzen Anlegeweg des  Bremskolbens ermöglichen sollen. Derartige Vorrich  tungen sind z. B. durch die schweizerischen Patente  214 082 und 230 401 bekannt.

   Das     schweizerische     Patent 214 082 schlägt zum Abstützen eines Brems  hebels in einem ein kleineres Übersetzungsverhältnis  bestimmenden Drehpunkt während der Anlegebewe  gung     grundsätzlich    eine ausschaltbare Stütze vor, die  beim Bremsen durch in Abhängigkeit vom Bremshub  wirkende Steuermittel am Ende der Anlegebewegung  ausgeschaltet und während des     Bremslösens    wieder  eingeschaltet wird. Diese Vorrichtung hat den Nach  teil, dass die Ausschaltung der Stütze plötzlich und  der Übergang vom kleineren zum hohen     überset-          zungsverhältnis    schlagartig erfolgt.

   Um diesen über  gang sanfter zu machen und Sicherheit dafür zu er  halten, dass die nach dem Anlegen der Bremsklötze  gegen die Räder einsetzende Entwicklung des Brems  druckes über das hohe und nicht über das kleinere  Übersetzungsverhältnis erfolgt, enthält die später im  schweizerischen Patent 230 401 vorgeschlagene Vor  richtung zum Abstützen des Bremshebels in dem das    kleinere Übersetzungsverhältnis bestimmenden Dreh  punkt eine den     Abstützdruck    begrenzende und den  Übergang vom kleineren zum hohen     übersetzungs-          verhältnis    sanft einleitende Feder.

   Ein Nachteil dabei  ist aber, dass der Widerstand gegen die Anlegebewe  gung, der bei Beginn der Anlegebewegung     immer     am höchsten ist, gerade dann das Entstehen eines  übermässigen     Abstützdruckes    hervorrufen kann, dem  die Feder nachgibt. Da das Nachgeben der Feder als  ein Widerstand gegen die Anlegebewegung wirkt, er  höht es den schon übermässigen Gesamtwiderstand  gegen die Anlegebewegung. Ein zu frühzeitiges Nach  geben der Feder kann einen zu frühzeitigen Über  gang vom kleineren zum hohen     übersetzungsverhält-          nis    hervorrufen, was sich nachteilig auswirken kann.

    Auch die genannte spätere Vorrichtung ist also nicht  völlig befriedigend, obgleich sie wegen des Zusam  menwirkens eines als eine schwenkbar und dank der  genannten Feder nachgiebig getragene Rolle geform  ten     Bremshebelanschlags    mit einem als Rollbahn mit  Abbiegung ausgebildeten Stützanschlag für die Ab  stützung des Bremshebels in dem das kleinere über  setzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt gegen  über der zuerst erwähnten älteren Vorrichtung un  streitige Vorteile bietet.

   Nicht völlig befriedigend ist  die spätere und vorteilhafteste der erwähnten bekann  ten Vorrichtungen auch deswegen, weil sich die  Nachgiebigkeit der nachgiebig getragenen Rolle nicht  leicht den verschiedenen Verhältnissen anpassen lässt,  denen man begegnet, wenn man diese Vorrichtung  einerseits bei einem gewöhnlichen Güterwagen mit  verhältnismässig leichtem Bremsgestänge und einer  3,5 Sekunden nicht unterschreitenden     Bremsanlege-          zeit    und anderseits bei einem     Reisezugwagen    mit  gegebenenfalls mit     Gleitschutzregler    ausgerüsteter  Schnellbremse verwenden will, wo die Bremsanlege-      zeit gegebenenfalls nur einige Bruchteile einer Se  kunde beträgt und das Bremsgestänge sehr schwer  sein kann.

   Eignet sich die Vorrichtung für den erst  genannten Fall, so ist sie im zweiten Falle unbrauch  bar. Auch deswegen, weil der Bewegungswiderstand  des Bremsgestänges von Wagen zu Wagen ziemlich  verschieden ausfallen kann, entstehen Schwierigkeiten  beim Bemessen der Nachgiebigkeit der Feder.  



  Durch die Erfindung ist eine noch weiter ver  besserte Vorrichtung geschaffen, welche die oben ge  schilderten Nachteile der erwähnten bekannten Vor  richtungen grundsätzlich dadurch beseitigt, dass die  Grösse des Widerstandes gegen die Anlegebewegung  bei Beginn dieser Bewegung die Wirkungsweise der  Vorrichtung nicht beeinflusst.  



  Diese Vorrichtung zur Erzielung kleiner Anlege  bewegung des Bremskolbens im Bremszylinder bei  Fahrzeugbremsen mit hohem Übersetzungsverhältnis  besteht in bekannter Weise aus einem Bremshebel,  der sich beim Bremsen     während    der Anlegebewegung  in einem ein kleineres Übersetzungsverhältnis bestim  menden Drehpunkt mittels eines Anschlags gegen  einen Stützanschlag abstützt. In ebenfalls bekannter  Weise ist der eine dieser beiden zusammenwirkenden  Anschläge schwenkbar getragen und federbelastet und  kann demzufolge einem übermässigen     Abstützdruck     zwischen den Anschlägen nachgeben.

   Gemäss der  Erfindung sind aber nun der schwenkbare, feder  belastete Anschlag und der zweite Anschlag einander  derart zugeordnet, dass der     Abstützdruck    zwischen  den zusammenwirkenden Anschlägen in deren gegen  seitiger Lage bei gelöster Bremse, d. h. wenn die  Anlegebewegung beim Bremsen beginnt und der Wi  derstand gegen diese Bewegung am höchsten ist, den  schwenkbaren, federbelasteten Anschlag im selben  Sinn wie die Federbelastung des Anschlags belastet  und beim Anlegen der Bremse erst nach Beginn der  Anlegebewegung infolge einer durch diese Bewegung  bewirkten     Änderung    der gegenseitigen Lage der An  schläge dazu übergeht, der Federbelastung des An  schlags entgegenzuwirken.  



  Vorzugsweise ist der eine der beiden zusammen  wirkenden Anschläge in bekannter Weise als eine  mit Abbiegung versehene Rollbahn für den als Rolle  geformten zweiten Anschlag ausgebildet, wobei ge  mäss der Erfindung der schwenkbar getragene, feder  belastete Anschlag den als Rollbahn mit Abbiegung  ausgebildeten Anschlag darstellt und vorzugsweise  dieser Anschlag den Stützanschlag bildet und die mit  der Rollbahn zusammenwirkende Rolle um den das  kleinere Übersetzungsverhältnis bestimmenden Dreh  punkt des Bremshebels drehbar gelagert ist.  



  Eine derartige Ausführungsform der erfindungs  gemässen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.  Es zeigt:       Fig.    1 und 2 die Vorrichtung in Draufsicht in  der Lage bei gelöster Bremse bzw. in der Lage am  Ende der Anlegebewegung, wo der Übergang vom  kleineren zum hohen Übersetzungsverhältnis stattge  funden hat, und         Fig.    3 in grösserem Massstab den schwenkbaren  Stützanschlag in der erstgenannten Lage.  



  In     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 einen am einen  Ende mit der Kolbenstange 2 des Bremszylinders 3  gelenkig verbundenen Bremshebel, dem in bekannter  Weise ein     Abstützglied    4 zugeordnet ist, das zur  Abstützung des Bremshebels in irgendeinem, ein  hohes Übersetzungsverhältnis bestimmenden, Dreh  punkt dient. Zur Steuerung des an der Kolben  stange 2     angelenkten    Ende des Bremshebels 1 ist in  bekannter Weise ein Steuerarm 5 vorgesehen.

   Am  Bremshebel 1 ist um einen ein kleineres     übersetzungs-          verhältnis    bestimmenden Drehpunkt des Hebels eine  Rolle 6 drehbar gelagert, die als Anschlag mit dem  in     Fig.    3 am deutlichsten gezeigten Stützanschlag 7  zusammenwirkt, der um einen     Festpunktzapfen    8  schwenkbar gelagert ist. In der in     Fig.    1 und 3  gezeigten Ausgangslage bei gelöster Bremse stützt sich  der Stützanschlag 7 unter der Wirkung einer Feder 9  gegen ein     Festpunktglied    10 ab. Mit der Rolle 6  wirkt auch in bekannter Weise ein Hebelmechanis  mus 11 zusammen, der zur Betätigung des eine  feste Gleitbahn 12 entlang verschiebbaren Stützglie  des 4 dient.  



  Die mit der als Anschlag dienenden Rolle 6 zu  sammenwirkende Anschlagfläche des Stützanschla  ges 7 ist, wie aus     Fig.    3 hervorgeht, als eine mit  Abbiegung versehene Rollbahn 13 für die Rolle 6  ausgebildet, und die beiden zusammenwirkenden An  schläge 6 und 7 sind, wie ebenfalls aus     Fig.    3 her  vorgeht, einander derart zugeordnet, dass der Ab  stützdruck zwischen ihnen in der Lage bei gelöster  Bremse, d. h. in der Ausgangslage der Anlegebewe  gung der Bremse, den schwenkbaren Anschlag 7 im  selben Sinne wie die Belastung durch die Feder 9  belastet. Mit anderen Worten trägt der     Abstützdruck     zwischen den Anschlägen 6 und 7 bei Beginn der  Anlegebewegung dazu 'bei, den schwenkbaren An  schlag 7 in der Ausgangslage zurückzuhalten.

   Es  ist somit mechanisch ausgeschlossen, dass der bei  Beginn der Anlegebewegung stets seinen Höchstwert  aufweisende Widerstand gegen diese Bewegung und  der sich nach diesem Widerstand richtende     Abstütz-          druck    zwischen den zusammenwirkenden Anschlä  gen 6, 7 ein zu frühzeitiges Nachgeben des schwenk  baren, federbelasteten Anschlags 7 und dadurch einen  zu frühzeitigen Übergang vom kleineren zum hohen  Übersetzungsverhältnis hervorrufen kann.

   Erst nach  Beginn der Anlegebewegung und im Laufe derselben,  wenn sich der Widerstand gegen die Bewegung ver  mindert hat, beginnt der dann auch verminderte       Abstützdruck    der Federbelastung des schwenkbaren  Anschlags 7 entgegenzuwirken und dadurch in der  an sich bekannten Weise den erwünschten Übergang  vom kleineren zum hohen Übersetzungsverhältnis  sicherzustellen und sanft zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Erzielung kurzer Anlegebewe gung des Bremszylinderkolbens bei Fahrzeugbremsen mit hohem Übersetzungsverhältnis, bestehend aus einem Bremshebel, der sich beim Bremsen während der Anlegebewegung in einem ein kleineres Über setzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt mittels eines Anschlags gegen einen Stützanschlag abstützt, wobei der eine dieser beiden zusammenwirkenden Anschläge schwenkbar gelagert und federbelastet ist und demzufolge einem übermässigen Abstützdruck zwischen den Anschlägen nachgeben kann, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare, federbelastete Anschlag und der zweite Anschlag einander derart zugeordnet sind,
    dass der Abstützdruck zwischen den zusammenwirkenden Anschlägen in deren gegenseiti ger Lage bei gelöster Bremse den schwenkbaren, federbelasteten Anschlag im selben Sinne wie die Federbelastung des Anschlags belastet und beim An legen der Bremse erst nach Beginn der Anlegebewe gung infolge einer durch diese Bewegung bewirkten Änderung der gegenseitigen Lage der Anschläge dazu übergeht, der Federbelastung des schwenkbaren An schlags entgegenzuwirken. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei welcher der eine der beiden zusammenwirkenden Anschläge als eine mit Abbiegung versehene Rollbahn für den als Rolle geformten zweiten Anschlag ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbar gela-. gerte, federbelastete Anschlag den als Rollbahn mit Abbiegung ausgebildeten Anschlag darstellt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbar getragene, federbelastete und als Roll bahn mit Abbiegung ausgebildete Anschlag den Stützanschlag bildet und die mit der Rollbahn zu sammenwirkende Rolle um den das kleinere über setzungsverhältnis bestimmenden Drehpunkt des Bremshebels drehbar gelagert ist.
CH1045261A 1960-09-26 1961-09-08 Vorrichtung zur Erzielung kurzer Anlegebewegung des Bremszylinderkolbens bei Fahrzeugbremsen mit hohem Übersetzungsverhältnis CH387686A (de)

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