CH387773A - Einrichtung zur kompoundierten Erregung eines Synchrongenerators - Google Patents

Einrichtung zur kompoundierten Erregung eines Synchrongenerators

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CH387773A
CH387773A CH1001060A CH1001060A CH387773A CH 387773 A CH387773 A CH 387773A CH 1001060 A CH1001060 A CH 1001060A CH 1001060 A CH1001060 A CH 1001060A CH 387773 A CH387773 A CH 387773A
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transformer
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current
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CH1001060A
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Kurt Dr Becker
Heinz Dipl Ing Rosenberg
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Siemens Ag
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/26Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
    • H02K19/30Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description


  Einrichtung zur     kompoundierten    Erregung eines     Synchrongenerators       Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur       kompoundierten    Erregung eines Synchrongenerators,  vorzugsweise zur Erzielung einer konstanten Spannung.  



  Es sind bereits mehrere Einrichtungen bzw. Schal  tungen bekanntgeworden, bei denen ein Erregungs  transformator verwendet wird, in dem eine     strom-    und  eine spannungsproportionale     Durchflutung        vektoriell     addiert werden und der entsprechende Sekundärstrom  über Gleichrichter dem Erregerkreis der Maschine zu  geführt wird. An einer sehr bekannten Einrichtung  dieser Art (Dr. Harz) ist der primären Spannungs  wicklung des Erregertransformators ein Kondensator  parallel- und beiden zusammen eine Drossel vorge  schaltet.

   Zwecks Erläuterung des Standes der Technik  ist die Funktion eines solchen Gerätes an einem Aus  führungsbeispiel an Hand der     Fig.    1 und 2 der Zeich  nung im folgenden ausführlicher dargelegt, und zwar  zeigt die     Fig.    1 die Schaltung eines solchen Gerätes und  die     Fig.2    das dazugehörige grundsätzliche     Vektor-          Diagramm.    1 bedeutet darin den Generator, der über  einen Erregungsgleichrichter 2 mit dem erforderlichen  Erregerstrom gespeist wird. 3 stellt den von dem Gene  rator gespeisten Verbraucher dar.

   Der Gleichrichter 2  ist an die Sekundärwicklung     wE    des Erregungstrans  formators 6 angeschlossen, dessen Primärseite von der  Spannungswicklung     wu    und der Stromwicklung     wJ     gebildet wird. In dem Stromkreis der Spannungs  wicklung     wu    liegt die Drossel 4, und parallel zu der  Spannungswicklung     wu    ist der Kondensator 5 ge  schaltet.     UG    bedeutet ferner die     Generatorklemmen-          spannung    und     Uv    die Verbraucherspannung.

   Mit JG  ist der     Generatorstrom,    mit     Jv    der Verbraucherstrom  und mit JE der dem     Gleichrichter    zugeführte Erreger  strom bezeichnet.  



  Wenn sich bei einem solchen Erregungsgerät die  Drossel 4 mit dem Kondensator 5 in Resonanz befin  det, so kann bei Vernachlässigung des     Ohmschen       Widerstandes der Drossel 4 der aufgedrückten Span  nung     Üv    nur durch einen Strom JU das Gleichgewicht  gehalten werden, der nicht durch die Drossel 4 und den  Kondensator 5     fliesst,    sondern durch die Drossel 4  allein und dort einen induktiven Spannungsabfall des  Betrages     Uv    hervorruft.

   Somit muss dieser der Span  nung     Üv    proportionale und um 90  nacheilende       Magnetisierungsstrom    JU als eingeprägter Strom durch  die primäre Spannungswicklung     wu    des Transfor  mators 6     fliessen.    Durch die zweite Primärwicklung     wJ     dieses Transformators     fliesst    der     Generatorstrom        JG,     also ebenfalls ein eingeprägter Strom.

   Wäre der  Transformator 6 ein idealer Stromwandler, so würde  seine Sekundärwicklung     wF,    einen Erregerstrom JE  abgeben, der für eine Übersetzung 1:1:1 gemäss     Fig.    2  die     Vektorsumme    von JG und JU wäre, wie es unter  gewissen vereinfachenden Voraussetzungen die Erre  gung für konstante Spannung erfordert.

   Der Erreger  strom JE bliebe dann von der Bürde dieses Strom  wandlers, gebildet aus der Erregerwicklung des     Gene-          rators    1, dem Gleichrichter 2 und bei     Innenpolmaschi-          nen    auch noch von dem     Bürstenübergangswiderstand     an den Schleifringen unabhängig, was für eine zuver  lässige Selbsterregung und Temperaturunabhängigkeit  der     Generatorspannung    erforderlich ist.

   Um den  Transformator 6 mit den notwendigen Stromwandler  eigenschaften zu versehen, ist er, wie jeder Strom  wandler, gegenüber einem Leistungstransformator  gleicher Nennleistung     überzudimensionieren,    was durch  Parallelschaltung eines in     Fig.    1 gestrichelt eingezeich  neten Kondensators 7 ergänzt werden kann. Will man  aber mit Rücksicht auf die     Erregerwicklung    die Erre  gerspannung niedrig halten, so wird der Kondensator 7  gross und schwer.

   Zur Erzielung von Spannungskon  stanz in einem gewissen Frequenzbereich und zwecks      besserer Anpassung an jene     Generatoreigenschaften,     die im     Erregungsvektordiagramm    nach     Fig.    2 nicht  berücksichtigt sind, wird hierbei die Resonanzfrequenz  öfters unter die Nennfrequenz verlegt. Ein solches  Erregungsgerät ist in mehrfacher Hinsicht unvorteil  haft. Einmal hat es einen viel zu hohen Raum- und  Gewichtsbedarf. Ferner wird durch     Blindstromauf-          nahme    die Selbsterregung erschwert und die Erreger  leistung des Generators erhöht. Ausserdem sind bei       Innenpolgeneratoren    Schleifringe erforderlich.

   Im  folgenden wird nun eine dem gleichen Zweck dienende  Einrichtung gezeigt, welche die genannten Nachteile  nicht besitzt.  



  Das erfindungsgemässe Erregungsgerät ist in der  Weise ausgebildet, dass in mindestens einer Phase der  primären Spannungswicklung des Erregungstransfor  mators ein     kapazitives    Element vorgeschaltet ist. Der  Erregungstransformator und das     kapazitive    Element  sind dabei vorzugsweise so bemessen, dass die Span  nungsresonanz zwischen diesen beiden Elementen bei  Betriebsfrequenz auftritt. Primäre Stromwicklungen  des Erregungstransformators können hierbei ent  gegengesetzt zu primären Spannungswicklungen gepolt  sein. Der Erregungstransformator ist ferner vorteilhaft  als     Luftspalttransformator    (analog einer Luftspalt  drossel) ausgebildet.

   Ein solches Erregungsgerät hat  den Vorteil, dass es einfacher und billiger in der Her  stellung ist und ausserdem Blindleistung abgibt, wo=  durch die Selbsterregung des Generators gefördert  und dessen Erregerleistung vermindert wird. Ferner  können gegebenenfalls bei     Innenpolmaschinen    Schleif  ringe vermieden werden.  



  Eine weitere zweckmässige Ausbildung der erfin  dungsgemässen Erregungseinrichtung besteht darin,  dass der Erregertransformator nach Art einer Induk  tionsmaschine ausgeführt ist, deren Läufer mit der zu  erregenden Maschine gekuppelt ist und eine Wicklung  trägt, die über     mitrotierende    Gleichrichter die Erreger  wicklung speist. Dadurch lassen sich folgende Vorteile  erzielen:  Werden mehrphasige     Ständerwicklungen        desTrans-          formators    so angeschlossen, dass sich die von ihnen er  zeugten Drehfelder im Gegensinn zum Läufer bewegen,  so wird ein Teil der sekundär abgegebenen     Erreger-          Leistung    mechanisch erzeugt und dadurch der Primär  kreis entlastet.

   Diese Entlastung, d. h. Verminderung  der auf der Primärseite elektrisch aufzubringenden  Leistung, wird um so grösser, je höher die relative  Drehfrequenz zwischen Ständer und Läufer des erfin  dungsgemässen Erregertransformators ist und kann  daher durch Erhöhung der Polzahl gegenüber der der  zu erregenden Maschine gesteigert werden. Die  Sekundärwicklung (Läuferwicklung) gibt dann eine  gegenüber der Primärfrequenz entsprechend erhöhte  Frequenz ab, was die     Glättung    des gleichgerichteten  Erregerstromes begünstigt. Werden - z.

   B. bei Ein  phasengeneratoren - die Primärwicklungen des erfin  dungsgemässen Erregertransformators einphasig ge  speist, erzeugen also ein räumlich stillstehendes  Wechselfeld, so kann der Läuferwicklung ein symme-         trischer,    also von gegenläufigen Komponenten freier       Mehrphasenstrom    entnommen werden, sofern die Pol  zahlen von Transformator und zu erregender Maschine  gleich gross sind. Diese Phasenwandlung zwischen  Ständer und Läufer ist hinsichtlich der Welligkeit des     E     gleichgerichteten Erregerstromes sehr vorteilhaft.  



  Wie leicht abgeleitet werden kann, bleibt bei pri  märer Spannungsresonanz des Erregertransformators       mit    den vorgeschalteten Kondensatoren auch bei der  erfindungsgemässen, mit Frequenz- bzw. Phasenwand-     s          lung    arbeitenden und einen Teil der Erregerleistung  mechanisch zugeführt erhaltenden Ausbildung des  Transformators der Vorteil bestehen, dass der Sekun  därstrom als eingeprägter, d. h. vom Widerstand  seines Kreises unabhängiger Strom     fliesst,    wodurch die       Generatorerregung    temperaturunabhängig erfolgt.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen  Erregungseinrichtung ist wieder in Verbindung mit  einem     Einphasengenerator    in     Fig.    3 und das dazu  gehörige grundsätzliche     Vektordiagramm    in     Fig.    4 dar  gestellt. Wie man hieraus ersieht, entfallen hierbei die  Kondensatoren 5 und 7 sowie die     Luftspaltdrossel    4  der in den     Fig.    1 und 2 dargestellten Schaltung. An ihre  Stelle treten der     Seriekondensator    8 und das induktive  Element des Resonanzkreises.

   Es wird durch den Drei  wicklungstransformator 9 gebildet, von dem im Gegen  satz zum Transformator 6 in     Fig.    1 keinerlei Strom  wandlereigenschaften verlangt werden. Mit Rücksicht  auf die Resonanz sowie aus einem später noch erläu  terten Grunde ist der Transformator 9 meist als       Luftspalttransformator    ausgebildet. Bei den folgenden  Ausführungen wird der     Ohmsche    Widerstand der  Wicklung     wu    nicht berücksichtigt. Die Wirkwider  stände der beiden anderen sowie die     Streureaktanzen     aller drei Wicklungen des Transformators sind im  übrigen grundsätzlich ohne     Einfluss.     



  Befindet sich der einen     kapazitiven    Widerstand dar  stellende Kondensator 8 mit der     Leerlaufreaktanz    der  Wicklung     wu    in Resonanz, so kann ein Strom, der  durch diese beiden Elemente     fliesst,    keine     EMK    erzeu  gen, die     Üv    das Gleichgewicht hält, was ja das Wesen  der Spannungsresonanz ist. Deshalb muss die Wirkung  jenes     Magnetisierungsstromes        ju,    den die Wicklung       wu    ohne vorgeschalteten Kondensator aufnehmen  würde, von den beiden anderen Wicklungen     wj    und       wF,    aufgebracht werden.

   Bei Annahme eines Über  setzungsverhältnisses 1:1:1 bedeutet dies, dass die       Vektorsumrne    der beiden anderen Wicklungsströme  den     Magnetisierungsstrom        ju    ergeben muss. Da nun  durch die Wicklung     wj    der eingeprägte Strom -JG       fliesst,    so muss der Strom durch die Wicklung     ivE    der       Vektorgleichung     JE     -f-        (-J(;)    = JU  genügen, d. h. es ist die     Erregerstromgleichung     <I>JE = JU</I>     'i-   <I>JG</I>  erfüllt, wie dies in     Fig.    4 dargestellt ist.

   Während es bei  der anfangs beschriebenen Schaltung von den Strom-           wandlereigenschaften    des Erregertransformators ab  hängt, ob und wie weit diese Gleichung gilt, ist sie hier  bei Resonanz und widerstandsfreier Wicklung     wu     streng und vollkommen unabhängig von den Wider  ständen im Erregerkreis erfüllt. Der besondere Effekt  einer solchen Schaltung besteht darin, dass im Reso  nanzfall nicht nur der     Magnetisierungsstrom        ju    (ge  mäss dem an sich bekannten     Boucherot-Effekt),     sondern auch der Strom JG dem Sekundärkreis aufge  zwungen wird, obwohl zwischen dem Primärkreis JG  und dem Kondensator 8 gar keine Resonanz herrscht.  



  In der     Fig.    5 ist nun ein     Vektorbild    der Spannungen,  Ströme und     Durchflutungen    für allgemeine Über  setzungsverhältnisse bei Resonanz und Vernachlässi  gung des Wirkwiderstandes von     wu    sowie der Trans  formatoreisenverluste bei einem erfindungsgemässen  Erregungsgerät dargestellt.

   Der Spannungsvektor     Üv     erfordert dabei eine von den Wicklungen     wa    und WE  aufzubringende     Durchflutung        Öuv.    Da     ivi    den einge  prägten     Durchflutungsvektor        OJG        1I    JG liefert, muss     WE     zur Ergänzung den     Durchflutungsvektor        0E    erzeugen.  Hierzu ist eine Spannung     ÜE    erforderlich, die infolge  des Streuspannungsabfalles in WE dem Strom mehr  oder weniger voreilt.

   Zur Erzeugung von     1'IE    muss der  Transformator eine der Spannung     UE    um 90  vor  eilende     Gesamtdurchflutung        ORes    führen. Da die       Durchflutungsvektoren    der Wicklungen     wJ    und     wE     schon festliegen     (OjG    und     0E),    so muss ihre Summe       Üuv    durch den     Durchflutungsvektor    Öl der Span  nungswicklung     wu    auf     ÖRee    ergänzt werden.

   Der       Durchflutungsvektor    Öl bedingt den von der Span  nungswicklung     wu    aufgenommenen Strom     j1,    der im  allgemeinen gegen     Üv    und     UE    ausgeprägt     kapazitiv    ist,  also dem Generator Blindleistung zuführt. Der Vektor       J,    bildet die     Vektordifferenz    zwischen dem Generator  strom JG und dem Verbraucherstrom     iv    und trägt zum  Spannungsgleichgewicht hinsichtlich     Uv    nichts bei.

    Dagegen wird in der Wicklung     wi    die in Gegenphase  zu     ÜE    liegende Spannung     TTl    induziert, da     wi    und WE  gegensinnig angeschlossen sind. Die Spannung     f,     bildet dabei die     vektorielle        Differenz    zwischen     Üv    und       ÜG.    Bei Berücksichtigung des     Ohmschen    Widerstandes  der Wicklung     wU    tritt zum Differenzvektor     ZIl    noch ein  in Gegenphase zu     J1    liegender     Ohmscher    Abfall hinzu.  



  Das nach     Fig.    3 geschaltete Erregungsgerät wird  mit der Verbraucherspannung     Uv    und dem Generator  strom J gespeist. Erfindungsgemäss kann das Gerät  auch mit der     Generatorspannung    JG und dem Ver  braucherstrom     Jv    gespeist werden. Zwischen diesen  beiden extremen Fällen kann ein Ausgleich geschaffen  werden, indem gemäss der Erfindung die Stromwick  lung     wi    in beliebigem Verhältnis unterteilt und die  Spannungswicklung     wu    an den zwischen den beiden  Teilwicklungen     wal    und     waz    liegenden     Anzapfungs-          punkt    angeschlossen werden.

   Eine solche Schaltung des    Erregungsgerätes ist in der     Fig.    6 der Zeichnung dar  gestellt.  



  In manchen Fällen kann ferner die Erregungsein  richtung gemäss der Erfindung auch so ausgebildet sein,  dass Wicklungen des     Erregungstransformators    min  destens teilweise zu einer Sparschaltung vereinigt  sind. So kann z. B. die Stromwicklung     wi    mit der  Sekundärwicklung WE des Erregungstransformators zu  einer Sparschaltung vereinigt sein. Auch bei dieser in       Fig.    7 dargestellten Sparschaltung ist der in     Fig.    6 ge  zeigte Anschluss der Wicklung     wu    an eine     Anzapfung     der Wicklung     wi    möglich.  



  Mit Rücksicht auf     Frequenzgang    und Generator  anpassung kann ebenso wie bei der     vorbekannten     Erregungsschaltung auch bei der vorgeschlagenen  Erregungsschaltung die Resonanzfrequenz mehr oder  weniger von der Nennfrequenz abweichend festgelegt  werden. Durch passende Bemessung des     Ohmschen     Widerstandes im Kreise der Wicklung     wu    sowie  gegebenenfalls durch Parallelschaltung einer     mit        Ohm-          schem    Widerstand behafteten Drossel zum Konden  sator 8 kann die Anpassung des Erregergerätes an den  Generator verbessert, d. h. beispielsweise bei Frequenz  abweichungen eine ausreichende Spannungskonstanz  erzielt werden.

   Eine weitere Beeinflussungsmöglichkeit  ist ferner noch durch die Sättigungsgrenze des Trans  formators 9 gegeben, bei deren Überschreitung - d. h.  von einer gewissen Erregerspannung     UE    aufwärts - die  Resonanzfrequenz mit wachsendem Erregerstrom JE  zunimmt.  



  Bei Ausbildung des Transformators 9 als Luftspalt  transformator kann ferner dieser Transformator in an  sich bekannter Weise mit rotierendem Sekundärteil  und ruhendem Primärteil ausgeführt sein. Es können  dann bei     Innenpolmaschinen    Schleifringe dadurch ver  mieden werden, dass die Wicklungen     wu    bzw.     wi     ruhen, während die Wicklung     wF,    sowie der Gleich  richter mit dem Läufer rotieren.  



  In dem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung in  Verbindung mit     Einphasenmaschinen    dargestellt; das  Erregungsgerät kann aber auch ohne weiteres nach dem  gleichen Prinzip mehrphasig ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur kompoundierten Erregung eines Synchrongenerators über einen Erregungstransforma tor, bestehend aus mindestens einer primären Span- nungs- und mindestens einer primären Stromwicklung sowie mindestens einer den Erregerkreis des Generators über Gleichrichter speisenden Sekundärwicklung, da durch gekennzeichnet, dass in mindestens einer Phase der primären Spannungswicklung (wU) des Erregungs transformators ein kapazitives Element (8) vorgeschal tet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine solche Bemessung des Erregungstrans formators und des kapazitiven Elementes, dass die Spannungsresonanz zwischen diesen beiden Elementen bei Betriebsfrequenz auftritt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass primäre Stromwicklungen (wa) des Erregungstransformators entgegengesetzt zu primären Spannungswicklungen (wU) gepolt sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Erregungstransformator als Luftspalttransformator (analog einer Luftspaltdrossel) ausgebildet ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die primäre Spannungswicklung des Erregertransformators statt an der Verbraucherspan nung (Uv) an der Generatorspannung (UG) liegt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stromwicklung (wJ) unterteilt und die Spannungswicklung (wU) an den zwischen den beiden Teilwicklungen (wJ, bzw. wJ2) liegenden An zapfungspunkt angeschlossen ist (Fig. 6). 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Wicklungen des Erregertransfor- mators mindestens teilweise zu einer Sparschaltung vereinigt sind (Fig. 7). 7. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Luftspalttran.sformator mit rotierendem Sekundärteil und ruhendem Primärteil ausgebildet ist. B. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregertransformator nach Art einer Induktionsmaschine ausgeführt ist, deren Läufer mit der zu erregenden Maschine gekuppelt ist und eine Wicklung trägt, die über mitrotierende Gleichrichter die Erregerwicklung speist. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregertransformator mit anderer, vorzugsweise grösserer Polzahl ausgeführt ist als die von ihm erregte Maschine. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregertransformator primär für einphasigen und sekundär für mehrphasigen Betrieb eingerichtet ist.
CH1001060A 1959-09-05 1960-09-05 Einrichtung zur kompoundierten Erregung eines Synchrongenerators CH387773A (de)

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