CH387777A - Steuereinrichtung zur Tastung eines Umrichters - Google Patents

Steuereinrichtung zur Tastung eines Umrichters

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CH387777A
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CH
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voltage
inverter
grid
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gas discharge
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CH918961A
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Robert Dipl Ing Schnoerr
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
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Description


  Steuereinrichtung zur     Tastung    eines Umrichters    Zur Erzeugung von Wechselspannungen einer von  der Netzfrequenz eines gegebenen Wechselstromnetzes  abweichenden Frequenz mittels eines sogenannten Um  richters ist es vorteilhaft, fremdgeführte Wechselrichter  zu verwenden, die an einen gesteuerten oder     unge-          steuerten    Gleichrichter angeschlossen sein können.  Eine derartige Anordnung eines Gleichrichters und  eines mit diesem verbundenen Wechselrichters wird als  Umrichter mit     Gleichstromzwischenkreis    bezeichnet.

    Als Gleichrichter können beispielsweise gesteuerte       Gasentladungsstromrichter    oder     Halbleitergleichrich-          ter-Anordnungen    verwendet werden.  



  Ein     Prinzipschaltbild    einer bekannten Anordnung  eines     zweipulsigen    fremdgeführten Wechselrichters in  der     Mittelpunktschaltung    zeigt     Fig.    1. Er besteht aus  zwei gesteuerten     Gasentladungsröhren    1 und 1', einem  Transformator 2 mit einer einphasigen Primärwicklung  und einer zweiphasigen Sekundärwicklung in Mittel  punktschaltung, einem Kondensator 3 und einer in die  Gleichstromzuleitung des Wechselrichters eingeschalte  ten Drossel 4. Die Steuerung der Röhren erfolgt durch  ein Gittersteuergerät 5, das für die erzeugte Wechsel  spannung     frequenzbestimmend    ist.

   Mittels eines  Schalters 6 kann der Wechselrichter an die beispiels  weise einem Gleichrichter entnommene Eingangs  gleichspannung     Ug    angeschlossen werden. Die Wech  selspannung des Wechselrichters, die mit     u"    bezeich  net ist, kann an der primären     Einphasenwicklung    des  Transformators 2 abgenommen werden.  



  Nach Schliessen des Schalters 6 wird zunächst die  jenige Entladungsröhre, deren Steuergitter gerade eine  positive Spannung erteilt ist, stromführend, wobei der  Gleichstrom     ig    auftreten soll. Hierbei wird infolge der  zwischen der einen sekundären Teilwicklung und der  ganzen Sekundärwicklung des Transformators ent  stehenden Spannungsübersetzung der Kondensator 3    auf eine Spannung bis zum etwa doppelten Betrag der  Gleichspannung     Ug    aufgeladen.  



  Bei Erscheinen eines positiven     Gitterspannungs-          impulses    des Gittersteuergerätes an der bisher ge  sperrten Entladungsröhre zündet nun auch diese,  worauf unter der Wirkung der     Kondensatorspannung     ein mehr oder weniger steil ansteigender, über beide  Entladungsröhren     fliessender    Kreisstrom j entsteht,  dessen Anstieg so lange anhält, bis der in der zuerst  stromführenden     Röhe        fliessende    Differenzstrom     ig-        j     durch Null geht.

   Diesen für gewöhnlich sehr kurzen       Ablösevorgang    der Entladungsröhren bezeichnet man  bekanntlich als     Kommutierung.    In ähnlicher Weise  lösen sich in der Folgezeit die beiden     Gasentladungs-          röhren    1, 1' abwechselnd in der Zeitfolge der Gitter  spannungsimpulse des Gittersteuergerätes ab, wobei  während der Dauer des     Stromflusses    in jeder der beiden  Röhren eine vollständige Umladung des Kondensators  3 von positiver zu negativer Spannung oder umgekehrt  stattfindet.

   Die Kurvenform der auf diese Weise ent  stehenden Wechselspannung wird bekanntlich von der  Kapazität des Kondensators 3, der     Induktivität    der  Drossel 4 und der an der Primärwicklung des Trans  formators 2 anliegenden Belastung bestimmt.  



  Derartige Umrichter, deren Gleichrichter und  Wechselrichter auch     mehrpulsig    ausgebildet sein kön  nen, werden neuerdings in zunehmendem Masse zur  Erzeugung eines Wechselstromes netzfremder Frequenz  in Hochspannungsleitungen zum Zwecke einer soge  nannten Rundsteuerung angewendet. Für eine der  artige Steuerung ist es indessen zur Übertragung einer  bestimmten Information notwendig, den Wechselstrom  und damit den Umrichter impulsmässig zu tasten.  



  Diese     Tastung    des Umrichters könnte     beispielsweise     am     Wechselstromausgang    des Wechselrichters oder  auch im     Gleichstromzwischenkreis,    also im Gleich  stromausgang des Gleichrichters vorgenommen wer-      den. Dem stehen indessen einige Schwierigkeiten  entgegen.  



  Die Spannungshaltung des fremdgeführten Wech  selrichters ist nämlich an eine bestimmte Belastung  gebunden. Bei Fehlen einer Belastung infolge einer  Unterbrechung des Wechselstromkreises würde ein  unzulässig hohes Ansteigen der Wechselspannung des       Wechselrichters    eintreten. Aus diesem Grunde ist in  Verbindung mit der Wegnahme der Wechselstrom  belastung die sofortige Einschaltung einer Ersatzlast er  forderlich.

   Bei einer solchen Umschaltung von der     ge-          gebenenWirklast    während     derTastdauer    auf eine Ersatz  last während der     Tastlücke    ist es jedoch nicht zu vermei  den, dass der Wechselrichter vorübergehend mit der  Summe der Ströme dieser Belastungen beansprucht ist,  was zu einem Kippen des Wechselrichters, also zu  einem Aussetzen der     Kommutierung    führen kann.

      Bezüglich der zweiten genannten Möglichkeit, die       Tastung    des Umrichters im     Gleichstromzwischenkreis     vorzunehmen, ist zu bedenken, dass im vorliegenden  Falle der Anwendung des Umrichters zur Einspeisung  in     eineHochspannungsleitungdieNetzwechselspannung     als Gegenspannung des Wechselrichters auftritt. Diese  Gegenspannung bewirkt, dass die Entladungsröhren des  Wechselrichters bei Erscheinen eines positiven Gitter  spannungsimpulses bereits zünden, bevor die Gleich  Spannung mittels des Schalters 6 eingeschaltet worden  ist, so dass nach Einschalten dieses Schalters eine       Durchzündung    einer Röhre eintreten kann, die ord  nungsgemäss im Rhythmus des     Wechselrichterbetriebes     gesperrt sein soll.

    



  Um diese genannten Nachteile zu vermeiden, sieht  die     Erfindung    für die     Tastung    eines Umrichters, be  stehend aus einem Gleichrichter, einem     Gleichstrorn-          zwischenkreis    und einem fremdgeführten Wechsel  richter mit gittergesteuerten     Gasentladungsröhren    und  einem zugehörigen Gittersteuergerät, vorzugsweise zum  Einspeisen eines Wechselstromes in ein Wechselstrom  netz mit einer über der Netzfrequenz liegenden     Wech-          selrichterfrequenz,    eine Steuereinrichtung vor,

   bei  welcher zwischen den Gleichstromzuleitungen am       Wechselrichtereingang    ein elektromagnetisch oder  elektronisch wirkendes Relais angeordnet ist, das bei  abgeschalteter Eingangsgleichspannung des Wechsel  richters dem Gittersteuergerät eine höhere negative       Gittervorspannung    und bei Einschaltung der Eingangs  gleichspannung des Wechselrichters unmittelbar nach  Erscheinen der Eingangsgleichspannung in Abhängig  keit von dieser dem Gittersteuergerät eine niedrigere  negative     Gittervorspannung    erteilt, welche beiden Vor  spannungen so bemessen sind,

   dass nur bei der niedri  geren     Gittervorspannung    die für den Wechselrichter  betrieb erforderliche Einwirkung der     Gitterspannungs-          impulse    des Gittersteuergerätes auf die     Gasentladungs-          röhren    des Wechselrichters eintritt.  



  Ein Beispiel einer derartigen Steuereinrichtung nach  der     Erfindung    ist in dem Schaltbild,     Fig.    2, wiedergege  ben. Die Schaltung besteht     be        spielsweise    aus der  schon in     Fig.    1 dargestellten Grundschaltung eines         zweipulsigen    Wechselrichters in der Mittelpunkt  schaltung.  



  Zwischen den Gleichstromzuleitungen dieses Wech  selrichters ist die Spule 7 eines Gleichstromrelais, das  einen Ruhekontakt 7a besitzt, angeschlossen. Durch  den im spannungslosen Zustand der Relaisspule 7  bestehenden     Kontaktschluss    ist der positive Pol einer       Hilfsgleichspannungsquelle,    die über zwei     Spannungs-          teilerwiderstände    8 und 9 die Gleichspannungen     U1     und     U2    herstellt, mit der unteren auf Kathodenpoten  tial liegenden Gleichstromzuleitung des Wechselrich  ters verbunden. Der negative Pol dieser Hilfsgleich  spannungsquelle ist mit dem Gittersteuergerät 5  verbunden.

   Die Gesamtspannung     U,        +        Uz    stellt eine  negative     Gittervorspannung    der Röhren 1 dar, die so  hoch bemessen ist, dass die positiven     Gitterspannungs-          impulse    des Gittersteuergerätes 5 steuertechnisch un  wirksam bleiben. Infolgedessen kann auch unter der  Wirkung der am Transformator 2 anliegenden Netz  wechselspannung keine Zündung der Röhren 1 statt  finden. Die Röhren 1 sind völlig gesperrt.  



  Die Verbindungsstelle der     Spannungsteilerwider-          stände    8 und 9 ist über einen     hochohmigen    Widerstand  10 fest mit der unteren Gleichstromzuleitung des  Wechselrichters verbunden.  



  Die Gleichspannung     U2    ist auf Grund der Auslegung  der     Spannungsteilerwiderstände    8 und 9 so bemessen,  dass, sofern sie allein als     Gittervorspannung    der Röhren  1 wirksam ist, die für den     Wechselrichterbetrieb    erfor  derliche Steuerung durch die positiven     Gitterspannungs-          impulse    eintritt.  



  Wird nun der Wechselrichter, beispielsweise durch  Schliessen des Schalters 6 getastet, so wird mit Er  scheinen der Gleichspannung     Ug    am Wechselrichter  die Relaisspule 7 stromführend und der Ruhekontakt 7a  geöffnet. Damit wird die Gleichspannung     U1    als Gitter  vorspannung abgetrennt. Der positive Pol der Gleich  spannung     U2    legt sich nun über den Widerstand 10 an  die untere Gleichstromzuleitung des Wechselrichters,  womit die Gleichspannung     U2    allein als     Gittervor-          spannung    wirksam wird.

   Mit Rücksicht auf die ge  troffene Bemessung von     U.,    werden die     Gitterspannungs-          impulse    des Gittersteuergerätes wirksam, womit der  Wechselrichter unter Zustandekommen des Gleich  stromes     ig    in Funktion tritt.  



  Die Steuereinrichtung ermöglicht mithin ein belie  biges Tasten des Wechselrichters und damit des ganzen  Umrichters, ohne dass durch den     Tastvorgang    eine  anormale Veränderung der Höhe oder der Kurvenform  der Wechselspannung oder die Entstehung einer     Kipp-          gefahr    des Wechselrichters eintritt. Ebenso ist eine vor  zeitige Zündung der     Gasentladungsröhren    unter der  Wirkung der am Transformator anliegenden Netz  wechselspannung vollständig unterbunden.  



  Die Ausbildung der Steuereinrichtung nach der  Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungs  beispiel beschränkt.  



  Abgesehen davon, dass die     Aufschaltung    der Gleich  spannung     Ug    auf den Wechselrichter nicht nur mittels  eines Schalters oder Schützes 6, sondern auch mittels der      Steuerung eines gegebenenfalls gittergesteuerten Gleich  richters, der die     Gleichspannungsquelle    des Wechsel  richters bildet, bewirkt werden kann, kann die mit dem       Tastvorgang    veränderliche     Gittervorspannung    des  Gittersteuergerätes des Wechselrichters auf sehr ver  schiedene Weise geändert werden. So kann anstelle des  elektromagnetisch wirkenden Relais 7 ein mit einer       Hochvakuumröhre    oder mit einem Transistor bestück  tes elektronisches Relais verwendet werden.

   Ebenso  kann die Anordnung der     Gittervorspannungen        U_    und       U,    sowie der Widerstände auf mannigfache Weise ab  geändert sein, ferner kann zu dem gleichen. beabsich  tigten Zweck anstelle eines Ruhekontaktes des Relais  in einer anderen Schaltung ein Arbeitskontakt ver  wendet werden. Bei allen solchen möglichen Anordnun  gen kommt es nur darauf an, dem Gittersteuergerät 5  bei spannungslosem Relais 7 eine hohe und bei Er  scheinen der Gleichspannung     Ug    an dem Relais 7 dem  Gittersteuergerät eine erniedrigte     Gittervorspannung     zu erteilen.  



  Ebenso ist die Anwendung der Erfindung nicht auf       zweipulsige    Wechselrichter beschränkt, sondern auch  auf     höherpulsige    Wechselrichter anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuereinrichtung zur Tastung eines Umrichters, bestehend aus einem Gleichrichter, einem Gleichstrom zwischenkreis und einem fremdgeführten Wechsel richter mit gittergesteuerten Gasentladungsröhren und einem zugehörigen Gittersteuergerät, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den Gleichstromzuleitungen am Wechselrichtereingang ein elektromagnetisch oder elektronisch wirkendes Relais (7) angeordnet ist, das bei abgeschalteter Eingangsgleichspannung des Wech selrichters dem Gittersteuergerät (5)
    eine höhere nega tive Gittervorspannung und hei Einschaltung der Ein gangsgleichspannung des Wechselrichters unmittelbar nach Erscheinen der Eingangsgleichspannung in Ab hängigkeit von dieser dem Gittersteuergerät eine niedrigere negative Gittervorspannung erteilt, welche beiden Vorspannungen so bemessen sind, dass nur bei der niedrigeren Gittervorspannung die für den Wech- selrichterbetrieb erforderliche Einwirkung der Gitter spannungsimpulse des Gittersteuergerätes auf die Gasentladungsröhren (1, 1') des Wechselrichters ein tritt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hilfsgleichspannungsquelle mit zwei die Teilspannungen U,. und U.# bildenden Spannungsteilerwiderständen (8, 9) vorgesehen ist, die so ausgelegt sind, dass unter der Wirkung der Gesamt- spannung U1 -f- U2, als Gittervorspannung des Gitter steuergerätes (5) die Gasentladungsröhren (1) des Wechselrichters völlig gesperrt sind,
    während unter der Wirkung der Teilspannung U2 als Gittervorspannung des Gittersteuergerätes die für den Wechselrichter betrieb erforderliche Einwirkung der Gitterspannungs- impulse des Gittersteuergerätes auf die Gasentladungs- röhren des Wechselrichters eintritt. 2.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines elek- troniagnetisch wirkenden Relais (7) die Spule dieses Relais zwischen den Gleichstromzuleitungen am Wech- selrichtereingang angeschlossen und die als Ruhe stromkontakte ausgebildeten Relaiskontakte (7a) einer seits mit der auf Kathodenpotential der Gasentladungs- röhren (1, l')
    liegenden Gleichstromzuleitung und anderseits mit dem positiven Pol der Hilfsgleichspan- nungsquelle mit der Spannung U1 + U2 verbunden ist, während der positive Pol der Teilspannung U2 über einen hochohmigen Widerstand (10) mit der vor genannten Gleichstromzuleitung verbunden ist.
CH918961A 1960-08-05 1961-08-04 Steuereinrichtung zur Tastung eines Umrichters CH387777A (de)

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