CH387830A - Verfahren zur rationellen Befestigung von Teilen auf Werkstücken, die eine elektrisch leitende Fläche aufweisen, mittels elektrischer Widerstandsschweissung - Google Patents

Verfahren zur rationellen Befestigung von Teilen auf Werkstücken, die eine elektrisch leitende Fläche aufweisen, mittels elektrischer Widerstandsschweissung

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CH387830A
CH387830A CH197463A CH197463A CH387830A CH 387830 A CH387830 A CH 387830A CH 197463 A CH197463 A CH 197463A CH 197463 A CH197463 A CH 197463A CH 387830 A CH387830 A CH 387830A
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welding
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CH197463A
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Ruetschi Charles
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Ruetschi Charles
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
    • H01H11/041Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion
    • H01H11/043Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion by resistance welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


  Verfahren zur rationellen     Befestigung    von Teilen auf     Werkstücken,    die eine     elektrisch     leitende     Fläche    aufweisen, mittels elektrischer     Widerstandsschweissung       Bei der automatischen     Verschweissung    kleiner  Teile und Werkstücke liegt in der automatischen  Positionierung und in der einwandfreien Stromzu  fuhr die Hauptschwierigkeit. Zudem wird     vielfach     verlangt, dass Präzisionsbestandteile durch den       Schweissprozess    keinerlei Veränderungen und Verfor  mungen erleiden sollen.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, kleine Werk  stücke als Rohteile aufzuschweissen und anschliessend  durch mechanische Bearbeitung oder durch Prägen  in die gewünschte definitive und genaue Form zu  bringen. So sind Maschinen gebaut worden, welche  vollautomatisch Silberkontakte auf Relaisfedern auf  schweissen. Die Kontakte werden der Maschine in  Form von Draht zugeführt, der zuerst senkrecht  aufgeschweisst, dann auf eine bestimmte Länge abge  schnitten und schliesslich mit einem Formwerkzeug  in die gewünschte Form geprägt wird. In vielen Fäl  len ist eine Formgebung nach dem Aufschweissen  jedoch technisch undurchführbar oder zu kostspielig.  



  Das nachstehend beschriebene Verfahren gestattet  in solchen Fällen das sehr rationelle Aufschweissen  kleiner, auf Automaten vorfabrizierter Teile, wobei  die Probleme des automatischen Nachschubs und  der Positionierung auf einfache Weise gelöst sind.  



  Die Erfindung bezieht sich daher auf ein Ver  fahren zur rationellen Befestigung von kleinen Teilen  auf Werkstücken, die eine elektrisch leitende Fläche  aufweisen, mittels elektrischer     Widerstandsschwei-          ssung,    und ist dadurch     gekennzeichnet,    dass gleich  artige Teile, die untereinander über mindestens je  eine Verbindungsstelle mit einem Querschnitt, der  kleiner als die zu schweissende Fläche jedes Teiles  ist, verbunden sind, auf der leitenden Fläche ange  schweisst und von den übrigen zusammenhängenden  Teilen durch Wirkung mechanischer Kräfte und/    oder elektrischer Ströme auf die Verbindungsstelle  der benachbarten Teile getrennt werden. Das erfin  dungsgemässe Verfahren ist nachstehend anhand von  Ausführungsformen erläutert.  



       Fig.    1 zeigt die Anwendung des Verfahrens zum  automatischen Aufschweissen von     Bölzchen    auf eine  Platte.     Fig.    2 zeigt die Anwendung des Verfahrens  zum Aufschweissen von Schriftzeichen auf eine Platte.       Fig.    3 zeigt ein Prägewerkzeug zur Fertigung eines  Metallbandes.  



  In der schematischen Schnittzeichnung nach       Fig.    1 ist mit 1 die Platte, mit 2 das aufzuschwei  ssende     Bölzchen    bezeichnet. 3 ist die Verbindungs  stelle, die dieses mit den übrigen, kettenförmig     an-          einanderhängenden        Bölzchen    4 verbindet. Der als  Führung ausgebildete, feststehende Teil 5 und die  bewegliche Backe 6 bilden die Klemmvorrichtung.  Diese ist für den     Schweissprozess    natürlich ange  zogen, um einerseits einen einwandfreien Kontakt  für den über die Stromzuführung 7 hergeleiteten  Schweissstrom zu erzielen, anderseits um den  Schweissdruck, mit welchem das     Bölzchen    gegen die  Platte gepresst wird, aufzunehmen.

    



  Nach dem Verschweissen der Schweissstelle 8  wird die bewegliche Klemmbacke gelöst und die  Platte nach unten gezogen, so dass das nächste     Bölz-          chen    in die Schweissstellung gelangt. Nun wird die       Klemmbacke    wieder angezogen und die Platte weiter  nach unten bewegt, wobei die Verbindungsstelle 3  entweder durch rein mechanische Beanspruchung ent  zweigerissen wird oder unter Zuhilfenahme eines  zweiten, den gleichen Weg wie der Schweissstrom       fliessenden    Stromstosses durchgeschmolzen     wird.     Selbstverständlich können beide Mittel auch gleich  zeitig angewendet werden. Anstelle der Platte kann  natürlich auch die Klemmvorrichtung bewegt werden.

        Sollen zwei oder mehrere     Bölzchen    gleichzeitig auf  geschweisst werden, so kann der Schweissstrom von  einer Klemmstelle über die Platte und zwei Schweiss  stellen in Serie zur anderen Klemmstelle     geführt     werden. Nach dem Durchtrennen der Verbindungs  stelle kann die geschweisste Platte ausgeworfen wer  den, und nach dem Einschub einer neuen Platte  ist die     Maschine    wieder schweissbereit.  



  Das Verfahren hat im beschriebenen Anwen  dungsfalle ausser der grossen Produktionssteigerung  auch verschiedene technische Vorteile.     Bölzchen    wur  den bisher hart aufgelötet oder widerstandsge  schweisst, und anschliessend wurde das     Bölzchen    in  einer zweiten Operation auf die gewünschte Länge  gekürzt. Bei diesem Kürzen durch Abklemmen ent  stand ein häufig störend wirkender Grat. Das be  schriebene Verfahren gestattet das Aufschweissen der       Bölzchen    in der     gewünschten    Länge in einer Ope  ration, wobei die Form des freien Endes     (Anschrä-          gung,        Abrundung)    beliebig gewählt werden kann.  



  Die Fabrikation der     Bölzchen    kann in     nahelie-          gend'er    Weise auf einem Drehautomaten mit um  laufenden Drehstählen erfolgen. Der Draht wird nach  dem Bearbeiten aufgewickelt und in Rollenform der  Schweissmaschine zugeführt.  



  Anstelle des     Drehens    kann die gewünschte Form  der     Bölzchen    auch durch Einrollen ähnlich dem  Vorgang in einer     Gewinderollmaschine    erzeugt wer  den.  



  Das zweite Anwendungsbeispiel des erfindungs  gemässen Verfahrens nach     Fig.    2 'betrifft das Auf  schweissen von länglichen Teilen, z. B. Schriftzeichen,  auf eine Platte. Mit 1 ist die um die Achse 2 dreh  bar gelagerte Platte bezeichnet; 3 ist ein im Schnitt  gezeichnetes Metallband, in welches die Teile 4 etwas  vorstehend eingeprägt sind. Das Band ist so geprägt  und auf seiner Rückseite 5 wenn notwendig bear  beitet, dass die Teile 4 nach dem Schweissen an den  Schweissstellen 6 mit geringem Kraftaufwand aus dem  Band gerissen werden können. Mit 7 ist die     linien-          förmige    Trennstelle bezeichnet, deren     Durchtrennung     ebenfalls unter     Zuhilfenahme    von elektrischem Strom  erleichtert werden kann.

   Auch hier können die Teile  4 der Maschine in Rollenform zugeführt werden.  Nach dem Aufschweissen und Abtrennen eines Tei  les wird die Platte um den gewünschten Winkel  (30 ) gedreht und das Band um ein Element vor-    geschoben. Zur genauen     Situierung    können gleich  zeitig mit den Teilen 4 entsprechende Marken in  das Band geprägt werden. Diese Marken 8 korre  spondieren mit den auf der festen Führungsschiene  9 befindlichen Stiften 10.  



  In     Fig.    3 ist ein Prägewerkzeug zur Fertigung  des Bandes 3 nach     Fig.2    dargestellt. Das Metall  band 3 wird mittels des Stempels 11 in die Matrize  12 gepresst, welche die Teile 13 und     Situierungs-          marken    14 entstehen lässt.  



  Selbstverständlich sind viele weitere Anwendungs  möglichkeiten des Verfahrens gegeben, insbesondere  z. B. das Aufschweissen ganzer Schriftzüge oder das  Aufschweissen von Befestigungsstiften auf Plaketten.  



  Ein Schutz für die Anwendung des Verfahrens  auf Elemente aus dem Gebiet der     Zeitmesstechnik     wird nicht beansprucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur rationellen Befestigung von Teilen auf Werkstücken, die eine elektrisch leitende Fläche aufweisen, mittels elektrischer Widerstandsschweissung, dadurch gekennzeichnet, dass gleichartige Teile, die untereinander über mindestens je eine Verbindungs stelle mit einem Querschnitt, der kleiner als die zu schweissende Fläche jedes Teiles ist, verbunden sind, auf der leitenden Fläche angeschweisst und von den übrigen zusammenhängenden Teilen durch Wirkung mechanischer Kräfte und/oder elektrischer Ströme auf die Veibindungsstelle der benachbarten Teile getrennt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorschub der zu verschwei ssenden Teile durch Zug am zuletzt geschweissten Teil erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorschub der zu verschweissen den Teile durch Nachschieben erfolgt, wobei die Vorschubkraft an einem oder mehreren der noch nicht geschweissten Teile angreift. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Strom zur Durchtrennung der Verbindungsstelle den gleichen Weg wie der Schweiss strom durchfliesst.
CH197463A 1960-02-09 1960-02-09 Verfahren zur rationellen Befestigung von Teilen auf Werkstücken, die eine elektrisch leitende Fläche aufweisen, mittels elektrischer Widerstandsschweissung CH387830A (de)

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