CH387919A - Zeltkonstruktion - Google Patents

Zeltkonstruktion

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CH387919A
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CH
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tent construction
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tent
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CH7895159A
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Frei Otto Ing Dr
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Stromeyer & Co Gmbh L
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/32Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
    • E04H15/58Closures; Awnings; Sunshades
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


  Zeltkonstruktion    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zeltkon  struktion, 'bei der die Dachhaut von Traggliedern,  z. B. von abgespannten oder eingespannten und/  oder schrägen Stützmasten     undjoder    Stützbogen,  getragen wird.    Diese Zeltkonstruktion kennzeichnet sich erfin  dungsgemäss dadurch, dass die Dachhaut durch  schlauchförmige, dem Wasserablauf dienende, durch  den überdachten Raum geführte und in dessen Bo  den verankerte, auf Zug beanspruchte Spannglieder  zwischen den Traggliedern sackartig nach unten ge  zogen ist.  



  Die erfindungsgemässe Zeltkonstruktion ist vor  allem immer dann angebracht, wenn es an Platz für  die Spannseile und für deren     Verankerung    mangelt,  wenn also die verfügbare Grundfläche möglichst rest  los überdacht sein soll, und sofern dann ein solches  Bauvorhaben den verhältnismässig grossen Aufwand  für     Fangseilanordnungen    und für die zugehörigen  standkräftigen     Widerlager    nicht verträgt.

   Dadurch,  dass die erfindungsgemässe Zeltkonstruktion     periphe-          risch    praktisch keinerlei Freigelände nötig hat, weder  für     Spannseilverankerungen    noch für das     Fangseil-          Widerlager    oder dergleichen, wird sie zu einem recht  günstigen Bauprinzip;

   denn es lassen sich demzu  folge Flächen beliebig grosser Ausdehnung ohne wei  teres lückenlos, nämlich durch blosses     Aneinander-          setzen    einzelner Baukörper überdachen, und zwar  nach allen Richtungen hin.     Darüber    hinaus bietet die  Erfindung noch den Vorteil, dass die nutzbare Höhe  des überdachten Raums auch in dessen Randzonen  gross sein kann, da das Regenwasser durch die  erfindungsgemässen Spannglieder ablaufen kann. Die  Erfindung ergibt dadurch eine verhältnismässig     flache     Bauweise, und das wirkt sich bezüglich des Gewichts,  der Einheitlichkeit und der Kosten insbesondere der    tragenden Bauelemente, wie Stützmasten oder der  gleichen, recht vorteilhaft aus.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar rein  schematisch, in sehr verkleinertem     Massstabe    und nur  auf das beschränkt, was zum Verständnis der Er  findung dient. In der Zeichnung zeigt       Fig.    1 eine Zeltkonstruktion mit einem einzigen  Mittelmast, vier schlauchförmigen Spanngliedern und       zwölf    äusseren Stützstangen, und zwar in Seitenan  sicht,       Fig.2    die gleiche Zeltkonstruktion, und zwar  im zu     Fig.    1 gehörenden Grundriss, also von oben  gesehen.  



  Die Zeltkonstruktion nach     Fig.l    besitzt eine  aus     Zelttuchbahnen    zu einer quadratischen Plane       zusammengesetzte    Dachhaut 1, welche durch die  Montage als eine durchweg vorgespannte Dachmem  bran geformt ist, die überall erhebliche, in zueinander  senkrechten Richtungen entgegengesetzte Flächen  krümmungen aufweist und somit     allerorts    bedeutende       Steifigkeit,    d. h. bedeutende Widerstandsmomente ge  gen     Durchstülpen,    Flattern und Schwingen im Winde  besitzt.

   Dort, wo das im Zentrum des Ganzen ange  ordnete tragende Element, der Hauptmast 2, als  Stütze an der Dachhaut angreift, ist deren Fläche zu  dem alles überragenden Kegel a aufgewölbt, und  dort, wo die vier symmetrisch um den Hauptmast 2  herum angeordneten     Polyäthylenschläuche    3 als nach  unten spannende Elemente, als sogenannte Spann  glieder, an der Dachhaut 1 angreifen, ist deren Fläche  zu vier trichterförmigen Vertiefungen b eingezogen.  Letztere bilden die am tiefsten liegenden Stellen der  ganzen Dachhaut 1; denn am Rande wird diese  durch insgesamt zwölf gleiche     Aussenstützstangen    4  auf einer solchen Höhe über dem Gelände gehalten,  die niedriger als a, aber höher als b ist.

   Die Dach-      haut 1 besitzt an den Ansatzstellen der vier sie  vorspannenden     Polyäthylenschläuche    3 Durchbrüche  5, damit das Regenwasser von der Dachhaut 1 in  die Schläuche 3 einlaufen und durch diese in die  bei 6 angedeuteten Abwasserkanäle, Sickergruben  oder dergleichen des Geländes gelangen kann. Bei  dieser Konstruktion sind also Regenrinnen oder der  gleichen am Rande des Daches nicht erforderlich.

    Das Spannen der als     Spannglieder    dienenden Schläu  che 3 erfolgt bei 7, wo die Enden der Schläuche 3  in kräftigen     Muffen,    Flanschen oder dergleichen ge  fasst sind, durch an diesen angebrachte und ander  seits im Boden oder an 6 verankerte Spannschlösser,  Gewindestücke oder andere allgemein bekannte Ma  schinenelemente oder Vorrichtungen, die in der  Zeichnung nicht dargestellt sind. Nächst der Durch  brüche 5, also dort, wo die Schläuche 3 an der  Dachhaut 1 angesetzt sind, ist diese - und übrigens  auch an ihrem Rande und an der Angriffsstelle des  Mastes 2 - verstärkt ausgebildet, was ebenfalls in  der Zeichnung nicht dargestellt ist.

   Mit 8 sind     Ab-          segelungseile    bezeichnet, die aber nur in abgebro  chener Länge skizziert sind.  



  Die     Fig.    2, welche das beschriebene Ausführungs  beispiel von oben gesehen zeigt, braucht nicht näher  erläutert zu werden, da die gleichen Bezeichnungen  wie in der     Fig.    1 verwendet sind. Man erkennt, dass  jedes der vier Spannglieder 3 an einer solchen Stelle  der Dachhaut 1 angreift, welche der Flächenschwer  punkt einer freitragenden     Dachhautfläche,    z. B. der  von den     Aussenstützstangen   <I>4a, 4b</I> und 4c sowie  von dem Hauptmast 2 umgrenzten freitragenden       Dachhautfläche   <I>A</I>     B-C   <I>D</I> ist.

   Dieser freitragende       Dachhautbezirk        A-B-C-D    beträgt im vorliegenden  Ausführungsbeispiele     ?!t    der Gesamtfläche der Dach  haut 1. Jedes der Spannglieder 3 steht also mit  den tragenden Bauteilen (2 und 4) nur über ausge  dehnte Partien der Dachhaut 1 hinweg in kraftschlüs  siger Verbindung, beispielsweise über die Dachhaut  strecke von 5 bis 2.  



  Die schlauchförmigen Spannglieder 3 werden  zweckmässig nicht unmittelbar, sondern über Taschen  oder sonstige Zwischenstücke an der Dachhaut 1  befestigt. An den sackartigen Vertiefungen b oder  Durchbrüchen 5 der Dachhaut 1 können anstatt  jeweils eines einzigen Spanngliedes 3 eine Gruppe  von solchen Spanngliedern 3 angebracht sein und  gegebenenfalls letztere nach dem Boden hin diver  gierend geführt sein, um die Standfestigkeit des Gan  zen zu erhöhen bzw. an randständigen     Absegelungen     8 einzusparen.  



  Von den bisher bekannten Zelt- und     Dachkon-          struktionen    unterscheidet sich die oben beschriebene  Zeltkonstruktion zwar nicht hinsichtlich solcher Bau  teile, welche die Dachhaut tragen, wohl aber hin-    sichtlich derjenigen, welche sie vorspannen und gegen  das Abheben und     Flattern    bei Sogkräften sichern.  Demnach weist ein Zelt der oben beschriebenen Art  die bekannten Tragglieder, z. B. Tragseile oder Trag  netze, oder aber Stützmaste, Stützbögen oder der  gleichen, also durchaus übliche Tragelemente auf,  wohingegen sich die sogenannten Spannseile, die  sonst in grosser Länge das Dach zu überspannen  pflegen, nicht vorfinden oder lediglich nebenher oder  zusätzlich angeordnet sind.

   Statt dessen verwendet  die Zeltkonstruktion gemäss der obigen Beschreibung  lokal an der Dachhaut nach unten angreifende, durch  den überdachten Raum geführte und in dessen Boden  verankerte, auf Zug beanspruchte Spannglieder, und  da diese die Dachhaut am Orte ihres Angriffs sack  artig nach unten einziehen, sind sie nicht als ge  wöhnliche Seile, sondern schlauchförmig, d. h. als  Wasserabläufe ausgestaltet, um das diesen Säcken  zufliessende Regenwasser abzuführen.

   Die oben be  schriebene Zeltkonstruktion unterscheidet sich somit  von den bisher bekannten Ausführungen auch in der  allgemeinen Form und Erscheinung; denn bei allen  bisherigen Konstruktionen finden sich solche sack  artig oder trichterförmig nach unten     durchgestülpte     Spannbezirke der Dachhaut nicht vor, sind im Gegen  teil immer strikte vermieden, da sie ja ohne die  erfindungsgemäss ausgebildeten und angeordneten  Spannglieder das Regenwasser ansammeln, also  schädliche Wassersäcke bilden würden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zeltkonstruktion, bei der die Dachhaut von Trag gliedern getragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachhaut (1) durch schlauchförmige, dem Wasserablauf dienende, durch den überdachten Raum geführte und in dessen Boden verankerte, auf Zug beanspruchte Spannglieder (3) zwischen den Trag gliedern (2, 4) sackartig nach unten gezogen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die schlauchförmigen Spannglieder (3) im Flächenschwerpunkt der von der Stützkonstruktion<I>(4a, 4b, 4c,</I> 2) jeweils umgrenzten freitragenden Dachhautfläche angreift (5). 2.
    Zeltkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannglieder (3) ganz oder teilweise aus Kunststoff oder aus einem Web-, Flecht- oder Strickwerk, oder aus Kombinationen dieser Stoffe bestehen. 3. Zeltkonstruktion nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass von den Spanngliedern (3) wenigstens einige derselben schräg durch den überdachten Raum, zweckmässig nach innen zu schräg gerichtet, geführt sind.
CH7895159A 1959-11-01 1959-11-01 Zeltkonstruktion CH387919A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0093738A4 (de) * 1981-11-13 1984-06-05 Cannon S & M Pty Ltd Überdachung.
US4677999A (en) * 1983-07-13 1987-07-07 S. & M. Cannon Pty. Ltd. Canopy
WO1993003244A1 (en) * 1991-08-02 1993-02-18 Lynch James P Clear span tent structure

Cited By (4)

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