CH387972A - Einrichtung zur Wiedergabe von Magnetogrammen - Google Patents

Einrichtung zur Wiedergabe von Magnetogrammen

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CH387972A
CH387972A CH1060960A CH1060960A CH387972A CH 387972 A CH387972 A CH 387972A CH 1060960 A CH1060960 A CH 1060960A CH 1060960 A CH1060960 A CH 1060960A CH 387972 A CH387972 A CH 387972A
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CH
Switzerland
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hall voltage
short
strip
systems
circuit
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Application number
CH1060960A
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English (en)
Inventor
Kuhrt Friedrich Dr Dipl-Phys
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description


  Einrichtung zur Wiedergabe von     Magnetogrammen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  zur Wiedergabe von Signalen auf einem     Magneto-          grammträger,    insbesondere einem Magnettonband,  unter Verwendung eines Wiedergabekopfes mit     Hall-          spannungserzeugern,    bei dem ein gemeinsamer     Hall-          spannungskörper    für zwei oder mehrere Systeme  zur gleichzeitigen oder getrennten Wiedergabe zweier  oder mehrerer Aufzeichnungsspuren verwendet ist.  



  Zum Hervorrufen raumakustischer Effekte, ins  besondere für stereophonische Anlagen, ist es be  kannt, gleichzeitig zwei oder mehr     Magnettonspuren     abzutasten und über besondere Kanäle als elektrische  Signale weiterzuleiten. Um eine mechanisch günstige  Anordnung zu schaffen, ist bereits früher vorge  schlagen worden, für zwei oder mehr parallele Auf  zeichnungsspuren einen gemeinsamen     Abtastkopf     vorzusehen. In einem derartigen Wiedergabekopf  könnte für jeden Kanal, d. h. für jede Aufzeichnungs  spur, ein gesonderter     Hallspannungserzeuger    oder  deren mehrere vorgesehen sein.

   In Anbetracht des  geringen zur Verfügung stehenden Raumes bei dich  ter Nachbarschaft der einzelnen Tonspuren läuft  aber ein früherer Vorschlag darauf hinaus, einen  gemeinsamen     Hallspannungskörper    für die     Abtastung     von zwei oder mehr Aufzeichnungsspuren vorzusehen  und durch geeignete Formgebung und Anordnung  dafür zu sorgen, dass jeweils die eine oder die andere       Magnetogrammabtastung    sich auf jeweils getrennte  Abschnitte des gemeinsamen     Hallspannungserzeugers     erstrecken. Neben für die einzelnen     übertragungska-          näle    gemeinsamen Elektroden, so z.

   B. zur Zuführung  der     Hilfs-    oder Steuerspannungen, können dabei ge  sonderte Elektroden vorgesehen sein, an denen die       Hallspannungen    getrennt abnehmbar sind.  



  Ein derartiger     Abtastkopf    hat vor allem auch  für die     Abtastung    von stereophonischen     Magneto-          grammaufzeichnungen    auf handelsüblichen Magnet-         tonbändern    Bedeutung. Bei Verwendung handelsüb  licher Tonbänder von etwa 6,25 mm Breite kann  man an Stelle von zwei Aufzeichnungsspuren     derenvier     parallel nebeneinander anordnen, wobei die erste und  die dritte Aufzeichnungsspur zwei zusammengehörige  stereophonische Aufzeichnungsspuren darstellen. In  entsprechender Weise gehören auch die zweite und  die vierte Spur zusammen.

   Darüber hinaus besteht  auch die Möglichkeit, die Anzahl der Aufzeichnungs  spuren auf sechs oder mehr zu erhöhen, wenn man       mit    sehr schmalen Aufzeichnungsspuren arbeitet.  



  Die enge Nachbarschaft der abzutastenden par  allelen     Magnettonspuren    und der gedrängte Zusam  menbau innerhalb des     Abtastkopfes    verursachen  Schwierigkeiten, um die notwendigen     ü'bersprech-          dämpfungen    zwischen den Wiedergabekanälen, z. B.  zwischen der Links- und der Rechtsspur einer stereo  phonischen Aufnahme desselben     Programmes,    sowie  zwischen den Aufzeichnungsspuren verschiedener  Programme zu realisieren.

   So sind beispielsweise die  zulässigen     übersprechdämpfungen    in ihrer Höhe be  grenzt und betragen bei Stereokanälen 30     dB    und bei  Spuren verschiedener Programme 60     dB.    Zur Erhö  hung der     Übersprechdämpfung    ist bereits vorge  schlagen worden, eine magnetische Entkopplung der  beiden     Hallgeneratorsysteme    eines gemeinsamen       Hallspannungskörpers    vorzunehmen, wobei die     Fer-          ritdeckplatte    durch ein     unmagnetisches    Zwischen  stück aufgetrennt wird.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gesetzt, wei  tere Massnahmen zu schaffen, um das übersprechen  vom einen Kanal auf den anderen weiter herabzu  setzen. Dabei liegt der Erfindung die Erkenntnis zu  grunde, dass ein Übersprechen von einem zum ande  ren System des     Hallkörpers    auf einer     galvanomagne-          tischen    Kopplung der beiden Systeme beruht. Die  durch den magnetischen Fluss der einen Aufzeich-           nungsspur    erfolgte Drehung der     Äquipotentiallinien     im Bereich unter dem Steg des entsprechenden Hau  systems wirkt sich auch auf das andere System aus  und umgekehrt.  



  Um dies zu verhindern, besteht die Erfindung  darin, dass zwischen den beiden Systemen ein Kurz  schlussstreifen aus einem metallisch leitenden Material,  das vorzugsweise hohe Leitfähigkeit bei kleiner Trä  gerbeweglichkeit aufweist, vorgesehen ist. Hierdurch  werden die beispielsweise im linken     Hallgenerator-          system    gedrehten     Äquipotentiallinien    wieder aufge  richtet und damit das linke gegen das rechte System  entkoppelt. Der     Kurzschlussbügel    kann ein     aufgalva-          nisierter    Kupfer- oder Silberstreifen sein.

   In vielen  Fällen kann es vorteilhaft sein, einen in den Halb  leiterkörper einlegierten     Indium-    oder Zinnstreifen  zu verwenden.  



  An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher  erläutert werden. Die Figur zeigt ein Ausführungs  beispiel in seinen für die Erfindung wesentlichen  Teilen in stark vereinfachter, stark vergrösserter Dar  stellung.  



  Die Darstellung zeigt einen zur     Abtastung    zweier       Magnettonspuren    geeigneten Abnahmekopf, wobei  das     Magnetogramm    längs der Oberkante 71 des  Kopfes senkrecht zur Zeichenebene bewegt zu denken  ist. Für die     Abtastung    der beiden Aufzeichnungs  spuren dient ein gemeinsames     Hallplättchen    31, wel  ches auf einer     Ferritgrundplatte    32 aufliegt. Das  Hauplättchen 31 kann eine dünne Schicht von etwa       5,um    Dicke sein.

   Bei der Darstellung kann man  sich die entsprechende     Ferrit-Deckplatte    als abge  nommen vorstellen, welche zusammen mit der     Ferrit-          Grundplatte    das Hauplättchen einschliesst. Unter der       Ferrit-Deckplatte    befinden sich oberhalb des Hau  plättchens 31 zwei     Ferritstege    35 und 45. Die dünne  Halbleiterschicht 31 besteht beispielsweise aus     In-          diumantimonid,        Indiumarsenid    oder einer ähnlichen  halbleitenden Verbindung der Form     AIitBv,    d. h.  Stoffen der dritten mit Stoffen der fünften Gruppe  des periodischen Systems.

   Bei der Herstellung kann  ein dünnes     Hallplättchen    auf die     Ferrit-Grundplatte     32 aufgebracht und durch geeignete Massnahmen  auf die gewünschte geringe Dicke gebracht werden.  So können beispielsweise elektrolytisch wirksame Ab  tragungsmethoden oder mechanisches Abschleifen  oder beides zusammen angewendet werden. Schliess  lich ist es auch denkbar, die Schicht durch Auf  dampfen zu erzeugen.  



  Die     Hallspannungsanschlüsse    für das eine System  sind mit 39 und 40, für das andere System mit 49    und 50 bezeichnet. Die     Steuerstromanschlüsse    11  und 12 liegen an den     flächen-    bzw. linienhaft ausge  bildeten Stromelektroden 13 und 14 und sind für  beide Systeme gemeinsam. Trotz Verwendung eines  einzigen gemeinsamen     Hallplättchens    für die ge  trennte Wiedergabe zweier Magnetspuren ist an sich  bereits die Gefahr eines Übersprechens ausserordent  lich gering.

   Die Anordnung entspricht zwei getrenn  ten, lediglich     steuerstromseitig    in Reihe geschalteten       Hallgeneratoren.    Voraussetzung dabei ist eine aus  reichende Entkopplung der     Hallspannungskreise    ge  geneinander. Zur magnetischen Entkopplung kann  die in der Zeichnung nicht dargestellte Deckplatte aus  zwei getrennten     Ferritstücken    bestehen, die durch  ein     unmagnetisches    Zwischenstück aus Messing oder  dergleichen voneinander getrennt sind.  



  Zur Beseitigung einer     galvanomagnetischen     Kopplung der beiden Systeme ist nun ein Kurzschluss  streifen 72 zwischen den beiden Systemen angebracht.  Der     Kurzschlussbügel    kann durch eine     aufgalvani-          sierte    Kupfer- oder Silberschicht in Streifenform ge  bildet sein. Gegebenenfalls ist noch besser ein ein  legierter     Indium-    oder Zinnstreifen geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Wiedergabe von Signalen auf einem Magnetogrammträger, insbesondere einem Ma gnettonband, unter Verwendung eines Wiedergabe kopfes mit Hallspannungserzeugern, bei dem ein ge meinsamer Hallspannungskörperfür zwei oder mehrere Systeme zur gleichzeitigen oder getrennten Wieder gabe zweier oder mehrerer Aufzeichnungsspuren ver wendet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Systemen ein Kurzschlussstreifen (72) aus einem metallisch leitenden Material vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen Kurzschlussbügel aus einem aufgal- vanisierten Metallstreifen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen Kurzschlussbügel aus Kupfer. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen Kurzschlussbügel aus Silber. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen Kurzschlussbügel in Form eines in den Hallspannungskörper einlegierten Indiumstrei- fens. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen Kurzschlussbügel in Form eines in den Hallspannungskörper einlegierten Zinnstreifens.
CH1060960A 1959-10-29 1960-09-20 Einrichtung zur Wiedergabe von Magnetogrammen CH387972A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES65619A DE1107411B (de) 1959-10-29 1959-10-29 Wiedergabekopf fuer auf einem Magnetogrammtraeger aufgezeichnete Signale

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CH387972A true CH387972A (de) 1965-02-15

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CH1060960A CH387972A (de) 1959-10-29 1960-09-20 Einrichtung zur Wiedergabe von Magnetogrammen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2430612A1 (de) * 1973-07-10 1975-01-30 Philips Nv Vorrichtung zur steuerung der lage eines magnetkopfes in bezug auf eine zu folgende datenspur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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