CH388018A - Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ZündkerzenInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen für Ver- brennungskraftmaschinen. Bekanntlich umfassen die Zündkerzen einen Isolierkörper und ein Gehäuse. Das letztere stellt den kompliziertesten und teuersten Bestandteil einer Zündkerze dar, da es innen und aussen bearbeitet werden muss. Die Vereinigung mit dem Isolierkörper bedingt eine Reihe von Mass- nahmen, z. B. die Abdichtung von gewissen Stos- stellen.
Das erfindungsgemässe Verfahren besteht nun darin, dass das Gehäuse um den Isolierkörper gegossen wird, so dass auf diese Weise jede Bearbeitung des Gehäuses, innen und aussen und die nachträgliche Verbindung desselben mit dem Isolierkörper vermieden werden kann.
Das Verfahren wird zweckmässig wie folgt durchgeführt: Zur Herstellung wird zweckmässig eine zweiteilige Form verwendet. Führungsstiften dienen zweckmässig zur Führung der Formteile aneinander. Der Hohlraum der Form entspricht dabei genau der Aussenform des Gehäuses, das damit hergestellt werden soll. Für die Aufnahme der Mittelelektrode ist ein Hohlraum vorgesehen, falls dieselbe nicht bereits vorgängig in den Isolierkörper eingesetzt wurde. Im weiteren ist ein im Querschnittkreis runder Zuleitkanal vorgesehen, der in der Trennungsebene der Form verläuft. Durch eine im unteren Formteil vorgesehene, im Querschnitt rechteckige Öffnung wird ein Draht aus einer Nickellegierung von entsprechendem rechteckigem Querschnitt eingelegt.
Dieser Draht, welcher die Massenelektrode darstellt, wird durch das angegossene Gehäuse gehalten, und es ist nicht nötig, sie an die untere Spitze des letzteren anzuschweissen. Der Durchmesser des oberen zylindrischen Teiles der Form ist etwa 0,25 mm grösser als der Durchmesser des den Isolierkörper bildenden Rohres. Es ist ein Zwischenraum von 0,125 mm vorhanden, welcher zur Kompensation der Toleranzen dient, welche bei der Herstellung der Isolierkörper vorkommen können. Gleichzeitig dient dieser Zwischenraum zum Luftabzug. Es besteht keine Gefahr, dass Metall eindringt in Spalten oder Öffnungen, die kleiner als 0,175 mm sind. Die aus dem unteren Teil der Form entweichende Luft geht durch die rechteckige Öffnung, in welche die Massenelektrode mit einem kleinen Spiel eingesetzt ist.
Die Form besteht zweckmässig aus einem geeigneten, thermisch behandelten Stahl. Die Form muss selbstverständlich so stark geschlossen werden, dass sie sich unter dem Einfluss des Spritzdruckes nicht öffnet.
Zweckmässig ist die Form mit Kühlmitteln versehen, wobei zweckmässig Wasser zur Kühlung verwendet wird, so dass die Temperatur bei kontinuierlichem Arbeiten konstant gehalten werden kann. Es können bei der Massenfertigung auch Mehrfachformen verwendet werden, in welchen 10 - 15 Zündkerzen gleichzeitig hergestellt werden können.
Das geschmolzene Metall wird zweckmässig rasch und unter hohem Druck eingespritzt. Der Druck wird für einige Augenblicke aufrecht erhalten, bis, nach wenigen Sekunden, die Erstarrung begonnen hat. Diese Erstarrung erfolgt deshalb so rasch, weil das Gehäuse einen verhältnismässig kleinen Teil darstellt, dessen Berührungsfläche mit der Form verhältnis- mässig gross ist.
Die am besten geeigneten Metalle sind die Aluminiumlegierungen, weil sie eine niedrige spezifische
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Wärme und ein geringes Gewicht im Verhältnis zum Volumen aufweisen, so dass beim Einführen des flüssigen Metalles nur eine minimale Wärmemenge in die Form eingeführt werden muss. Diese Aluminiumlegierungen ermöglichen auch eine grosse Produktion, da aus 500 Gramm Aluminiumlegierung 45-50 Zündkerzengehäuse hergestellt werden können, während aus einem sechseckigen Stahlstab von 500 Gramm Gewicht nur deren fünf hergestellt werden können. Bei dem oben beschriebenen Verfahren entstehen keine Verluste, da das in den Kanälen befindliche Metall wieder verwendet werden kann.
Es hat sich auch gezeigt, dass Zündkerzengehäuse aus Aluminiumlegierungen mechanisch widerstandsfähig sind, sich kaum deformieren lassen, dass sie gut giessbar sind und der Korrosion wiederstehen.
Die Zündkerze wird nach ihrer Entnahme aus der Form etwas poliert. Das Gehäuse bildet mit dem Isolierkörper ein einheitliches Ganzes. Damit ist die Zündkerze zur Verwendung fertig.
In der vorstehenden Beschreibung wurde die Art des Einbringens der Mittelelektrode in den Hohlraum des Isolierkörpers nicht näher beschrieben, da dies für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens unwesentlich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen mit einem einen Isolierkörper umgebenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse um den Isolierkörper herum gegossen wird, zum Zwecke, die Innen- und Aussenbearbeitung des Gehäuses und die nachträgliche Verbindung desselben mit dem Isolier- körper zu vermeiden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man den Isolierkörper in eine Form einbringt, in welche hierauf das das Gehäuse zu bilden bestimmte Metall unter Druck so eingespritzt wird, dass es den Isolierkörper umgibt, wobei die feste Verbindung von Isolierkörper und Gehäuse durch die beim Abkühlen des Gehäusemetalles erfolgende Kontraktion erfolgt. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Massenelektrode vor dem Einspritzen des Gehäusemetalles in die Form verbracht und durch das das Gehäuse bildende Metall in ihrer Lage fixiert wird.
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|---|---|---|---|
| CH1235060A CH388018A (de) | 1959-11-04 | 1960-11-04 | Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen |
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1960
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE596744A (fr) | 1961-03-01 |
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