CH388018A - Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen

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CH388018A
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CH
Switzerland
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housing
insulating body
mold
metal
spark plugs
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CH1235060A
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Inventor
Muniz Mario Neuhaus
Caldas Cavalcanti August Cezar
Original Assignee
Muniz Mario Neuhaus
Cavalcanti Augusto Cezar Calda
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T21/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs
    • H01T21/02Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs of sparking plugs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Spark Plugs (AREA)

Description


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    Verfahren      zur   Herstellung von Zündkerzen Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen für    Ver-      brennungskraftmaschinen.   Bekanntlich umfassen die Zündkerzen einen Isolierkörper und ein Gehäuse. Das letztere stellt den kompliziertesten und teuersten Bestandteil einer Zündkerze dar, da es innen und aussen bearbeitet werden muss. Die Vereinigung mit dem Isolierkörper bedingt eine Reihe von    Mass-      nahmen,   z. B. die Abdichtung von gewissen    Stos-      stellen.   



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht nun darin, dass das Gehäuse um den Isolierkörper gegossen wird, so dass auf diese Weise jede Bearbeitung des Gehäuses, innen und aussen und die nachträgliche Verbindung desselben mit dem Isolierkörper vermieden werden kann. 



  Das Verfahren wird zweckmässig wie folgt durchgeführt: Zur Herstellung wird zweckmässig eine zweiteilige Form verwendet. Führungsstiften dienen zweckmässig zur Führung der Formteile aneinander. Der Hohlraum der Form entspricht dabei genau der Aussenform des Gehäuses, das damit hergestellt werden soll. Für die Aufnahme der Mittelelektrode ist ein Hohlraum vorgesehen, falls dieselbe nicht bereits    vorgängig   in den Isolierkörper eingesetzt wurde. Im weiteren ist ein im Querschnittkreis runder    Zuleitkanal   vorgesehen, der in der Trennungsebene der Form verläuft. Durch eine im unteren Formteil vorgesehene, im Querschnitt rechteckige Öffnung wird ein Draht aus einer Nickellegierung von entsprechendem rechteckigem Querschnitt eingelegt.

   Dieser Draht, welcher die Massenelektrode darstellt, wird durch das angegossene Gehäuse gehalten, und es ist nicht nötig, sie an die untere Spitze des letzteren anzuschweissen. Der Durchmesser des oberen zylindrischen Teiles der Form ist etwa 0,25 mm grösser als der Durchmesser des den Isolierkörper bildenden Rohres. Es ist ein Zwischenraum von 0,125 mm vorhanden, welcher zur Kompensation der Toleranzen dient, welche bei der Herstellung der Isolierkörper vorkommen können. Gleichzeitig dient dieser Zwischenraum zum Luftabzug. Es besteht keine Gefahr, dass Metall    eindringt   in Spalten oder Öffnungen, die kleiner als 0,175 mm sind. Die aus dem unteren Teil der Form entweichende Luft geht durch die rechteckige Öffnung, in welche die Massenelektrode mit einem kleinen Spiel eingesetzt ist. 



  Die Form besteht zweckmässig aus einem geeigneten, thermisch behandelten Stahl. Die Form muss selbstverständlich so stark geschlossen werden, dass sie sich unter dem Einfluss des Spritzdruckes nicht öffnet. 



  Zweckmässig ist die Form mit Kühlmitteln versehen, wobei zweckmässig Wasser zur Kühlung verwendet wird, so dass die Temperatur bei kontinuierlichem Arbeiten konstant gehalten werden kann. Es    können   bei der Massenfertigung auch Mehrfachformen verwendet werden, in welchen 10 - 15 Zündkerzen gleichzeitig hergestellt werden können. 



  Das    geschmolzene   Metall wird zweckmässig rasch und unter hohem Druck eingespritzt. Der Druck wird für einige Augenblicke aufrecht erhalten, bis, nach wenigen Sekunden, die Erstarrung begonnen hat. Diese Erstarrung    erfolgt   deshalb so rasch, weil das Gehäuse einen verhältnismässig kleinen Teil darstellt, dessen Berührungsfläche mit der Form    verhältnis-      mässig   gross ist. 



  Die am besten geeigneten Metalle sind die Aluminiumlegierungen, weil sie eine niedrige spezifische 

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 Wärme und ein geringes Gewicht im Verhältnis zum Volumen aufweisen, so dass beim Einführen des flüssigen    Metalles   nur eine minimale Wärmemenge in die Form eingeführt werden muss. Diese Aluminiumlegierungen ermöglichen auch eine grosse Produktion, da aus 500 Gramm Aluminiumlegierung 45-50    Zündkerzengehäuse   hergestellt werden können, während aus einem sechseckigen Stahlstab von 500 Gramm Gewicht nur deren fünf hergestellt werden können. Bei dem oben beschriebenen Verfahren entstehen keine Verluste, da das in den Kanälen befindliche Metall wieder verwendet werden kann.

   Es hat sich auch gezeigt, dass    Zündkerzengehäuse   aus Aluminiumlegierungen mechanisch    widerstandsfähig   sind, sich kaum deformieren lassen, dass sie gut    giessbar   sind und der Korrosion    wiederstehen.   



  Die Zündkerze wird nach ihrer Entnahme aus der Form etwas poliert. Das Gehäuse bildet mit dem Isolierkörper ein einheitliches Ganzes. Damit ist die Zündkerze zur Verwendung fertig. 



     In   der vorstehenden Beschreibung wurde die Art des    Einbringens   der Mittelelektrode in den Hohlraum des Isolierkörpers nicht näher beschrieben, da dies für die Durchführung des    erfindungsgemässen   Verfahrens unwesentlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen mit einem einen Isolierkörper umgebenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse um den Isolierkörper herum gegossen wird, zum Zwecke, die Innen- und Aussenbearbeitung des Gehäuses und die nachträgliche Verbindung desselben mit dem Isolier- körper zu vermeiden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass man den Isolierkörper in eine Form einbringt, in welche hierauf das das Gehäuse zu bilden bestimmte Metall unter Druck so eingespritzt wird, dass es den Isolierkörper umgibt, wobei die feste Verbindung von Isolierkörper und Gehäuse durch die beim Abkühlen des Gehäusemetalles erfolgende Kontraktion erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Massenelektrode vor dem Einspritzen des Gehäusemetalles in die Form verbracht und durch das das Gehäuse bildende Metall in ihrer Lage fixiert wird.
CH1235060A 1959-11-04 1960-11-04 Verfahren zur Herstellung von Zündkerzen CH388018A (de)

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