CH388035A - Pleuelstange für Kolbenmaschinen, insbesondere schnellaufende Brennkraftmaschinen - Google Patents

Pleuelstange für Kolbenmaschinen, insbesondere schnellaufende Brennkraftmaschinen

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CH388035A
CH388035A CH1170660A CH1170660A CH388035A CH 388035 A CH388035 A CH 388035A CH 1170660 A CH1170660 A CH 1170660A CH 1170660 A CH1170660 A CH 1170660A CH 388035 A CH388035 A CH 388035A
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CH
Switzerland
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connecting rod
sections
flanges
shaft
fork
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Application number
CH1170660A
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Inventor
Kleindienst Herbert
Original Assignee
Daimler Benz Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C7/00Connecting-rods or like links pivoted at both ends; Construction of connecting-rod heads
    • F16C7/02Constructions of connecting-rods with constant length
    • F16C7/023Constructions of connecting-rods with constant length for piston engines, pumps or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


  Pleuelstange für Kolbenmaschinen, insbesondere     schnellaufende        Brennkraftmaschinen       Die Erfindung betrifft eine Pleuelstange mit  einem am kurbelseitigen Ende zur Bildung eines  zweiteiligen     Pleuelstangenkopfes    gabelförmig ausge  bildeten Schaft, der einen     doppelt-T-förmigen    Quer  schnitt aufweist, für Kolbenmaschinen,

   insbesondere  schnellaufende     Brennkraftmaschinen.    Sie bezweckt  ausser einer     Verbesserung    der     Klemmflächenverhält-          nisse    zwischen dem     Kurbelzapfenauge    der Pleuel  stange und den Lagerschalen eine vereinfachte Be  arbeitung der Pleuelstange von grossen und     schnell-          laufenden    Dieselmotoren.  



  Der Schaft der bekannten Pleuelstangen, die am       kurbelseitigen    Ende gabelförmig ausgebildet sind,  weist einen     doppelt-T-förmigen    Querschnitt auf, wo  bei die Flanschen des Schaftes entweder senkrecht  oder parallel zu den Stirnflächen des Kolbenbolzen  auges verlaufen und nach innen versetzt sind. Daraus  ergeben sich für den zweiteiligen     Pleuelstangenkopf,     zwischen dessen Abschnitten auch ein     Innenpleuel     sich einwandfrei bewegen soll, Abmessungen und  Ausbildungsformen, die sich als nachteilig erwiesen  haben.

   Infolge der verhältnismässig eng aneinander  liegenden Flanschen sowie der nur nach aussen ge  richteten Abschnitte des     Pleuelstangenkopfes    treten       aussermittig    wirkende Kräfte an den Klemmflächen  auf, die zu Ausweichbewegungen der Abschnitte des       Pleuelstangenkopfes,    dem sogenannten Atmen, füh  ren.

   Dadurch entstehen an den den Klemmflächen  der Abschnitte des     Pleuelstangenkopfes    zugekehrten       Lagerschalenflächen        Reibkorrosionsstellen,    wodurch  bei fortgeschrittener Reibkorrosion an den stark auf  Biegung beanspruchten Übergängen der Flanschen  nach den Abschnitten des     Pleuelstangenkopfes    und  in denselben selbst die Gefahr der     Rissbildung    be  steht, die zum Bruch der Pleuelstangen und -köpfe       führt.    Spannungsoptische Untersuchungen haben  nachgewiesen, dass bei     diesen    Pleuelstangenausfüh-         rungen    schädlich sich auswirkende     Biegespannungen,

       die zum     Ausknicken    der     Flanschen    führen, und eine  ungleiche     Spannungsverteilung    über die Breite des  Schaftes auftreten. Dabei wurde festgestellt, dass die  ermittelten     übermässigen        Beanspruchungen    mit denen  der beim Motorbetrieb gefundenen starken Reib  korrosionsstellen genau     übereinstimmen.     



  Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht,  die     erwähnten    Mängel zu beheben.  



  Die     Erfindung    besteht darin, dass     die    gedachten  Verlängerungen der     Flanschen    des     Schaftes    in Rich  tung auf den     Pleuelstangenkopf    in die Mitte der mit  der Lagerschale zusammenwirkenden     Klemmflächen     fallen.  



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung er  strecken sich die Flanschen des     Schaftes    von den  Stirnflächen des     Kolbenbolzenauges    aus bis zu     einer     durch eine kreisförmige Aussparung     im    Steg gebil  deten Gabelung geradlinig, wobei die Flanschen am  gabelförmigen Ende     des    Schaftes in im Längsschnitt       T-förmig    ausgebildete Abschnitte des Pleuelstangen  kopfes übergehen,

   wobei die Klemmflächen der Ab  schnitte jeweils von der Mitte aus mindestens an  nähernd gleich     bemessen        sind.    Durch diese Mass  nahmen wird ein     gleichmässiger        Druckverlauf    an den  Klemmflächen erreicht.

   Durch diese Ausbildung der  Abschnitte des     Pleuelstangenkopfes    sowie durch die       kreisförmige    Aussparung im Steg des     Pleuelschaftes     ist die Gewähr dafür gegeben, dass einerseits keine  einseitigen Belastungen an den     Klemmflächen    auf  treten, so dass keine Reibkorrosionen an den Lager  schalen auftreten können, da das     sogenannte    Atmen  der Abschnitte des     Pleuelstangenkopfes    unterbleibt,  wodurch Brüche am     Pleuelstangenkopf    vermieden  werden.

   Andererseits tritt eine     wesentliche    Span  nungsminderung am     Übergang    der     Flanschen    zu den  Abschnitten des     Pleuelstangenkopfes    ein, so     dass         auch am     Übergang    vom Schaft zu denselben keine  Brüche mehr entstehen können.  



  Der bis zur Gabelung des Schaftes mindestens  annähernd gleichbleibende Abstand zwischen den  äusseren     Begrenzungsflächen    der     Flanschen    kann  gleich der Breite des     Kolbenbolzenauges    sein. Da  durch lässt sich in vorteilhafter Weise die Bearbei  tung des Schaftes     zugleich    mit der der     Stirnseiten    der       Kolbenbolzenaugen    in einem Arbeitsgang     vornehmen.     



  Die an den äusseren Begrenzungsflächen der Ab  schnitte des     Pleuelstangenkopfes    vorgesehenen Aus  sparungen, in denen die an Lagerschalen angeordne  ten Bunde     geführt    werden, dienten bei den     bekannten          Pleuelstangenausführungen    zur Aufnahme der als       Abstützkanten        ausgebildeten    Bunde, die bei der Aus  weichbewegung der Abschnitte des Pleuelstangen  kopfes nach aussen gerichtete     Kräfte    aufzunehmen  haben.  



  Eine weitere Ausführungsform der Erfindung be  steht daher darin, dass in den äusseren Begrenzungs  flächen der     Abschnitte    des     Pleuelstangenkopfes    ring  förmige     Aussparungen    vorgesehen sind, in denen an  den Lagerschalen angeordnete Bunde     geführt    werden,  wobei die Aussparungen und die Bunde     derart    be  messen sind, dass diese     lediglich    der Halterung der  Lagerschalen dienen.  



  Die Erfindung wird anhand eines in der Zeich  nung dargestellten     Ausführungsbeispiels    erläutert. Es  zeigen       Fig.    1 einen Schnitt eines bekannten     Pleuel-          kopfes    mit der Darstellung des Druckverlaufes in den       Klemmflächen    und       Fig.    2 einen     Schnitt    einer Schubstange nach der  Erfindung, wobei der Druckverlauf in den Klemm  flächen am rechten     Pleuelkopf    eingezeichnet ist.  



  In     Fig.    1 ist ein     Pleuelkopf    eines bekannten       Pleuels    dargestellt. Die während des Betriebes auf  die Lagerschale 6 durch die Klemmfläche 7 des       Pleuelstangenkopfes    5     übertragenen    Drücke ver  laufen, wie es die graphische     Darstellung    des     Druck-          verlaufes    zeigt, nach einer sehr steilen Kurve,

   wobei  die Klemmfläche 7 in der     Zeichnung    die Abszissen  achse     darstellt.    Der     grösste    Druck herrscht fast an  der Innenfläche 8 der gedachten     Verlängerung    des  Flansches 9 und der kleinste Druck an der     äusseren          Begrenzungskante    der     Klemmfläche    7.

   Infolge der  seitlichen Verschiebung der grössten Druckkompo  nente von der Mitte der     Klemmfläche    7 - darge  stellt durch den Abstand a zwischen den entgegen  gesetzt gerichteten Pfeilen - sowie durch die Aus  weichbewegungen der     Flanschen    9 entstehen einer  seits     Reibkorrosionsstellen    auf der der     Klemmfläche     7     zugekehrten        Fläche    der     Lagerschale    6.

   Bei stark  fortgeschrittener Reibkorrosion wird der sowieso  schon stark     beanspruchte    Querschnitt des Flansches  9 bei<I>x -x</I> noch stärker auf Biegung beansprucht, so  dass Brüche an dem     Pleuelstangenkopf    und bei     x-x     auftreten.

   Andererseits werden bei der     Bewegung    des       Pleuelstangenkopfes    5 in Richtung auf den Bund 10    der Lagerschale 6 bedeutende Kräfte übertragen   waagerechter Pfeil<B>-,</B> so dass der Bund 10 entspre  chend stark bemessen sein     muss.    Die Klemmfläche 7  verringert sich durch diese Massnahme, wodurch  sich der spezifische Flächendruck erhöht.     Ferner    ent  stehen durch die Bearbeitung der Innenfläche 8 an  dem die Flanschen 9 miteinander verbindenden Steg  scharf ausgebildete Bearbeitungskanten, von denen  schädlich sich auswirkende Kerbspannungen aus  gehen.  



  In     Fig.    2 ist dagegen aus der graphischen Dar  stellung des Druckverlaufes an den Klemmflächen 12  ersichtlich, dass eine gleichmässige Belastung auf die  Lagerschale ausgeübt wird. Die nach der Erfindung  hergestellte, in     Fig.    2 gezeigte Pleuelstange weist an  ihrem einen Ende das     Kolbenbolzenauge    13 und an  dem andern ein geteiltes     Kurbelzapfenauge    14 auf,  wobei die Breite des     Kolbenzapfenauges    13 der  Breite des sich von den Stirnseiten 15, 16 in gerad  liniger Richtung nach dem     Kurbelzapfenauge    14 bis  zur Höhe der Gabelung 17 erstreckenden     Pleuel-          schaftes    18 entspricht.

   Der einen     doppelt-T-förmigen     Querschnitt aufweisende     Pleuelschaft    18 besteht aus  den Flanschen 19, 20, deren gedachte Verlängerun  gen auf die Mitte 22 der     Klemmflächen    12 gerich  tet sind. Die Flanschen 19, 20 weisen von der Ga  belung 17 aus     T-förmig    ausgebildete Abschnitte 23,  24 des     Pleuelstangenkopfes,    in die die     Flanschen    19,  20 allmählich übergehen, und einen diese miteinan  der verbindenden Steg 21 auf.

   An seinem der Lager  schale 25 zugekehrten Ende ist eine     kreisförmige,     das     Kurbelzapfenauge    eines nicht dargestellten Innen  pleuels aufnehmende Aussparung 26 vorgesehen, de  ren Durchmesser dem oder nahezu dem Abstand  zwischen den einander zugekehrten Flächen 27, 28  der     Flanschen    19, 20 entspricht. Ferner stimmt der  Abstand zwischen den beiden einander zugewandten  Seitenflächen 29, 30 der Abschnitte 23, 24 mit der  Breite des zwischen diesen vorgesehenen     Innenpleuels     überein. An den äusseren Begrenzungsflächen 31,  32 der Abschnitte 23, 24 sind lediglich zur Halte  rung der Lagerschalen 25 dienende ringförmige Aus  sparungen 33, 34 vorgesehen, in denen entsprechend  ausgebildete Bunde 35, 36 der Lagerschalen 25 ge  führt werden.

   Bei der Bearbeitung der einander ge  genüberliegenden     Seitenflächen    29, 30 der Abschnitte  23, 24 können durch die Anordnung der Aussparung  26 am Steg 21 keine scharfen Bearbeitungskanten  während des Bearbeitungsauslaufes des Drehstahles  und somit keine Kerbspannungen an den     übergän-          gen    von den     Flanschen    19, 20 zu den Abschnitten  23, 24 des     Pleuelstangenkopfes    entstehen.

      Die ebenfalls an der Pleuelstange nach     Fig.    2 vor  genommenen spannungsoptischen Untersuchungen  haben ergeben, dass die Spannungsverteilung in den       Klemmflächen    günstiger verläuft als die bei den be  kannten Pleuelstangen, und dass die Biegebeanspru  chung am     Querschnitt    x =x'     (Fig.    2) durch die Aus  bildung der Abschnitte 23, 24 und der Anordnung      der ringförmigen     Aussparung    bedeutend herabgesetzt  wurde, so dass     Brüche    bei x<I>=</I>x' und am     Pleuel-          stangenkopf    nicht auftreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pleuelstange mit einem am kurbelseitigen Ende zur Bildung eines zweiteiligen Pleuelstangenkopfes gabelförmig ausgebildeten Schaft, der einen dop pelt-T-förmigen Querschnitt aufweist, für Kolben maschinen, insbesondere schnellaufende Brennkraft- maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die gedach ten Verlängerungen der Flanschen (19, 20) des Schaftes in Richtung auf den Pleuelstangenkopf in die Mitte (22) der mit der Lagerschale zusammen wirkenden Klemmflächen (12) fallen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Pleuelstange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Flanschen (19, 20) des Schaftes (18) von den Stirnflächen 15, 16) des Kolbenbolzenauges (13) aus bis zu der durch eine kreisförmige Aussparung<B>(26)</B> im Steg (21) gebilde ten Gabelung geradlinig erstrecken. 2.
    Pleuelstange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschen (19, 20) am gabelförmigen Ende (17) des Schaftes (18) in im Längsschnitt T-förmig ausgebildete Abschnitte (23, 24) des Pleuelstangenkopfes übergehen, wobei die Klemmflächen (12) der Abschnitte (23, 24) jeweils von der Mitte (22) aus mindestens annähernd gleich bemessen sind. 3.
    Pleuelstange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bis zur Gabelung des Schaftes (18) mindestens annähernd gleichbleibende Abstand zwischen den äusseren Begrenzungsflächen der Flanschen (19 und 20) gleich der Breite des Kolbenbolzenauges (13) ist. 4.
    Pleuelstange nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (21) des Schaftes (18) an seinem dem Kurbelzapfenauge (14) zugekehrten Ende eine kreisförmige, das Kurbelzapfenauge (14) eines Innenpleuels aufnehmende Aussparung (26) aufweist, deren Durchmesser mindestens annähernd dem Abstand zwischen den einander zugekehrten Flächen (27, 28) der Flanschen (19, 20) entspricht. 5.
    Pleuelstange nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abstand zwischen den beiden einander zugekehrten, die Abschnitte (23, 24) des Pleuelstangenkopfes begrenzenden Seitenflächen (29, 30) mit der Breite des zwischen den Abschnitten (23, 24) des Pleuelstangenkopfes angeordneten In nenpleuels übereinstimmt. 6.
    Pleuelstange nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in den äusseren Begrenzungs flächen (31, 32) der Abschnitte (23, 24) des Pleuel- stangenkopfes ringförmige Aussparungen (33, 34 vor gesehen sind, in denen an den Lagerschalen (25) an geordnete Bunde (35, 36) geführt werden, wobei die Aussparungen (33, 34) und die Bunde :(35, 36) der art bemessen sind, dass diese lediglich der Halterung der Lagerschalen (25) dienen.
CH1170660A 1959-11-10 1960-10-19 Pleuelstange für Kolbenmaschinen, insbesondere schnellaufende Brennkraftmaschinen CH388035A (de)

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