CH388048A - Stopfbuchspackung - Google Patents

Stopfbuchspackung

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CH388048A
CH388048A CH964661A CH964661A CH388048A CH 388048 A CH388048 A CH 388048A CH 964661 A CH964661 A CH 964661A CH 964661 A CH964661 A CH 964661A CH 388048 A CH388048 A CH 388048A
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CH
Switzerland
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lip
ring
support
facing
stuffing box
Prior art date
Application number
CH964661A
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English (en)
Inventor
Joop Hellingmann Gosen
Original Assignee
Sulzer Ag
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/18Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
    • F16J15/20Packing materials therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description


      Stopfbuchspackung       Die Erfindung betrifft eine axial     anziehbare    und  elastisch verformbare     Stopfbuchspackung    mit min  destens einem     Dichtungselement    in Form eines Lip  penringes, der von seiner Rückseite mittels eines er  sten starren Ringes axial gegen einen zur Stützung  dienenden zweiten starren ringförmigen Teil gedrückt  wird.  



  Bisher bekannte und zum Abdichten,     bzw.    Ab  streifen vorzugsweise bei hin- und hergehenden Be  wegungen angewandte Lippenringe können einzeln  oder zu mehreren hintereinander angeordnet sein.  Sind sie einzeln     angeordnet,    so wird der axiale An  zug auf den kürzeren, gedrungenen Stützteil des Lip  penringes entweder direkt oder über eine Zwischen  lage ausgeübt. Diese Zwischenlage     kann    ein Rund  gummi, eine Weichpackung oder ähnliches sein.

    Beim axialen Anziehen drückt der Stützring selbst  oder über die Zwischenlage den     Stützteil    des Lippen  ringes gegen den Druckring, und gleichzeitig     drückt     die Zwischenlage gegen die Lippe und presst die  Dichtkante bzw. den Lippenrücken gegen den abzu  dichtenden Teil, beispielsweise einen     Plunger    oder  ein Rohr.

   Sind die Lippenringe     zu    mehreren hinter  einander ohne starre Zwischenringe angeordnet, so  drückt beim axialen Anziehen jeweils der Rücken  bzw. der an ihm anschliessende Teil die Dichtlippe  des benachbarten Lippenringes gegen den abzudich  tenden Teil und die Dichtlippe des dem Stützring am  nächsten gelegenen Lippenringes wird wieder über  eine Zwischenlage - Rundgummi oder Weichstoff  packung     -.    angepresst.

   Die Fläche des Stützteiles,  auf die der axiale Druck ausgeübt wird, ist bei bis  her bekannten     Lippenringformen    schräg, und zwar  derart, dass bei innen liegenden Dichtlippen der  axiale Abstand der Fläche von der durch den     Lip-          penringrücken    gehenden achsnormalen Scheitelfläche  von aussen nach innen kleiner wird und bei aussen    liegenden Dichtlippen von innen nach aussen     kleiner     wird.

   Auf diese Fläche drückt, wenn mehrere Lip  penringe ohne Zwischenringe hintereinander ange  ordnet sind, der meist rund ausgebildete Rücken des  nächstfolgenden Lippenringes.     Beim        letzten    Lippen  ring sowie auch in dem Fall, wenn nur ein Lippen  ring angeordnet ist, drückt gegen diese Fläche die  Zwischenlage, die auch meist eine runde Form hat.

    Beim Einbau ist für diese     Art    der     Dichtung    ein  axiales Anziehen notwendig, ganz     gleich    ob sie als       Abstreifelement    oder als Dichtelement verwendet  werden, und zwar auch     wenn    bei Anwendung als  Dichtelement die Dichtung nicht durch den Druck  mittels der     Stopfbuchsbrille    erreicht wird, sondern  durch den eigenen Arbeitsdruck der Maschine, der  hinter die Dichtlippe kommt und diese an den ab  zudichtenden Teil presst.  



       Stopfbuchspackungen    mit Lippenringen dieser  Form haben den Nachteil, dass durch     axiales    An  ziehen beim Einbau die zwischen     Dichtlippe    und ab  zudichtenden Teile erzeugte     Reibungskraft    unkontrol  lierbar ist.

   Ausserdem ist die     Charakteristik        zwischen     axialem Anzug und entstehender     Reibungskraft    sehr  steil, d. h. bei relativ geringem Anzug nimmt die  Reibungskraft verhältnismässig stark     zu.    Somit     kann     beim     Einbau    leicht durch etwas zu starkes Anziehen  die auf das abzudichtende     Teil    auszuübende Durch  schubkraft sehr gross werden, und es ist die Gefahr  des Heisslaufens und des       Anfressens      gegeben. Da  das Ausmass des Anziehens vom Gefühl d. h. von  der Erfahrung des Monteurs abhängt, ist die jewei  lige Grösse der     Reibungskraft    mehr oder weniger zu  fällig.  



  Die vorliegende     Erfindung        ermöglicht    diese  Nachteile zu vermeiden. Es wird erreicht, dass die  Charakteristik zwischen axialem Anzug und der ent  stehenden Reibungskraft weniger steil verläuft. Das      ist     beim    Einbau     vorteilhaft,    denn durch     axiales    An  ziehen nimmt die Reibungskraft     zwischen    Dichtlippe  und abzudichtendem     Teil    weniger stark zu.

       Ausser-          dem    kann durch weiteres     axiales    Anziehen die     Rei-          bungskraft    nur bis zu einer     bestimmten        Grösse    ge  steigert werden. Erreicht die Reibungskraft diese  Grösse, so wird durch noch weiteres Anziehen diese  Kraft wieder     geringer.    Damit wirkt eine solche Stopf  buchspackung in dieser Weise   selbstsichernd  , d. h.  durch Anziehen der     Stopfbuchsbrille    kann die Rei  bungskraft eine bestimmte     Grösse    nicht überschrei  ten.  



  Die     Erfindung    besteht darin, dass die der Rück  seite des     Lippenrings    zugewandte     Fläche    des Druck  ringes der Form der     Lippenringrückseite    angepasst       ist    und dass der kürzer sowie etwas     gedrungener    als  der Lippenteil ausgebildete Stützteil des     Lippenringes     eine dem Stützring zugewandte     Stützfläche    hat,

   deren       axialer    Abstand von der achsnormalen Scheitelfläche  der Rückseite an der der Dichtlippe zugewandten Be  grenzung des     Stützteils    grösser ist als deren     axialer     Abstand an der von der Dichtlippe abgewandten Be  grenzung des Stützteiles, und dass schliesslich die  Stützflächen am Lippenring und am Stützring derart  unterschiedlich geneigt sind,     dass    sich die Stützfläche  des Stützteiles und die diesem zugewandte Fläche des  Stützringes nur teilweise berühren, so dass     an        dervon     der Dichtlippe abgewandten Seite     zwischen    diesen  beiden     Flächen    ein Hohlraum entsteht.  



  Die Lippenringe können so ausgebildet sein, dass  die dem Stützring zugewandte, ringförmige     Begren-          zungsfläche    des     Stützteiles    kegelförmig ist. Ebenfalls  kann die dem Stützteil zugewandte Fläche des Stütz  ringes kegelförmig sein.

   Die dem     Stützring    zuge  wandte     Fläche    des Lippenringes und die dem Lippen  ring zugewandte Fläche des     Stützringes    können, im  Querschnitt gesehen, auch gekrümmt verlaufen, wo  bei nur die Berührung beider     Flächen    so erfolgen  muss, dass sich bei innenliegenden Dichtlippen mit  zunehmendem axialem     Anzug    die Resultierende der  eingeleiteten achsparallelen     Kraftvon    innen nach aus  sen verschiebt und sich bei aussenliegenden Dicht  lippen der radiale Abstand der Resultierenden ver  kleinert.

   Nach einer anderen     Ausführungsform    kann  der Stützring an der dem Stützteil des Lippenringes  zugewandten Seite durch eine achsnormale Ebene be  grenzt sein. Der axiale Abstand der     Stützfläche    am       Stützring    von der     achsnormalenScheitelfläche        derLip-          penringrückseite    kann auch an der Dichtlippe zuge  wandten Begrenzung grösser sein als der axiale Ab  stand an der von der     Dichtlippe        abgewandten    Be  grenzung.

   Eine angestrebte, verhältnismässig geringe  Zunahme der zwischen Dichtlippe und abzudichten  dem Teil auftretenden     Anpresskraft    mit dem axialen  Anzug wird erreicht, wenn die     Stützfläche    des Stütz  teiles mit der achsnormalen Fläche einen Winkel von       400-50     einschliesst, und wenn die dem Stützteil       zugewandteFläche    des Stützringes mit der achsnorma  len     Fläche        einen    Winkel von     20o-250    einschliesst.

    Bei Anordnung von mehreren     Lippenringen    hinter-    einander in     Form    einer Gruppe kann der zwischen       zwei    Lippenringen liegende, starre Ring aus einem  Teil bestehen, der so ausgebildet ist, dass er für den  einen als Druckring und für den anderen als Stütz  ring wirkt. Die dem Lippenteil zugewandte Begren  zung des Stützteiles kann achsparallel verlaufen ; sie  kann aber auch parallel zur inneren Begrenzung des  Lippenteiles sein.  



  Die Herstellung und Anwendung der     Lippenringe     ist nicht an ein bestimmtes Material gebunden. So  kann als elastischer Werkstoff z. B. Gummi, Gummi       mit    Gewebeeinlage oder auch     Kunstpresstoff,    wie  Nylon oder Ähnliches dienen, während die Zwischen  ringe bzw. Druck- oder Stützringe vorzugsweise aus  Metall hergestellt werden.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend  anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiele näher erläutert.  



  Es zeigen       Fig.    1 einen Querschnitt durch einen Lippenring  mit Druck- und Stützring und       Fig.    2 einen Querschnitt durch einen Teil einer       Stopfbuchse,    bei der zwei Gruppen von Lippenringen  angeordnet sind.  



  Der aus einem Lippenteil 2 und einem Stützteil 3  bestehende Lippenring hat eine Rückseite 9, die hier  rund ist, aber auch gerade sein kann. Die dem Lip  penring zugewandte Fläche 12 des Druckringes 1 ist  der Form der     Lippenringrückseite    angepasst. Die  Dichtlippe 2 wirkt durch Anpressen ihres Rückens  17 an die Fläche 15 des abzudichtenden, beweglichen  Rohres 18 dichtend oder abstreifend und soll ein       übertreten    von     gasförmigem    oder     flüssigem    Medium  aus dem Raum 14 in den Raum 34 verhindern. Der  Stützteil 3 hat eine dem Stützring 5 zugewandte  Fläche 4, die schräg verläuft.

   Der axiale Abstand der  Fläche 4 von der achsnormalen Scheitelfläche 13-13  durch die     Lippenringrückseite    9 an der der Dicht  lippe zugewandten Begrenzung 6 des     Stützteiles    3  ist a. Der axiale Abstand der Fläche 4 an der von  der Dichtlippe 2 abgewandten Begrenzung (7) des  Stützteiles 3 ist b.

   Der     Stützring    5 hat eine dem  Stützteil 3 zugewandte     Fläche    8, die auch schräg     ver-          läuft.Der        axialeAbstandvon    der     achsnormalenSchei-          telfläche    13-13 der     Lippenringrückseite    9 an der der  Dichtlippe zugewandten Begrenzung 10 ist c ; der  axiale Abstand an der von der Dichtlippe abgewand  ten     Begrenzung    11 des Stützringes 5 ist d. Bei An  ordnung von mehreren Lippenringen hintereinander       (Fig.    2) sind zwischen den Lippenringen 19, 19'  starre     Ringe    20, 20' angeordnet.

   Die Lippenringe 19  bilden eine Gruppe und sollen ein     übertreten    von  gasförmigem oder     flüssigem    Medium vom Raum 21  in den Raum 22 verhindern und die Lippenringe 19',  die eine weitere Gruppe bilden, die der ersten ent  gegengesetzt ist, sollen übertreten von gasförmigem  oder     flüssigem    Medium aus dem Raum 23 in den  Raum 22 verhindern. An den einzelnen Lippenrin  gen bzw. an jeder Gruppe     vorbeileckendes    Medium  wird in bekannter, nicht gezeichneter Weise abge-      führt. Im feststehenden Gehäuse 24 befindet sich ein  Zylinder 25, der     zwischen    den Flächen 32 und 33  beweglich geführt ist, um ein Zentrieren zu ermög  lichen.

   Der Zylinder 25 hat in seinem     inneren    Teil  eine der Rückseite des     Lippenringes    angepasste  Fläche 26. Der zwischen zwei Lippenringen 19 an  geordnete, starre Zwischenring 20 wirkt für einen  Lippenring mittels seiner Fläche 27 als Stützring und  mittels einer weiteren, der Rückseite des Lippen  ringes angepassten Fläche 28 für den anderen Lip  penring als Druckring. Der Zylinder 25 hat an sei  nem einen Ende ein Innengewinde 30, in das ein in  einem Ring 29 vorhandenes Gewinde eingreift. Die  dem Lippenring zugewandte Fläche 31 des Ringes  29 ist entsprechend ausgebildet wie die Fläche 27  der Zwischenringe. Durch Anziehen des Ringes 29  wird ein axialer Druck auf die Lippenringe ausge  übt, und die Lippen werden an die äussere Fläche  des abzudichtenden Rohres 32 angepresst.

   Dadurch  wird eine     Abstreif-    oder Dichtwirkung erreicht. Hier  bei kann auch, wie bei bisher bekannten Lippen  ringen, ein zusätzliches Anpressen der Lippe durch  den Arbeitsdruck der Maschine erfolgen. Die eine  weitere Gruppe bildenden Lippenringe 19' weisen  dieselben Merkmale auf, wie die aus den Lippen  ringen 19 gebildete Gruppe. Gleiche Teile haben das  gleiche Bezugszeichen, nur mit einem Strich versehen.  



  Die     Erfindung    beruht auf der Erkenntnis, dass  durch eine bestimmte Form des     Lippenringstützteiles,     auf den der axiale Druck ausgeübt wird, und durch  eine bestimmte Form des     Stützringes    die Charakte  ristik zwischen axialem Anzug und entstehender Rei  bungskraft geeignet gewählt werden kann. Dieses  Verhalten wird an einem einzeln angeordneten Lip  penring mit innenliegender Dichtlippe anhand der       Fig.    3 und 4     erklärt.    Für einen Lippenring mit aus  senliegender Dichtlippe oder bei Anordnung von  mehreren Lippenringen hintereinander zu einer  Gruppe erklärt sich das Verhalten sinngemäss.

   Zu       Beginn    des axialen Anziehens berührt die kreisring  förmige Fläche des Stützringes die zur achsnormalen  schräge Fläche des     Lippenringstützteiles    auf     einer     kreisförmigen Linie. Diese kreisförmige     Berührungs-          linie    hat denselben Durchmesser wie die innere Be  grenzung des Stützteiles     (Fig.    3).

   Mit zunehmendem  axialem Anzug wird aus dem Berührungskreis eine  kreisringförmige     Berührungsfläche,    während zwischen  Stützring und der diesem zugewandten Fläche des  Lippenringes an der von der Dichtlippe abgewandten  Seite ein Hohlraum bleibt, sich also Lippenring und  Stützring in diesem Teil nicht     berühren.    Durch die  in     Axialrichtung    ausgeübte Kraft auf die Berührungs  fläche werden Reaktionskräfte geweckt.

   Die     Resul-          tierendeder        imDruckring    auftretenden achsparallelen  Kräfte und die Resultierende der mittels des Anzugs  achsparallelen angeleiteten Kräfte bilden in bezug auf  die     Querschnittsfläche    des     Lippenringes    ein     Torsions-          moment,    welches eine Verformung der Lippe     radial     nach innen bewirkt.

   Der     Dichtrücken    der Lippe  wird somit gegen eine im Lippenring befindliche, ab-         zudichtende    Fläche gedrückt.     Wird    der     axiale    Anzug  vergrössert, so verformt sich der     Stützteil    des Lippen  ringes weiter, und es vergrössert sich die     kreisring-          förmige        Berührungsfläche    zwischen Stützring und dem  Stützteil. Die Resultierende der in dem Lippenring  eingeleiteten     achsparallelenKräfteverschiebtdabeiihre     Wirkungslinie radial nach aussen.

   Absoluter Betrag  und Abstand der Resultierenden, der eingeleiteten  und der durch sie geweckten     Reaktionskraftverhalten     sich dabei so, dass das auf die Lippe ausgeübte       Torsionsmoment    bis zu einem bestimmten     Grösst-          wert        zunimmt.    Damit nimmt die radial nach innen  gerichtete Verformung und somit auch der     Anpress-          druck    -zwischen     Lippenringrücken    und abzudichten  dem, bewegtem Teil bis zu einem     bestimmten          Grösstwert    zu.

   Diese Zunahme geschieht weniger  steil, als wenn die Dichtlippe allein durch Druck  wirkung des Stützringes gegen den abzudichtenden  Teil gepresst wird.     Vergrössert    man bei der vorge  schlagenen Lippenform die eingeleitete achsparallele  Kraft durch weiteres Anziehen, so nimmt die Ver  formung des     gedrungenen        Lippenringteiles    weiter zu.  Die     Berührungsfläche    zwischen Stützring und Stütz  teil vergrössert sich.

   Die Lage der     achsparallelen,    ein  geleiteten, resultierenden Kraft verschiebt sich noch  weiter radial nach aussen, und das mit der     achsparal-          lelen,    resultierenden Lagerkraft des     Druckringes    ge  bildete     Torsionsmoment    wird kleiner, was eine sich       verkleinernde    Reibungskraft zwischen Dichtlippe und  abdichtendem Teil zur Folge hat, bis schliesslich  durch noch weiteres axiales Anziehen das     Torsions-          moment    seine Drehrichtung umkehrt, was zum Ab  heben der Dichtlippe vom zu dichtenden Teil führt       (Fig.    4).

   Dabei ist es von dem Zustand an, von dem  an sich das     Torsionsmoment        verringert,    gleichgültig,  ob der Stützring nunmehr überall die ihm zugewandte  Fläche des Stützteiles     berührt    oder ob weiterhin ein  jetzt kleinerer Hohlraum zwischen beiden Flächen  vorhanden ist. Dadurch wird lediglich die Art der  Abnahme des     Torsionsmomentes        beeinflusst.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Axial anziehbare und elastisch verformbare Stopfbuchspackung mit mindestens einem Dichtungs element in Form eines Lippenringes, der von seiner Rückseite mittels eines ersten starren Ringes axial gegen einen zur Stützung dienenden, zweiten starren ringförmigen Teil gedrückt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die der Rückseite des Lippenrings zu gewandte Fläche (12) des Druckringes (1) der Form der Lippenringrückseite (9) angepasst ist, und dass der kürzer sowie gedrungener als der Lippenteil (2) ausgebildete Stützteil (3) des Lippenringes eine dem Stützring (5) zugewandte Stützfläche (4) hat, deren axialer Abstand (a) von der achsnormalen Scheitel fläche (13-13)
    der Rückseite (9) an der der Dicht lippe zugewandten Begrenzung (6) des Stützteils (3) grösser ist als deren axialer Abstand (b) an der von der Dichtlippe (2) abgewandten Begrenzung (7) des Stützteiles (3), und dass schliesslich die Stützflächen am Lippenring und am Stützring derart unterschied lich geneigt sind, dass sich die Stützfläche (4) des Stützteiles (3) und die diesem zugewandte Fläche (8) des Stützringes (5) nur teilweise berühren, so dass an der von der Dichtlippe abgewandten Seite zwischen diesen beiden Flächen ein Hohlraum (16) entsteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stopfbuchspackung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dem Stützring (5) zu gewandte, ringförmige Begrenzungsfläche (4) des Stützteiles (3) kegelförmig ist. 2. Stopfbuchspackung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dem Stützteil (3) zu gewandte Fläche (8) des Stützringes (5) kegelförmig ist. 3. Stopfbuchspackung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Stützring (5) an der dem Stützteil (3) zugewandten Seite durch eine achs normale Ebene begrenzt ist.
    4. Stopfbuchspackung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der axiale Abstand (c) der Stützfläche (8) am Stützring von der achsnormalen Scheitelfläche (13-13) der Lippenringrückseite an der der Dichtlippe (2) zugewandten Begrenzung (10) grösser ist als der axiale Abstand (d) an der von der Dichtlippe abgewandten Begrenzung (11).
    5. Stopfbuchspackung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stützfläche des Stütz teiles (3) mit der achsnormalen Fläche einen Winkel von 40-5011 einschliesst, und dass die dem Stützteil (3) zugewandte Fläche (8) des Stützringes (5) mit der achsnormalen Fläche einen Winkel von 200-250 einschliesst. 6. Stopfbuchspackung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Anordnung der Lip penringe in gleicher Weise zu mehreren hintereinan der, der zwischen zwei Lippenringen liegende, starre Ring aus einem Teil besteht und für den einen als Druckring und für den anderen als Stützring wirkt.
    7. Stopfbuchspackung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dem Lippenteil (2) zugewandte Begrenzung (6) des Stützteiles (3) achs- parallel verläuft. B. Stopfbuchspackung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die dem Lippenteil (2) zugewandte Begrenzung (6) des Stützteiles (3) paral lel zur inneren Begrenzung (33) des Lippenteiles (2) verläuft.
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