CH388050A - Spindelabdichtung - Google Patents

Spindelabdichtung

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CH388050A
CH388050A CH302561A CH302561A CH388050A CH 388050 A CH388050 A CH 388050A CH 302561 A CH302561 A CH 302561A CH 302561 A CH302561 A CH 302561A CH 388050 A CH388050 A CH 388050A
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CH
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press ring
spindle
packing
ring
press
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CH302561A
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Schmiedl Gustav
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Schmiedl Gustav
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings
    • F16K41/02Spindle sealings with stuffing-box ; Sealing rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


      Spindelabdichtung       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Spindelab-          dichtung    für     Ventiloberteile    bei     Wasserleitungsarma-          turen,    mit einer zwischen einer axial festen Stützflä  che und einem dem Wasserdruck ausgesetzten beweg  lichen Pressring eingeschlossenen     Stopfbüchsenpak-          kung.     



  Der bei einer bekannten Ausführung dieser Gat  tung aus Metall ausgebildete Pressring wird beim  Öffnen des Ventils zuerst durch den Wasserdruck und  sodann durch einen beim Hochschrauben der Spindel  mitgenommenen Spannstift an das Packungsmaterial  angepresst. Diese mechanische     Anpressung    hat eine  ausserordentlich starke Verdichtung der Packung zur  Folge. Dadurch verliert diese ihre Elastizität und  nimmt beim neuerlichen     Schliessen    des     Ventils    und  Entlastung des Pressringes vom Spannstift ihre ur  sprüngliche Struktur nicht mehr an. Dadurch leidet  die Dichtungsfähigkeit des Packungsmateriales erheb  lich.

   Dies ist für die bekannte Ausführung umso nach  teiliger, als     dort    die Dichtheit allein von der Funktion  des Packungsmateriales abhängt ; der metallische  Pressring als solcher übt keinerlei Dichtungsfunktion  aus. Die bekannte Ausführung rechnet daher von  vornherein mit     Packungsundichtheiten    und sieht für  die durch die Stopfbüchse durchsickernde Flüssigkeit  einen Hilfsauslauf vor. Gegenüber den üblichen Stopf  büchsenpackungen hat die geschilderte Ausführung  somit keine Vorteile, weil sie     ein    automatisches  Nachspannen derselben offenbar nicht in brauchbarer  Weise löst.

   Nach wie vor bleibt daher der für Stopf  büchsen üblicher Bauart allgemein bekannte Nachteil  eines von Zeit zu Zeit erforderlichen     Nachspannens          unbehoben.     



       Hingegen    schafft die     Erfindung    sowohl im Ver  gleich zu üblichen     Stopfbüchsenpackungen    als auch  zur geschilderten Ausbildung dadurch einen wesentli  chen, erfinderischen Fortschritt, dass der     Pressring       aus elastischem Material besteht und sowohl auf der  Spindel als auch im     Oberteilgehäuse    mit     Reibungs-          schluss    sitzt.  



  Durch die     Erfindung    ist eine     doppeltwirkende     Dichtung     geschaffen,    deren beide Dichtungselemente  der elastische Pressring und die Packungsmasse sind.  



  Diese Besonderheit der Erfindung setzt sich auch  gegenüber den sogenannten selbstdichtenden Spindel  abdichtungen in Vorzug, weil solche mit elastischen  O-Ringen oder dergleichen als     einzige    Dichtungsmit  tel ausgestatteten Anordnungen von der vollen Funk  tionsfähigkeit der Dichtungsringe abhängen ; diese  Funktionsfähigkeit kann jedoch durch Verschleiss,  Alterung und Verhärtung des Ringmateriales leiden.

    Die     erfindungsgemässe        Spindelabdichtung    bleibt aber  auch nach einer etwaigen Verhärtung des     Pressringes     wirksam,     und    zwar nicht nur     wegern    der unveränder  ten Dichtungswirkung des Packungsmateriales, son  dern auch wegen des selbst nach     Verhärtung    des  Pressringes zwischen diesem und dem Packungsmate  rial     verbleibenden    Funktionszusammenhanges.  



  Dieser funktionelle Zusammenhang ergibt sich  insbesondere aus folgenden Überlegungen  Bei jeder Betätigung des Ventils wird am     Erfin-          dungsgegenstand    eine Änderung des auf das     Pak-          kungssmaterial    über den elastischen Pressring ausge  übten     Pressdruckes    wirksam. Das Gefüge des     Pak-          kungsmaterials    wird dadurch periodisch gespannt und  entspannt, und zwar in der durch die blosse Wirkung  des Wasserdruckes gegebenen beschränkten Stärke.  



  Die beim Aufhören des Wasserdruckes vor sich  gehende     Entspannung    und Ausdehnung des     Pak-          kungsmaterials    bewirkt eine     Axialverschiebung    des  Pressringes, die bereits bei einer     minimalen        Axialbe-          wegung    eine     Erstarrung    des     Gefüges    der Packungs  masse     verhindert.    Jede Funktionsminderung, wie sie      aus einer solchen Erstarrung des Gefüges folgen  würde, ist durch die Erfindung völlig vermieden.  



  Die vorstehende Wirkung ist nicht     unbedingt    an  eine elastische Struktur des Pressringes gebunden. Sie  tritt im ausreichenden Ausmass auch dann noch ein,  wenn der     Pressring    nach längerem Gebrauch, insbe  sondere in der     Berührung    mit Heisswasser, seine Ela  stizität     infolge    Verhärtung verloren hat.  



  Die     sowohl    durch den mindestens ursprünglich       elastischen    Pressring     :als    auch durch das von diesem       beeinflusste        Packungsmaterial    gewährleistete erfin  dungsgemässe     Spindelabdichtung        ist    somit auch den  sogenannten selbstdichtenden Anordnungen bekann  ter Bauart weit überlegen.  



       In    der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  in Längsschnitten dargestellt.  



  Der     Ventiloberteil    besteht aus einem eigentlichen       Oberteilkopfstück    7, der Spindel 8, dem Ventilsitz 9  mit der Ventildichtung 10 und dem mit der Spindel       fix    verbundenen Handgriff 11. Mit dem     Oberteilkopf-          Stück    7 ist die Abschlussbüchse 4 starr verbunden,       beispielsweise    durch einen Sprengring 5. An der  Stützfläche 3 der Abschlussbüchse 4 liegt die     Pak-          kungsmasse    2 an.

   Unterhalb der Packungsmasse 2  ist der elastische Pressring 1 sowohl auf der Spindel  8 als auch am Gehäuse des     Oberteilkopfstückes    7 mit  Reibungsschluss     gleitend    gelagert. Ist durch den Was  serdruck der     Pressring    1 - wie dargestellt - an  die     Packungsmasse    2 angepresst, so ergibt sich im       Oberteilkopfstück    7 ein freibleibender Raum 12 als  Spiel für die axiale Verschiebung des Pressringes 1.  



       Während    beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  der Pressring rechteckigen Querschnitt hat, kann er  auch mit     rundem    Querschnitt gemäss     Fig.    2 ausge  bildet sein. Der ursprünglich runde Querschnitt des  als O-Ring ausgebildeten     Pressringes    1 nimmt im  eingebauten Zustand - wie dargestellt -     eine    leicht  ovale Form an. Er steht somit sowohl mit der Spindel  8 als auch mit dem     Oberteilgehäuse    7 im     Reibungs-          schluss.     



  Die Kraftrichtung des Wasserdruckes ist durch  die Pfeile 13 angedeutet. Der     Pressring    1 überträgt  diese     Kraft    in der Richtung der Pfeile 14 auf die  Packungsmasse 2, welche diese Kraft nach allen  Seiten weiterleitet, und zwar insbesondere     in    der  Richtung der Pfeile 15, 16 und 17. Die     Abschluss-          büchse    4 ist     beim    Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  mit einem Gewinde versehen und in das Gehäuse 7  eingeschraubt.

   Eine Verstellung soll jedoch nicht er  folgen.     Lediglich        zur        Versinnbildlichung    dieses Ge  dankens ist in der Zeichnung     eine    Fixierschraube 18  angedeutet. Der aus elastischem Material, vorzugs  weise     Gummi    oder Kunststoff, bestehende Pressring 1  hat gleichzeitig mit seiner Funktion als zeitweilig auf  die Packungsmasse 2 wirksames Pressorgan auch  noch selbst eine Dichtungsfunktion. Diese Dichtungs  funktion wird mindestens solange gegeben sein, als    das     Material    des Pressringes noch nicht     gänzlich    ver  härtet ist.

   Aber auch nach einer insbesondere unter  dem     Einfluss    von Heisswasser erfolgten     Verhärtung     und daraus sich ergebenden strukturellen     Erstarrung     des Pressringes 1 geht der funktionelle Zusammen  hang zwischen dem Pressring 1 und der Packungs  masse 2     keineswegs    verloren. Wie sich aus     Fig.    2 er  gibt,     liegt    die Packungsmasse 2 an den Wölbungsflä  chen des im Querschnitt ovalen Pressringes 1 mit im  Querschnitt     keilförmigen    Randzonen 6 an.

   Insbeson  dere bei     verhärtetem    Pressring pressen sich diese  Randzonen 6 der Packungsmasse 2 unter dem     Ein-          fluss    des auf den     Pressring    1 wirkenden     Wasserdruk-          kes    in der Spalte zwischen den Wölbungsflächen des  Pressringes 1 und dem Gehäuse 7 einerseits und  Spindel andererseits hinein. Dadurch steht aber auch  ein     verhärteter    und an sich mit leichtem Spiel sowohl  zum Gehäuse 7 als auch zur Spindel 8 angeordneter  Pressring noch immer mittelbar im Reibungsschluss  mit dem Gehäuse 7 und der Spindel 8, nämlich durch  die Klemmwirkung der keilförmigen Randzonen 6 der  Packungsmasse 2.

   Die erfindungsgemässe Funktion  bleibt also auch nach     Verhärtung    des Pressringes  noch immer ausreichend gewährleistet. Dies gilt nicht  nur für Pressringe von ursprünglich rundem Quer  schnitt     (Fig.    2), sondern im gewissen Ausmass auch  für solche mit anderem, z. B. rechteckigem Quer  schnitt     (Fig.    1). Infolge des periodisch mit grosser  Häufigkeit auf den     Pressring    ausgeübten     Wasserdruk-          kes    nimmt dieser im Zuge der Alterung     eine    leicht  nach oben gewölbte Form an, mit welcher er verhär  tet.

   Dann sind aber auch bei der Ausbildung nach       Fig.    1     ähnlich    wie bei der nach     Fig.    2     keilschlitzartige     Räume zwischen dem Pressring 1 und dem Gehäuse  7 einerseits sowie der Spindel 8 andererseits vorhan  den, in welche die Packungsmasse 2 dichtend und     im     Sinne eines Reibungsschlusses für den Pressring 1       eindringt.    Das Zusammenwirken von Pressring und  Dichtungsmasse bietet also in allen Fällen wesentli  che Vorteile.  



  Die Erfindung ist auf die dargestellten und be  schriebenen Ausführungsbeispiele in keiner Weise  eingeschränkt und lässt vielfache Variationen in der  Ausführung zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spindelabdichtung für Ventiloberteile bei Wasser leitungsarmaturen, mit einer zwischen einer axial festen Stützfläche und einem dem Wasserdruck aus gesetzten beweglichen Pressring eingeschlossenen Stopfbüchsenpackung, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressring aus elastischem Material besteht und sowohl auf der Spindel als auch im Oberteilgehäuse mit Reibungsschluss sitzt.
CH302561A 1960-03-28 1961-03-14 Spindelabdichtung CH388050A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT232360A AT218327B (de) 1960-03-28 1960-03-28 Spindelabdichtung

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Publication Number Publication Date
CH388050A true CH388050A (de) 1965-02-15

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ID=3532224

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CH302561A CH388050A (de) 1960-03-28 1961-03-14 Spindelabdichtung

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AT218327B (de) 1961-11-27

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