CH388051A - Absperrventil - Google Patents

Absperrventil

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Publication number
CH388051A
CH388051A CH301863A CH301863A CH388051A CH 388051 A CH388051 A CH 388051A CH 301863 A CH301863 A CH 301863A CH 301863 A CH301863 A CH 301863A CH 388051 A CH388051 A CH 388051A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
sealing ring
sealing
housing
spindle
Prior art date
Application number
CH301863A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Dr Klinger-Lohr
Original Assignee
Istag Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT111160A external-priority patent/AT217808B/de
Priority claimed from AT231562A external-priority patent/AT229099B/de
Application filed by Istag Ag filed Critical Istag Ag
Publication of CH388051A publication Critical patent/CH388051A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/36Valve members
    • F16K1/38Valve members of conical shape
    • F16K1/385Valve members of conical shape contacting in the closed position, over a substantial axial length, a seat surface having the same inclination

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description


      Absperrventil       Das Hauptpatent bezieht sich auf ein Absperr  ventil mit einem Tauchkolben, der zur Abdichtung  gegen das Gehäuse in Schliesstellung mindestens     einen     axial     zusammenpressbaren    Dichtungsring trägt, wel  cher unter der zusammenpressenden Wirkung einer  Feder steht, die sich an einem mit der Spindel für  den Kolben verbundenen Teil abstützt, wobei der  den Dichtungsring halternde und ihn gegen die Fe  derkraft abstützende Kolbenteil mit axialem Spiel mit  der Spindel gekuppelt ist, und die der     Abstützfläche     für den Dichtungsring abgewendete Seite dieses Kol  benteiles eine Anschlagfläche für einen gehäusefesten  Anschlag bildet.  



  Ventile dieser Art haben den Vorteil,     dass    der  Dichtungsring ständig     unter    der elastischen     Vorspan-          nung    der Feder steht und diese     Vorspannung    in  Schliesstellung des Tauchkolbens erhöht werden  kann.  



  Absperrventile nach dem Hauptpatent, die wie  alle bekannten     Tauchkolbenventile    eine Dichtfläche  zur Abdichtung gegen das Gehäuse aufweisen, wel  che die Form eines     Zylindermantels    hat, haben aber  noch den Nachteil, dass sie bei grösseren Nennwei  ten oder höheren Arbeitsdrücken nur schwer     betä-          tigbar    sind, wenn der Druck des Arbeitsmediums auf  den Kolben - wie zumeist üblich - in Richtung  gegen die Schliessbewegung einwirkt.

   Das Ventil  schliesst nämlich bereits dann, wenn der Tauchkol  ben in einen Teil des Ventilsitzes im Gehäuse ein  taucht; zur Gewährleistung einer sicheren Abdich  tung über eine längere Betriebsperiode muss jedoch  der Tauchkolben bis in seine Endstellung weiterbe  wegt werden, damit der gesamte Mantel des Dich  tungsringes zur Abdichtung wirksam wird. Daher  treten besonders bei hohen Drücken des Arbeitsme  diums oder bei grossen Nennweiten und den daraus    resultierenden grossen     Kolbenstimflächen    nach dem  anfänglichen Eintauchen des Kolbens     grosse,    die Wei  terbewegung des Kolbens behindernde Widerstands  kräfte auf.  



  Im Hauptpatent ist bereits ein Weg     angegeben     worden, wie dieser Nachteil vermieden werden kann.  Nach dem Hauptpatent kann nämlich der den Dich  tungsring halternde Kolbenteil einen Durchlass auf  weisen, der mit dem freien Endteil der Spindel ein  von der Feder offengehaltenes Entlastungsventil bil  det. Dieses Entlastungsventil soll so wirken, dass es  nur     am    Ende der Schliessbewegung des     Kolbens     schliesst,     wenn    der Kolben in dieser Endstellung fest  gehalten ist und der freie Endteil der Spindel dann  noch weiterbewegt wird, bis das Entlastungsventil  verschlossen ist.  



  Die Bauweise erfordert aber noch einen relativ  hohen herstellungsmässigen Aufwand und arbeitet  dann nicht sicher, wenn beim Eintauchen des Kolbens  in den Ventilsitz bereits so grosse Reibungswider  stände auftreten dass die Feder schon unter dem     Ein-          fluss    dieser Widerstände stark zusammengepresst wird  und das Entlastungsventil daher bereits in dieser Kol  benstellung praktisch verschlossen ist.  



  Die Erfindung zielt nun darauf ab, in weiterer       Ausgestaltung    der Erfindung nach dem Hauptpatent  eine Ventilbauweise zu schaffen, die unter geringstem  Aufwand gewährleistet, dass das Ventil erst am Ende  der Schliessbewegung vollkommen     schliesst,    wobei  trotzdem die Möglichkeit besteht, den Dichtungsring  dann mittels der stärker     zusammengepressten    Feder  einer erhöhten elastischen Pressung zu unterwerfen.  



  Ein dieser Zielsetzung entsprechendes Absperr  ventil nach der vorliegenden Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass die die Dichtfläche gegen das  Gehäuse     bildende    Mantelfläche des Dichtungsringes      und die an diese Mantelfläche     anschliessende    Aussen  fläche des den Dichtungsring gegen die Federkraft ab  stützenden Kolbenteiles als     aneinandergrenzende    Teile  einer in     Schliessrichtung    des Kolbens     zulaufenden        Ke-          gelmantelfläche    ausgebildet sind und mit einer  ebenso konisch geformten, Dichtsitz und Anschlag  bildenden Gehäusebohrung zusammenwirken.  



  Durch die in Schliessrichtung konische Ausbil  dung des Kolbens und die ebenso konisch geformte  Gehäusebohrung wird erreicht, dass das Ventil auf alle  Fälle erst am Ende der     Schliessbewegung    gänzlich       schliesst,    so dass über den bis zum Schluss der Be  wegung offenen Ringraum ein Druckausgleich statt  finden     kann.    Dabei kann aber die Spindel nach Auf  sitzen des Kolbens in der konischen     Gehäusebohrung     noch in     Schliessrichtung    weiterbewegt werden, wo  durch der Dichtungsring durch die Feder einer er  höhten elastischen Pressung     unterworfen    wird und  damit erst voll     zur    Wirkung kommt.

   Die von der  Mantelfläche des Dichtungsringes und von der an  diese Mantelfläche anschliessenden Aussenfläche des  den Dichtungsring abstützenden Kolbenteils gemein  sam gebildete zulaufende     Kegelmantelfläche        liegt    ja  zunächst     am    Ende der     Schliessbewegung    des Kolbens  gleichermassen an der konischen Gehäusebohrung an.  Erst wenn sich bei der Weiterbewegung der Spindel  der den Dichtungsring gegen die Federkraft abstütz  ende Kolbenteil schon in der konischen Gehäuseboh  rung abstützt, wird auf den Dichtungsring ein erhöh  ter Federdruck ausgeübt, der den Dichtungsring un  ter guter Abdichtung an die Gehäusebohrung     an-          presst.     



  Zur Gewährleistung einer langen Lebensdauer des  Dichtungsringes muss darauf geachtet werden, dass  die auf die obere ringförmige     Stirnfläche    des Ventil  ringes wirkende Feder in     Offenstellung    des Kolbens  keine nachteilige     Verformung    des Dichtungsringes in  dem Sinne bewirkt, dass der im Vergleich zur unte  ren, schmäleren ringförmigen     Stirnfläche    vorstehende  Ringteil nach unten gequetscht wird.

   Diese Gefahr  kann     vorteilhaft    dadurch vermieden werden, dass die  Neigung der konisch zulaufenden Mantelfläche des  Kolbens gegen seine Bewegungsrichtung     5-300,    vor  zugsweise 10-150 beträgt, Bei diesen geringen Nei  gungen tritt bei noch guter Wirkung der konischen       Mantelfläche    praktisch keine zusätzliche     Verformung     des im Durchmesser grösseren Teiles des Dichtungs  ringes auf.  



  Die Erfindung wird nun an Hand eines in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher  erläutert. Beim dargestellten Ventil nach der Erfin  dung ist an einem Kolbenkörper 1 ein Dichtungsring  2 angeordnet. Der Kolbenkörper 1 ist mit dem freien  Endteil einer Spindel 5 drehbar und mit axialem Spiel  a gekuppelt. Zu diesem Zweck weist der freie     Spin-          delendteil    einen Bund 7 auf, der in einer koaxialen  Bohrung 8 des Kolbenkörpers 1 gelagert ist und  durch einen in diese Bohrung eingeschraubten Stütz  ring 9 mit dem Kolbenkörper 1 axial gekuppelt ist.    Auf dem freien     Spindelende    ist     ferner    eine Mutter  6 aufgeschraubt.

   Zwischen der aufgeschraubten Mut  ter 6 und dem Bund 7 des     Spindelendteiles    sind ein  die elastische Einspannung des Dichtungsringes 2 be  wirkendes     Tellerfederpaket    10 sowie eine Kolben  kappe 11 gelagert, welche den Druck der Feder auf  den Dichtungsring überträgt, der sich auf der einen  Seite 12 einer Schulter 13 des Kolbenkörpers 1 ab  stützt, so dass der Dichtungsring ständig unter einer  elastischen, axialen Pressung steht.

   Die     Mantelfläche     30 des Dichtungsringes 2 und die an diese Fläche     an-          schliessende    Aussenfläche 31 des Kolbenkörpers 1  sind in Form eines in Schliessrichtung zulaufenden  Kegelstumpfes ausgebildet, wobei dieser Kolbenteil in  der dargestellten Schliesstellung des Kolbens in eine  ebenso konisch geformte Bohrung 32 des Gehäuses 3  eingreift. In der Zeichnung ist die Spindel in jener  Lage dargestellt, die sie einnimmt, nachdem der Kol  ben zum Aufsitzen in der konischen Gehäusebohrung  gebracht wurde. Bei Weiterbewegung der     Spindel    in  Schliessrichtung ist somit der Kolbenträger 1 in der  Bohrung festgehalten, so dass sich die Spindel inner  halb des Kolbenkörpers um das Spiel a nach unten  bewegen kann.

   Bei Weiterbewegung der Spindel nach  unten wird die Feder 10 weiter zusammengedrückt,  so dass diese über die Kolbenkappe 11 einen erhöh  ten Druck auf den Dichtungsring 2 ausübt, der sich  dann stärker     abdichtend    an die konische Bohrung 32  anlegt.  



  Bei einer später erfolgenden Bewegung der Spin  del in Öffnungsrichtung bewegt sie sich zunächst ohne  Kolben um das Spiel a nach oben, wobei die Feder  vorspannung     vermindert    wird. Nach Überbrückung  des Spiels a wird dann über den Stützring 9 der Kol  ben angehoben, so dass sich der ganze Kolben nach  oben bewegt. Der Dichtungsring des Kolbens steht  aber auch in     Offenstellung    des Ventils unter einer  durch die Feder bewirkten elastischen     Vorspannung,     wobei durch die relativ geringe     Konizität    der koni  schen Mantelfläche am Kolben eine unzulässige Ver  formung des oberen, im Durchmesser grösseren Ring  teiles ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Absperrventil mit einem Tauchkolben, der zur Abdichtung gegen das Gehäuse in Schliesstellung min destens einen axial zusammenpressbaren Dichtungs ring trägt, welcher unter der zusammenpressenden Wirkung einer Feder steht, die sich an einem mit der Spindel für den Kolben verbundenen Teil abstützt, wobei der den Dichtungsring halternde und ihn ge gen die Federkraft abstützende Kolbenteil mit axia lem Spiel mit der Spindel gekuppelt ist und die der Abstützfläche für den Dichtungsring abgewendete Seite dieses Kolbenteiles eine Auflagefläche für einen gehäusefesten Anschlag bildet, dadurch gekennzeich net, dass die die Dichtfläche gegen das Gehäuse (3) bildende Mantelfläche (30) des Dichtungsringes (2)
    und die an diese Mantelfläche anschliessende Aussen fläche (31) des den Dichtungsring (2) gegen die Fe derkraft abstützenden Kolbenteiles (13) als aneinan- dergrenzende Teile einer in Schliessrichtung des Kol bens zulaufenden Kegehnantelfläche ausgebildet sind und mit einer ebenso konisch geformten, Dichtsitz und Anschlag bildenden Gehäusebohrung (32) zu sammenwirken. UNTERANSPRUCH Absperrventil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Neigung der Kegehnantelflä- che (30, 31) gegen die Bewegungsrichtung des Kol bens 5-300, vorzugsweise 10-15, beträgt.
CH301863A 1960-02-12 1963-03-11 Absperrventil CH388051A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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AT111160A AT217808B (de) 1960-02-12 1960-02-12 Absperrventil
AT231562A AT229099B (de) 1962-03-21 1962-03-21 Absperrventil

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CH388051A true CH388051A (de) 1965-02-15

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ID=25594932

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CH301863A CH388051A (de) 1960-02-12 1963-03-11 Absperrventil

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1182386A3 (de) * 2000-07-05 2003-01-08 GROHEDAL GmbH & Co.KG Absperrvorrichtung mit Dichtung
EP2278199A1 (de) * 2009-07-23 2011-01-26 Miodrag Stanic Verbessertes Absperrventil

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1182386A3 (de) * 2000-07-05 2003-01-08 GROHEDAL GmbH & Co.KG Absperrvorrichtung mit Dichtung
EP2278199A1 (de) * 2009-07-23 2011-01-26 Miodrag Stanic Verbessertes Absperrventil
WO2011010195A1 (de) * 2009-07-23 2011-01-27 Miodrag Stanic Verbessertes absperrventil

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