CH388143A - Handgranate - Google Patents

Handgranate

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Publication number
CH388143A
CH388143A CH1049961A CH1049961A CH388143A CH 388143 A CH388143 A CH 388143A CH 1049961 A CH1049961 A CH 1049961A CH 1049961 A CH1049961 A CH 1049961A CH 388143 A CH388143 A CH 388143A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
detonator
hand grenade
insert
transmission element
ignition delay
Prior art date
Application number
CH1049961A
Other languages
English (en)
Inventor
Howald Werner
Original Assignee
Stamag Ag
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • F42B27/08Hand grenades with handle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/02Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for hand grenades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Handgranate   Im Hauptpatent ist eine Handgranate beschrieben mit einer Sprengladung, einem    Zündverzö-      gerungselement   mit Sprengkapsel, einer über eine mechanische    Armiervorrichtung      auslösbaren   mechanischen Schlagvorrichtung zur Betätigung des    Zünd-      elementes,   einem    Detonator   und einem    übertragungs-      element   zwischen Sprengkapsel und    Detonator.   Bei dieser Handgranate sind die Schlagvorrichtung und das    Zündverzögerungselement   mit Sprengkapsel fix in einer Wirkungslinie zueinander angeordnet,

   während mindestens das    Übertragungselement   in einem über die    Armiervorrichtung      beeinflussbaren   Schieber sitzt, der in gesichertem Zustand der Handgranate das    übertragungselement   ausserhalb der genannten Wirkungslinie hält, so dass bei Betätigung der    Armier-      vorrichtung   in der ersten Phase das Zündelement, unter    Belassung   des    übertragungselementes   in seiner    Ausserwirkungsstellung,   durch die Schlagvorrichtung gezündet wird und erst bei weiterer Betätigung der    Armiervorrichtung   in der zweiten Phase der Schieber zur Ausführung einer Bewegung freigegeben wird, in deren Endstellung das Übertragungselement in der genannten Wirkungslinie liegt,

      in   welcher Position es    einzig   die Zündung auf den    Detonator   und die Sprengladung übertragen kann. 



  Bei einer zweckmässigen Ausführungsform dieser Handgranate ist die    Armiervorrichtung   durch eine parallel zur Längsachse der Handgranate verschiebbare, den Schieber bei gesicherter Handgranate in seiner    Ausserwirkungsstellung   bezüglich des    übertra-      gungselementes   durchsetzende Sicherungsstange mit    einem      Mitnehmerstift   für den    Schlagstift   und einem am einen Ende der Sicherungsstange angeordneten Abzugsring gebildet, wobei die Sicherungsstange und die Schlagvorrichtung    achsparallel   nebeneinander    in   einem Einsatzstück längsverschiebbar    derart      geführt      sind,

     dass während der ersten Phase der Armierungs-    betätigung,   durch Ziehen am    Abzugsring,   der Mitnehmer die Schlagvorrichtung spannt und anschlie- ssend freigibt, während erst bei weiterem Ziehen am Abzugsring, in der zweiten Phase, das andere Ende der Sicherungsstange aus dem Schieber abgleitet. 



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere, verbesserte Ausführung der beschriebenen Handgranate mit wesentlich vereinfachtem Aufbau, der eine wesentliche Einsparung an    Fertigungs-   und Montagekosten zur Folge hat. 



  Gemäss der Erfindung ist diese stiellose, mit einem    becherförmigen   Gehäuse ausgeführte Handgranate dadurch    gekennzeichnet,   dass die    Armiervor-      richtung   mit Abzugsring, die Schlagvorrichtung, das    Zündverzögerungselement   mit Sprengkapsel, das Übertragungselement und der    Detonator   gemeinsam in einem aus einem einzigen Stück gefertigten Einsatzstück gelagert sind, dessen Basisteil als Deckel für das Gehäuse ausgebildet ist. 



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Es zeigt:    Fig.   1 einen    Vertikalschnitt   durch die Handgranate nach der Linie 1-I in    Fig.   2,    Fig.   2 einen Querschnitt derselben nach der Linie    II-11   in    Fig.   1,    Fig.   3 einen weiteren Querschnitt entsprechend der Linie    111-11I   in    Fig.   1,    Fig.   4 einen dritten Querschnitt nach der Linie    IV-IV   in    Fig.   1 mit gesichertem Drehschieber,

      Fig.   5 einen Vertikalschnitt durch den Kopf des Einsatzstückes    mit   dem Drehschieber in seiner    Ar-      mierungsstellung   und    Fig.   6 einen    Horizontalschnitt   nach der Linie    VI-VI   in    Fig.   5. 



  Bei der dargestellten stiellosen Handgranate ist mit 1 die Sprengladung bezeichnet, die in einem 

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    becherförmigen   Gehäuse 2 lagert, auf welchem seinerseits der Splittermantel 3 aufgeschraubt ist. Mit 205 ist ein im Innern des Gehäuses 2 angeordnetes, aus einem einzigen Stück,    zweckmässigerweise   aus Kunststoff, gefertigtes Einsatzstück bezeichnet, das die Form eines auf einer horizontalen Kreisscheibe als Basis    vertikal   aufgerichteten Turmes besitzt.

   Sein Basisteil 205c ist im Durchmesser der Lichtweite des Gehäuses 2 angepasst und trägt an seinem Umfang mehrere    übereinanderliegende,   in sich geschlossene, vorstehende Ringe 27 als    Verankerungsvorsprünge,   während    im   Gehäuse 2 mit diesen korrespondierende Ringnuten 28 zur Aufnahme der Ringe 27 eingelassen sind, wodurch eine sichere Verbindung zwischen den genannten Teilen 205c und 2 gewährleistet ist. Auf diese Art    bildet   der Teil 205c mit    seiner   Befestigung 27, 28 den unteren Abschluss des genannten Gehäuses 2. Anstelle dieser Befestigungsart könnten auch die Teile 205c und 2 mit einem zueinander passenden Gewinde versehen sein. 



  Der turmartige Teil 205d des Einsatzstückes 205 ist    mit   zwei    nebeneinanderliegenden,   achsparallelen Bohrungen 205a und 205b versehen, wovon die Bohrung 205a als    Sacklochbohrung   ausgeführt ist und der darin angeordneten, aus Schlagfeder 6 und Schlagstift 7 bestehenden Schlagvorrichtung als Führung dient. Der obere Teil dieser Bohrung    205a   ist wenig erweitert und dient zur Halterung des    Zünd-      verzögerungselementes   8 mit    obenliegender   Sprengkapsel. Die Bohrung 205b ist in ihrem unteren Teil erweitert und durch den Basisteil 205c hindurchgeführt.

   Sie dient zur Führung eines darin axial verschiebbaren    Sicherungsbolzens   9a, der von einem auf den benachbarten Schlagstift einwirkenden    Mitneh-      merbolzen   10 radial durchsetzt ist. Die Trennwand zwischen den beiden genannten Bohrungen 205a und 205b ist zu diesem Zwecke auf einem Teil ihrer Länge durchbrochen. Auf das basisseitige Ende des    Sicherungsbolzens   9a ist als Abzugsring ein selbstklemmender Griffbügel 11 schwenkbar aufgesetzt, der in der gezeichneten    Aussergebrauchstellung   in einer dafür vorgesehenen    Vertiefung   29 auf der Aussenseite des Basisteils 205c eingebettet ist. Zum Untergreifen zwecks    Erfassens   dieses Bügels 11 besitzt der Teil 205c eine weitere und stärkere Vertiefung 30.

   Am andern Ende des    Sicherungsbolzens   9a ist, als axiale Verlängerung desselben, eine Sicherungsstange 9 angeordnet. 



  Das seiner Basis gegenüberliegende, in das Gehäuseinnere ragende Ende des Einsatzteilstückes 205d ist als konzentrisch zum Basisteil 205c angeordneter    Kreishohlzylinder      ausgeführt,   in welchen die Bohrungen 205a und 205b einmünden. An der Mündungsstelle ist im    Kreishohlzylinder   eine Kreisscheibe 31 eingelegt, die von der    Sicherungsstange   9 durchsetzt wird. Ausserdem ist sie mit einer in der Achse der    Bohrung   205a liegenden    Durchbrechung   31a versehen. Nach    oben:   ist der genannte    Kreishohlzylinder   durch den darin eingesetzten    Detonator   17 verschlossen.

   Unmittelbar unter dem    Detonator   17 ist ein als Kreiszylinder ausgebildeter, um eine konzentrisch dazu angeordnete, im Einsatzstück 205d befestigte Schraube 32 als Drehzapfen horizontal drehbarer    Drehschleber   212 im    Kreishohlzylinder   angeordnet. 



  Der genannte Drehschieber 212 besitzt an seiner unteren Stirnseite eine    Vertiefung   212a als Hohlraum für die Unterbringung einer um die Schraube 32 gewundenen    Torsionsfeder   33, deren eines Ende radial am Schieber 212 und deren anderes Ende, ebenfalls radial verlaufend, an einem achsparallel im    Einsatzstückteil   205d befestigten Zylinderstift 34 abgestützt ist. Diese    Torsionsfeder   33 versucht den Drehschieber 212 entgegen dem Uhrzeiger zu verdrehen.

   Zur Begrenzung dieser    Verdrehbewegung   ist der genannte Drehschieber 212 auf einem, dem    Ver-      drehwinkel   entsprechenden Teil seines Umfangs mit    kleinerem   Radius abgesetzt, so dass an den Begrenzungsstellen je eine achsparallele Anschlagfläche 212b entsteht, welche mit einer an der Innenseite des    Kreishohlzylinders   des Einsatzteilstückes 205d angeordneten Anschlagnase 35 in der    Drehendstel-      lung   zum Anliegen kommt. Ferner weist der Drehschieber 212 zwei exzentrische, achsparallele Bohrungen 212c und 212d auf, wovon die erstgenannte zur Aufnahme des nichtgezeichneten    L7bertragungsele-      mentes,   die zweitgenannte zur Hindurchführung der Sicherungsstange 9 dient. 



  Die Anordnung der Bohrungen 212c und 212d zueinander, wie auch im Hinblick auf die Anschläge 35, 212b, ist dabei derart    getroffen,   dass im gesicherten Zustand der Handgranate    (Fig.   1, 3 und 4) die Sicherungsstange 9 den Drehschieber 212 durchsetzend, denselben in der in den    Fig.1   und 4 gezeigten Stellung hält, in welcher die Feder 33 gespannt ist und die Bohrung 212c mit dem nichtgezeichneten    übertragungselement   ausserhalb der Wirkungslinie des    Zündverzögerungselementes   8 liegt. 



  Zum Schutze gegen unbeabsichtigtes Ergreifen und Verschmutzung des Griffbügels 11 während der    Lagerung   und Transport, ist unterhalb des Basisteils 205c ein Kunststoffdeckel 36 mit einem Grifflappen 36a zum Ergreifen desselben in die Wand des Gehäuses 2 eingesetzt. 



  Auf die dargestellte und beschriebene Weise ist eine    fertigungs-   und montagetechnisch einfache, stiellose Handgranate geschaffen, bei welcher die    Ar-      miervorrichtung   9, 9a, 10 mit Abzugsring 11, die Schlagvorrichtung 6, 7, das    Zündverzögerungsele-      ment   8 mit Sprengkapsel, das nichtgezeichnete übertragungselement und der    Detonator   17 gemeinsam in dem aus einem einzigen Stück gebildeten, in einem Arbeitsgang gefertigten Einsatzstück 205 gelagert sind. 



  Zum Gebrauch der dargestellten und beschriebenen Handgranate wird der Schutzdeckel 36 durch Ziehen am Grifflappen 36a entfernt, der Griffbügel 11 in Vertikalstellung geschwenkt und durch Ziehen an demselben der    Sicherungsbolzen   9a mit Siche- 

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    rungsstange   9 herausgezogen, wobei in der ersten Phase der    Mitnehmer   10, unter Spannen der Schlagfeder 6, den Schlagstift 7 in seine untere Ausgangsstellung mitnimmt.    In   dieser Stellung gleitet der Mitnehmer 10, durch Ausweichen des Sicherungsbolzens 9a in eine radiale    Erweiterung   37 der    Bohrung      205b,   vom Schlagstift 7 ab und gibt denselben zur Zündung des    Zündverzögerungselementes   8 frei.

   Die    Sicherungsstange   9 befindet sich dabei immer noch im Drehschieber 212; das in der    Bohrung   212c angeordnete Übertragungselement also noch ausserhalb der beschriebenen Wirkungslinie. Durch weiteres Ziehen am Griffbügel 11 tritt auch die    Sicherungs-      stange   9 aus dem Drehschieber 212 aus, der nun durch die Feder 33 in die in den    Fig.   5 und 6 gezeigte Anschlagstellung verdreht wird, in welcher das genannte    Übertragungselement   nun in der in den    Fig.   1 und 5 mit 212c' strichpunktiert eingezeichneten Lage über dem    Zündverzögerungselement   8, in dessen Wirkungslinie, zu liegen kommt und die Zündung vom letztgenannten auf den    Detonator   17 überträgt,

   der seinerseits die Sprengladung 1 zündet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handgranate nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1 des Hauptpatentes, in Form einer stiellosen Handgranate mit becherförmigem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass die Armiervorrichtung (9, 9a, 10) mit Abzugsring (11), die Schlagvorrichtung (6, 7), das Zündverzögerungselement (8) mit Sprengkapsel, das Übertragungselement und der De- tonator (17) gemeinsam in einem aus einem einzigen Stück gefertigten Einsatzstück (205) gelagert sind, dessen Basisteil (205c) als Deckel für das Gehäuse (2) ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Handgranate nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das seiner Basis (205c) gegen- überliegende, in das Gehäuseinnere ragende Ende des Einsatzstückes (205) kreishohlzylinderförmig ausgeführt und durch dien darin eingesetzten Detonator (17) verschlossen, ist, während- unmittelbar unterhalb des Detonators ein als Kreiszylinder mit konzentrischer Drehachse ausgebildeter, unter der Wirkung einer Torsionsfeder (33) stehender, im gesicherten Zustand der Handgranate von der Sicherungsstange (9) durchsetzter Drehschieber (212)
    mit exzentrisch darin angeordnetem übertragungselement (212c) angeordnet ist, der nach Abzug der Sicherungsstange (9) durch die Torsionsfeder (33) um seine Achse so weit verdreht wird, dass das über- tragungselement (212c) in der Wirkungslinie über der Sprengkapsel des fest im Einsatzstück (205) angeordneten Zündverzögerungselementes (8) liegt. 2.
    Handgranate nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Armiervorrichtung (9-11), die Schlagvorrichtung (6, 7), das Zündverzögerungselement (8), den Drehschieber (212) mit Übertragungselement und den Detonator (17) aufnehmende Teil (205d) des Einsatzstückes (205) konzentrisch zur Basis (205c) desselben angeordnet ist. 3.
    Handgranate nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Armiervorrichtung (9-11), die Schlagvorrichtung (6, 7), das Zündverzögerungselement (8), den Drehschieber (212) mit Übertragungselement und den Detonator (17) aufnehmende Teil (205d) des Einsatzstückes (205) exzentrisch auf der Basis (205c) desselben sitzt.
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