CH388202A - Einrichtung zur Regelung der Drehzahl des dauernd umlaufenden Antriebsmotors einer elektrischen Uhr - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Drehzahl des dauernd umlaufenden Antriebsmotors einer elektrischen Uhr

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CH388202A
CH388202A CH551262A CH551262A CH388202A CH 388202 A CH388202 A CH 388202A CH 551262 A CH551262 A CH 551262A CH 551262 A CH551262 A CH 551262A CH 388202 A CH388202 A CH 388202A
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Description


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 Einrichtung zur Regelung der Drehzahl des dauernd umlaufenden    Antriebsmotors      einer   elektrischen Uhr Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Regelung der Drehzahl des dauernd umlaufenden Antriebsmotors einer elektrischen Uhr, welcher über eine Pufferfeder mit dem Hemmwerk verbunden ist und dessen Rotor auf Grund seiner Drehbewegung in einer Steuerspule Spannungsstösse erzeugt, die nach Verstärkung in einem elektronischen Verstärker einer den Rotor antreibenden Arbeitsspule zugeführt werden. 



  Zur Regelung der Drehzahl des als Induktionsmotor ausgebildeten Antriebsmotors einer elektrischen Uhr ist es bekannt, dessen    Stator   schwenkbar anzuordnen und über ein Getriebe so mit dem über eine Pufferfeder mit dem Hemmwerk verbundenen Motorabtrieb zu kuppeln, dass er bei steigender Spannung der Pufferfeder derart    verschwenkt   wird, dass die Motordrehzahl herabgesetzt wird. Abgesehen von der komplizierten und aufwendigen Konstruktion und den mit dem Getriebe verbundenen Verlusten ist dieses Prinzip nicht ohne weiteres auf einen elektronisch gesteuerten Gleichstrommotor übertragbar. 



  Bei einer Aufzugeinrichtung für Uhren ist es weiterhin bekannt, das Drehmoment des Aufzugmotors in Abhängigkeit von der Federspannung zu steuern. Die Steuerung erfolgt durch Relativverschiebung von Läufer und Ständer. Hierbei handelt es sich somit um keine Drehzahlregelung. Ausserdem ist auch dieser Gedanke auf den bei der    Erfindung   verwendeten Motor nicht anwendbar. 



  Schliesslich ist es noch    bekannt,   zwischen dem Motorabtrieb und dem Hemmwerk eine als Kraftspeicher wirkende Pufferfeder vorzusehen, so dass das Hemmwerk beim Überschreiten einer gewissen    Rotordrehzahl   'bremsend auf den Rotor des Antriebsmotors einwirkt. Es handelt sich hierbei somit um eine Drehzahlsteuerung, bei der die Drehzahl des Motors nach oben begrenzt wird.    Seine      Drehzahl-      schwankungen   sind aber noch relativ hoch. 



  Die Erfindung geht von diesem    Uhrenantrieb   aus und es liegt ihr die Aufgabe zu    Grunde,   die Drehzahlschwankungen des elektronisch gesteuerten Motors mit einfachen Mitteln noch weiter zu reduzieren. Erfindungsgemäss wird zur Drehzahlregelung des eingangs beschriebenen, elektronisch gesteuerten Motors vorgeschlagen, im Schwingbereich des Gangordners Rückkopplungsmittel vorzusehen, welche beim Überschreiten einer vorbestimmten    Amplitude   des Gangordners eine elektrische Regelgrösse bilden, die dem elektronischen Motorverstärker zugeleitet wird und dessen Verstärkungsfaktor steuert.

   Die als elektrische Spannung    vorliegende   Regelgrösse kann hierbei dem Motorverstärker entgegengesetzt zu den induzierten Antriebsimpulsen zugeführt werden, wobei der Verstärkungsfaktor düs    Motorverstärkers   herabgesetzt bzw. die vom Motorverstärker an die Arbeitswicklung des Motors zu liefernden Antriebsimpulse verringert bzw. zeitweilig unterdrückt werden. 



  Weitere    Einzelheiten   der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von anhand der Zeichnungen näher erläuterten Ausführungsbeispielen. In den Zeichnungen stellen dar:    Fig.   1 eine elektrische Uhr nach der Erfindung in einer schematischen Darstellung,    Fig.2      ein      Einzelteil   der in    Fig.   1 dargestellten Uhr im grösseren Massstab in    einem   Schnitt,    Fig.   3 eine    Schaltungsanordnung   zu der in    Fig.   1 dargestellten    Uhr,      Fig.4   ein anderes Ausführungsbeispiel für die nach der Erfindung vorgeschlagene Regeleinrichtung ebenfalls    in   einer schematischen Darstellung,

      Fig.   5 den in    Fig.   4 dargestellten Gangordner mit einer    Einrichtung   zur Erzeugung von Regelspan- 

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    nungsimpulsen   in einer Ansicht in Achsrichtung gesehen,    Fig.   6 eine    Schaltungsanordnung   zu dem in den    Fig.   4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel,    Fig.   7 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die nach der    Erfindung   vorgeschlagene Regeleinrichtung,    Fig.   8 eine Schaltungsanordnung zu dem in    Fig.   7 dargestellten    Ausführungsbeispiel.   



  Bei dem in    Fig.   1 dargestellten Ausführungsbeispiel steht ein Rotor 1 eines    kollektorlosen   Gleichstrommotors über eine Schneckenverzahnung 2 einer    Rotorwelle   3 mit einem Zahnrad 4 in    Eingriff.   Der Rotor 1 wird aus zwei zwei- oder    mehrschenkligen   Polblechen 5 und 6 gebildet, welche in der Mitte satt    aufeinanderliegen   und durch    eine   Buchse 7 zusammengepresst werden.

   Diese Buchse 7 ist ihrerseits auf die Motorwelle 3    aufgepresst.   Die Schenkel der Polbleche 5 und 6 sind nach aussen symmetrisch    aufge-      kröpft.      Ihre   parallelen Enden    tragen   an den einander zugekehrten Seiten kleine    zylindrische   Dauermagnete 8, 9 bzw. 10, 11, welche mit entgegengesetzter Polarität zueinander gerichtet sind und in einem zwischen den Magneten 8, 9 bzw. 10, 11 gebildeten Luftspalt ein kräftiges Magnetfeld erzeugen, das nahezu keine Streuung hat. 



  Das oben genannte Zahnrad 4, welches von der Motorwelle 3 angetrieben wird, ist auf einer Welle 12 befestigt, die ihrerseits mit einer Schneckenverzahnung 13 in ein    Zahnrad   14 einer    Sekundenradwelle   15 eingreift. Statt der gezeigten    Schneckenunterset-      zungen   kann auch    eine      Stirnraduntersetzung   vorgesehen sein, welche    bekanntlich   einen besseren Wirkungsgrad erzielen lässt. Auf der Welle 15 ist hinter dem starr auf ihr befestigten Zahnrad 14 noch ein weiteres Zahnrad 16 lose drehbar gelagert, welches mit dem Zahnrad 14 über eine    Wendelfeder   17 verbunden ist.

   Diese die Welle 15 umgebende Feder 17 überträgt die    gleichförmige   Drehbewegung des Rades 14 auf einen    sprungweise   sich bewegenden Getriebezug, welcher    mit   dem Zahnrad 16 beginnt. Das Zahnrad 16 kämmt    mit   einem    Ritzel   18, welches mit einem Ankerrad 19 koaxial auf einer Welle 20 befestigt ist. Von diesem Ankerrad 19 wird über einen Anker 21 eine    Unruh   22 in Schwingung gehalten. 



  Auf der gleichförmig umlaufenden Welle 15 ist weiterhin ein    Ritzel   23 und am Wellenende ein Sekundenzeiger 24 befestigt. Das    Ritzel   23 treibt über ein    Untersetzungsgetriebe   25, 26, 27    eine   Minuten radwehe 28 an, welche einen Minutenzeiger 28' trägt. Ein dem    Untersetzungsgetriebe   23, 25, 26, 27 entsprechendes Zwischengetriebe ist in hier nicht dargestellter Weise auch zwischen der    Minutenradwelle   28 und einer    Stundenradwelle   vorgesehen.

   Statt den Sekundenzeiger 24 auf der kontinuierlich laufenden Welle 15 zu befestigen,    könnte   er auch, wie in der    Fig.   1 mit 24' gestrichelt dargestellt ist, mit dem Zahnrad 16 gekoppelt sein, wodurch er eine sekundengenaue    Zeitanzeige   liefern, jedoch sprungweise weiterbewegt würde. Der Antrieb des Rotors 1 erfolgt in an sich bekannter Weise durch rhythmische Impulse, welche durch den Rotor in einer Spule 29 induziert, in einer elektronischen Stufe 30 verstärkt und einer Antriebsspule 31 zugeleitet werden. Die Steuerspule 29 und die Arbeitsspule 31 sind als    Luftflachspulen   ausgebildet und derart feststehend dem Rotor 1 zugeordnet, dass sie beim Drehen des Rotors 1 etwa gleichzeitig in den Luftspalt zwischen den Dauermagneten 8, 9 bzw. 10, 11 eintreten.

   Die    Polung   der Arbeitsspule 31 ist so gewählt, dass durch den elektrischen Impuls in ihr ein dem    Dauermagnetfeld   entgegengesetztes Kraftfeld erzeugt wird. Der Rotor 1 erhält seine Antriebskraft somit durch abstossende Kräfte. An sich könnte bei entsprechender Winkelversetzung der beiden Spulen 29, 31 zueinander der Rotor 1 auch durch anziehende Kräfte angetrieben werden. In der elektronischen    Verstärkerstufe   30 kann ein Transistor vorgesehen sein, welcher aus einer    Trok-      kenbatterie   70 gespeist wird. 



  Zur Erzeugung einer Regelspannung für den Transistorverstärker kann eine Anordnung dienen, wie sie insbesondere aus    Fig.   2 hervorgeht. Zu diesem Zweck ist an dem    Unruhreif   22 ein Klemmschuh 32 aus    ferromagnetischem   Werkstoff befestigt, welcher an seinen abstehenden Schenkeln 33, 34    aufge-      kröpft   ist und an    den   zueinander gerichteten Flächen kleine zylindrische Dauermagnete 35, 36 aufweist, welche mit entgegengesetzter Polarität zueinander zeigen. Zwischen diesen Magneten 35, 36 entsteht wie bei dem Rotor 1 ein starkes, konzentrisches Dauermagnetfeld in dem verbleibenden Luftraum.

   In der Höhe dieses Luftspaltes ist um 180 Grad versetzt zur Lage des Klemmschuhes 32 bei ruhender    Unruh   eine    Flachluftspule   37 angeordnet. Wird die Unruh 22 in Schwingung versetzt, so induziert das durch die Magnete 35, 36 erzeugte Kraftfeld in der Flachspule 37 erst dann einen Impuls, wenn die Unruh 22 bis zu 180 Grad schwingt. Da die Impulshöhe jedoch von der Geschwindigkeit des Durchschwingens abhängig ist, steigt sie mit zunehmender Amplitude. Die Impulse der Spule 37 werden, wie    Fig.   1 veranschaulicht, einer Regelstufe 38 zugeführt und    dort   in    eine   Regelspannung für die Verstärkerstufe 30 verwandelt. Die Regelstufe 38 kann ebenfalls mit einem Transistor bestückt sein und von der genannten Stromquelle 70 gespeist werden.

   In ihrer einfachsten Form kann diese Regelstufe 38 beispielsweise eine Diode aufweisen, welche den Eingangskreis der    Verstärkerstufe   30 mehr oder weniger    sperrt   oder aber den Arbeitspunkt des Transistors verschiebt und damit dessen Verstärkungsfaktor ändert. 



  In    Fig.   2 stellt 39 noch einen    Stift   für die Gabel des Ankers 21 dar. Weiterhin ist die Unruh 22 an der dem Klemmschuh 32 gegenüberliegenden Seite mit einem Ausgleichsgewicht 40 versehen. Mit 41 ist eine an dem Gangordner vorgesehene    Unruhspi-      ralfeder   bezeichnet. 



  Eine mehr ins einzelne gehende Schaltungsanordnung für die in den    Fig.   1 und 2 dargestellte elektri- 

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 sehe Uhr stellt    Fig.   3 dar. Die in    Fig.   1 und 2 dargestellte Steuerspule 37 liegt im Eingangskreis eines Transistors 44, dessen Ausgangskreis die Batterie 70 und hierzu in Serie die Primärwicklung 45 eines Kopplungstransformators 46 enthält. Die Sekundärwicklung 47 des Kopplungstransformators ist über eine Diode 48 mit einem vorzugsweise regelbaren Widerstand 49 verbunden, der in Serie zu der Steuerwicklung 29 eines Transistors 50 geschaltet ist. Parallel zu dem Regelwiderstand 49 ist noch ein Kondensator 51 geschaltet. In dem Ausgangskreis des Transistors 50 liegt in Serie zu der Batterie 70 die Arbeitsspule 31 des Motors. 



  Die Arbeitsweise der in den    Fig.   1 bis 3 dargestellten Anordnung ist etwa die folgende: Wird z. B. durch einen Anstoss von Hand der Rotor 1 in Drehbewegung versetzt, so werden durch das Magnetfeld der Permanentmagnete 8 und 9 bzw. 10, 11 in der Spule 29 Spannungsimpulse induziert, die über den Transistor 50 verstärkt der Arbeitsspule 31 zugeführt werden, wodurch infolge der Wechselwirkung mit den gleichen Permanentmagneten 8 bis 11 die Drehbewegung des Rotors aufrechterhalten wird. Die Anordnung wird hierbei, insbesondere durch den Regelwiderstand 49 so ausgelegt, dass bei der kleinsten noch zulässigen Spannung der Batterie 70, z.

   B. von 0,8 Volt, der Motor den Leistungsbedarf der gesamten Uhr noch deckt, d. h. also, die Pufferfeder 17 eine solche    Spannung   erhält, dass die    Unruh   noch mit einer Amplitude von mehr als 180 Grad nach beiden Seiten schwingt. Wird diese Amplitude von 180 Grad erreicht oder überschritten, so induziert das zwischen den Permanentmagneten 35 und 36 bestehende Magnetfeld in der Spule 37 Spannungsimpulse, welche in dem Transistor 44 verstärkt der Primärwicklung 45 des Kopplungstransformators 46 zugeführt werden.

   Über die Sekundärwicklung 47 des    Transformators   46 werden diese Impulse über die Diode 48 dem Kondensator 51 zugeführt, wodurch an dem Widerstand 49 eine weitere Steuerspannung erzeugt wird,, deren    Polung   so gewählt wird, dass sie der in der Wicklung 29 induzierten Steuerspannung entgegenwirkt. Auf diese Weise kann der Verstärkungsfaktor des Transistors 50 herabgesetzt werden, so dass die Drehzahl des Antriebsmotors ebenfalls verringert wird. Bei geeigneter    Di-      mensionierung   der Anordnung lässt sich auf diese Weise die Drehzahl des Antriebsmotors auch bei unterschiedlicher Spannung der Batterie 70 bzw. bei wechselnden Reibungsverhältnissen der Uhr auf einem konstanten Wert halten. 



  Zur Erzeugung der    Regelspannungsimpulse   in der Spule 37 ist mit dem    Unruhreif   eine Magnetanordnung verbunden, wodurch der Gangordner etwas belastet wird. Auch ist diese Anordnung gegen äussere Magnetfelder störanfällig. Bei den in den weiteren Figuren dargestellten    Ausführungsbeispielen   sind diese Nachteile nicht mehr vorhanden. 



  Bei den in den    Fig.   4 bis 6 dargestellten weiteren    Ausführungsbeispielen   sind nur die zur    Erläuterung   der Erfindung wesentlichen: Teile der elektrischen Uhr beschrieben. Die übrigen Teile können im Prinzip ebenso ausgebildet sein, wie dies in    Fig.   1 ausführlich    dargestellt      ist.   Der    verwendete   Antriebsmotor ist    ähnlich   ausgebildet wie der in    Fig.   1 dargestellte und besteht aus einem mit Permanentmagneten versehenen    Rotorteil   52, einer Steuerspule 43, die über eine    Verstärkerstufe   53    Arbeitsimpulse   an eine Arbeitsspule 42 liefert.

   Zur Speisung der    Verstär-      kerstufe   53 dient auch hier eine Batterie 70 geringer Spannung. Für die Erzeugung der Regelimpulse in Abhängigkeit von der    Unruhamplitude   ist bei diesem Beispiel als Unruh eine Scheibe 63 vorgesehen, die an der mit dem Impulsstift 57 versehenen Seite einen    Ausschnitt   64 aufweist. Die Scheibe 63 soll aus einem    Werkstoff      guter      Leitfähigkeit   z. B. aus Kupfer oder Aluminium bestehen. In der um 180 Grad gegenüberliegenden Stellung des Ausschnittes 64 bei Ruhelage der    Unruhscheibe   63 ist eine    Spulenanord-      nung   vorgesehen, wobei eine Spule 65 unterhalb und eine zweite Spule 66 oberhalb der Scheibe 63 liegt.

   Die beiden Spulen 65 und 66 sind durch einen Magnetschlusskörper 67 eng gekoppelt, wobei dieser    Magnetschlusskörper   nur einen schmalen Spalt zum Durchschwingen der Scheibe 63 frei lässt. 



  Die Schaltung der Regeleinrichtung geht im einzelnen aus    Fig.   6 hervor. Die Steuerspule 43 des Antriebsmotors liegt    zusammen   mit der Kopplungsspule 65 in Serie in dem Steuerkreis eines Transistors 68. In dem Arbeitskreis des Transistors 68 ist in Serie zu der    Batterie   70 die Arbeitsspule 42 des Motors und dazu in    Serie   die Kopplungsspule 66 geschaltet.    Weiterhin   ist zwischen den beiden Spulen 42 und 66    einerseits   und der    Emitterleitung   des Transistors 68 anderseits noch ein Kopplungskondensator 69 eingeschaltet. 



  Die Wirkungsweise der in den    Fig.   4 bis 6 dargestellten Anordnung richtet sich im wesentlichen nach dem Kopplungsgrad und der    Polung   der    beiden-      Kopplungsspulen   65 und 66 in Verbindung    mit   der mit    dem;   Ausschnitt 64    'dersehenen   'Blende 63. Führt die Unruh 63 nur kleine Amplituden aus, so ist der in dem    ferromagnetischen   Ring 67 vorgesehene Spalt durch die Scheibe 63 ausgefüllt, wodurch die beiden Spulen 65, 66 stark    entkoppelt   sind.

   Wird bei einer derartig geringen    Amplitude   der Unruhscheibe 63 der Rotor 52 des Motors angeworfen, so soll über die Steuerspule 43, den Transistor 68 und die Arbeitsspule 42, wie dies bereits ausführlich    in   Verbindung mit den    Fig.   1 bis 3 beschrieben wurde, der Rotor 52 in seiner Drehbewegung unterhalten werden. Der Verstärkungsfaktor der Transistorstufe 68 soll hierbei so gross gewählt sein, dass die entsprechende    Pufferfeder   17    (Fig.   1) so weit gespannt wird, dass die    Unruhamplitude   den Wert von 180 Grad erreicht und nunmehr der Ausschnitt 64 den    Kopplungskanal   zwischen den Spulen 65 und 66 freigibt.

   Hierdurch    tritt      nunmehr   eine Wechselwirkung zwischen den beiden Spulen 65 und 66 auf. 



  Diese Wechselwirkung kann einerseits darin be- 

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 stehen, dass die Spule 66 auf die Spule 65 eine solche Spannung induziert, dass der Verstärkungsfaktor des Transistors 68 herabgesetzt wird. Hierdurch wird somit eine Verringerung der Motorleistung und damit der    Motordrehzahl   erreicht. 



  Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann aber auch die Kopplung zwischen den Spulen 66 und 65 so gewählt sein, dass insbesondere unter der Wirkung des Kondensators 69 eine    hoch-      frequente   Schwingung entsteht, die ebenfalls die Verstärkerleistung des Transistors 68 und damit die    An-      triebsleistung   des Motors herabsetzt.

   Auch hierdurch wird eine relativ verlustarme Regelung der Motorleistung erzielt, da bei der Erzeugung einer    Hochfre-      quenzschwingung   die Anordnung nur relativ kurzzeitig und wenig Strom    aufnimmt.   Das in den    Fig.   7 und 8 noch dargestellte dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorausgehenden Beispiel im wesentlichen dadurch, dass dem Motorverstärker 68 noch eine weitere    Ver-      stärkerstufe   77 vorgeschaltet ist. Auch hier wird zur Regelung eine auf der Welle 54 aufgebrachte    Un-      ruhscheibe   63 mit einem Ausschnitt 64 benutzt, die in dem Luftspalt eines    Feldschlusskörpers   74 schwingt.

   Unterhalb der Scheibe 63 befindet sich auf dem    Feldschlusskörper   74 eine Flachspule 71 und oberhalb sind zwei Flachspulen 72 und- 73 übereinander angeordnet. Die Schaltung zeigt im einzelnen die    Fig.   B. Die Spule 71 liegt im Steuerkreis des Transistors 77, und zwar in Serie zu einem Widerstand 75 und einem Parallelkondensator 76. Die Flachspule 72 ist in Serie zu der Batterie 70 in den Ausgang der Transistorstufe 77 geschaltet. Die Wicklung 73 des Transformatorkreises 74 liegt in Serie mit einem Gleichrichter 78 parallel    zu   einem vorzugsweise veränderbaren Widerstand 80 und einen    dazu   parallel liegenden Kondensator 79. Der Widerstand 80 und der Kondensator 79 liegen ferner in Serie zu der Steuerspule 43 des Transistors 68.

   In dem Ausgangskreis des Transistors 68    liegt   ferner in Serie zu der Batterie 70 die Arbeitsspule 42. Die Wirkungsweise der in den    Fig.   7 und 8 dargestellten Anordnung ist ganz ähnlich wie die bei dem vorausgehenden Beispiel. Sowie der Luftspalt 64 den Kopplungskanal des Transformators 74 freigibt, erfolgt über die Rückkopplung zwischen den Spulen 72 und 71 eine mehr oder weniger    hochfre-      quente   Schwingung, deren Frequenz durch die Wahl des Widerstandes 75 in Verbindung mit dem Kondensator 76 verändert werden kann.

   Diese mehr oder weniger    hochfrequente   Schwingung überträgt sich auf die dritte Spule 73 des Transformators, wobei über den Gleichrichter 78 der Kondensator 79 aufgeladen wird und damit dem Eingangskreis des Transistors 68 eine Regelspannung aufgeprägt wird, die dazu dient, den Verstärkungsfaktor desselben herab- zusetzen. Die Wirkungsweise der Regeleinrichtung ist somit ganz ähnlich wie sie ausführlich in Verbindung    mit   der    Fig.   3 beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Regelung der Drehzahl des dauernd umlaufenden Antriebsmotors einer elektrischen Uhr, welcher über eine Pufferfeder mit dem Hemmwerk verbunden ist und dessen Rotor auf Grund seiner Drehbewegung in einer Steuerspule Spannungsstösse erzeugt, die nach Verstärkung in einem elektronischen Verstärker einer den Rotor antreibenden Arbeitsspule zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass im Schwingbereich des Gangordners (22) Rückkopplungsmittel (37; 65, 66; 71, 72, 73) vorgesehen sind, welche beim Überschreiten einer vorbestimmten Amplitude des Gangordners (22) eine elektrische Regelgrösse bilden; die dem elektronischen Motorverstärker (30, 53) zugeleitet wird und dass der Verstärkungsfaktor des Motorverstärkers (30, 53) durch die Regelgrösse steuerbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den Rückkopplungsmitteln (37; 65, 66; 71, 72, 73) eine elektrische Spannung gebildet wird, welche dem Motorverstärker (30, 53) entgegengesetzt zu den induzierten Antriebsimpulsen zugeführt wird, geeignet, den Verstärkungsfaktor des Motorverstärkers (30, 53) herabzusetzen bzw. die von diesem an die Arbeitswicklung (31, 42) des Motors (1, 5 bis 11, 29, 31; 42, 43, 52) zu liefernden Antriebsimpulse zu verringern bzw. zu unterdrücken. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit einer Unruh als Gangordner, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Unruh (22) wenigstens ein Dauermagnet (35, 36) und eine Wicklung (37) vorgesehen sind, von denen der eine Teil an der Unruh und der andere Teil ortsfest in einer solchen Lage angeordnet ist, dass beim überschreiten einer Mindestamplitude der Unruh (22) in der Wicklung (37) Regelspannungsimpulse erzeugt werden. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet (35, 36) an der Unruh (22) und die Wicklung (37) im Schwingungsbereich des Magneten (35, 36) um 180 Grad zur Ruhepunktstellung des Magneten (35, 36) versetzt ortsfest am Uhrwerkgestell angeordnet ist, so dass bei einer Gesamtamplitude der Unruh (22) von mehr als 360 Grad der Winkelgeschwindigkeit beim Vorbeischwingen des Magneten (35, 36) an der Wicklung (37) entsprechend starke Regelspannungs- impulse erzeugt werden. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wicklung (37) und dem Motorverstärker eine Regelimpulsgleichrichter- bzw. -verstärkerstufe (38) vorgesehen ist. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Gangordner mit einer Blende <Desc/Clms Page number 5> (63) versehen ist, die wenigstens an einer Stelle einen Ausschnitt (64) aufweist und so in einen Spalt einer eine Fremdenergieströmung zulassenden Anordnung (67) ragt, dass die Blende (63) die Energieströmung unterbricht und der Ausschnitt (64) diese öffnet, wobei durch die fliessende Energieströmung eine Regelspannung für die Drehzahleinrichtung (53) des Motors (52, 42, 43) erzeugt wird. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (63) aus elektrisch leitendem, nicht ferromagnetischem Werkstoff besteht, zu deren beiden Seiten axial fluchtend je eine Wicklung (65, 66) angeordnet ist, deren eine Wicklung (65) im Eingangskreis und deren andere im Ausgangskreis eines Motorverstärkers (68) angeordnet ist, wobei die Wicklungsachse gegenüber der Ruheausgangsstellung des Ausschnittes (64) um 180 Grad versetzt angeordnet ist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung der Wicklungen (65, 66) so fest ist, dass beim Eintauchen des Ausschnittes (64) in den Spalt eine den Verstärkungsfaktor des Verstärkers (68) bzw. den an die Motorarbeitswicklung (42) zu liefernden Antriebsimpuls verringernde Rückwirkung auftritt, wozu die Wicklungen (65, 66) mit einem Feldschlusskörper (67) aus ferro- magnetischem Werkstoff geringer Ummagnetisie- rungsverluste versehen ist, welcher den vorgenannten Spalt aufweist, in den die Blende (63) eintaucht. B.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den im Eingangs- und im Ausgangskreis des Motorverstärkers (68) angeordneten, rückgekoppelten Wicklungen (65, 66) ein Kopplungskondensator (69) angeordnet ist, der so bemessen ist, dass bei Freigabe des Spaltes, d. h. beim Passieren des Ausschnittes (64) eine Eigenschwingung des Verstärkers (68) auftritt, welche beim Eintritt des Blendenteiles (63) wieder unterdrückt wird, durch welche Eigenschwingung eine Verringerung der Verstärkung für den Motoran- triebsimpuls herbeigeführt wird. 9.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der Blende (63) angeordnete Wicklungen (71, 72) im Ein- und Ausgangskreis einer gesonderten Schwingstufe (77) liegen, deren bei Eintritt des Ausschnittes (64) in den Spalt auftretende, eine den Motorverstärker (68) drosselnde Regelspannung liefernde Schwingung über eine Koppelwicklung (73) aus der Schwingstufe (77) aus- und in den Motorverstärker (68) eingekoppelt wird, wobei diese Koppelwicklung (73) neben der im Ausgangskreis der Schwingstufe (77) liegenden Wicklung (72) auf dem Feldschlusskörper (74) angeordnet ist. 10.
    Einrichtung nach den Unteransprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein Zeigerwerk (23 bis 28'), welches mit dem vor der Pufferfeder (17) gelegenen, durch den Rotor (1) kontinuierlich bewegten Triebwerkteil (15) in Antriebsverbindung steht. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sekundenzeiger (24') zur sekundengenauen Fortschaltung mit dem Abtriebsrad (16) der Pufferfeder (17) gekuppelt ist. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische Patentschrift Nr. 344 377 Britische Patentschrift Nr. 309 550 Deutsche Patentschrift Nr. 632 052
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2006367A1 (fr) * 1968-04-17 1969-12-26 Armec Corp Perfectionnements aux minuteries

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