CH388491A - Elektrische Schweisseinrichtung zum Verschweissen von Stäben oder Drähten - Google Patents
Elektrische Schweisseinrichtung zum Verschweissen von Stäben oder DrähtenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Elektrische Schweisseinrichtung zum Verschweissen von Stäben oder Drähten Bei verschiedenen bekannten Schweissverfahren kommen Elektroden zum Einsatz, die eine für den Arbeitsvorgang besonders zweckmässige Oberfläche aufweisen.
Ferner sind auch Elektroden zum elektrischen Verschweissen von Drähten bekannt, die in Achs richtung gesehen aus mindestens zwei parallel ange ordneten Einzelelektroden bestehen.
Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Schweisseinrichtung zum Verschweissen von Stäben oder Drähten, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie mindestens zwei nebeneinander und elektrisch, isoliert angeordnete, relativ zueinander verstellbare Elektroden und einen Gegenhalter zum Andrücken der zu verschweissenden Stäbe oder Drähte an die Elektroden aufweist, wobei die beiden Elektroden an ungleiche Pole einer Stromquelle angeschlossen sind.
Der Gegenhalter kann stromlos oder aber mit der dritten Phase einer Dreiphasenstromquelle ver bunden sein.
Eine der einstellbaren Elektroden kann auch vom Schweissgut elektrisch isoliert und mit dem Ge genhalter leitend verbunden sein.
Die Elektroden sind vorteilhaft jede für sich in axialer Richtung einstellbar und zweckmässigerweise zur Einstellung einzeln oder gemeinsam schwenkbar gelagert.
Vorteilhafterweise sind mindestens zwei Elektro den zur Einstellung um einen zentrisch angeordneten Isolierkörper drehbar gelagert.
Zweckmässigerweise kann jede Elektrode eine Isolierschicht tragen. Diese Isolierschichten können als ineinandergreifende Führungen, beispielsweise als Halbschalen, ausgebildet sein. Die Verstellung bzw. Arretierung kann durch Federn unterstützt werden. Diese Federn können auch zum Festhalten der zu verschweissenden Drähte dienen, beispielsweise dann, wenn die Elektrodenelemente kippbar angeordnet sind.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh rungsformen dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Elektroden satz, den Gegenhalter und eine Ansicht von dessen Halterung, Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf den in Fig. 1 dargestellten Elektrodensatz, Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf eine an dere Ausführungsform des Elektrodensatzes und Fig. 4 eine Anordnung gemäss Fig. 3, jedoch mit einer Verstellung.
In Fig. 1 ist der Schnitt mit einem Quer- und zwei Längsstäben 10,<I>9a, 9b</I> und Gegenhalter 11 ge zeigt, und zwar sind die beiden Elektroden 1 und 2 als Elektrodensatz erkennbar, die beispielsweise beide elektrisch mit einem Trafo verbunden sind. Die bei den Schrägen 3 und 4 sind zweckmässig, um die Stäbe 9a und, 9b besser zentrieren zu können.
Quer zu den Stäben 9a und 9b ist ein Stab 10 ge legt, und darüber ist der Gegenhalter 11 erkennbar. Die Verstellbarkeit der beiden Elektroden 1 und 2 ist deshalb vorteilhaft, weil dieser Elektrodensatz derart auch auf einen grösseren Drahtabstand bzw. -durchmesser 9a, 9b einstellbar ist.
Der Gegenhalter 11 ist durch eine Isolierschicht 15 zur einstellbaren Halterung 16 isoliert. Die Be wegungsimpulse für den Gegenhalter 11 werden über eine Steuerstange 17 zugeführt, die entsprechend dem Pfeil 18 Bewegungen ausführt. Durch eine nachstell- bare Feder 19 kann man den Druck des Gegenhalters 11 auf die Elektrode zusätzlich einstellen bzw. sorgt die Feder für einen gleichmässigen Anpressdruek. Die beiden Elektroden 1 und 2 sind in ihren Halterungen 20, 22 gehalten. Eine Isolierschicht 23 sorgt dafür, dass die Elektrodenhalter 20, 22 stromfrei bleiben.
Durch an sich bekannte Mittel, wie beispielsweise eine Schraube 21 mit Rechts- und Linksgewinde, können die beiden Elektrodenhalter entsprechend dem Pfeil 24 voneinander bzw. zueinander bewegt werden, wodurch die Einstellbarkeit der beiden Elek troden 1, 2 zueinander gewährleistet ist. Es ist selbst verständlich, dass eine derartige Einstellschraube 21 mit Skalen und Arretierungsmitteln versehen sein kann, um einmal die genaue Wiedereinstellbarkeit und zum anderen das Festsetzen der Elektroden er reichen zu können.
In Fig. 2 ist die Isolierschicht 8 und eine Füh rung, als Nut und Feder ausgebildet, erkennbar. Die Nut 7 ist isoliert; sinngemäss könnte man zusätzlich oder allein die Feder 5 isolieren. Die Nut und Feder 5, 7 ist dann zwingend, wenn die Halterungen 20, 22 (s. Fig. 1) nicht so ausgerichtet sind, dass eine ein wandfreie Führung gegeben ist. Man kann diese Halterungen 20, 22 selber auch gleich so anordnen, dass das exakte Bewegen der Elektroden 1, 2 zuein ander gewährleistet ist.
Man kann auch die dargestellten Führungen zwei- oder mehrfach anordnen mit gleicher oder unter schiedlicher Tiefe (Grösse).
Die Aufsicht gemäss Fig. 3 entspricht etwa der Ausführungsform gemäss Fig. 2; hier ist lediglich statt der Feder 5 eine runde Führung 5a erkennbar; dieser Rundführung ist eine Gegenführung 7a zuge ordnet.
Wie man die beiden einander zugeordneten Elek troden verstellen kann, ist aus Fig. 4 erkennbar. Die Fig. 4 entspricht der Fig. 3, nur dass die eine Elek trode la zur Elektrode 2a etwas gedreht ist. Eine solche Elektrode kann man dann verwenden, wenn die Drähte beispielsweise nicht parallel, sondern di vergierend zueinander verlaufen.
Wie die Fig. 4 erkennen lässt, sind die beiden Elektroden la, 2a in Elektrodenhaltern 24, 27 unter Zwischenfügen einer Isolierschicht 23 gelagert. Zum Ermöglichen einer Verstellung der Elektroden la, 2a können wiederum Stellschrauben 25, 26 oder andere Mittel verwendet werden. Die halbkreisför mige Nut und Feder 5b, 7b dient dann als Drehpunkt.
Wie schon vorstehend erläutert, brauchen die Führungen nicht über die gesamte Länge der Elek trodenelemente zu verlaufen; man könnte die Elek- trod'enelemente auch derart ausbilden, dass sie bei spielsweise im in Fig. 1 gezeigten oberen Bereich divergieren, so dass die Führung nur im unteren Be reich wirksam wird.
Eine Führung entsprechend der Fig. 2 kann auch in einem sehr kurzen Bereich - beispielsweise 5 mm oder mehr - vorgesehen sein; durch einen Bolzen 12 (Fig. 1) könnte die Befestigung bewirkt werden, so dass hier eine kippbare Elektrode (in Richtung der Pfeile 13, 14) entsteht. Damit könnte man die freien, zu Arbeitsflächen ausgebildeten Enden von- und zu einander bewegen, indem man eine Kippbewegung ausführt. In Fig. 1 sind die als Schrägflächen ausgebildeten Anlageflächen 3, 4 gezeigt. Jede beliebige andere Formgebung ist aber denkbar, beispielsweise Halb kreisbogenform, andere konvexe Formgebung, meh rere Rillen als feste Auflageflächen usw.
Die Elektroden werden aus an sich bekanntem Material gefertigt. Die Elektroden 1 und 2 können auch aus unterschiedlichem Werkstoff hergestellt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Schweisseinrichtung zum Verschwei ssen von Stäben oder Drähten, dadurch gekennzeich net, dass sie mindestens zwei nebeneinander und elektrisch isoliert angeordnete, relativ zueinander ver stellbare Elektroden (l, 2) und einen Gegenhalter (11) zum Andrücken der zu verschweissenden Stäbe oder Drähte an die Elektroden (l, 2) aufweist, wobei die beiden Elektroden (1, 2) an ungleiche Pole einer Stromquelle angeschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegen halter (11) stromlos ist. 2. Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegen halter (11) mit der dritten Phase einer Dreiphasen stromquelle verbunden ist. 3.Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine der ein stellbaren Elektroden (1, 2) vom Schweissgut elek trisch isoliert und mit dem Gegenhalter (11) leitend verbunden ist. 4. Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Elek trode in axialer Richtung einstellbar ist. 5. Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elek troden zur Einstellung einzeln oder gemeinsam schwenkbar gelagert sind!. 6. Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Elektroden zur Einstellung um. einen zentrisch angeordneten Isolierkörper drehbar gelagert sind. 7.Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elek troden im Bereich der Führung gegeneinander elek trisch isoliert sind. B. Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Elek trode eine elektrische Isolierschicht trägt. 9. Elektrische Schweisseinrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Isolierschichten als ineinandergrei- fende Führungen, beispielsweise Halbschalen, ausge bildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1336464A CH388491A (de) | 1964-06-22 | 1964-06-22 | Elektrische Schweisseinrichtung zum Verschweissen von Stäben oder Drähten |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1336464A CH388491A (de) | 1964-06-22 | 1964-06-22 | Elektrische Schweisseinrichtung zum Verschweissen von Stäben oder Drähten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH388491A true CH388491A (de) | 1965-02-28 |
Family
ID=4391780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1336464A CH388491A (de) | 1964-06-22 | 1964-06-22 | Elektrische Schweisseinrichtung zum Verschweissen von Stäben oder Drähten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH388491A (de) |
-
1964
- 1964-06-22 CH CH1336464A patent/CH388491A/de unknown
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