CH389003A - Allseits bewegliches Auflager für Tragwerke, wie Brücken - Google Patents

Allseits bewegliches Auflager für Tragwerke, wie Brücken

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CH389003A
CH389003A CH1092161A CH1092161A CH389003A CH 389003 A CH389003 A CH 389003A CH 1092161 A CH1092161 A CH 1092161A CH 1092161 A CH1092161 A CH 1092161A CH 389003 A CH389003 A CH 389003A
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CH
Switzerland
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strip
incisions
ring
bearing
bearing according
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Application number
CH1092161A
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English (en)
Inventor
Hermann Dipl Ing Hacker
Original Assignee
Esslingen Maschf
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/04Bearings; Hinges
    • E01D19/042Mechanical bearings
    • E01D19/047Pot bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


      Allseits    bewegliches Auflager für Tragwerke, wie Brücken    Es sind Auflager für Tragwerke, wie     Brücken,     bekannt, bei denen eine allseits eingeschlossene,  elastische oder plastische Masse, wie Gummi oder  dergleichen, Neigungsbewegungen nach Art eines       Punktkipplagers    ermöglicht. Das elastische oder pla  stische Mittel ist von einem     hohlzylinderförmigen     Körper umgeben, in dem ein die Last tragender  Kolben geführt ist. Zur Abdichtung zwischen Kol  ben und Zylinder dient ein besonderer Dichtring,  der in vielen Fällen nach Art eines bei Verbren  nungsmotoren bekannten Kolbenringes ausgebildet  ist.  



  Insbesondere bei grösseren Lagern dieser Art,  das heisst bei grösseren Durchmessern des Zylinders,  ist die Verwendung eines handelsüblichen Kolben  ringes nicht immer möglich, da Kolbenringe mit  entsprechend grossen Abmessungen kaum hergestellt  werden. Auch macht sich die bei Kolbenringen  gegebene Höhe - in Druckrichtung des Lagers ge  sehen - durch ein Kanten und Ecken des     Ringes     bei     Neigbewegung    nachteilig bemerkbar.  



  Der vorliegenden Erfindung     liegt    die Aufgabe  zu Grunde, eine Abdichtung an derartigen Auf  lagern zu schaffen, die für alle Lagergrössen und  somit für sehr grosse Lager gleichermassen geeignet  ist und die eine einwandfreie     Neigbewegung    des  Lagers erlaubt. Ferner soll die Dichtung im Aufbau  und in der Herstellung möglichst einfach und prak  tisch vorgefertigt für beliebige Grössen auf Lager  zu halten sein.  



  Bei einem allseits beweglichen Auflager für Trag  werke mit einer in einem Hohlzylinder eingeschlos  senen, elastischen oder plastischen Masse, auf die  sich ein die Last tragender und     mit    einem Dicht  ring versehener Kolben abstützt, wird     gemäss    der    Erfindung vorgeschlagen, dass der Dichtring aus  mindestens einem streifenförmig ausgebildeten, dün  nen Metallband besteht, welches an mindestens einer  der beiden Längsseiten mit nach innen verlaufenden  Einschnitten versehen und im Hohlzylinder zu einem  dessen Durchmesser entsprechenden     Ring    derartig  gebogen ist, dass die Einschnitte radial verlaufen.

    Der     Abdichtring    kann somit aus einem in grösseren  Längen     vorgefertigten    Metallstreifen mit einer ver  hältnismässig geringen Dicke bestehen. Der Streifen  kann von einer oder beiden Seitenkanten her nach  innen, das heisst quer zur Längsrichtung verlaufende  Einschnitte besitzen, die vorzugsweise versetzt zu  einander von beiden     Längsseiten    nach innen über  nicht ganz die Breite des Streifens sich erstrecken.  Durch diese Einschnitte, die eine gewisse Breite  haben können, ist es möglich, den Streifen     vermöge     seiner Elastizität hochkant als     Ring    zu biegen, wo  bei die Enden vorzugsweise stumpf gegeneinander  stossen.

   Natürlich ist auch eine nach Art eines Kol  benringes erfolgende     überlappung    möglich.  



  Es werden     zweckmässigerweise    zwei oder mehr  Ringe übereinander gelegt mit sich überdeckenden  Stossstellen. Dabei kann die     Versetzung    ferner der  artig gewählt werden, dass auch die radialen Ein  schnitte überdeckt sind. Der wesentlichste Vorteil  einer derartigen Abdichtung ist in der Erreichung  einer einwandfreien     Neigbewegung    des Lagers zu  sehen. Die     übereinanderliegenden    Ringe machen bei  der Neigung eine mehr oder weniger grosse Quer  bewegung zueinander.

   Die Aussenkanten der     Ringe     verlaufen dann     treppenförmig,    wobei jeder     Ring          mit    einem kleinen Bereich seiner     Dichtfläche    an  der Zylinderwand anliegt. Eine übermässige Kanten  pressung wird vermieden. Eine grosse     Oberflächen-          härte    des Zylinders kann somit entfallen, insbeson-           dere    dann, wenn die Streifen aus einem weichen  Material, wie Messing oder dergleichen, gefertigt sind.  



  Die am äusseren Umfang beim Rundbiegen sich  weiter öffnenden Einschnitte können vorteilhafter  weise ein Gleitmittel zur Vermeidung der Reibung  und des Verschleisses aufnehmen.  



       Abdichtringe    dieser Art können, da sie aus ein  fachen Längsstreifen entsprechend dem jeweiligen  Durchmesser des Lagers gebogen werden, als Strei  fen vorgefertigt auf Lager gehalten werden. Vor der  Montage eines Lagers ist lediglich eine dem Durch  messer entsprechende Länge     abzuschneiden,    die dann  rund gebogen in den Zylinder eingelegt wird.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind  in der Zeichnung schematisch dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 ein Lager mit vier übereinander angeord  neten Dichtungsringen im Schnitt,       Fig.2    eine Einzelheit bei geneigtem Kolben,       Fig.3    einen Dichtungsring mit einseitigen Ein  schnitten in gerader Lage,       Fig.4    einen gebogenen Ring gemäss     Fig.    3, und       Fig.5    einen Ring mit beidseitigen Einschnitten.  Der die Last tragende Kolben 1 (siehe     Fig.l)     ruht auf dem von dem Zylinder 2 umgebenen ela  stischen oder plastischen Druckmittel 3, wie Gummi  oder dergleichen, welches sich wiederum auf die       Grundplatte    4 abstützt.

   Zur Abdichtung zwischen  Kolben 1 und Zylinder 2 dienen vier übereinander  angeordnete Ringe 5.  



  Jeder dieser Ringe 5 besteht aus einem bei der  Montage des Lagers über die hohe Kante gebogenen  dünnen Metallstreifen 6, wie ihn     Fig.3    und 4 zei  gen. Der Streifen 6 besitzt auf der     einen    Längsseite  Einschnitte 7, die bis über die Längsmitte des Strei  fens reichen. Die     Einschnitte    7 ermöglichen eine Bie  gung über die hohe Kante, wie dies die     Fig.4    an  einem Rundausschnitt darstellt.  



       Fig.2    zeigt an einem Lagerausschnitt bei ge  neigtem Lager die Möglichkeit einer gewissen Quer  verschiebung der einzelnen Ringe 5 bei einer mehr  fachen     übereinanderanordnung.     



       Fig.5        veranschaulicht    einen Ring 8 mit beid  seitigen Einschnitten als Rundausschnitt. Die sich  an der Aussenkante des Streifens beim Biegen öff-         nenden    Einschnitte können ein     pastenförmiges        Gleit-          mittel    aufnehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI Allseits bewegliches Auflager für Tragwerke, wie Brücken, mit einer in einem Hohlzylinder einge schlossenen, elastischen oder plastischen Masse, auf die sich ein die Last tragender und mit einem Dicht ring versehener Kolben abstützt, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dichtring (5) aus mindestens einem streifenförmig ausgebildeten, dünnen Metallband (6, 8) besteht, welches an mindestens einer der beiden Längsseiten mit nach innen verlaufenden Einschnit ten (7) versehen und im Hohlzylinder (2) zu einem seinem Durchmesser entsprechenden Ring (5) ge bogen ist, so dass die Einschnitte (7) radial verlau fen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lager nach Patentanspruch 1, mit an beiden Längsseiten des Ringes vorgesehenen Einschnitten, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (7) zu einander versetzt sind. 2. Lager nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Streifen (6) über hochkant gebogen ist. 3. Lager nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Streifen (6) aus einem Weich metall besteht. 4. Lager nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Streifen (6) aus Messing be steht. 5. Lager nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die äusseren Einschnitte (7) mit einem Gleitmittel gefüllt sind.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung eines Auflagers ge mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit an mindestens einer der beiden Längsseiten nach innen verlaufenden Einschnitten (7) versehener Metallstreifen (6, 8) entsprechend dem Innenumfang des Hohlzylinders (2) abgeschnitten und dann dem Durchmesser des Zylinders entsprechend zu einem Ring (5) gebogen wird.
CH1092161A 1960-12-17 1961-09-20 Allseits bewegliches Auflager für Tragwerke, wie Brücken CH389003A (de)

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DEM47433A DE1157640B (de) 1960-12-17 1960-12-17 Kipplager, insbesondere fuer Bruecken od. dgl. Tragwerke
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CH389003A true CH389003A (de) 1965-03-15

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CH1092161A CH389003A (de) 1960-12-17 1961-09-20 Allseits bewegliches Auflager für Tragwerke, wie Brücken

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