CH389069A - Einrichtung zur Steuerung der Geschwindigkeit eines Antriebes - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung der Geschwindigkeit eines Antriebes

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CH389069A
CH389069A CH1475061A CH1475061A CH389069A CH 389069 A CH389069 A CH 389069A CH 1475061 A CH1475061 A CH 1475061A CH 1475061 A CH1475061 A CH 1475061A CH 389069 A CH389069 A CH 389069A
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Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


      Einrichtung    zur Steuerung der     Geschwindigkeit    eines     Antriebes       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steue  rung der Geschwindigkeit eines Antriebes durch  Erzeugen einer wegabhängig     parabelförmigen    Soll  wertspannung mittels digitaler Wegmessung.  



  Bei der Beeinflussung der Geschwindigkeit von An  trieben, beispielsweise für Werkzeugmaschinen oder  Förderanlagen, wird insbesondere beim Abbremsen  oder Umsteuern die Bedingung gestellt, dass der  Bremsweg möglichst kurz sein soll und dass ein be  grenzter Bremsstrom nicht überschritten wird. Diese  Bedingung führt     bekannterweise    zur Forderung, dass  das Bremsmoment konstant ist, oder mit anderen.       Worten,    dass die Geschwindigkeit linear über der Zeit  und     parabelförmig    über dem Weg abnimmt.

   Zur Rege  lung von geschwindigkeitsgesteuerten Antrieben wird  deshalb eine für die Antriebsgeschwindigkeit     mass-          gebende        Sollwertspannung    benutzt, welche während  des     Abbremsvorganges    linear mit der Zeit abnimmt  oder in Abhängigkeit vom Weg     parabelförmig    ist.  



  Die Regelung mittels einer von der Zeit abhängigen  Spannung hat den Nachteil, dass die Einhaltung des  Anhaltepunktes bzw. des Wendepunktes nicht genau  ist, da der zurückgelegte Weg durch Geschwindigkeits  änderungen beeinflusst werden kann, die nicht von  der Regelung durch die     Sollwertspannung    herrühren.  



  Es ist deshalb vorteilhafter, die     Sollwertspannung     für die Geschwindigkeitssteuerung in Abhängigkeit  vom Weg, also     parabelförmig    zu erzeugen. Dies kann  beispielsweise dadurch geschehen, dass der Schleifer  eines     Potentiometers,    an welchem die     Sollwertspan-          nung    abgenommen wird, durch eine Kurvenscheibe  gesteuert wird.  



  Den Vorteil grösserer Genauigkeit und leichterer  Anpassung an verschieden liegende Wendepunkte und  an verschiedene Geschwindigkeiten hat eine bekannte  Einrichtung, bei welcher die Erzeugung einer weg  abhängig     parabelförmigen        Sollwertspannung    mittels  digitaler Wegmessung erfolgt. Aus dem digital ab  gebildeten Bremsweg wird eine linear abnehmende    Analogspannung hergeleitet, welche durch eine     Di-          odenschaltung    so verzerrt wird, dass sie     als"Polygonzug     angenähert der verlangten     parabelförmigen    Spannung  folgt.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    ebenfalls eine  Einrichtung zur Steuerung der Geschwindigkeit von  Antrieben durch Erzeugen einer wegabhängig     parabel-          förmigen        Sollwertspannung    mittels digitaler Wegmes  sung.

   Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass wegab  hängig erzeugte     Impulse    einem Teiler zugeführt sind,  der beim Erreichen seines einstellbaren Teilverhält  nisses einen     Impuls    an einen mit dem Ausgang des  Teilers verbundenen Zähler abgibt, dessen Stand den  auf eine Einheit angenäherten Wurzelwert der Zahl  der wegabhängig erzeugten     Impulse    gibt, wobei zur  Bildung der     Sollwertspannung    der Zähler an einen       Digital-Analogumformer    angeschlossen ist, und dass  der Zähler mit dem Teiler über eine Schaltungsanord  nung zur nachfolgenden Übertragung des Standes  des Zählers auf den Teiler als neues Teilverhältnis  verbunden ist.  



  Gegenüber der bekannten Einrichtung, durch wel  che mittels digitaler Nachbildung des Weges zunächst  eine linear abnehmende Analogspannung gebildet wird,  die anschliessend zu einem     parabelförmigenPolygonzug     verformt wird, hat die Einrichtung gemäss der Er  findung den Vorteil, einfacher zu sein. Zur Bildung  der analogen     Sollwertspannung    mit     parabelförmigen     Verlauf muss nicht die gesamte Zahl der wegabhängig  erzeugten     Impulse    erfasst werden, sondern nur deren  Wurzelwert. Die Stufung der     Sollwertspannung    wird  dadurch bei gleichem Aufwand entsprechend feiner.

    Zudem ist die Stufung über den ganzen Bereich der  Steuerspannung gleichbleibend und wird nicht durch  eine     Diodenschaltung    im ungünstigen Sinne verändert.  Die Annäherung an die exakte     Parabelform    ist trotz  dem geringeren Aufwand besser als mit einem     Poly-          gonzug.     



  In der Einrichtung gemäss der Erfindung wird die      Eigenschaft der Parabel ausgenützt, dass der Zuwachs  des quadratisch veränderlichen Gliedes proportional  dem Wert des linear veränderlichen Gliedes ist. Ins  besondere ist für eine Parabel, bei der die Faktoren  der veränderlichen Glieder eins sind, der Zuwachs  des quadratisch veränderlichen Gliedes doppelt so  gross wie der Wert des linear veränderlichen Gliedes.  Für eine aufsteigende Zahlenfolge, wie sie durch die  Zahl der eintreffenden, wegabhängig erzeugten Im-    pulse dargestellt wird, bedeutet dies, dass der auf  eine Einheit angenäherte Wurzelwert immer dann um  eine Einheit grösser wird, wenn die Zahlenfolge selbst  um die doppelte     Einheitenzahl    grösser geworden ist,  als der Wurzelwert gerade beträgt.

   In der     untenste-          henden    Tabelle ist dies verdeutlicht. In der ersten  Zeile steht eine aufsteigende Zahlenfolge, während in  der zweiten Zeile der auf eine Einheit     angenäherte    ent  sprechende Wurzelwert aufgeführt ist.

    
EMI0002.0005     
  
    0
<tb>  1 <SEP> 2
<tb>  3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 617 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 10 <SEP> 11 <SEP> 12( <SEP> 13 <SEP> 14 <SEP> 15 <SEP> 16 <SEP> 17 <SEP> 18 <SEP> 19 <SEP> 20
<tb>  0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4
<tb>  <I>Tabelle</I>       Der Wurzelwert wird jeweils um eine Einheit  grösser, wenn die Zahlenfolge von 2 auf 3, von 6  auf 7, von 12 auf 13 usw. springt, das heisst wenn die  Anzahl der zum gleichen Wurzelwert gehörenden  Einheiten der Zahlenfolge doppelt so gross wie der       Wurzelwert    geworden ist. Dieselben Überlegungen  gelten sinngemäss natürlich auch für eine absteigende  Zahlenfolge.  



  Anhand der Figuren soll die Erfindung beispiels  weise näher erläutert werden.  



       Fig.    1 zeigt eine Einrichtung zur Erzeugung einer  wegabhängig     parabelförmig    abnehmenden     Sollwert-          spannung.     



  In     Fig.    2 ist der Verlauf der erzeugten Sollwert  spannung gezeigt.  



       Fig.    3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Zähl- und  Teilstufen und der Anordnung zur Übertragung des       Zählerstandes.     



  In     Fig.    1 ist mit 1, 2 schematisch der     Weg-Impuls-          Umsetzer    bezeichnet, der die vom Weg abhängigen       Impulse    erzeugt. Derartige bekannte Umsetzer um  fassen beispielsweise als Positionsgeber eine Loch  scheibe 1, die mit dem     Antrieb    in einem starren  Verhältnis verbunden ist und die photoelektrisch ab  getastet wird. Die durch die     Abtastung    erzeugten       Impulse    werden durch einen     Impulsformer    2 in für  die nachfolgenden Zählschaltungen geeigneter Weise  umgeformt.

   Die Impulse sind einem Teiler 3, 4 zuge  führt, der sich aus einem     Zweier-Teiler    3 und einem  über die Leitung 5 nachgeschalteten Teiler 4 mit  einstellbarem Teilverhältnis zusammensetzt. Wenn die  dem eingestellten Teilverhältnis entsprechende Zahl       Impulse    den Eingang des Teilers 4 durchlaufen hat,  wobei die Zahl der vom     Weg-Impuls-Umsetzer    erzeug  ten Impulse doppelt so gross ist, gibt der Teiler 4  über die Ausgangsleitung 6 einen     Impuls    ab, der dem  Eingang des Zählers 7, dessen Stand dem auf eine  Einheit angenäherten digitalen Wurzelwert der Anzahl  der wegabhängig erzeugten     Impulse    entspricht, zuge  führt ist.  



  Der Ausgangsimpuls des Teilers 4 ist ebenfalls  über ein     Zeitglied    8 mit einer Schaltungsanordnung 9  zur Übertragung des Standes des Zählers 7 auf den  Teiler 4 als neues Teilverhältnis verbunden. Zu diesem  Zweck sind auch die Ausgangsleitungen der einzelnen  Zählstufen des Zählers 7 mit der Schaltungsanordnung    9 verbunden, wie auch die Eingänge der entsprechen  den Stufen des Teilers 4.  



  Zur Umformung des digitalen Wurzelwertes in  einen entsprechenden Analogwert sind die Ausgänge  der Zählstufen des Zählers 7 an einen     Digital-Analog-          umformer    10 angeschlossen, an dessen Ausgang 11  eine der     Sollwertspannung    proportionale Analogspan  nung erscheint.  



  Die Einrichtung wird vervollständigt durch eine  Setzvorrichtung 12, mittels welcher vor Beginn der  Zählung der Zähler 7 und die Teiler 3 und 4 in den  erforderlichen Anfangszustand gebracht werden.  



  Im Hinblick auf die Übertragung des Standes des  Zählers 7 auf den Teiler 4 als neues Teilverhältnis  ist es     vorteilhaft,    wenn auch der Teiler 4 nach Art  eines Zählers aufgebaut ist, der durch die Schaltungs  anordnung 9 jeweils nach     Fortschaltung    des Zählers 7  auf den gleichen Stand wie dieser Zähler gebracht  wird. In diesem Falle ist der Teiler 4, wie in     Fig.    1  gezeigt ist, für     Rückwärtszählung    eingerichtet, so dass  der momentane Stand des Teilers durch jeden an  seinem Eingang ankommenden Impuls um eine Einheit  vermindert wird und der Teiler beim Erreichen des  Wertes Null einen Ausgangsimpuls an die Leitung 6  abgibt.  



  Zur Erläuterung des Zählvorganges ist wie darge  legt angenommen, dass eine wegabhängig     parabel-          förmig    abnehmende     Sollwertspannung    erzeugt wird,  wie es beim Abbremsen geschwindigkeitsgeregelter  Antriebe der Fall ist. Der Stand des Zählers 7 muss  deshalb in Funktion der ankommenden, wegabhängig  erzeugten Impulse abnehmen, so dass ein rückwärts  zählender Zähler vorzusehen ist.  



  Wenn die     Analog-Sollwertspannung    über dem Weg  bis zum Wert Null abnehmen soll, so muss zunächst  ein Anfangszustand hergestellt werden, der durch die  Distanz des Ausgangspunktes, in welchem der Brems  vorgang beginnt, bis zum Anhaltepunkt bestimmt ist.  Dieser Distanz wird     zweckmässigerweise    eine solche  Zahl wegabhängig erzeugter Impulse zugeordnet, dass  der Zähler 7 und Teiler 4 zu Anfang auf den gleichen  Stand gebracht werden können. Diese Zahl N ist  gegeben durch die Beziehung N -     n=        -E-    n, wenn n  der gemeinsame Stand von Zähler und Teiler ist.  



  Die Impulse nun, die der     Weg-Impuls-Umsetzer     vom Ausgangspunkt an wegabhängig erzeugt, ver-      mindern den Stand des Teilers 4 um eine Einheit  bei jedem zweiten     Impuls.    Bei Erreichen des Wertes  Null erscheint in der Leitung 6 ein     Fortschaltimpuls,     der den Stand des Zählers 1 um eine Einheit erniedrigt.  Mit einer zeitlichen Verzögerung, aber bevor der       nächste    Impuls am Eingang des Teilers 4     ankommt,     wird der     Fortschaltimpuls    an die Schaltungsanordnung  9 zur Übertragung des Standes des Zählers 7 auf den  Teiler 4 geleitet, so dass nun entsprechend dem um  eine Einheit kleineren Stand des Zählers 7 das neue  Teilverhältnis um eins kleiner ist.

   Dadurch wird der  nächste     Fortschaltimpuls    nach einer um 2 kleineren  Zahl wegabhängig erzeugter Impulse auf die Leitung 6  abgegeben.  



  In     Fig.    2 ist die Ausgangsspannung des     Digital-          Analogumformers    in Funktion der Differenz zwischen  einer vorgegebenen Zahl und der Zahl der wegab  hängig erzeugten Impulse gezeigt. Diese der Sollwert  spannung proportionale Spannung betrage im Aus  gangspunkt beispielsweise 10. Dann sind der gesamten  Bremsstrecke gemäss der Beziehung N =     n2    + n = 110  wegabhängig erzeugte Impulse zuzuordnen. Zähler 7  und Teiler 4 sind beide auf den der Zahl 10 entspre  chenden Stand zu bringen. Nach 20 erzeugten     Impulsen     erreicht der Teiler 4 den Wert Null und gibt den       Fortschaltimpuls    ab, der den Zähler 7 auf den Wert 9  erniedrigt.

   Anschliessend wird durch das Zeitglied 8  und die Schaltungsanordnung 9 auch der Teiler 4 auf  diesen neuen Stand mit dem Wert 9 gebracht. Der  nächste     Fortschaltimpuls    wird nach weiteren 18 weg  abhängig erzeugten Impulsen abgegeben und     bringt     den Zähler 7 auf den Stand mit dem Wert 8 usw.  Wenn die Geschwindigkeit des     Weg-Impuls-Umsetzers,     das heisst des Antriebs, der Ausgangsspannung des       Digital-Analogumformers    nachgeführt ist, verläuft  diese Ausgangsspannung über dem Weg gestuft     para-          belförmig.    Es kann zweckmässig sein, durch Zeit  glieder oder Strombegrenzung die Stufen noch zu  verschleifen.  



  Zähler, Teiler, Schaltungsanordnungen zur über  tragung des Standes eines Zählers, Zeitglieder und       Digital-Analogumformer    sind in verschiedenen Aus  führungsformen bekannt. Beispielsweise können für  Zähler und Teiler dekadische Zählanordnungen Ver  wendung finden. Besonders vorteilhaft sind Zähler  und Teiler, die aus binären Zählstufen aufgebaut sind,  wie sie durch bekannte bistabile Kippschaltungen  dargestellt werden. In     Fig.    1 sind solche     Kippschal-          tungen    schematisch als Zählstufen im Zähler 7 und  im Teiler 4 eingezeichnet.

   In     Fig.    3 ist ein Ausführungs  beispiel der in     Fig.    1 schematisch gezeichneten Zähl  stufen 13 und 19     gezeigt,    die mit Transistoren bestückt  sind.    Die Zählstufen 13 und 19 weisen je zwei     pnp-          Transistoren    auf, die in bekannter Weise durch     RC-          Glieder    vom Kollektor des einem auf die Basis des  jeweils anderen Transistors gekoppelt sind, wobei die  Kollektoren über Arbeitswiderstände an einer gegen  den Nullpunkt negativen Gleichspannung liegen und    jede Basis über einen Widerstand an eine positive       Vorspannung    angeschlossen ist.  



  Mit 14 bzw. 20 ist der über Dioden mit der Basis  beider Transistoren jeder Zählstufe verbundene ge  meinsame Eingang bezeichnet, während mit 15 und 16  bzw. 21 und 22 getrennte Eingänge bezeichnet sind.  17 und 18 bzw. 23 und 24 sind die mit den Kollektoren  verbundenen Ausgangsleitungen. Durch einen an den  gemeinsamen Eingang 14 bzw. 20 angelegten positiven       Impuls    wird die Schaltung zum Kippen von der einen  in die andere Ruhelage gebracht.

   Wenn der Kollektor  des jeweils ersten Transistors gemäss     Fig.    1 mit dem  gemeinsamen Eingang der nächsten Zählstufe verbun  den ist, das heisst, wenn der Ausgang 17 bzw. 23 der  einen Zählstufe mit dem Eingang 14 bzw. 20 der  nächsten Zählstufe verbunden ist, bewirken die am  Eingang der ersten Zählstufe ankommenden     Impulse     in der     Zählkette    eine     Rückwärtszählung.    Auch der       Zweier-Teiler    3 ist mit Vorteil in der gleichen Weise  aufgebaut, wobei der " Ausgangsimpuls vom Kollektor  des zweiten Transistors der Kippschaltung abgenom  men wird, da erst der zweite ankommende     Impuls     von der Schaltung durchgelassen werden muss.  



  Die Schaltungsanordnung 9 zur Übertragung des  Standes des Zählers 7 auf den Teiler 4 in     Fig.    1     um-          fasst    mit Vorteil eine Anzahl      Und -Schaltungen,     deren      Und -Bedingung    durch einen mittels eines  Zeitgliedes 8 gegenüber dem     Fortschaltimpuls    ver  zögerten Übertragungsimpuls     erfüllt    ist.

       In        Fig.    1 ist  demnach jede Ausgangsleitung der     einzelnen        Zähl-          stufen    des Zählers 7 mit den Eingängen der Zählstufen  des Teilers 4 über c     Und -Schaltungen    verbunden, an  deren Eingängen ebenfalls der Ausgang des mit dem       Fortschaltimpuls        beaufschlagten        Zeitgliedes    8     liegt.     



  Das Zeitglied 8 kann beispielsweise, wie in     Fig.    1  dargestellt, eine monostabile Kippschaltung sein, deren  Kippzeit grösser als die durch den     Fortschaltimpuls     bewirkte Veränderung des Standes des Zählers 7 sein  muss. Anderseits muss die Beeinflussung der      Und -          Schaltungen    und die nachfolgende Verstellung des  Teilers 4 beendet sein, bevor am Eingang des Teilers  der nächste wegabhängig erzeugte     Impuls    ankommt.  



  Bei Verwendung bistabiler Kippschaltungen als  Zählstufen lassen sich gemäss     Fig.    3 die      Und -Schal-          tungen    besonders einfach gestalten. In der gezeigten  Anordnung sind die Kollektoren der Transistoren  einer Zählstufe 13 des Zählers über Widerstände mit  den getrennten Eingängen der entsprechenden Zähl  stufe 19 des Teilers verbunden, und zwar so, dass der  Kollektor des ersten bzw. zweiten Transistors der  Zählstufe 13 mit der Basis des zweiten bzw. ersten  Transistors der Zählstufe 19 verbunden ist. Ferner ist  die Ausgangsleitung 26 des Zeitgliedes 8 (vgl.     Fig.    1)  mit den beiden Eingängen der Zählstufe 19 über  Kondensatoren verbunden.

      Durch den leitenden Transistor der Zählstufe 13  wird die     Basis-Vorspannung    des jeweils anderen  Transistors der Zählstufe 19 in positiver Richtung  verschoben, ohne dass sich jedoch der Schaltzustand  der Zählstufe ändert. Durch den vom Zeitglied 8 an-      kommenden positiven Übertragungsimpuls wird nun  der Transistor mit der in positiver Richtung ver  schobenen     Vorspannung    gesperrt. Falls er leitend war,  kehrt die     Zählstufe    ihren Schaltzustand um und weist  dann den gleichen Schaltzustand wie die Zählstufe 13  auf. War dies bereits vorher der Fall, so bleibt der  - Übertragungsimpuls ohne Wirkung.  



  Die Setzvorrichtung 12 in     Fig.    1 erzeugt zur  Bildung des vor Beginn des Zählvorganges benötigten  Standes des Zählers 7 einen     Impuls,    der an den  Eingang der betreffenden Zählstufen geführt ist.       Ferner    wird ein     Impuls    an den Eingang des     Zweier-          Teilers    3 so abgegeben, dass der Teiler erst den  zweiten vom     Weg-Impuls-Umsetzer    ankommenden       Impuls    durchlässt.

   Gleichzeitig gelangt ein     Impuls    von  der Setzvorrichtung 12 an das Zeitglied 8, so dass  der gebildete Stand des Zählers 7     wiederur-,    auf den  Teiler 4 verzögert übertragen wird und demnach zu  Beginn des Zählvorganges Zähler und Teiler den  gleichen Stand aufweisen.  



  Mit der beschriebenen Einrichtung gemäss     Fig.    1,  2 und 3 wird eine wegabhängig     parabelförmig    ab  nehmende     Sollwertspannung    erzeugt. Es ist aber auch  möglich, zur Steuerung der Beschleunigung des An  triebs eine     parabelförmig    ansteigende, beim Wert Null  beginnende     Sollwertspannung    zu erzeugen. Zu diesem  Zwecke ist der Zähler 7 für Vorwärtszählung ein  zurichten. Es ist also jeweils in der Zählstufe 13 der       Fig.    1 und 3 der mit dem Kollektor des zweiten  Transistors verbundene Ausgang 18 mit dem gemein  samen Eingang der nächsten Zählstufe zu verbinden.  Zudem ist mittels der Setzvorrichtung 12 der Zähler 7  auf null und der Teiler 4 auf eins zu stellen.

   Die  Übertragung des Standes des Zählers 7 auf den Teiler 4  muss zunächst unterbleiben. Der     Zweier-Teiler    3 ist  so zu setzen, dass er den ersten ankommenden Impuls  durchlässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Steuerung der Geschwindigkeit eines Antriebes durch Erzeugen einer wegabhängig parabelförmigen Sollwertspannung mittels digitaler Wegmessung, dadurch gekennzeichnet, dass wegab hängig erzeugte Impulse einem Teiler (3, 4) zugeführt sind, der beim Erreichen seines einstellbaren Teilver hältnisses einen Impuls an einen mit dem Ausgang des Teilers (4) verbundenen Zähler (7) abgibt, dessen Stand den auf eine Einheit angenäherten Wurzelwert der Zahl der wegabhängig erzeugten Impulse gibt, wobei zur Bildung der Sollwertspannung der Zähler (7) an einen Digital-Analogumformer (10) ange schlossen ist, und dass der Zähler (7)
    mit dem Teiler (4) über eine Schaltungsanordnung (9) zur nachfol genden Übertragung des Standes des Zählers (7) auf den Teiler (4) als neues Teilverhältnis verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Teiler (3, 4) aus einem Zweier- Teiler (3) und einem nachgeschalteten rückwärts zählenden Teiler (4) zusammengesetzt ist, der bei Erreichen des Wertes null einen Ausgangsimpuls abgibt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung einer parabelförmig ansteigenden Sollwertspannung der Zähler (7) für Vorwärtszählung eingerichtet ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung einer parabelförmig abnehmenden Sollwertspannung der Zähler (7) für Rückwärtszählung eingerichtet ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass eine impulsabgebende Setzvorrich tung (12) vorgesehen ist, durch welche vor Beginn des Zählvorganges der Zähler (7) und der Teiler (4) auf den der Zahl der wegabhängig erzeugten Impulse ent sprechenden Stand gemäss der Beziehung N - n2 -f- n (n = Stand des Zählers; N = Zahl der wegabhängig erzeugten Impulse) gebracht werden. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (9) zur Übertragung des Standes des Zählers (7) auf den Teiler (4) eine Anzahl Und -Schaltungen umfasst, deren Und -Bedingung durch einen mittels eines Zeitgliedes (8) gegenüber dem Ausgangsimpuls des Teilers (4) verzögerten Übertragungsimpuls erfüllt ist.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2611067A1 (de) 1975-03-20 1976-10-07 Otis Elevator Co Fahrstuhlmotorsteuerung

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DE2611067A1 (de) 1975-03-20 1976-10-07 Otis Elevator Co Fahrstuhlmotorsteuerung

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