CH389097A - Bimetallrelais - Google Patents

Bimetallrelais

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CH389097A
CH389097A CH1294261A CH1294261A CH389097A CH 389097 A CH389097 A CH 389097A CH 1294261 A CH1294261 A CH 1294261A CH 1294261 A CH1294261 A CH 1294261A CH 389097 A CH389097 A CH 389097A
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bimetals
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Nauer Paul
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    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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    • H01H61/02Electrothermal relays wherein the thermally-sensitive member is heated indirectly, e.g. resistively, inductively

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Description


      Bimetallrelais       Es ist bereits bekannt, kleine     elektrische    Ströme  oder kleine Spannungen so weit zu verstärken, dass  damit robuste Relais mit elektrischen Kontakten,  welche für mancherlei Zwecke, so etwa für Regel  zwecke, beispielsweise zur Schaltung von Stellmotoren  für unstetige elektrische Regler, benutzt werden, ein  wandfrei betätigt werden können.  



  Für die hierzu dienenden Verstärker sind bereits  verschiedene Ausführungen bekannt, z. B. Magnet  verstärker, empfindliche     Nullspannungsrelais    mit  nachgeschaltetem robustem     Schaltrelais    usw.  



  Diese bekannten Verstärker haben jedoch nicht  nur den Nachteil hoher Herstellkosten, sondern auch  aufgrund ihrer zahlreichen Bauelemente, ihrer mecha  nischen Empfindlichkeit usw., den Nachteil der er  heblichen Störungsanfälligkeit.  



  Die Erfindung betrifft ein     Bimetallrelais,    bei wel  chem die erwähnten Nachteile dadurch vermieden  sind, dass mindestens eine     Bimetallkontakteinrichtung     durch ein von einem Messorgan betätigtes und gegen  über der     Bimetallkontakteinrichtung    bewegbar ge  lagertes Steuerorgan thermisch gesteuert ist.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  des     Bimetallrelais    gemäss der Erfindung schematisch  dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 ein     Bimetallrelais    für einen     Reglerstellmotor,     bei welchem das bewegbar gelagerte Steuerorgan als  Heizfahne ausgebildet und ein elektrisches Messorgan  vorgesehen ist, das aus einer geradlinig bewegbaren  Spule besteht, in räumlicher Ansicht und       Fig.    2 ein     Bimetallrelais,    bei welchem das beweg  bare Organ als     Kühlfahne    ausgebildet ist, in einem  Ausschnitt einer     Seitenansicht.     



  In der     Fig.    1 sind zwischen zwei Kontakten 1  und 2 zwei als Kontaktträger dienende Bimetalle 3  und 4 derart zueinander angeordnet, dass ihre Seiten  mit dem grösseren Ausdehnungskoeffizienten aussen  liegen. Die Bimetalle 3 und 4 sind mittels einer Tra-         verse    5 miteinander mechanisch gekoppelt, so dass  Änderungen der Umgebungstemperatur keinen     Ein-          fluss    auf die     Lage    der Bimetalle 3 und 4 haben, und  sie sind mit Kontakten 6 bzw. 7 versehen, welche  alternativ mit den Kontakten 1 und 2 zusammen  arbeiten und so zwei     Bimetallkontakteinrichtungen     bilden.

   Die Traverse 5, welche die Bimetalle 3 und 4  etwa in der Höhe der beiden Kontakte 6 und 7 mit  einander verbindet, dient als Distanzstück und gewähr  leistet, dass die Kontakte 6 und 7, unabhängig von  der Temperatur der Bimetalle 3 und 4,     immer    den  gleichen Abstand voneinander haben. Die Kontakte 1  und 2 sind auf normalen     Kontaktfedern    angeordnet,  wodurch eine reibende Kontaktgabe gewährleistet ist.  Die beiden aus den Kontakten 1 und 6 bzw. 2 und 7  gebildeten     Schalter    liegen beispielsweise im Stromkreis  8 eines     Reglerstelimotors    9.  



  Zwischen den beiden Bimetallen 3 und 4 ist als  gegenüber den letzteren in Pfeilrichtung bewegbar       gelagertes    Steuerorgan eine     Heizfahne    10 angeordnet,  welche mit einer Heizspule 11 ausgerüstet ist, die  durch Zuleitungen 12 und 13 von einer Stromquelle  14 Spannung     erhält.    Die Zuleitungen 12 und 13 dienen  zugleich der später noch näher zu beschreibenden  Lagerung der     Heizfahne    10.  



  Die Ausbildung und Anordnung der Heizfahne 10  ist derart,     dass    die beiden Bimetalle 3 und 4 von der  bewegbaren     Heizfahne    10 auf den gleichen Tempe  raturwert aufgeheizt werden, wenn die Heizfahne 10  sich in     ihrer        Mittellage    zwischen den beiden Bimetallen  3 und 4 befindet. In dieser Lage, die in der     Fig.    1  dargestellt ist, sie die beiden aus den Kontakten 1  und 6 bzw. 2 und 7 gebildeten Schalter geöffnet, d. h.

    der     Reglerstellmotor    9 ist ohne Spannung und steht  still.     Findet    jedoch eine seitliche     Auslenkung    der  Heizflamme 10 aus der Mittellage nach rechts oder  links statt, so bewirkt diese     Auslenkung    eine unter  schiedliche     Aufheizung    der beiden Bimetalle 3 und 4,  und je nachdem, in welcher Richtung die Heizfahne      10     ausgelenkt    wurde, wird durch eine entsprechende  Formänderung des     Bimetallsystems    3/4/5 einer der  beiden Schalter 1/6 und 2/7 geschlossen, so dass  dementsprechend der     Reglerstelhnotor    9 in der einen  oder der anderen Drehrichtung anläuft.  



  Ein elektrisches Messorgan 15 besteht aus einer  als     Flachspule    ausgebildeten Spule 16, welche zwischen  zwei     permanenten        U-Magneten    17 und 18 im Sinne  der     Richtungspfeile        annähernd    geradlinig bewegbar  angeordnet ist. Die Flachspule 16 ist mittels federnder  Bändchen 19 und 20, welche zugleich als elektrische  Zuleitungen dienen, und den Zuleitungen 12, 13       hysteresefrei        gelagert.    Die Flachspule 16 ist bei  spielsweise in einer     Wheatstone'schen    Brücke 21  eingeschaltet, welche ein die Messgrösse erfassendes  Messglied 22, z. B. einen temperaturempfindlichen  Widerstand, enthält.

   Durch die Zuleitungen 12 und 13  ist die     Heizfahne    10 starr mit der Flachspule 16 ver  bunden, so dass die     Heizfahne    10 die annähernd  linearen     Auslenkbewegungen    der Flachspule 16 mit  macht.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäss der       Fig.    1 ist folgende: Mit der     Diagonalspannung    der       Wheatstone'schen    Brücke 21 wird die Flachspule 16       beaufschlagt.    Dadurch wird auf die im Magnetfeld  der     U-Magnete    17 und 18 linear bewegbar gelagerte  Flachspule 16 eine Kraft ausgeübt. Die Richtung  dieser Kraft und damit die Bewegungsrichtung der  Flachspule 16 ist abhängig von der Stromrichtung.  Zusammen mit der     Flachspule    16 wird auch die       Heizfahne    10 zwischen den Bimetallen 3 und 4 in der  einen bzw. in der anderen Richtung bewegt.

   Wenn  sich nun die Heizfahne 10 beispielsweise nach links  gegen das Bimetall 3 hin bewegt, so ergibt sich bei  den beiden Bimetallen 3 und 4 eine Temperatur  differenz, welche eine     Auslenkung    des     Bimetallsystems     3/4/5 nach rechts zum Kontakt 2 hin bewirkt.

   Dadurch  wird der Schalter 2/7 geschlossen, und der     Reglerstell-          motor    9 läuft an, beispielsweise im     Uhrzeigerdreh-          sinne.    Bewegt sich aber die Heizfahne 10 nach rechts,  so ergibt sich beim     Bimetallsystem    3/4 eine entgegen  gesetzte Temperaturdifferenz, welche eine     Auslenkung     des     Bimetallsystems    3/4/5 nach     links    zum Kontakt 1  hin bewirkt. Dadurch wird der Schalter 1/6 geschlossen  und infolgedessen der     Reglerstellmotor    9 umgepolt,  so dass er jetzt in der entgegengesetzten Drehrichtung  anläuft.  



  Die Bimetalle 3 und 4 könnten auch derart zuein  ander angeordnet sein, dass ihre Seiten mit dem  grösseren Ausdehnungskoeffizienten innen, also ein  ander zugekehrt liegen. Die zuvor beschriebene  Anordnung, bei welcher die Seiten mit dem grösseren  Ausdehnungskoeffizienten aussen, also voneinander  abgekehrt liegen, ist aber besonders günstig, und zwar  deshalb, weil sich bei der     Auslenkung    der Heizfahne  10 das von ihr stärker aufgeheizte Bimetall gegen die  Heizfahne 10 hin biegt und deshalb noch erheblich  stärker aufgeheizt wird, was eine Beschleunigung der       Ausbiegebewegung    des     Bimetallsystems    3/5/4 und  somit auch eine Beschleunigung der Kontaktbewe-         gung,    d. h. eine störungsfreie Kontaktgabe, zur Folge  hat.

       Umgekehrt    wird hier aber auch eine in günstiger  Weise beschleunigte Kontaktöffnung erzielt, weil sich  bei der Zurückbewegung der Heizfahne 10 gegen die  Mittellage hin das zuvor stärker aufgeheizte Bimetall  gleichzeitig in Richtung auf seine Ausgangsform hin,  d. h. von der Heizfahne 10 weg biegt, so dass sich  das     Bimetallsystem    3/5/4 und damit auch der beweg  bare Kontakt aus seiner Schliessstellung mit wachsen  der Geschwindigkeit vom feststehenden Gegenkontakt  weg bewegt.  



  In der     Fig.    2 ist eine andere Ausführung des Bi  metallrelais in einem Ausschnitt gezeigt. Eine nicht  beheizte Kühlfahne 23 ist zwischen zwei beheizten,  durch eine Traverse 5 miteinander mechanisch gekop  pelten Bimetallen 24 und 25 als bewegbar gelagertes  Steuerorgan angeordnet. Die Kühlfahne 23 wird von  einem nicht gezeichneten Messorgan betätigt und kann  von letzterem entsprechend den beiden Richtungs  pfeilen     ausgelenkt    werden. Die nach innen gerichteten  Seiten 26 und 27 der Bimetalle 24 und 25 haben den  grösseren Ausdehnungskoeffizienten.  



  Kontakte 28, 29 bzw. 30, 31 bilden mit den beiden  Bimetallen 24 und 25 zwei Bimetall     .ontakteinrichtun-          gen    wie bei der Ausführung gemäss der     Fig.    1.  



  Befindet sich die Kühlfahne 23 in ihrer Mittellage  zwischen den beiden Bimetallen 24 und 25, dann  entzieht sie den letzteren gleiche Wärmemengen, so  dass die beiden auf die gleiche Temperatur beheizten  Bimetalle 24 und 25 auf die gleiche Temperatur ab  gekühlt werden. Die beiden Bimetalle 24 und 25  haben dann ihre in der     Fig.    2 gezeigte Ausgangsform,  d. h. sie sind nicht gekrümmt, und die beiden Schalter  28/29 und 30/31 sind geöffnet.  



  Bewegt sich nun die Kühlfahne 23 beispielsweise  nach rechts auf das Bimetall 25 hin, dann wird letzteres  stärker gekühlt als das Bimetall 24. Dadurch krümmt  sich das     Bimetallsystem    24/5/25 nach rechts zum  Kontakt 31 hin. Dabei wird der von den Kontakten  30/3l gebildete Schalter geschlossen. Bewegt sich aber  die Kühlfahne 23 nach links auf das Bimetall 24 hin,  dann tritt eine entgegengesetzte Verbiegung des Bi  metallsystems 24/5/25 ein, und der Schalter 28/29 wird  geschlossen.  



  Die Bimetalle 24 und 25 könnten auch derart  zueinander angeordnet sein, dass ihre Seiten 26 und 27  mit dem grösseren Ausdehnungskoeffizienten aussen,  also voneinander abgekehrt liegen. Die in der     Fig.    2  gezeigte Anordnung, bei welcher die Seiten 26 und 27  mit dem grösseren Ausdehnungskoeffizienten innen,  also einander     zugekehrt        licgen,    ist aber im vorliegenden  Fall besonders günstig und zwar deshalb, weil sich  bei der     Auslenkung    der Kühlfahne 23 das von ihr  stärker gekühlte Bimetall gegen die Kühlfahne 23 hin  biegt und deshalb noch erheblich stärker abgekühlt  wird,

   was eine Beschleunigung der     Ausbiegebewegung     des     Bimetallsystems    24/5/25 und somit auch eine  Beschleunigung der Kontaktbewegung, d. h. eine  störungsfreie Kontaktgabe, zur Folge hat. Umgekehrt  wird hier aber auch eine in günstiger Weise be-           schleunigte    Kontaktöffnung erzielt, weil sich bei der  Zurückbewegung der     Kühlfahne    23 gegen die Mittel  lage hin das zuvor stärker gekühlte Bimetall gleich  zeitig in Richtung auf seine Ausgangsform hin, d. h.

    von der     Kühlfahne    23 weg biegt, so dass sich das       Bimetallsystem    24/5/25 und damit auch der beweg  bare Kontakt aus seiner Schliessstellung mit wachsen  der Geschwindigkeit vom feststehenden Gegenkontakt  weg bewegt.  



  Bei Verwendung eines als     Kühlfahne    ausgebildeten  Steuerorganes ist also die Schliess- und     öffnungs-          charakteristik    der Schalter besonders günstig, wenn  die     Bimetallseiten    mit dem grösseren Ausdehnungs  koeffizienten einander zugekehrt angeordnet sind,  während bei Verwendung eines als Heizfahne aus  gebildeten Steuerorganes aus den gleichen physika  lischen     Gründen    die Schaltcharakteristik besonders  günstig ist, wenn die     Bimetallseiten    mit dem grösseren       Ausdehnungskoeffizienten    voneinander abgekehrt an  geordnet sind.  



  Es sind auch andere konstruktive Ausführungs  formen des     Bimetallrelais    möglich. So kann beispiels  weise das gegenüber den Bimetallen bewegbar ge  lagerte Steuerorgan derart ausgebildet sein, dass es  aus zwei Heizfahnen besteht, welche ausserhalb des       Bimetallsystemslinks    und rechts neben den Bimetallen  angeordnet und mechanisch miteinander gekoppelt  sind. Das Messorgan bewegt hierbei das Heizsystem,  wobei sich die eine Heizfahne dem einen Bimetall  nähert und sich zugleich die andere Heizfahne von  dem anderen Bimetall entfernt. Auf entsprechende  Weise     könnte    man auch ein aus zwei miteinander  mechanisch gekoppelten     Kühlfahnen    gebildetes beweg  bar gelagertes Steuerorgan verwenden.

   Anstelle von  zwei     Bimetallkontakteinrichtungen    können auch meh  rere oder es kann auch nur eine einzige     Bimetallkon-          takteinrichtung    vorgesehen sein, und anstelle eines       Reglerstellmotors    können auch andere Einrichtungen  gesteuert werden. Das beschriebene     Bimetallrelais     kann ausser von der Messgrösse auch zusätzlich durch  eine     Rückführeinrichtung    beeinflusst sein.  



  Die beschriebenen Ausführungen des     Bimetallrelais     lassen sich in vorteilhafter Weise auch bei anderen  Messorganen anwenden. So kann beispielsweise das  Messorgan als     Drehspulinstrument    ausgeführt sein,  bei welchem die Spule drehbar gegen eine federnde       Rückstellkraft    im Magnetfeld eines permanenten  Magneten gelagert ist. Die Spule des Messorganes  kann statt einer einzigen Wicklung auch mehrere  Wicklungen aufweisen zwecks Addition bzw. Sub  traktion von elektrischen Grössen.  



  Zwischen dem Messorgan und dem gegenüber den  Bimetallen bewegbar gelagerten Steuerorgan kann  ferner eine Hebelübersetzung vorgesehen sein, durch  welche die     Auslenkbewegung    des Messorganes bei der  Übertragung auf das Steuerorgan nach Weg und  Geschwindigkeit vergrössert wird. Diese Hebelüber  setzung, welche bei einem als Messorgan dienenden       Drehspulinstrument    unter Anwendung des Prinzips  des einarmigen Hebels besonders leicht     verwirklicht       werden kann, vergrössert die Empfindlichkeit des       Bimetallrelais.     



  Als Messorgan kann auch ein     beliebiges    an  deres permanentdynamisches System, beispielsweise  mit einer Tauchspule, dienen, und es können auch       elektrodynamische,    mechanische, z. B.     Haar-Hygro-          meter,    oder thermische Systeme als Messorgan dienen.  



  Das gezeigte     Bimetallrelais    hat den Vorteil, dass  mit ihm auf einfache,     billige    und betriebssichere  Weise mit kleinen Messgrössen robuste Kontakte mit  grossem Kontaktdruck     betätigt    werden können. Es  zeichnet sich dadurch aus, dass von der     Eingangs-          grösse        lediglich    ein kleines, leichtes und reibungsarm  gelagertes Steuerorgan von sehr geringer Massenträg  heit bewegt werden muss, wozu nur sehr geringe  Kräfte erforderlich sind.

   Der notwendige Kontakt  druck wird von den     Bimetallen    erzeugt, so dass das  System gewissermassen wie ein einfaches      Servo-          system     wirkt, bei welchem von der Eingangsgrösse       lediglich    die sehr kleinen Kräfte, z. B. etwa 0,1 g, zur  linearen Verschiebung der als bewegbar     gelagertes     Steuerorgan dienenden Heiz- bzw. Kühlfahne auf  gebracht werden müssen und bei welchem trotzdem  eine um ein     Vielfaches    grössere     Kontaktkraft,    z. B.  etwa 10 g, bei reibender Kontaktgabe erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bimetallrelais, dadurch gekennzeichnet, dass min destens eine Bimetallkontakteinrichtung (1, 6, 3; 2, 7, 4 bzw. 28, 29, 24; 30, 31, 25) durch ein von einem Messorgan (15) betätigtes und gegenüber der Bimetall- kontakteinrichtung bewegbar gelagertes Steuerorgan (10 bzw. 23) thermisch gesteuert ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bimetallrelais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messgrösse mittels des Mess- organes (15) in eine Bewegung verwandelt und auf das Steuerorgan (10 bzw. 23) übertragen ist, welches derart ausgebildet und gegenüber zwei gegeneinander gestellten, mechanisch miteinander gekoppelten Bi metallen (3, 4 bzw. 24, 25) bewegbar angeordnet ist, dass die beiden Bimetallen (3, 4 bzw. 24, 25) bei in der Mittellage befindlichem Steuerorgan (10 bzw.
    23) die gleiche Temperatur aufweisen und bei dessen durch die Änderung der Messgrösse verursachte Auslenkung aus der Mittellage derart unterschiedliche Temperaturen annehmen, dass je nach der Bewegungs richtung des bewegbaren Steuerorganes (10 bzw. 23) entweder das eine oder das andere Bimetall (3 oder 4 bzw. 24 oder 25) eine höhere Temperatur annimmt, und dass die Temperaturdifferenz der beiden Bimetalle (3, 4 bzw. 24, 25) eine Auslenkung der letzteren in der der Temperaturdifferenz entsprechenden Richtung und damit zugleich die erforderliche Betätigung der Kontakte (6, 7 bzw. 29, 30) des Bimetallrelais bewirkt.
    z. Bimetallrelais nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gegen über den Bimetallen (3, 4) bewegbar gelagerte Steuer organ (10) als Heizfahne ausgebildet und zwischen den beiden unbeheizten Bimetallen (3, 4) derart angeordnet ist, dass es in seiner Mittellage die beiden Bimetalle (3, 4) auf die gleiche Temperatur aufheizt und bei seiner Auslenkung aus der Mittellage eine unterschiedliche Beheizung der beiden Bimetalle (3, 4) bewirkt.
    3. Bimetallrelais nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gegen über den Bimetallen (24, 25) bewegbar gelagerte Steuerorgan (23) als Kühlfahne ausgebildet und zwischen den beiden auf die gleiche Temperatur aufgeheizten Bimetallen (24, 25) derart angeordnet ist, dass es in seiner Mittellage die beiden Bimetalle (24, 25) auf die gleiche Temperatur abkühlt und bei seiner Auslenkung aus der Mittellage eine unter- schiedliche Abkühlung der beiden Bimetalle (24, 25) bewirkt.
    4. Bimetallrelais nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Messorgan (15) aus einer im Magnetfeld mindestens eines permanenten Magneten (17, 18) bewegbar ge lagerten und aus mindestens einer Wicklung gebildeten Spule (16) besteht, deren Auslenkung durch die Mess- grösse zugleich die Auslenkung des gegenüber den Bimetallen (3, 4 bzw. 24, 25) bewegbaren Organes (10 bzw. 23) bewirkt.
    5. Bimetallrelais nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Messorgan dienende Spule (16) annähernd geradlinig bewegbar zwischen zwei permanenten U-Magneten (17, 18) angeordnet und mittels federelastischer und zugleich als elek trische Zuleitungen dienender Bändchen (19, 20) ge lagert ist. 6. Bimetallrelais nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Messorgan dienende Spule gegen eine elastische Rückstellkraft verdrehbar gelagert ist.
    7. Bimetallrelais mit Heizfahne nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unbeheizten Bimetalle (3, 4) derart zueinander an geordnet sind, dass ihre Seiten mit dem grösseren Ausdehnungskoeffizienten voneinander abgekehrt sind. B. Bimetailrelais mit Kühlfahne nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden auf die gleiche Temperatur aufgeheizten Bimetalle (24, 25) derart zueinander angeordnet sind, dass ihre Seiten (26, 27) mit dem grösseren Ausdehnungskoef fizienten einander zugekehrt sind.
    9. Bimetallrelais nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Messorgan und dem gegenüber der Bimetallkontakteinrichtung bewegbar gelagerten Steuerorgan eine Hebelübersetzung derart angeordnet ist, dass die auf das Steuerorgan übertragene Aus lenkbewegung des Messorganes nach Weg und Ge schwindigkeit vergrössert ist.
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