CH389256A - Optische Ablesevorrichtung von Teilkreisen - Google Patents

Optische Ablesevorrichtung von Teilkreisen

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CH389256A
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CH
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optical reading
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CH160762A
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Karl Appius Max
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Wild Heerbrugg Ag
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  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  Optische     Ablesevorrichtung    von     Teilkreisen       Die Kreise der Vermessungsinstrumente sind mit  einer Teilung versehen. Entweder sind' alle Striche  beziffert oder, namentlich bei sehr feinen Teilungen,  nur sogenannte Hauptstriche. Zur     Ablesung    dient ein  Index geeigneter Form. Fällt der Index auf einen  Teilstrich, so ist die     Ablesung    sehr einfach, fällt er  aber zwischen zwei Teilstriche, so muss der Abstand  des Indexes vom vorhergehenden Teilstrich mit einer  Hilfsteilung oder einem Mikrometer gemessen wer  den     (Feinablesung).     



  Es sind optische Zählwerke bekannt, die diese       Feinablesung    mit reinen Ziffern angeben. Dabei ist  der Index meistens als Doppelstrich ausgebildet.  Das Bild des vorhergehenden Teilstriches wird op  tisch oder mechanisch in die Mitte des Doppelstri  ches eingestellt und der Weg an einem digitalen  Zählwerk abgelesen.  



  Diese Einrichtung 'beschränkt sich auf Messun  gen, bei denen sich die     Ablesung    immer nur auf einen  einzelnen Teilstrich bezieht. Sobald es sich aber um  grosse Genauigkeit handelt, müssen stets zwei einan  der diametral gegenüberstehende Teilstriche abgele  sen werden, um den Einfluss der Exzentrizität der  Kreisteilung unschädlich zu machen. Es sind Mikro  meter bekannt, in denen diametrale Stellen eines  Kreises     derart        zusammengespiegelt    werden, dass sich  die beiden Bilder an einer feinen Trennungslinie be  rühren und die Teilstriche höhen- und seitenverkehrt  einander gegenüberstehen. Zum Ablesen werden die  beiden Bilder gegenläufig verschoben, bis von zwei  diametralen Teilstrichen jeder die gerade Verlänge  rung des anderen ist, d. h. bis sie koinzidieren.

   An  einer     Mikrometerteilung    kann man den zum Koin  zidieren der     Teilstriche    nötigen Weg mit grosser Ge  nauigkeit ablesen. Die     Grobablesung    der ganzen  Grade und weiterer Intervalle der Teilung erfolgt    am Kreisbild selber durch Ablesen der Gradzahl  und Abzählen der Intervalle.  



  Dabei muss man zwei Fälle unterscheiden. An  genommen, zwei diametrale Kreisstriche seien in  Koinzidenz gebracht. Dann gilt als     Grobablesung     der Wert eines dieser Striche. Dreht     man    nun den  Kreis, so verstellen sich die Kreisstriche gegenläufig.

    Wenn der eine Strich um ein halbes Intervall in einer       Richtung    geht, so bewegt sich der gegenüberliegende  ebenfalls um ein halbes Intervall, aber in entgegenge  setzter     Richtung.    Dabei entsteht wieder eine Koin  zidenz, aber nicht zwischen zwei diametralen Stri  chen, sondern zwischen zwei     gegenüberliegenden     Strichen, von denen einer um ein Intervall verscho  ben ist, oder dass, anders ausgedrückt, beide vom  Durchmesser um ein halbes Intervall verschoben  sind. Es koinzidieren also die gar nicht existierenden  Mittellinien zwischen je zwei Teilstrichen.

   Bei einem  Kreis mit Intervallen von beispielsweise 20 Minuten  erhält man deshalb alle 10 Minuten eine Koinzidenz  stelle, und die     Grobablesung    kann auf halbe Inter  valle erfolgen, also von 10 zu 10 Minuten.  



  Die vorliegende Erfindung besteht nun darin,  die     Grobablesung    an den beiden diametralen Kreis  stellen und die     Feinablesung    an der     Mikrometertei-          lung    durch eine Folge von Ziffern darzustellen, wobei  für die     Grobablesung    auch die halben Intervalle     be-          ziffert    sind.

   Das kann dadurch geschehen, dass man  auch das halbe Intervall voll beziffert, oder nur die  Ordnungszahl dieses Intervalls anschreibt und die  anderen Ziffern dem vorhergehenden ganzen Inter  vall     entnimmt.    In allen Fällen müssen im Gesichts  feld des     Ablesemikroskopes    geeignete Blenden ange  ordnet sein, welche die nicht zur     Ablesung    gehören  den Zahlen zudecken.  



       Fig.    1 ist ein Beispiel für eine zweckmässige An  ordnung der Teilstriche, Ziffern und Blenden. Feld a      zeigt eine Anzahl diametraler Teilstriche in beliebi  ger Stellung, also nicht in     Koinzidenz.     



  In Feld b sind die Zahlen für die     Grobablesung.     Sie sind hier gegenüber den     Blendenausschnitten    ver  schoben und kommen erst in die zur     Ablesung    rich  tige Lage, wenn die Teilstriche koinzidieren. Feld c       zeigt    die     .Zahlen    des Mikrometers für die     Feinable-          sung.    Im     Gegensatz    zu den Zahlen der     Grobablesung,     die für die     Ablesung    an bestimmter Stelle des     Blen-          denausschnittes    stehen, können die Zahlen der Fein  ablesung jede beliebige Stellung einnehmen.

   Zur Ab  lesung gilt die Zahl, die zunächst der Mitte steht.  Man könnte allerdings die     Mikrometerteilung        sprung-          weise    um je eine Zeile vorrücken lassen, falls man  sich davon einen Vorteil verspräche.  



  In     Fig.2    stehen die Teilstriche in Koinzidenz,       Grobablesung    128,6,     Feinablesung    345,     Ganzable-          sung    also 128,6345. Die Zahlen der     Grobablesung     128,6 stehen auf gleicher Höhe mit zwei koinzidie  renden Teilstrichen; die Zahl nach dem Komma ist  deshalb gerade.  



  In     Fig.    3 steht die Zahl nach dem Komma der       Grobablesung    gegenüber der Mitte zwischen zwei    Teilstrichen, weshalb diese Zahl ungerade ist.     Able-          sunLy    237,3847.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Optische Ablesevorrichtung von Teilkreisen mit Koinzidenzeinstellung zweier gegenläufig abgebilde ter Teilungen mittels optischen Mikrometers, dadurch gekennzeichnet, dass zur eindeutigen digitalen Able- sung auch die Mitte zwischen je zwei Teilstrichen beziffert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Blenden vorgesehen sind, welche die nicht zur Ablesung gehörenden Stellen zudecken. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Be reich des optischen Mikrometers zwei Koinzidenz stellen überbrückt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jeder geraden Endziffer einer Grobablesung vor angestellten Zahlen auch für die nächstfolgende un gerade Endziffer gelten.
CH160762A 1962-02-09 1962-02-09 Optische Ablesevorrichtung von Teilkreisen CH389256A (de)

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