CH389378A - Pneumatische Arbeitsstück-Vorschubvorrichtung - Google Patents

Pneumatische Arbeitsstück-Vorschubvorrichtung

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CH389378A
CH389378A CH1470264A CH1470264A CH389378A CH 389378 A CH389378 A CH 389378A CH 1470264 A CH1470264 A CH 1470264A CH 1470264 A CH1470264 A CH 1470264A CH 389378 A CH389378 A CH 389378A
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CH
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push rod
compressed air
air motor
feed device
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CH1470264A
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Inventor
Huebner Walter
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Duerkoppwerke Aktiengesellscha
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    • DTEXTILES; PAPER
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Pneumatische        Arbeitsstück-Vorschubvorrichtung       Die     Erfindung    betrifft eine mittels Pressluft be  triebene     Arbeitsstück-Vorschubvorrichtung,    die vor  zugsweise für den absatzweisen Vorschub von Nähgut  an     Knopflochnähmaschinen,        Knopfannähmaschinen     und sonstigen     Stichgruppennähmaschinen    geeignet  ist.

   Die     Vorschubvorrichtung    ist jedoch universell  auch für andere Zwecke verwendbar, wo es darauf  ankommt, Arbeitsstücke in einer     Richtung    mit stets  gleichen, jedoch einstellbaren Weglängen zu verschie  ben, beispielsweise von einem Arbeitsplatz zu einem  nächsten oder von einer Bearbeitungsmaschine zu  einer anderen.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer  pneumatisch betriebenen     Vorschubvorrichtung,    die  sich als Zusatzgerät auch nachträglich ohne grosse  Mühe an vorhandenen Maschinen anbringen lässt, um  deren Arbeitsweise zu rationalisieren. Demgemäss  war die Aufgabe zu lösen, eine in ihren Abmes  sungen kleinbauende     Vorschubvorrichtung    zu schaf  fen, die bequem und schnell auf die jeweils verlangte       Vorschublänge    eingestellt werden kann.

   Zur Lösung  dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss vorgeschla  gen, dass ein     Druckluftmotor    für die     Vorschubbewe-          gung    der am Arbeitsstück angreifenden     Mitnehmer-          organe    an einer     Grundplatte    befestigt ist und der Hub  seines Arbeitskolbens auf eine an der     Grundplatte     gelagerte Schubstange übertragen wird, die über  schwenkbar an ihr gelagerte Hebel eine weitere par  allel zu ihr verlaufende Schubstange mitnimmt,

   die  ihrerseits mit einem     Druckluftmotor    für die     Lüft-          bewegung    der     Mitnehmerorgane    über einen von des  sen Arbeitskolben angetriebenen Winkelhebel in Ver  bindung steht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar    zur Verwendung an einer     Stichgruppennähmaschine.     Es zeigt:       Fig.    1 die     Vorschubvorrichtung    mit den Mit  nehmerorganen für das Arbeitsstück in schaubild  licher Darstellung,       Fig.    2 die     Vorschubvorrichtung    mit abgenomme  nem Gehäuse, eingestellt auf annähernd grösste Vor  schublänge,     in    schaubildlicher Ansicht von vorn,       Fig.3    die     Vorschubvorrichtung,    eingestellt auf  etwa halbe     Vorschublänge,    in schaubildlicher Ansicht  von hinten gesehen,

   und       Fig.4    eine schaubildliche Ansicht der Grund  platte mit einigen     Gestängeteilen.     



  Auf einer Grundplatte 1 ist ein Lagerbock 2 be  festigt, in dem ein     Druckluftmotor    3 verschiebbar  und     festklemmbar    angeordnet ist. Der     Druckluftmo-          tor    3 dient zur Erzeugung der     Vorschubbewegung,     wobei die     Vorschublänge    grösser oder     kleiner    ist, je  nachdem, in welcher Stellung der     Druckluftmotor    3  in dem Lagerbock 2 festgeklemmt ist.  



  In dem Lagerbock 2 ist ein weiterer Druckluft  motor 4 eingeschraubt, der dazu dient, die     Lüftbe-          wegung    der am Arbeitsstück angreifenden     Mitneh-          merorgane    herbeizuführen. Weiterhin ist in dem La  gerbock 2 eine achsparallel zum     Druckluftmotor    3  verlaufende Schubstange 5 verschiebbar geführt.  



  Die Schubstange 5 ist ausserdem mit ihrem vor  deren Ende in einem weiteren an der     Grundplatte    1       befestigten    Lagerbock 6 geführt.  



  An der Kolbenstange 7 des mit einer nicht dar  gestellten     Rückzugfeder    versehenen     Druckluftmotors     3 ist     ein        Mitnehmer    8 starr befestigt, dessen anderes  Ende auf der Schubstange 5     verstiftet    ist. Auf der  Schubstange 5     sind    mit Abstand voneinander zwei  Hebel 10 und 10' drehbar gelagert, und zwar der  Hebel 10 am vorderen Ende der Schubstange 5 und      der Hebel 10' etwa in ihrer Mitte. Die Hebel 10 und  10' tragen eine achsparallel zur Schubstange 5 ver  laufende weitere Schubstange 9, die mit den Hebeln  starr verbunden, z. B.     verstiftet    ist.

   Die Hebel 10  und 10' sind auf der Schubstange gegen axiale Ver  schiebung durch die Anordnung von Distanzhülsen  11 und 12 gesichert, die sich zwischen dem Hebel  10 und dem     Mitnehmer    8 sowie zwischen dem Hebel  10' und einem auf der Schubstange 5 mittels einer  Klemmschraube 14 befestigten Schaltstück 13 befin  den.  



  Die Kolbenstange 15 des zweiten     Druckluftmo-          tors    4, der ebenfalls eine nicht dargestellte Rückzug  feder besitzt, ist an ihrem Ende mit einem angeniete  ten Kopf 16 versehen, an dem das eine Ende einer  Schubstange 17     mittels    einer Schaftschraube 18 dreh  bar     angelenkt    ist. Das andere Ende der Schubstange 17  ist an dem Arm 19 eines Winkelhebels 19, 19'     ange-          lenkt,    der an dem Lagerbock 6 drehbar gelagert ist.  Der Arm 19' des Winkelhebels trägt eine Hülse 20, in  der ein Gleitstück 21 drehbar gelagert ist.

   Das     Gleit-          stück    21 ist mit einer radialen Bohrung versehen, mit  der es auf der     Vorschubstange    9 gleiten kann. Die  Hülse 20 ist mit einer radialen Bohrung 22 versehen,  die ausreichend gross ist, um dem Gleitstück 21 und  der Schubstange 9 genügend Bewegungsmöglichkeit  beim     Verschwenken    des Winkelhebels 19, 19' zu  bieten.

      An dem     Druckluftmotor    3 ist mittels einer Mut  ter 23 eine Platte 24 befestigt, die beim axialen Ver  schieben des     Druckluftmotors,    zwecks Einstellung  einer gewünschten     Vorschublänge,    auf der Grund  platte 1 gleiten kann und somit eine Verdrehung  des     Druckluftmotors    3 verhindert. An der Platte 24  ist ein elektrischer     Tastschalter    25 befestigt, dessen  Stössel 26 durch eine Öffnung in der Platte 24 hin  durchragt, um mit dem auf der Schubstange 5 be  festigen Schaltstück 13 zusammenwirken zu können.  Die elektrische Leitung 28 vom Schalter 25 ist durch  ein an der Platte 24 befestigtes Rohr 27 hindurchge  führt, das am Austrittsende der Leitung 28 mit einer  Zugentlastung 29 versehen ist.

   An der Platte 24 ist  schliesslich noch ein Drahtbügel 30 angeschraubt,  der an seinem freien Ende mit einer Zeigerspitze  ausgebildet ist, die an einer auf der     Grundplatte    1  angebrachten Skala 32 die jeweils eingestellte Vor  schublänge anzeigt.  



  Gemäss     Fig.    1 ist die     Vorschubvorrichtung    an  einem     Kurznahtautomaten    angebracht, der in der  Zeichnung bis auf seine     Werkstücktragplatte    33  nicht weiter dargestellt ist. Die     Mitnehmerorgane    für  das Arbeitsstück umfassen eine Schubstange 37, die  mit der Schubstange 9 der     Vorschubvorrichtung    über  einen Hebel 34 und ein an diesem befestigtes     Gleit-          stück    36 verbunden ist. Der Hebel 34 ist auf der  Schubstange 9 mittels einer Klemmschraube 35 fest  geklemmt.

   Das an dem Hebel 34 drehbar gelagerte  Gleitstück 36 weist eine radiale Bohrung auf, in der  das rechtwinklig abgebogene Ende der Schubstange    37 gleitend geführt ist. Die Schubstange 37 ist au  sserdem drehbar und axial     verschiebbar    in zwei La  gerböcken 38 gelagert, die auf der     Werkstücktrag-          platte    33 befestigt sind und mit dieser während des  Nähvorganges senkrecht zur Schubstange 37 hin und  her bewegt werden.  



  Auf der Schubstange 37 sind einstellbare Klemm  stücke     befestigt,    in die Arme 40 eingesetzt und mit  tels Schrauben 41 festgeklemmt sind. Auf den recht  winklig abgebogenen Teilen der Arme 40 sind Druck  platten 42, die an ihrer Unterseite mit einer Reib  fläche 43 versehen sind, einstellbar befestigt.  



  Nachdem die in den Zeichnungen dargestellte       Vorschubvorrichtung    hinsichtlich ihres Aufbaues be  schrieben worden ist, kann nunmehr die Wirkungs  weise wie folgt erläutert werden:  Wenn der Arbeitskolben des     Druckluftmotors    4  nicht mit Druckluft     beaufschlagt    ist, zieht eine Rück  zugfeder die Kolbenstange 15 in die Richtung zum       Luftanschluss    44 hin, wodurch über die Schubstange  17, den Winkelhebel 19, 19' und das Gleitstück 21  die Schubstange 9 nach unten, d. h., in Richtung auf  die Grundplatte 1, gedrückt wird.

   Über die Verbin  dung 34, 36 wird die Schubstange in ihren Lagern  38 geschwenkt und die auf ihr     augeklemmten    Klemm  stücke mit den Armen 40 und den     Druckplatten    42  auf das Werkstück 45 niedergedrückt. Wird nun über  den     Luftanschluss    46 der     Druckluftmotor    3 belüftet,  so wird dessen Kolbenstange 7 nach vorn geschoben.  über die Hebel 10, 10' wird auch die Schubstange 9  mitgenommen und über diese auch die Schubstange  37 mit den Armen 40 und den Druckplatten 42.  Letztere verschieben das Arbeitsstück 45 auf der       Werkstücktragplatte    33.  



  Der Vorschub wird durch einen Anschlag für  den Arbeitskolben des     Druckluftmotors    3 begrenzt.  In der ausgefahrenen Endstellung der Kolbenstange 7  bewirkt das auf der Schubstange 5 befestigte Schalt  stück 13 über den Schalterstössel 26 eine Betätigung  des     Tastschalters    25, der seinerseits über ein nicht  dargestelltes Magnetventil den     Druckluftmotor    4 be  lüften lässt, wodurch die Druckplatten 42 vom Werk  stück 45 abgehoben werden. Gleichzeitig wird der       Druckluftmotor    3 entlüftet, damit die vom Werk  stück abgehobenen Druckplatten 42 unter der Wir  kung einer     Rückzugfeder    im     Druckluftmotor    3 wie  der in ihre Ausgangslage zurückbewegt werden.  



  Die Einstellung der     Vorschublänge    kann nach  Lösen der Knebelschraube 47     (Fig.    1) durch Ver  schieben des     Druckluftmotors    3 im Lagerbock 2 er  folgen, wobei die jeweils eingestellte     Vorschublänge     an der Skala 32 mit Hilfe der Zeigerspitze 31 abge  lesen werden kann. Die grösste     Vorschublänge    ist  durch die Endanschläge im     Druckluftmotor    3 ge  geben.

   Bei einer verkürzt eingestellten     Vorschublänge          (Fig.3)    kann die Kolbenstange 7 des Druckluft  motors 3 infolge Bewegungsbegrenzung, durch An  schlag des     Mitnahmers    8 am Lagerbock 6, nur noch  einen Teil ihres Hubes fahren. Der Kolbenhub ist      also begrenzt durch den     vorcaeren    Endanschlag des  Kolbens in seinem Arbeitszylinder und durch den  Anschlag des     Mitnehmers    8 am Lagerbock 6.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pneumatische Arbeitsstück-Vorschubvorrichtung, insbesondere zur Verwendung an Stichgruppennäh- maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druck luftmotor (3) für die Vorschubbewegung der am Arbeitsstück angreifenden Mitnehmerorgane an einer Grundplatte (1) befestigt ist und der Hub seines Ar beitskolbens auf eine an der Grundplatte (1) gelagerte Schubstange (5) übertragen wird, die über schwenk bar an ihr gelagerte Hebel (10, 10') eine weitere par allel zu ihr verlaufende Schubstange (9) mitnimmt, die ihrerseits mit einem Druckluftmotor (4)
    für die Lüftbewegung der Mitnehmerorgane über einen von dessen Arbeitskolben angetriebenen Winkelhebel (19) in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorschubvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Druckluftmotor (3) einstellbar in einem auf der Grundplatte (1) befestig ten Lagerbock (2) aufgenommen ist. 2. Vorschubvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (5) parallel zur Zylinderachse des Druckluftmotors (3) angeordnet und in dem Lagerbock (2) und einem weiteren auf der Grundplatte (1) befestigten Lager bock (6) verschiebbar geführt ist.
    3. Vorschubvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die von der Schubstange (5) mitgenommene Schubstange (9) mit dem vom Druckluftmotor (4) angetriebenen Winkelhebel (19) über einen Gleitstein (21) in Verbindung steht. 4. Vorschubvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine die Mitnehmerorgane (Druckplatten 42) tragende Schubstange (37) mit der Schubstange (9) über eine die Verschieb- und Schwenkbewegung der letzteren übertragende, aus Hebel (34) und Gleitstück (36) bestehende Verbin dung gekuppelt ist.
CH1470264A 1964-07-04 1964-11-13 Pneumatische Arbeitsstück-Vorschubvorrichtung CH389378A (de)

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