CH389393A - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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CH389393A
CH389393A CH1280461A CH1280461A CH389393A CH 389393 A CH389393 A CH 389393A CH 1280461 A CH1280461 A CH 1280461A CH 1280461 A CH1280461 A CH 1280461A CH 389393 A CH389393 A CH 389393A
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CH
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diaphragm
camera according
ring
dependent
flexible rod
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Application number
CH1280461A
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English (en)
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Koch Carl
Original Assignee
Koch Carl
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


  Photographische Kamera    Die vorliegende Erfindung betrifft eine photo  graphische Kamera mit einer verstellbaren     Irisblende.     



  Gemäss der Erfindung ist das zur Steuerung der       Blendenlamellen    dienende Organ mit dem einen  Ende eines biegsamen Stabes gekuppelt, dessen an  deres Ende aus einem Führungsrohr herausragt, in  welchem der Stab längsverschiebbar geführt ist. Der  biegsame Stab trägt mehrere bezüglich einer Ablese  marke am Führungsrohr abzulesende Skalenmarken  für die     Blendenöffnung    und kann an seinem freien  Ende mit     Vorteil    einen Handgriff aufweisen, mit  dessen Hilfe die Einstellung der Blende     erfolgen    kann.  



  Der Hauptvorteil der erfindungsgemässen Kamera  liegt darin, dass die jeweils eingestellte     Blendenöff-          nung    mittels der Skalenmarken und der     Ablesemarke     gut sichtbar von verschiedenen Seiten der Kamera her  abgelesen werden kann.  



  Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung  ergeben sich aus den Ansprüchen, aus der nachfol  genden Beschreibung und aus der zugehörigen .Zeich  nung, in welcher rein beispielsweise eine Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes veranschau  licht ist.  



       Fig.    1 zeigt die Vordersicht eines für eine Uni  versalkamera bestimmten     Objektivbrettes    mit den  daran angeordneten Teilen.  



       Fig.    2 stellt in grösserem Massstab eine Einzelheit  von     Fig.    1 im Schnitt dar.  



       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie     111-III     in     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt eine Einzelheit von     Fig.    3 in grösserem  Massstab.  



       Fig.    5 stellt eine Rückansicht der in     Fig.    1 gezeig  ten Teile dar.  



       Fig.6    veranschaulicht in Vorderansicht einen  Teil der vorderen Standarte der Kamera mit einer    Vorrichtung zum Öffnen und Schliessen des nicht dar  gestellten Kameraverschlusses von Hand.  



       Fig.    7 stellt eine teilweise Ansicht wie     Fig.    1 in  einer Stellung der Teile bei Nichtgebrauch der Kamera  dar.  



  Gemäss den     Fig.    1, 3 und 5 ist ein Objektiv 50  im Zentrum eines quadratischen     Objektivbrettes    51  montiert, das an der     Objektivstandarte    einer Univer  salkamera in üblicher Weise lösbar und auswechsel  bar befestigt werden kann. Das Objektiv 50 weist eine  verstellbare     Irisblende    52 auf, deren Lamellen durch  Drehen eines Ringes 53 gesteuert werden können.  



  An der Vorderseite des     Objektivbrettes    51 ist ein  zweiter     Ring    54 drehbar gelagert, dessen Durch  messer beträchtlich grösser ist als jener des Blenden  steuerringes 53 am Objektiv 50. Der zweite Ring 54  ist koaxial zum Objektiv 50 angeordnet und weist  einen nach vorn vorstehenden Zapfen 55 auf, der  mittels eines Hebels 56 mit dem     Blendensteuerring     53 gekuppelt ist. In einer gegen das     Objektivbrett    51  offenen Umfangsnut 58 des Ringes 54 befindet sich  eine     Schraubenzugfeder    57     (Fig.    1, 3 und 4), die mit  ihrem einen Ende am     Objektivbrett    51 und mit ihrem  anderen Ende am Ring 54 verankert ist.

   Die Feder  57 hat das Bestreben, die Ringe 54 und 53 in     Fig.    1  entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers zu drehen  und dadurch die Blende 52 zu schliessen.  



  Mit Hilfe einer Klinke 59 lässt sich der Ring 54  jedoch in jener Lage sperren, bei welcher die Blende  52 vollständig geöffnet ist. Zu diesem Zweck weist  der Ring 54 eine Kerbe 60 auf, in welche eine Nase  der Klinke 59 einrasten kann. Die Klinke 59 sitzt  auf einer im     Objektivbrett    51 drehbar gelagerten  Achse 61 und steht unter dem Einfluss einer in der  Zeichnung nicht sichtbaren     Torsionsfeder,    die das  Bestreben hat, die Klinke mit der Kerbe 60 in Ein-      griff zu bringen. Die Klinke 59 kann entgegen der  Kraft der     Torsionsfeder    auch von Hand betätigt wer  den, wenn man den Ring 54 freigeben will.  



  Unmittelbar innerhalb des Ringes 54 befindet  sich ein dritter Ring 63, der als     Blendenvorwahlring     dient und ebenfalls koaxial zum Objektiv 50 drehbar  angeordnet ist. Der     Blendenvorwahlring    63 greift  gemäss den     Fig.    3 und 4 teils über den zweiten Ring  54 und weist eine in Umfangsrichtung verlaufende,  gegen den Ring 54 offene Nut 64 auf, deren eines  Ende einen Anschlag bildet, der mit einem als Gegen  anschlag dienenden Zapfen 65 des zweiten Ringes 54  zusammenarbeitet, wenn die Klinke 59 aus der Kerbe  60 ausgerückt ist und der Ring 54 sich unter dem  Einfluss der Feder 57 drehen kann.  



  Die beiden Ringe 54 und 63 sind gemäss     Fig.    4  durch drei gleiche und beiden Ringen gemeinsame  Führungsbolzen 62 am     Objektivbrett    51 drehbar  geführt und     gesichert.    Die Führungsbolzen 62, von  denen in     Fig.    4 nur einer sichtbar ist, ragen in einen  Zwischenraum zwischen beiden Ringen 54 und 63  hinein und besitzen je einen Kopf, der in eine innere  Umfangsnut des Ringes 54 und in eine äussere Um  fangsnut des Ringes 63 eingreift. Weil der innere  Ring 63 den äusseren übergreift, ist der Zwischen  raum mit den darin angeordneten Führungsbolzen  62 der Sicht entzogen.  



  Um einen Teil des Umfanges des     Blendenvor-          wahlringes    63 ist ein Rohr 66 gelegt, das mit Hilfe  von Haltern 67 und 68 am     Objektivbrett    51 befestigt  ist und an seiner dem Ring 63 zugekehrten Seite einen  Längsschlitz aufweist. Das eine Ende des Rohres 66  ist durch eine Kappe 68 verschlossen, während das  andere Ende mit einem biegsamen Rohr 69 in Ver  bindung steht. Das starre Rohr 66 und das biegsame  Rohr 69 bilden zusammen ein Führungsrohr für  einen biegsamen Stab 70, der im Führungsrohr  längsverschiebbar angeordnet ist und eine in Längs  richtung des Stabes durchgehende     Ausnehmung    auf  weist.

   Das eine Ende des Stabes 70 befindet sich  immer innerhalb des starren Rohres 66 und ist ge  mäss     Fig.    2 mit einem     Endflansch    71 versehen, der  einen radial abstehenden     Mitnehmerstift    72 aufweist.  Letzterer ragt durch den Längsschlitz des Rohres 66  hindurch und greift in eine     Radialbohrung    des     Blen-          denvorwahlringes    63 ein, wodurch der Stab 70 mit  dem     Blendenvorwahlring    63 gekuppelt ist. Es ist so  mit möglich, durch Ziehen oder Stossen des aus dem  Führungsrohr 66, 69 herausragenden Endes des  Stabes 70 den     Blendenvorwahlring    63 zu drehen.

   Das  genannte Ende des Stabes 70 trägt einen hohlen  Handgriff 73.  



  Die Beweglichkeit des Stabes 70 oder des Vor  wahlringes 63 ist im Sinne des     Öffnens    der Blende 52  derart begrenzt, dass der Ring 54 von Hand noch  etwas weiter gedreht werden muss, bis die Klinke 59  in die Kerbe 60 einrastet. Beim Betätigen der Blende  durch Verschieben des Stabes 70 kann daher die  Blende niemals in der offenen Stellung gesperrt wer  den.    Auf dem biegsamen Stab 70 sind mehrere kleine  Hülsen 74 befestigt, die in das Führungsrohr 66, 69  eingeschoben werden können. Jede der Hülsen 74  besitzt eine feine Umfangsrille, welche die Funktion  eines Skalenstriches ausübt. Als zugehörige Ablese  marke dient die äussere Stirnfläche eines Endnippels  75, welcher auf dem biegsamen Rohr 69 sitzt.

   Ist die  Umfangsrille der am nächsten beim Handgriff 73  angeordneten Hülse 74 in die Ebene der äusseren       Stirnfläche    des Nippels 73 eingestellt, so entspricht  das z. B. einer relativen     Blendenöffnung    f : 45, wenn  die Klinke 59 aus dem Ring 54 ausgerückt ist. Die  Umfangsrillen der nächstfolgenden Hülsen 74 mar  kieren relative     Blendenöffnungen    f : 32, f : 22, f : 16  usw. Die Hülsen 74 sind entsprechend beschriftet,  wobei jede Blendenzahl am Umfang der betreffenden  Hülse mindestens zweimal vorhanden ist, damit die       Ablesung    von allen Seiten her erfolgen kann.  



  Um die jeweils eingestellte Lage des     Blendenvor-          wahlringes    63 gegen unbeabsichtigte Änderung zu  sichern, ist der biegsame Stab 70 mit einer Brems  vorrichtung versehen, die mit dem Rohr 66 zusam  menarbeitet. Gegen den Endflansch 71 ist das eine  Ende einer elastischen Manschette 76 abgestützt, de  ren anderes Ende durch einen Teller 78 gehalten ist.  Am Teller 78 ist das eine Ende eines biegsamen Zug  organs 79, z. B. eines Drahtseiles, verankert, das die  Manschette 76, den Endflansch 71 und den ganzen  biegsamen Stab 70 durchsetzt. Das andere Ende  des Drahtseiles 77 trägt einen Kopf 80, der zusam  men mit einer das Drahtseil umgebenden Druckfe  der 81 im Innenraum des hohlen Handgriffes 73  angeordnet ist.

   Die Feder 81 hat das Bestreben, das  Drahtseil 79 zu spannen und so zu verschieben, dass  die Manschette 76 in ihrer Längsrichtung gestaucht  wird, so dass sie sich     fassförmig    nach aussen baucht  und gegen die Innenfläche des Rohres 66 anlegt, wo  durch die gewünschte Bremswirkung entsteht. Der  Handgriff 73 weist zwei schwenkbare Flügel 82 auf,  die durch zwei Finger einer Hand erfasst und gegen  einander geschwenkt werden können. Eine im Hohl  raum des Handgriffes 73 angeordnete Partie jedes  Flügels 82 arbeitet mit dem Kopf 80 zusammen, um  diesen zusammen mit dem Drahtseil 70 entgegen der  Kraft der Feder 81 verschieben zu können.

   Zwischen  dem Endflansch 71 und dem Teller 78 ist im Innen  raum der Manschette 76 noch eine Druckfeder 83  angeordnet, die bestrebt ist, die Manschette zu     strek-          ken,    aber geringere Druckkraft entwickelt als die  Feder 81.  



  Die Achse 61 der Klinke 59 trägt auf der Rück  seite des     Objektivbrettes    51 nach     Fig.    5 einen Hebel  84. An der     Objektivstandarte    85     (Fig.    6) der Kamera  ist in bekannter Weise der     Objektivverschluss    mit  dem zugehörigen Mechanismus angeordnet, von  dem in     Fig.    6 lediglich ein Hebel 86 gezeigt ist, der  zum Öffnen des Verschlusses zwecks Bildbetrach  tung auf der Mattscheibe bzw. zum Schliessen des  Verschlusses vor der Aufnahme dient.

   Der Hebel 86  weist einen nach vorn ragenden Stift 87 auf, der      durch einen Schlitz 88 in der     Verschlussdeckplatte     89     hindurchgreift    und mit dem Hebel 84 zusammen  arbeiten kann, wenn das     Objektivbrett    51 in der  richtigen Weise an der Standarte 85 angebracht ist.  Der Stift 87 ist in seiner Längsrichtung entgegen dem  Einfluss einer Feder verschiebbar am Hebel 86 ange  ordnet. Beim Anbringen des     Objektivbrettes    51 muss  daher nicht auf die Stellung des Hebels 86 Rücksicht  genommen werden, da der Stift 87 zurückweicht,  falls der Hebel 84 axial gegen den Stift 87 gedrückt  wird.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschrie  benen     Blendensteuervorrichtung    ist wie folgt:  Wenn die Klinke 59 aus der Kerbe 60 ausgerückt  ist, lässt sich die     Irisblende    52 mit Hilfe des Hand  griffes 73 verstellen. Hierzu werden die beiden Flü  gel 82 zwischen den Daumen und den Zeigefinger der  Bedienungshand genommen und gegeneinander ge  schwenkt, wodurch der Kopf 80 entgegen dem Ein  fluss der Feder 81 nach unten gedrückt wird. Dadurch  wird das Drahtseil 79 entspannt und der Feder 83  ermöglicht, die Manschette 76 zu strecken, so dass  sie im Rohr 66     längsverschöben    werden kann und  die Bremse gelöst ist.

   In der     gegeneinanderge-          schwenkten    Lage der Flügel 82 kann der biegsame  Stab 70 in seiner Längsrichtung im Führungsrohr 66,  69 verschoben werden, was eine Drehung des     Blen-          denvorwahlringes    63 zur Folge hat. Durch das als  Anschlag dienende eine Ende der Nut 64 des     Blen-          denvorwahlringes    63 und den als Gegenanschlag  dienenden Zapfen 65 des Ringes 54 wird auch der  letztere entsprechend gedreht und damit die Blende  52 mittels des Hebels 56 und des     Lamellensteuer-          ringes    53 eingestellt. Die Feder 57 hält dabei den  Zapfen 65 in Anlage am Anschlag des Vorwahl  ringes 63.  



  Das Einstellen der Blende und das Ablesen der  relativen     Blendenöffnung    kann von irgendeiner Seite  her erfolgen, insbesondere auch von der Seite der  Mattscheibe der Kamera her. Das Ablesen geschieht  an Hand der Hülsen 74 in bezug auf die Endfläche  des Nippels 75. Lässt man die Flügel 82 los, so zieht  die Feder 81 das Drahtseil 79 in Richtung gegen den  Handgriff 73, wodurch die elastische Manschette 76  gestaucht und gegen die Innenfläche des Rohres 66  gepresst wird zwecks Bremsung des     Blendenvorwahl-          ringes    63 in der eingestellten Lage.  



  Will man zur     Mattscheibenbetrachtung    bei ge  öffnetem     Objektivverschluss,    d. h. bei der in     Fig.    6  mit voll ausgezogenen Linien dargestellten Lage  des Hebels 86, die     Irisblende    52 vollständig öffnen,  so brauchen hierzu der Handgriff 73, der biegsame  Stab 70 und der     Blendenvorwahlring    63 nicht bewegt  zu werden. Man schwenkt lediglich unmittelbar den       Blendeneinstellhebel    56 mittels des Zapfens 55 im  Drehsinn des Uhrzeigers, wodurch die Ringe 53 und  54 im gleichen Sinn gedreht werden. Wenn die  Blende 52 ganz offen ist, rastet die Nase der Klinke  59 in die Kerbe 60 des Ringes 54 ein, wodurch die  Blende 52 in ihrer offenen Stellung gesperrt wird.

      Das     Mattscheibenbild    hat nun die     grösstmögliche     Helligkeit und ist daher leichter zu beurteilen. Vor  der photographischen Aufnahme bringt man den  Hebel 86 in die strichpunktierte Lage gemäss     Fig.    6,  wodurch der     Objektivverschluss    geschlossen wird.  Gleichzeitig drückt der Stift 87 des Hebels 86 seit  lich gegen den Hebel 84 am     Objektivbrett    51, und  zwar so, dass die Klinke 59 aus der Kerbe 60 des  Ringes 54 ausgerückt wird. Nun wird mittels der Feder  57 der Ring automatisch gedreht, bis der Zapfen 65  am einen Ende der Nut 64 anschlägt.

   Weil der       Blendenvorwahlring    63 durch die Manschette 76  gegen Drehung gebremst ist, bleibt der Ring 54 in  der durch den     Blendenvorwahlring    63 bestimmten  Lage stehen. Die Blende 52 ist beim Drehen des  Ringes 54 bis zu der zuvor gewählten     Blendenein-          stellung    geschlossen worden. Nachher kann die  photographische Aufnahme erfolgen. Das Schlie  ssen der Blende auf die gewünschte Einstellung er  folgt beim Schliessen des Kameraverschlusses, nicht  erst beim Auslösen desselben bei der Aufnahme.  



  Das Wählen der     Blendeneinstellung    kann auch  dann vorgenommen werden, wenn die     Irisblende    52  in ihrer vollständig geöffneten Lage mittels der  Klinke 59 gesperrt ist. Das Ausrücken der Klinke 59  aus der Kerbe 60 des Ringes 54 kann gewünschten  falls unmittelbar von Hand erfolgen, also nicht mit  tels des Hebels 86 und seines Stiftes 87, so dass,  zwecks Kontrolle der     Tiefenschärfe    auf der Matt  scheibe, die Blende auf die gewünschte Grösse der  Öffnung geschlossen werden kann, wenn der Ver  schluss offenbleiben soll.  



  Da das     Objektivbrett    51 quadratisch ist, kann  es wahlweise in vier verschiedenen Stellungen an der       Objektivstandarte    85 der Kamera angeordnet wer  den. Dies hat den Vorteil, dass das aus dem Füh  rungsrohr 66, 69 herausragende und den Handgriff  73 tragende Ende des biegsamen Stabes 70 wahlweise  nach oben, nach unten, nach links oder nach rechts  orientiert werden kann, wo es gerade am zweck  mässigsten ist. Beim dargestellten Ausführungsbei  spiel ist allerdings nur in einer dieser Stellungen des       Objektivbrettes    51 der Hebel 86 mit der Klinke 59  gekuppelt, weshalb in den andern Stellungen des       Objektivbrettes    51 die Klinke 59 jeweils von Hand  direkt ausgerückt werden muss.  



  Bei der Fabrikation ist es jedoch ohne weiteres  möglich, die Klinke 59 in jeder beliebigen Ecke des  quadratischen     Objektivbrettes    51 zu montieren, so  dass üblicherweise der Handgriff 73 für die     Blend'en-          vorwahl    in der gewünschten Richtung (nach oben,  unten, links oder rechts) gerichtet ist. Ferner kann  die Achse 61 mit der Klinke 59 und dem Hebel 84  von Hand     abmontierbar    sein und das     Objektivbrett     51 in jeder Ecke eine vorbereitete Lagerbohrung für  die Achse 61 aufweisen, damit die Klinke nach Wahl  jeweils in derjenigen Ecke montiert werden kann,  wo man sie haben will.

   Der Ring 54 ist dabei mit  vier Kerben 60 versehen, die um 90  zueinander ver-           setzt    sind. Die     Klinke    59 kann dann in jeder Lage mit  einer der Kerben 60 zusammenarbeiten.  



  Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante  ist in jeder Ecke des     Objektivbrettes    51 ein schwenk  barer Hebel analog dem Hebel 84 vorhanden, und  diese Hebel sind durch einfache Gestänge miteinan  der gekuppelt, so dass beim Schliessen des Objektiv  verschlusses mittels des Hebels 86 automatisch die  Klinke 59 betätigt wird, gleichgültig in welcher Stel  lung das     Objektivbrett    51 an der Standarte 85 be  festigt ist.  



  Beim Versorgen der Kamera oder auch nur des       Objektivbrettes    51 mit den daran befestigten Teilen  können das biegsame Rohr 69 und der biegsame  Stab 70 umgelegt und am Zapfen 55 eingehängt wer  den, wie     Fig.    7 veranschaulicht. In dieser Lage bean  spruchen das Rohr 69, der Stab 70 und der Hand  griff 73 keinen zusätzlichen Platz.  



  Die beschriebene Kamera hat nicht nur den Vor  teil, dass die     Blendenöffnung    von mehreren Seiten  her bequem einstellbar und ablesbar ist. Ein anderer  wichtiger Vorteil ist, dass durch die Manschette 76  der     Vorwahlring    63 in jeder Lage, also auch zwi  schen den aufeinanderfolgenden Skalenmarkierungen  an den Hülsen 74, gegen Drehung gesichert wird, im  Gegensatz zu bekannten Lösungen mit Rasten. Die  Bremse tritt ferner automatisch in Aktion, sobald  man die Flügel 82     loslässt.     



  Ein weiterer     Vorteil    liegt darin, dass die Mittel  zur     Blendenvorwahl    und     Blendeneinstellung    für eine  grosse Anzahl verschiedener Objektive unverändert  verwendet werden können. Tatsächlich können inner  halb des     Blendenvorwahlringes    63 verschiedene Ob  jektive mit unterschiedlicher Brennweite und unter  schiedlichem Durchmesser nach freier Wahl montiert  werden.

   Diese Auswechslung ist durch den Benützer  der Kamera möglich, vorausgesetzt, dass bei allen  diesen Objektiven der zur Steuerung der     Blendenla-          mellen    dienende Ring 53 um die gleichen Winkelbe  träge und im gleichen Sinne gedreht werden muss,  so     d'ass    die Skalenmarken auf den Hülsen 74 bei allen  diesen Objektiven unverändert Gültigkeit haben. Mit  dem Objektiv muss dann unter Umständen nur der       Blendeneinstellhebel    56 ausgewechselt werden. Es  gibt aber zahlreiche Objektive mit verschiedenen  optischen Eigenschaften und gleichen äusseren me  chanischen Ausbildungen und Abmessungen, so dass  sogar ein Wechseln des Hebels 56 hinfällig sein kann.  



  Bei der Fabrikation der     Blendeneinstellvorrich-          tung    kann diese aber an irgendein Objektiv ange  passt werden, ganz unabhängig davon, wie die Win  kelteilung zwischen den aufeinanderfolgenden     Blen-          denwerten    oder der Drehsinn des     Lamellensteuer-          ringes    53 auch sein möge. Man braucht nur die Hül  sen 74 mit den Skalenmarkierungen entsprechend  auf dem biegsamen Stab 70 anzuordnen und zuletzt  in der richtigen Stellung zu fixieren, was z. B. in  einfacher Weise mit Hilfe eines Klebstoffes gesche  hen kann.

   Es können also immer völlig gleiche Be  standteile hergestellt und verwendet werden, unab-         hängig    von dem zu benutzenden Objektiv. Dies be  deutet eine erhebliche Verbilligung und     fabrikato-          rische    Vereinfachung gegenüber den bisher bekannt  gewordenen Lösungen, bei denen die     Blendenvor-          wahl-    und Steuervorrichtung stets mit dem betreffen  den Objektiv zusammengebaut war und mit dem  selben ausgewechselt werden musste.  



  Eine vereinfachte, nicht dargestellte Ausführungs  variante der     Blendeneinstellvorrichtung    weist die  Ringe 54 und 63 nicht auf. Dann ist der biegsame  Stab 70 mittels des Stiftes 72 über den Hebel 65 un  mittelbar mit dem     Lamellensteuerring    53 der Ob  jektivblende 52 gekuppelt. Zur     Mattscheibenbetrach-          tung    muss dann die Blende 52 jeweils durch Ver  schieben des Stabes 70 geöffnet werden, wenn man  die grösste Helligkeit des     Mattscheibenbildes    haben  will. Auch das Schliessen der Blende auf den für die  Aufnahme gewünschten Wert muss man dann von  Hand durch Verstellen des Stabes 70 vornehmen.

    Es bleiben die Vorteile der übersichtlichen Einstel  lung und     Ablesung    der     Blendeneinstellung,    die Vor  teile der Bremse mittels der Manschette 76 in jeder  beliebigen Stellung der Blende und die Vorteile der  Auswechselbarkeit des Objektivs, ohne die Not  wendigkeit, das Führungsrohr 66, 69 und den bieg  samen Stab 70 mit den damit verbundenen Teilen  ebenfalls wechseln zu müssen.  



  Es gibt Kameraobjektive, die bereits eine     Blen-          denvorwahleinrichtung    eingebaut haben. Ein derar  tiges Objektiv kann ebenfalls mit der vorstehend be  schriebenen, vereinfachten Ausführungsform der       Blendeneinstellvorrichtung    mit Vorteil verwendet  werden. durch den Hebel 56 wird dabei der bieg  same Stab 70 mit dem     Blendenvorwahlring    des Ob  jektivs gekuppelt. Zum automatischen Schliessen der  Blende dieses Objektivs aus der völlig geöffneten in  die gewünschte Stellung, bevor die photographische  Aufnahme gemacht wird, kann eine passende über  tragung zwischen der Klinke 59 und dem entspre  chenden     Auslöseorgan    am Objektiv angebracht wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einer verstellba ren Irisblende, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Steuerung der Blendenlamellen dienende Organ (53) mit dem einen Ende eines biegsamen Stabes (70) ge kuppelt ist, dessen anderes Ende aus einem Füh rungsrohr (66, 69) herausragt, in welchem der Stab längsverschiebbar geführt ist, und dass der biegsame Stab (70) mehrere 'bezüglich einer Ablesemarke (75) am Führungsrohr (66, 69) abzulesende Skalenmar ken (74) für die Blendenöffnung trägt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das aus dem Führungsrohr (66, 69) herausragende Ende des biegsamen Stabes (70) einen Handgriff (73) zum Einstellen der Blende (52) auf weist. 2. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ablesemarke (75) durch die dem aus dem Führungsrohr (66, 69) herausragenden Ende des biegsamen Stabes (70) zugekehrte End- fläche am Führungsrohr gebildet ist und die Skalen marken aus Umfangsringen an auf dem Stab (70) be festigten Hülsen (74) bestehen. 3.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Führungsrohr (66, 69) aus einem starren Teil (66) und einem biegsamen Teil (69) besteht, wobei der letztere dem aus dem Füh rungsrohr herausragenden Ende des biegsamen Sta bes (70) zugekehrt ist und bei Nichtgebrauch der Kamera zusammen mit dem biegsamen Stab (70) um gelegt werden kann. 4. Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der starre Teil (66) des Füh rungsrohres (66, 69) um die Axe des Objektivs (50) gebogen verläuft und einen Längsschlitz auf weist, durch welchen ein zur Kupplung der Blende (52) mit dem biegsamen Stab (70) dienender Stift (72) hindurchragt. 5.
    Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem biegsamen Stab (70) eine Bremsvorrichtung (76) verbunden ist, die unter dem Einfluss einer Bremsfeder (81) steht, mit der Innenwandung des Führungsrohres (66, 69) zusam menarbeitet und vom Handgriff (73) des Stabes aus entgegen dem Einfluss der Bremsfeder (81) gelöst werden kann. 6.
    Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung eine gummi elastische Manschette (76) aufweist, die sich im Führungsrohr (66, 69) befindet und mit ihrem einen Ende am biegsamen Stab (70) befestigt ist, während das andere Ende der Manschette (76) mit einem biegsamen Zugorgan (79) in Verbindung steht, das durch eine Längsausnehmung des biegsamen Stabes (70) hindurch zum Handgriff (73) führt, unter dem Einfluss einer die Manschette (76) stauchenden Bremsfeder (81) steht und mittels eines Teiles (82) des Handgriffes (73) zum Strecken der Manschette (76) und Lüften der Bremse entgegen dem Einfluss der Bremsfeder (81) verschiebbar ist. 7.
    Kamera nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Handgriff (73) zwei gegen sinnig schwenkbare Flügel (82) zum Erfassen durch zwei Finger aufweist, welche Flügel (82) mit dem einen Ende des .Zugorganes (79) zusammenarbeiten und bei ihren Gegeneinanderschwenken das Lösen der Bremse herbeiführen. B. Kamera nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass im Innern der Manschette (76) eine Feder (83) angeordnet ist, die bestrebt ist, die Manschette zu strecken. 9.
    Kamera nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der starre Teil (66) des Füh rungsrohres (66, 69) an einem auswechselbaren Ob jektivbrett (51) angeordnet ist und einen Krüm- mungsradius seiner Biegung aufweist, der grösser ist als der Aussenradius des Objektivs (50), das im Zen trum des Objektivbrettes (51) auswechselbar ange ordnet ist, und dass das zur Steuerung der Blenden lamellen dienende Organ (53) des Objektivs (50) mittels eines Hebels (56) mit dem biegsamen Stab (70) gekuppelt ist. 10.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stab (70) mit einem Blenden vorwahlring (63) gekuppelt ist, der einen Anschlag aufweist, mit dem ein Gegenanschlag (65) eines Blend'eneinstellringes (54) zusammenarbeiten kann, welcher unter dem Einfluss einer die Blende (52) schliessenden Feder (57) steht und in seiner einen Endlage, bei welcher die Blende (52) vollständig geöffnet ist, durch ein Riegelorgan (59) gesperrt werden kann. 11.
    Kamera nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegbarkeit des Blenden vorwahlringes (63) und des biegsamen Stabes (70) im Sinne des öffnens der Blende (52) derart be grenzt ist, dass das Riegelorgan (59) den Blenden einstellring (54) nur zu sperren vermag, wenn der Blendeneinstellring (54) von Hand noch weiter zur völlig geöffneten Stellung der Blende (52) bewegt wird. 12.
    Kamera nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenvorwahlring (63) und der Blendeneinstellring (54) an einem auswech selbaren Objektivbrett (51) angeordnet sind und grö sseren Durchmesser als das Objektiv (50) haben, das im Zentrum der Ringe (54 und 63) auswechselbar am Objektivbrett (51) angebracht ist, und dass der Blen- deneinstellring (54) durch einen Hebel (56) mit dem zur Steuerung der Blendenlamellen dienenden Organ (53) des Objektivs (50) gekuppelt ist. 13.
    Kamera nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Ringe (54 und 63) den anderen übergreift und eine in Umfangsrich tung verlaufende Ausnehmung (64) aufweist, in welche ein am anderen Ring befestiger Zapfen (65) hinein ragt, wobei das eine Ende der Ausnehmung (64) bzw. der Zapfen (65) den Anschlag bzw. Gegenanschlag bilden. 14.
    Kamera nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringe (54 und 63) durch mindestens drei gemeinsame Führungsbolzen (62) am Objektivbrett (51) geführt und gesichert sind, welche Führungsbolzen (62) in einen Zwischen raum zwischen beiden Ringen (54 und 63) hinein ragen und je einen Kopf besitzen, der in eine innere Umfangsnut des einen und in eine äussere Umfangs nut des anderen Ringes eingreift. 15.
    Kamera nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Riegelorgan (59) auf einer am Objektivbrett (51) drehbar gelagerten Achse (61) sitzt, die auf der Rückseite des Objektivbrettes einen Schwenkhebel (84) trägt, mit welchem ein Organ (86) zum Betätigen des Kameraverschlusses zusam menarbeiten kann. 16. Kamera nach Unteranspruch 4, d'ad'urch gekennzeichnet, dass das Objektivbrett (51) quadra tisch ausgebildet ist und wahlweise in vier verschie- denen Stellungen angebracht werden kann, zwecks Orientierung der vorstehenden Partie des biegsamen Stabes (70) in vier verschiedenen Richtungen.
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