CH389396A - Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung - Google Patents
Photographische Kamera mit einer selbsttätigen BelichtungsregelvorrichtungInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine photogra phische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungs- regelvorrichtung. Bei bekannten Kameras dieser Art wird es als störend empfunden, dass eine automatische Belichungsregelvorrichtung nur auf ein Motiv mit mittleren Helligkeitsunterschieden geeicht werden kann und somit in Sonderfällen, z. B. bei Gegenlicht aufnahmen oder bei am aufzunehmenden Gegen stand vorhandenen sehr starken Kontrasten, eine Über- oder Unterbelichtung der Aufnahme stattfin det.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles wurde bereits vorgeschlagen, an Gegenlichtblenden Mittel, z. B. Fil ter oder einstellbare Blenden, anzubringen, welche beim Aufstecken der Gegenlichtblende vor das licht empfindliche Organ der Belichtungsregelvorrichtung treten und daher die Regelvorrichtung im richtigen Sinn beeinflussen. Ausserdem kann die besondere Eigenart der Helligkeitsverteilung am aufzunehmen den Objekt beispielsweise durch Verstellung der Filmempfindlichkeitseinstellung berücksichtigt wer den, was häufig einer Verstellung des Drehspulinstru- mentes gleichkommt.
Die erstgenannte Ausbildung zur Berücksichtigung besonderer Aufnahmebedin gungen hat den Nachteil, dass sie nur bei gleichzeiti ger Verwendung der Gegenlichtblende brauchbar ist, die zweitgenannte, dass die Verstellung der Filmemp- findlichkeitseinstellung zur Berücksichtigung beson derer Aufnahmebedingungen ohne eine entspre chende Skala erfolgt und daher zur Erzielung guter Erfolge einige Erfahrung erfordert. Gerade diese Er fahrung darf man aber bei einem Amateur, welcher eine Kamera mit automatischer Belichtungsregelvor- richtung bevorzugt, nicht voraussetzen.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nach teil dadurch, dass die Kamera eine Einstellhandhabe zur stufenweisen Verstellung eines die Einstellung der Belichtungswerteinsteller für Zeit und Blende beein- flussenden Gliedes der Belichtungsregelvorrichtung aufweist, die derart beschaffen und angeordnet ist, dass sie aus einer Normalstellung heraus sowohl in Richtung auf eine Verringerung als auch auf eine Vergrösserung der durch Verschluss und Blende auf den Film gelangenden Lichtmenge verstellbar ist.
Durch diese Einstellhandhabe ist eine Berücksichti gung besonderer Aufnahmebedingungen möglich, und zwar sowohl im Sinne einer überbelichtung, wie dies bei Gegenlichtaufnahmen erforderlich ist, als auch im Sinne einer Unterbelichtung, wie dies bei Auf nahmen eines dunklen Gegenstandes in einer sehr hellen Umgebung notwendig ist. Ferner besteht die Möglichkeit, je nach der Grösse der aufzunehmenden Kontraste diese Berücksichtigung in verschiedenen Graden, also über mehrere Stufen vorzunehmen.
Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Querschnitt des ersten Ausführungsbeispieles.
Fig. 2 zeigt einen Horizontalschnitt von oben gesehen.
Fig. 3 zeigt in der gleichen Darstellung wie Fig. 1 das zweite Ausführungsbeispiel.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 5 zeigt in derselben Darstellung wie Fig. 1 das dritte Ausführungsbeispiel.
Fig. 6 zeigt im Längsschnitt und grösserem Mass stab ein Detail.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte photogra phische oder kinematographische Kamera weist ein Gehäuse 1 auf, in dem eine gehäusefeste waagrechte Längsachse 2 angeordnet ist. Auf dieser ist eine Wippe 3 mit zwei Einstellhöckern 3a, 3b schwenkbar gelagert. Neben der Wippe befindet sich ein gehäuse fester Bügel la, welcher wippenseitig zwei Bohrun- gen 1b, 1c aufweist. Diese sind symmetrisch zur Drehachse 2 übereinander angeordnet und dienen zur Aufnahme des einen Endes zweier unter sich gleicher Schraubendruckfedern 4 und 5.
Die Federn 4, 5 greifen andernends in je eine Bohrung 3c bzw. 3d der Wippe 3 ein und haben die Tendenz, diese in der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage zu halten. Ein Teil 3e der Wippe 3, der als zur Drehachse 2 kon zentrischer Kreisbogen ausgebildet ist, besitzt fünf Kerben 3f, 3ö-, 3h,<I>3i, 3k.</I> Im Gehäuse 1 ist ferner eine Schnappkugel 6 verschiebbar gelagert, welche unter dem Einfluss einer Druckfeder 7 steht. Diese hat die Tendenz, die Kugel 6 in eine der genannten Kerben einzurasten, je nach der Schwenklage der Wippe 3. In der dargestellten Ruhelage der Wippe 3 greift die Kugel 6 in die mittlere Kerbe 3h ein.
Wird jedoch die Wippe 3 durch Ausüben eines Druckes auf den Höcker 3b, bezogen auf Fig. 1 im Uhrzeiger sinn um ihre Achse 2 geschwenkt, dann rastet, je nach dem Mass dieser Schwenkung, die Kugel 6 in die Kerbe<B>3-</B> oder 3 f ein und hält die Wippe 3 in der betreffenden Stellung fest. Erfolgt alsdann ein Druck auf den Höcker 3a, so wird die Wippe 3 im um gekehrten Sinn in die Normallage zurück- oder noch darüber hinaus geschwenkt, so dass die Kugel 6 in die Kerbe 3i oder 3k einrasten kann.
Die Wippe 3 ist mittels eines Schubkurbelgetrie- bes 8 mit einem die Belichtungswerteinstellung beein flussenden Teil der Belichtungsregelvorrichtung ver bunden. Anstelle eines Schubstangenkurbelgetriebes kann auch ein Hebel- oder Kurvengetriebe beispiels weise zur Erzielung einer Übersetzung zwischen dem Einstellweg an der Wippe 3 und Verstellweg am zu steuernden Teil der Belichtungsregelvorrichtung vor gesehen sein. Das Drehspulinstrument 9 ist als Gan zes drehbar angeordnet.
Derartige Kameras mit Be- lichtungsregelvorrichtung sind bereits bekannt. Hier bei wird beispielsweise zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit über einen mit dem Drehspul- instrument 9 verbundenen Einsteller das ganze Dreh spulinstrument 9 entsprechend der Empfindlichkeit des eingelegten Films um einen bestimmten Betrag gedreht.
Sollen nun ausser der Filmempfindlichkeit durch die Belichtungsregelvorrichtung auch noch be sondere Aufnahmebedingungen, beispielsweise eine notwendige über den durch die Regelvorrichtung nor malerweise einzustellenden Betrag hinausgehende Über- oder Unterbelichtung, berücksichtigt werden, so kann dem Drehspulinstrument zur automatischen Berücksichtigung dieser besonderen Bedingungen durch die Belichtungsregelvorrichtung eine zusätzliche Drehung erteilt werden.
Hierzu dient eine Scheibe 11, welche einerseits mit der Schubstange 8 gelenkig verbunden und anderseits mittels einer Schnappkupp lung 12, 13, 14 derart mit dem Drehspulinstrument 9 gekuppelt ist, dass bei einer Drehung des Drehspul- instrumentes 9 über den Einsteller 10 zur Berück sichtigung der Filmempfindlichkeit diese Schnapp federkupplung durch Ausrasten der Schnappkugel 13 aus der betreffenden Pfanne N der Scheibe 11 gelöst wird, wogegen beim Drehen der Scheibe 11 die Kupplung zwischen Scheibe 11 und Drehspulinstru- ment 9 wirksam ist.
Bei einer Betätigung der Wippe in der vorstehend erläuterten Weise wird dann über die Schubstange 8 die Scheibe 11 und damit das Drehspulinstrument 9 im Sinn einer Überbelichtung, einer Unterbelichtung oder der Normaleinstellung ge dreht. Diese Drehung wird in an sich bekannter Weise ebenso wie die Einstellung der Filmempfind lichkeit durch Drehen des Drehspulinstrumentes 9 auf die weiteren Teile der Belichtungsregelvorrichtung und damit auf den Blenden- und Zeiteinsteller über tragen.
Um dem unerfahrenen Amateur eine Erleich terung bei der Wahl der gewünschten Über- oder Unterbelichtung zu schaffen, ist eine Skala 15 vor gesehen, mit der ein mit der Scheibe 11 verbundener Zeiger 16 zusammenarbeitet und jeweils anzeigt, dass und in welchem Ausmass eine Verstellung der Wippe 3 und damit des Drehspulinstrumentes 9 erfolgt ist. Diese Skala kann eine Beschriftung aufweisen. Für den ungeübten Amateur ist jedoch die Anbringung von Symbolen vorteilhafter. So können z.
B. für die Normalstellung N eine Landschaft, Kirche oder Berge, für die Überbelichtung ü1 bei Gegenlichtauf nahmen eine Kamera und davor die Sonne und für die Überbelichtung Ü.., bei noch extremeren Bedin gungen etwa ein Kaminfeger im weissen Feld, als Symbol verwendet werden. Als Symbol für notwen dige Unterbelichtungen U1 bzw. U.2 kann z. B. eine helle Figur vor einem schwarzen Haus Verwendung finden.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 3 und 4 wirkt die mit der Wippe 3 verbundene Schubstange 8 auf einen Ring 11 ein, welcher anderseits über die Schnappfederkupplung 12, 13, 14 mit einem Blenden einsteller 17 zusammenarbeitet. Dieser dient zum Verstellen einer Blende18, welche vor dem lichtemp findlichen Organ 19 der Belichtungsregelvorrichtung angeordnet ist.
Die Kupplung zwischen dem Ring 11 und dem Blendeneinsteller 17 kann in analoger Weise erfolgen wie die Kupplung zwischen dem Ring 11 und dem Drehspulinstrument 9 beim Ausführungsbei spiel nach den Fig. 1 und 2, so dass der Blendenein- steller 17 auch noch zur Berücksichtigung der Film empfindlichkeit Verwendung finden kann.
Bei Ver wendung einer Irisblende 18 vor dem lichtempfind lichen Organ 19 oder einer aus zwei drehbaren Polari sationsfiltern bestehenden Blende besteht jedoch auch die Möglichkeit, beide Lagerringe für die Blenden lamellen oder die Polarisationsfilter drehbar anzuord nen und die Schubstange 8 mit dem einen Lagerring zu kuppeln zur Berücksichtigung von Über- und Unterbelichtung, während zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit der zweite drehbare Lagerring dienen kann. Der Ring 11 ist in vorangehend erläu terter Weise mit dem Zeiger 16 verbunden, welcher auf einer Skala 15 die eingestellten Werte anzeigt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 5 und 6 ist eine Vorrichtung zur automatischen Zurückstel lung der Wippe 3 in die Normalstellung nach erfolg- ter Aufnahme vorgesehen. Dadurch wird die Gefahr beseitigt, durch versehentliches Belassen der Wippe 3 in der Stellung für Über- oder Unterbelichtung Fehl aufnahmen zu verursachen. Hierbei tritt an die Stelle der Schnappkugel 6 eine um eine Achse 22 schwenk bar gelagerte, unter dem Einfluss einer Feder 20 ste hende Klinke 21, deren abgerundete Nase mit den Kerben der Wippe 3 zusammenarbeitet. Darunter ist ein einarmiger Hebel 23 um eine Achse 24 schwenk bar gelagert. An diesem sitzt ein Exzenter 25. Der Auslösehebel der Kamera ist mit 26 bezeichnet.
Er weist ein Lager 27 auf, in dem ein unter dem Einfluss einer Zweischenkelfeder 28 stehender Winkelhebel 29 schwenkbar gelagert ist, dessen einer Schenkel in die Bewegungsbahn des freien Endes des Hebels 23 derart hineinragt, dass er beim Niederdrücken des Auslösers 26 in Richtung des Pfeiles 30 am Hebel 23 zur Anlage kommt. Dieser ist durch einen Stift 31 gegen Schwenken nach abwärts gesichert. Infolgedes sen wird der Winkelhebel 29 entgegen dem Einfluss der Feder 28, bezogen auf Fig. 6 im Gegenuhrzeiger sinn, so weit geschwenkt, dass er am Hebel 23 vorbei gleiten kann.
Hinter ihm wird dann der Winkelhebel 29 durch die Feder 28 wieder in die in der Zeichnung dargestellte Ruhelage zurückgeschwenkt, so dass beim Zurückgehen des Auslösers 26 der vorstehende Schen kel des Hebels 29 wieder auf den Hebel 23 auftrifft. Da der Hebel 29 in der Ruhelage durch seinen an deren Schenkel gegen Drehen im Uhrzeigersinn ge sichert ist, nimmt der Hebel 29 hierbei den Hebel 23 nach oben mit, so dass der Exzenter 25, bezogen auf Fig. 5, entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Dabei hebt der Exzenter 25 die Klinke 21 entgegen dem Einfluss der Feder 20 aus einer der Kerben der Wippe 3 heraus, so dass letztere unter dem Einfluss ihrer Federn 4 und 5 in die in der Zeichnung dar gestellte Ruhelage geschwenkt wird.
Wenn der Hebel 23 wieder durch den Auslöser 26 und dessen Hebel 29 freigegeben ist, wird auch die Klinke 21 wieder zurückgeschwenkt und fällt dabei in die der Ruhe- und Normallage entsprechende Kerbe 3h ein. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Wippe 3 durch Drücken auf den Höcker 3b bzw. 3a ohne Be tätigung des Auslösers in die Normallage zurück gestellt werden.
Die Federn 4, 5 können gegebenenfalls so stark bemessen sein, dass sie die Schnappfeder 7 überwin den, so dass die Wippe 3 jeweils nur so lange in einer von der Normalstellung abweichenden Lage verbleibt, als ein entsprechender Druck auf den Höcker 3a bzw. 36 ausgeübt wird. In diesem Falle muss aller dings dieser Druck während der Kameraauslösung andauern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einstellhandhabe (3) zur stufenweisen Verstellung eines die Einstellung der Belichtungs- werteinsteller für Zeit und Blende beeinflussenden Gliedes (9; 17) der Belichtungsregelvorrichtung auf weist, die derart beschaffen und angeordnet ist, dass sie aus einer Normalstellung heraus sowohl in Rich tung auf eine Verringerung als auch auf eine Ver grösserung der durch Verschluss und Blende auf den Film gelangenden Lichtmenge verstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) mit einem als Ganzes drehbaren Drehspulinstrument (9) zusammen arbeitet. 2. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) mit einem ver änderbaren Widerstand im Belichtungsregelstromkreis zusammenarbeitet. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) mit einer vor dem lichtempfindlichen Organ (19) der Belichtungs- regelvorrichtung angeordneten Blende (18) zusam menarbeitet. 4.Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) in mehreren Stellungen einrastbar ausgebildet ist. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) aus einer um eine kameragehäusefeste Achse (2) schwenkbaren Wippe (3) besteht, welche über eine Getriebeverbin dung (8) mit dem zu beeinflussenden Teil (9, 17) der Belichtungsregelvorrichtung zusammenarbeitet. 6. Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Getriebeverbindung durch eine Schubstange (8) gebildet ist. 7.Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wippe (3) eine zu ihrer Schwenkachse (2) konzentrische kreisbogenförmige Begrenzungsfläche (3e) aufweist, welche Kerben (3f, 3g, 3h,<I>3i, 3k)</I> aufweist, in die eine im Kameragehäuse (1) geführte Federschnappeinrichtung (6, 7; 21, 20), z. B. eine Schnappkugel (6), eingreift. B. Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wippe (3) unter dem Einfluss von Federn (4, 5) steht, welche zusammen die Ten denz haben, sie in einer Gleichgewichtsstellung zu hal ten, die der Normalstellung der Belichtungsregelvor- richtung entspricht. 9.Kamera nach den Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Drehspul- instrument (9) mit einer ebenfalls drehbaren Scheibe (11) gekuppelt ist, wobei die drehbare Scheibe (11) durch die Schubstange (8) mittels der Wippe (3) ver stellbar ist. 10. Kamera nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Drehspulinstrument (9) mit der drehbaren Scheibe (11) über einer Federschnappein- richtung (12, 13, 14) gekuppelt ist. 11.Kamera nach den Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Wippe (3) zusammenwirkende Schubstange (8) mit einem Blen- denstellring (17) zusammenarbeitet, durch welchen die vor dem lichtempfindlichen Organ (19) angeord nete Blende (18) einstellbar ist. 12. Kamera nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blende (18) als Irisblende aus gebildet ist und die Schubstange (8) auf den einen be weglichen Blendenlamellenlagerring einwirkt, wäh rend über den zweiten beweglichen Blendenlamellen- lagerring die Filmempfindlichkeit einstellbar ist. 13.Kamera nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das in die Kerben (3f, <I>3g, 3h, 3i,</I> 3k) der Wippe (3) eingreifende Glied der Feder schnappeinrichtung als ein unter Federeinfluss stehen der Hebel (21) ausgebildet ist, welcher durch den Kameraauslöser (26) steuerbar ist. 14.Kamera nach den Unteransprüchen 8 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Auslöser (26) ein unter Federeinfluss stehender, schwenkbarer Winkel hebel (29) vorgesehen ist, welcher beim Zurückgehen des Auslösers (26) einen mit einem Exzenter (25) versehenen Zwischenhebel (23) derart schwenkt, dass der Schnapphebel (21) vorübergehend ausser Eingriff mit den Kerben (3f, <I>3g, 3h, 3i, 3k)</I> gelangt, so dass die Wippe (3) unter dem Einfluss ihrer Federn (4, 5) in die Normallage zurückschwenkt. 15.Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Einstellhandhabe (3) eine den Verstellwinkel anzeigende Skala (15) zugeordnet ist. 16. Kamera nach Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Skala (15) anstelle einer Be schriftung Symbole aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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