CH389396A - Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung - Google Patents

Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung

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CH389396A
CH389396A CH1271061A CH1271061A CH389396A CH 389396 A CH389396 A CH 389396A CH 1271061 A CH1271061 A CH 1271061A CH 1271061 A CH1271061 A CH 1271061A CH 389396 A CH389396 A CH 389396A
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CH
Switzerland
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camera according
dependent
rocker
exposure control
diaphragm
Prior art date
Application number
CH1271061A
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English (en)
Inventor
Ganser Josef
Lederer Kurt
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Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/28Circuitry to measure or to take account of the object contrast

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit einer selbsttätigen     Belichtungsregelvorrichtung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine photogra  phische Kamera mit einer selbsttätigen     Belichtungs-          regelvorrichtung.    Bei bekannten Kameras dieser Art  wird es als störend empfunden, dass eine automatische       Belichungsregelvorrichtung    nur auf ein Motiv mit  mittleren Helligkeitsunterschieden geeicht werden  kann und somit in     Sonderfällen,    z. B. bei Gegenlicht  aufnahmen oder bei am aufzunehmenden Gegen  stand vorhandenen sehr starken Kontrasten, eine  Über- oder Unterbelichtung der Aufnahme stattfin  det.

   Zur Vermeidung dieses Nachteiles wurde bereits  vorgeschlagen, an     Gegenlichtblenden    Mittel, z. B. Fil  ter oder einstellbare Blenden, anzubringen, welche  beim Aufstecken der     Gegenlichtblende    vor das licht  empfindliche Organ der     Belichtungsregelvorrichtung     treten und daher die Regelvorrichtung im richtigen  Sinn     beeinflussen.    Ausserdem kann die besondere  Eigenart der Helligkeitsverteilung am aufzunehmen  den Objekt beispielsweise durch Verstellung der       Filmempfindlichkeitseinstellung    berücksichtigt wer  den, was häufig einer Verstellung des     Drehspulinstru-          mentes    gleichkommt.

   Die erstgenannte Ausbildung  zur Berücksichtigung besonderer Aufnahmebedin  gungen hat den Nachteil, dass sie nur bei gleichzeiti  ger Verwendung der     Gegenlichtblende    brauchbar ist,  die zweitgenannte, dass die Verstellung der     Filmemp-          findlichkeitseinstellung    zur Berücksichtigung beson  derer Aufnahmebedingungen ohne eine entspre  chende Skala erfolgt und daher zur Erzielung guter  Erfolge einige Erfahrung erfordert. Gerade diese Er  fahrung darf man aber bei einem Amateur, welcher  eine Kamera mit automatischer     Belichtungsregelvor-          richtung    bevorzugt, nicht voraussetzen.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nach  teil dadurch, dass die Kamera eine Einstellhandhabe  zur stufenweisen Verstellung eines die Einstellung der       Belichtungswerteinsteller    für Zeit und Blende beein-         flussenden    Gliedes der     Belichtungsregelvorrichtung     aufweist, die derart beschaffen und angeordnet ist,  dass sie aus einer Normalstellung heraus sowohl in  Richtung auf eine Verringerung als auch auf eine  Vergrösserung der durch Verschluss und Blende auf  den Film gelangenden Lichtmenge verstellbar ist.

    Durch diese Einstellhandhabe ist eine Berücksichti  gung besonderer Aufnahmebedingungen möglich, und  zwar sowohl im Sinne einer     überbelichtung,    wie dies  bei     Gegenlichtaufnahmen    erforderlich ist, als auch  im Sinne einer Unterbelichtung, wie dies bei Auf  nahmen eines dunklen Gegenstandes in einer sehr  hellen Umgebung notwendig ist. Ferner besteht die  Möglichkeit, je nach der Grösse der aufzunehmenden  Kontraste diese Berücksichtigung in verschiedenen  Graden, also über mehrere Stufen vorzunehmen.  



  Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt einen vertikalen Querschnitt des  ersten     Ausführungsbeispieles.     



       Fig.    2 zeigt einen     Horizontalschnitt    von oben  gesehen.  



       Fig.    3 zeigt in der gleichen Darstellung wie       Fig.    1 das zweite Ausführungsbeispiel.  



       Fig.    4 zeigt eine Vorderansicht, teilweise im  Schnitt.  



       Fig.    5     zeigt    in derselben Darstellung wie     Fig.    1  das dritte Ausführungsbeispiel.  



       Fig.    6 zeigt im Längsschnitt und grösserem Mass  stab ein Detail.  



  Die in den     Fig.    1 und 2 dargestellte photogra  phische oder kinematographische Kamera weist ein  Gehäuse 1 auf, in dem eine gehäusefeste waagrechte  Längsachse 2 angeordnet ist. Auf dieser ist eine  Wippe 3 mit zwei Einstellhöckern 3a, 3b schwenkbar  gelagert. Neben der Wippe befindet sich ein gehäuse  fester Bügel la, welcher     wippenseitig    zwei Bohrun-      gen     1b,        1c    aufweist. Diese sind symmetrisch zur  Drehachse 2 übereinander angeordnet und dienen zur  Aufnahme des einen Endes zweier unter sich gleicher       Schraubendruckfedern    4 und 5.

   Die Federn 4, 5  greifen     andernends    in je eine Bohrung 3c bzw. 3d  der Wippe 3 ein und haben die Tendenz, diese in  der in     Fig.    1 dargestellten Ruhelage zu halten. Ein  Teil 3e der Wippe 3, der als zur Drehachse 2 kon  zentrischer Kreisbogen ausgebildet ist, besitzt fünf  Kerben     3f,        3ö-,    3h,<I>3i, 3k.</I> Im Gehäuse 1 ist ferner  eine Schnappkugel 6 verschiebbar gelagert, welche  unter dem Einfluss einer Druckfeder 7 steht. Diese  hat die Tendenz, die Kugel 6 in eine der genannten  Kerben einzurasten, je nach der Schwenklage der  Wippe 3. In der dargestellten Ruhelage der Wippe 3  greift die Kugel 6 in die mittlere Kerbe     3h    ein.

   Wird  jedoch die Wippe 3 durch Ausüben     eines    Druckes  auf den Höcker 3b, bezogen auf     Fig.    1 im Uhrzeiger  sinn um ihre Achse 2 geschwenkt, dann rastet, je  nach dem Mass dieser Schwenkung, die Kugel 6 in  die Kerbe<B>3-</B> oder 3     f    ein und     hält    die Wippe 3 in der  betreffenden Stellung fest. Erfolgt alsdann ein Druck  auf den Höcker 3a, so wird die Wippe 3 im um  gekehrten Sinn in die Normallage zurück- oder noch  darüber hinaus geschwenkt, so dass die Kugel 6 in  die Kerbe 3i oder 3k einrasten kann.  



  Die Wippe 3 ist mittels eines     Schubkurbelgetrie-          bes    8 mit einem die     Belichtungswerteinstellung    beein  flussenden Teil der     Belichtungsregelvorrichtung    ver  bunden. Anstelle eines     Schubstangenkurbelgetriebes     kann auch ein Hebel- oder Kurvengetriebe beispiels  weise zur Erzielung einer Übersetzung zwischen dem  Einstellweg an der Wippe 3 und     Verstellweg    am zu  steuernden Teil der     Belichtungsregelvorrichtung    vor  gesehen sein. Das     Drehspulinstrument    9 ist als Gan  zes drehbar angeordnet.

   Derartige Kameras mit     Be-          lichtungsregelvorrichtung    sind bereits bekannt. Hier  bei wird beispielsweise zur Berücksichtigung der  Filmempfindlichkeit über einen mit dem     Drehspul-          instrument    9 verbundenen Einsteller das ganze Dreh  spulinstrument 9 entsprechend der Empfindlichkeit  des eingelegten Films um einen bestimmten Betrag  gedreht.

   Sollen nun ausser der Filmempfindlichkeit  durch die     Belichtungsregelvorrichtung    auch noch be  sondere Aufnahmebedingungen, beispielsweise eine  notwendige über den durch die Regelvorrichtung nor  malerweise einzustellenden Betrag hinausgehende  Über- oder Unterbelichtung, berücksichtigt werden,  so kann dem     Drehspulinstrument    zur automatischen  Berücksichtigung dieser besonderen Bedingungen  durch die     Belichtungsregelvorrichtung    eine zusätzliche  Drehung erteilt werden.

   Hierzu dient eine Scheibe 11,  welche einerseits mit der Schubstange 8 gelenkig  verbunden und anderseits mittels einer Schnappkupp  lung 12, 13, 14 derart mit dem     Drehspulinstrument    9  gekuppelt ist, dass bei einer Drehung des     Drehspul-          instrumentes    9 über den Einsteller 10 zur Berück  sichtigung der Filmempfindlichkeit diese Schnapp  federkupplung durch Ausrasten der Schnappkugel 13  aus der betreffenden Pfanne N der Scheibe 11 gelöst    wird, wogegen beim Drehen der Scheibe 11 die  Kupplung zwischen Scheibe 11 und     Drehspulinstru-          ment    9 wirksam ist.

   Bei einer Betätigung der Wippe  in der vorstehend erläuterten Weise wird dann über  die Schubstange 8 die Scheibe 11 und damit das       Drehspulinstrument    9 im Sinn einer Überbelichtung,  einer Unterbelichtung oder der Normaleinstellung ge  dreht. Diese Drehung wird in an sich bekannter  Weise ebenso wie die Einstellung der Filmempfind  lichkeit durch Drehen des     Drehspulinstrumentes    9  auf die weiteren Teile der     Belichtungsregelvorrichtung     und damit auf den Blenden- und Zeiteinsteller über  tragen.

   Um dem unerfahrenen Amateur eine Erleich  terung bei der Wahl der gewünschten Über- oder  Unterbelichtung zu schaffen, ist eine Skala 15 vor  gesehen, mit der ein mit der Scheibe 11 verbundener       Zeiger    16 zusammenarbeitet und jeweils anzeigt, dass  und in welchem Ausmass eine Verstellung der Wippe  3 und damit des     Drehspulinstrumentes    9 erfolgt ist.  Diese Skala kann eine Beschriftung aufweisen. Für  den ungeübten Amateur ist jedoch die     Anbringung     von Symbolen vorteilhafter. So können z.

   B. für die  Normalstellung N eine Landschaft, Kirche oder  Berge, für die Überbelichtung     ü1    bei Gegenlichtauf  nahmen eine Kamera und davor die Sonne und für  die Überbelichtung     Ü..,    bei noch extremeren Bedin  gungen etwa ein Kaminfeger im weissen Feld, als  Symbol verwendet werden. Als Symbol für notwen  dige Unterbelichtungen     U1    bzw.     U.2    kann z. B. eine  helle Figur vor einem schwarzen Haus Verwendung  finden.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    3 und  4 wirkt die mit der Wippe 3 verbundene Schubstange  8 auf einen Ring 11 ein, welcher anderseits über die       Schnappfederkupplung    12, 13, 14 mit einem Blenden  einsteller 17 zusammenarbeitet. Dieser dient zum  Verstellen einer     Blende18,    welche vor dem lichtemp  findlichen Organ 19 der     Belichtungsregelvorrichtung     angeordnet ist.

   Die Kupplung zwischen dem Ring 11  und dem     Blendeneinsteller    17 kann in analoger Weise  erfolgen wie die Kupplung zwischen dem Ring 11  und dem     Drehspulinstrument    9 beim Ausführungsbei  spiel nach den     Fig.    1 und 2, so dass der     Blendenein-          steller    17 auch noch zur Berücksichtigung der Film  empfindlichkeit Verwendung finden kann.

   Bei Ver  wendung einer     Irisblende    18 vor dem lichtempfind  lichen Organ 19 oder einer aus zwei drehbaren Polari  sationsfiltern bestehenden Blende besteht jedoch auch  die Möglichkeit, beide Lagerringe für die Blenden  lamellen oder die Polarisationsfilter drehbar anzuord  nen und die Schubstange 8 mit dem einen Lagerring  zu kuppeln zur Berücksichtigung von Über- und  Unterbelichtung, während zur Berücksichtigung der  Filmempfindlichkeit der zweite drehbare Lagerring  dienen kann. Der Ring 11 ist in vorangehend erläu  terter Weise mit dem Zeiger 16 verbunden, welcher  auf einer Skala 15 die eingestellten Werte anzeigt.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss den     Fig.    5 und  6 ist     eine    Vorrichtung zur automatischen Zurückstel  lung der Wippe 3 in die Normalstellung nach erfolg-           ter    Aufnahme vorgesehen. Dadurch wird die Gefahr  beseitigt, durch versehentliches Belassen der Wippe 3  in der Stellung für Über- oder Unterbelichtung Fehl  aufnahmen zu verursachen. Hierbei tritt an die Stelle  der Schnappkugel 6 eine um eine Achse 22 schwenk  bar gelagerte, unter dem Einfluss einer Feder 20 ste  hende Klinke 21, deren abgerundete Nase mit den  Kerben der Wippe 3 zusammenarbeitet. Darunter ist  ein einarmiger Hebel 23 um eine Achse 24 schwenk  bar gelagert. An diesem sitzt ein Exzenter 25. Der       Auslösehebel    der Kamera ist mit 26 bezeichnet.

   Er  weist ein Lager 27 auf, in dem ein unter dem Einfluss  einer     Zweischenkelfeder    28 stehender     Winkelhebel     29 schwenkbar gelagert ist, dessen einer Schenkel in  die Bewegungsbahn des freien Endes des Hebels 23  derart hineinragt, dass er beim Niederdrücken des  Auslösers 26 in Richtung des Pfeiles 30 am Hebel  23 zur Anlage kommt. Dieser ist durch einen Stift 31  gegen Schwenken nach abwärts gesichert. Infolgedes  sen wird der Winkelhebel 29 entgegen dem     Einfluss     der Feder 28, bezogen auf     Fig.    6 im Gegenuhrzeiger  sinn, so weit geschwenkt, dass er am Hebel 23 vorbei  gleiten kann.

   Hinter ihm wird dann der Winkelhebel  29 durch die Feder 28 wieder in die in der Zeichnung  dargestellte Ruhelage zurückgeschwenkt, so dass beim  Zurückgehen des Auslösers 26 der vorstehende Schen  kel des Hebels 29 wieder auf den Hebel 23 auftrifft.  Da der Hebel 29 in der Ruhelage durch seinen an  deren Schenkel gegen Drehen im Uhrzeigersinn ge  sichert ist, nimmt der Hebel 29 hierbei den Hebel 23  nach oben mit, so dass der Exzenter 25, bezogen auf       Fig.    5, entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird.  Dabei hebt der Exzenter 25 die Klinke 21 entgegen  dem Einfluss der Feder 20 aus einer der Kerben der  Wippe 3 heraus, so dass letztere unter dem Einfluss  ihrer Federn 4 und 5 in die in der Zeichnung dar  gestellte Ruhelage geschwenkt wird.

   Wenn der Hebel  23 wieder durch den Auslöser 26 und dessen Hebel  29 freigegeben ist, wird auch die Klinke 21 wieder  zurückgeschwenkt und fällt dabei in die der     Ruhe-          und    Normallage entsprechende Kerbe 3h ein. Auch  bei diesem Ausführungsbeispiel kann die Wippe 3  durch Drücken auf den Höcker 3b bzw. 3a ohne Be  tätigung des Auslösers in die Normallage zurück  gestellt werden.  



  Die Federn 4, 5 können gegebenenfalls so stark  bemessen sein, dass sie die Schnappfeder 7 überwin  den, so dass die Wippe 3 jeweils nur so lange in einer  von der Normalstellung abweichenden Lage verbleibt,  als ein entsprechender Druck auf den Höcker 3a  bzw. 36 ausgeübt wird. In diesem Falle muss aller  dings dieser Druck während der Kameraauslösung  andauern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einstellhandhabe (3) zur stufenweisen Verstellung eines die Einstellung der Belichtungs- werteinsteller für Zeit und Blende beeinflussenden Gliedes (9; 17) der Belichtungsregelvorrichtung auf weist, die derart beschaffen und angeordnet ist, dass sie aus einer Normalstellung heraus sowohl in Rich tung auf eine Verringerung als auch auf eine Ver grösserung der durch Verschluss und Blende auf den Film gelangenden Lichtmenge verstellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) mit einem als Ganzes drehbaren Drehspulinstrument (9) zusammen arbeitet. 2. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) mit einem ver änderbaren Widerstand im Belichtungsregelstromkreis zusammenarbeitet. 3. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) mit einer vor dem lichtempfindlichen Organ (19) der Belichtungs- regelvorrichtung angeordneten Blende (18) zusam menarbeitet. 4.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) in mehreren Stellungen einrastbar ausgebildet ist. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellhandhabe (3) aus einer um eine kameragehäusefeste Achse (2) schwenkbaren Wippe (3) besteht, welche über eine Getriebeverbin dung (8) mit dem zu beeinflussenden Teil (9, 17) der Belichtungsregelvorrichtung zusammenarbeitet. 6. Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Getriebeverbindung durch eine Schubstange (8) gebildet ist. 7.
    Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wippe (3) eine zu ihrer Schwenkachse (2) konzentrische kreisbogenförmige Begrenzungsfläche (3e) aufweist, welche Kerben (3f, 3g, 3h,<I>3i, 3k)</I> aufweist, in die eine im Kameragehäuse (1) geführte Federschnappeinrichtung (6, 7; 21, 20), z. B. eine Schnappkugel (6), eingreift. B. Kamera nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wippe (3) unter dem Einfluss von Federn (4, 5) steht, welche zusammen die Ten denz haben, sie in einer Gleichgewichtsstellung zu hal ten, die der Normalstellung der Belichtungsregelvor- richtung entspricht. 9.
    Kamera nach den Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Drehspul- instrument (9) mit einer ebenfalls drehbaren Scheibe (11) gekuppelt ist, wobei die drehbare Scheibe (11) durch die Schubstange (8) mittels der Wippe (3) ver stellbar ist. 10. Kamera nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das Drehspulinstrument (9) mit der drehbaren Scheibe (11) über einer Federschnappein- richtung (12, 13, 14) gekuppelt ist. 11.
    Kamera nach den Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Wippe (3) zusammenwirkende Schubstange (8) mit einem Blen- denstellring (17) zusammenarbeitet, durch welchen die vor dem lichtempfindlichen Organ (19) angeord nete Blende (18) einstellbar ist. 12. Kamera nach Unteranspruch 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blende (18) als Irisblende aus gebildet ist und die Schubstange (8) auf den einen be weglichen Blendenlamellenlagerring einwirkt, wäh rend über den zweiten beweglichen Blendenlamellen- lagerring die Filmempfindlichkeit einstellbar ist. 13.
    Kamera nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das in die Kerben (3f, <I>3g, 3h, 3i,</I> 3k) der Wippe (3) eingreifende Glied der Feder schnappeinrichtung als ein unter Federeinfluss stehen der Hebel (21) ausgebildet ist, welcher durch den Kameraauslöser (26) steuerbar ist. 14.
    Kamera nach den Unteransprüchen 8 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Auslöser (26) ein unter Federeinfluss stehender, schwenkbarer Winkel hebel (29) vorgesehen ist, welcher beim Zurückgehen des Auslösers (26) einen mit einem Exzenter (25) versehenen Zwischenhebel (23) derart schwenkt, dass der Schnapphebel (21) vorübergehend ausser Eingriff mit den Kerben (3f, <I>3g, 3h, 3i, 3k)</I> gelangt, so dass die Wippe (3) unter dem Einfluss ihrer Federn (4, 5) in die Normallage zurückschwenkt. 15.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Einstellhandhabe (3) eine den Verstellwinkel anzeigende Skala (15) zugeordnet ist. 16. Kamera nach Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Skala (15) anstelle einer Be schriftung Symbole aufweist.
CH1271061A 1960-11-09 1961-11-02 Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung CH389396A (de)

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