CH389408A - Membranpumpe - Google Patents

Membranpumpe

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CH389408A
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diaphragm pump
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CH785560A
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Schwartmann Karl
Fischbach Manfred
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Schwartmann Karl
Fischbach Manfred
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs
    • H02K33/04Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the frequency of operation is determined by the frequency of uninterrupted AC energisation
    • H02K33/06Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the frequency of operation is determined by the frequency of uninterrupted AC energisation with polarised armatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
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Description


      Membranpumpe       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Membran-          pumpe    für Gase oder Flüssigkeiten, mit elektro  magnetischem Antrieb, wobei in einem geschlossenen  Gehäuse an der Membran ein     Permanent-Scheiben-          magnet    zentral befestigt ist, über dem sich ein  Elektromagnet befindet, der an ein Wechselstrom  netz angeschlossen ist, wobei eine Einstellvorrichtung  vorgesehen ist zur Veränderung des Abstandes zwi  schen dem Permanent- und dem Elektromagneten.  



  Durch diese Ausführungsform soll eine elektrisch  angetriebene Pumpe mit grosser Leistung, aber ge  ringen äusseren Abmessungen geschaffen werden, die  eine weitgehende Geräuscharmut aufweist, so     dass     sich zusätzliche geräuschdämpfende Hilfsmittel völlig  erübrigen.  



  Dem Pumpenantrieb liegt die physikalische Er  kenntnis zu Grunde,     dass    gleichnamige Pole sich  abstossen und ungleichnamige Pole sich anziehen.  Dieses Prinzip wird dadurch erreicht,     dass    das Ma  gnetfeld des Permanentmagneten Kraftlinien auf  weist, die mit denen des darüber angeordneten  Elektromagneten zusammentreffen. Durch den Wech  sel der Pole des erregten Elektromagneten wird der       Permanent-Scheibenmagnet    auf- und abwärts bewegt.  Der Abstand beider Magnetfelder bestimmt das<B>je-</B>  weils gewünschte Leistungsniveau der     Membran-          pumpe.     



  Um diesen Abstand zu regulieren, ist vorteilhaft  der Elektromagnet in dem Pumpengehäuse auf und  ab bewegbar und in beliebiger Stellung einstellbar  gelagert. Hierzu ist zweckmässig der Elektromagnet  mit einer     Spindelmutter    versehen, in die eine im  Gehäusedeckel gelagerte Spindel greift, welche auf  der Aussenseite des Deckels einen Betätigungsknopf  trägt, und wobei zwischen dem Deckel und dem    verschiebbaren Elektromagnet eine Druckfeder zur  Stabilisierung des jeweils eingestellten Abstandes zwi  schen dem erregten Elektromagnet und dem Per  manentmagnet eingeschaltet ist. Die Einstellvorrich  tung kann so gehalten sein,     dass    ein Berühren beider  Magnete verhindert wird.  



  Der Regulierknopf ist dabei mit einer Skala  versehen, welche den Leistungsstand der     Membran-          pumpe    anzeigt.  



  Da es sich bei der beschriebenen Einstellvor  richtung um eine Einstellung handelt, bei der     zwang-          läufig    auftretende Toleranzen in der Stärke der ma  gnetischen Kraftfelder von Permanentmagnet und  erregtem Elektromagnet zur Erzielung einer mög  lichst gleichbleibenden Höchstleistung nicht soll aus  geglichen werden können, ist zweckmässig noch eine  Feineinstellung dadurch vorgesehen,     dass    der Pum  penkörper in dem Boden des Pumpengehäuses auf.  und ab bewegbar gelagert und durch eine durch den  Gehäuseboden von aussen nach innen durchgreifende  Befestigungsschraube gehalten ist.

   Zwischen dem  Gehäuseboden und dem Pumpenkörper ist dann eine  gummielastische Scheibe eingelegt, so     dass    man den  Pumpenkörper<B>je</B> nach dem Grad des Festziehens  der Befestigungsschraube etwas höher oder tiefer  einstellen kann. Die genannte Scheibe, die den Pum  penkörper federnd gegen den Boden abstützt, dient  gleichzeitig auch als Dichtung zwischen Gehäuse und  Pumpe.  



  Durch die beschriebene Ausführungsform wird  u. a. ohne     Führungs-    oder Halteelemente Gleich  mässigkeit und Stabilität der Bewegung des auf und  ab gehenden Permanentmagneten und damit der       Pumpenmernbran    erreicht. Um diese Wirkung noch  zu erhöhen, ist vorteilhaft vorgesehen,     dass    die Hal-           terung    des Permanentmagneten unter Verwendung  eines Gewichts, unterhalb, innerhalb oder oberhalb  der Membrane befestigt wird. Darüber hinaus be  wirkt das Gewicht eine wesentliche Leistungser  höhung.

   Weiterhin wird durch den Durchmesser und  einen bestimmten Abstand zwischen Gewicht und  Membrane die Möglichkeit geschaffen, den     Perma-          nentraagnet    in dem gewünschten günstigen Arbeits  bereich zu halten. Es ist zweckmässig, das Gewicht  auf der Innenseite der Membran,<B>d.</B> h. in dem     Pum-          pendruckraum,    anzubringen. Um ferner den Arbeits  bereich der Membran festzulegen, erfolgt die Be  festigung der Magnethalterung vorzugsweise auf der  einen und des Gewichts auf der anderen Seite unter  Zwischenschaltung jeweils einer auf der Membran  dicht aufliegenden Spannscheibe, und hierbei ist es  zweckmässig, der oberen Spannscheibe einen kleine  ren Durchmesser als der unteren zu geben.

   Es ist  vorteilhaft, das Durchmesserverhältnis in dem Be  reich von etwa<B>0,8-1,0</B> zu wählen.  



  Die Arbeitsweise dieser     Membranpumpe,    die in  ihren Abmessungen eine     Kleinstpumpe    darstellen  kann, mit dem Vorteil der Geräuschlosigkeit, der  genauen     Regulierbarkeit,    der hohen Leistungsfähig  keit bei stabiler und konstanter Förderung von Gasen  oder Flüssigkeiten, erschliesst ein vielfältiges An  wendungsgebiet, z. B. in der Industrie zur Förderung  von ölen und Kühlflüssigkeiten, als Saug- und Druck  pumpe für Laboratorien, in der medizinischen Bran  che als Gerät für die     Aerosol-Therapie,    und insbe  sondere als     Durchlüftungsgerät    für     Gross-Aquarien-          Anlagen        usw.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  der     Membranpumpe    dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.   <B>1</B> einen Längsschnitt durch eine     Membran-          pumpe,          Fig.    2 einen Längsschnitt durch den Pumpen  körper,       Fig.   <B>3</B> einen Querschnitt durch den Pumpen  körper nach der Linie     111-Ill    der     Fig.    2,       Fig.    4 eine Draufsicht auf das Pumpengehäuse,       Fig.   <B>5</B> einen Querschnitt durch das Pumpenge  häuse nach der Linie     V-V    der     Fig.   <B>1,

  </B>       Fig.   <B>6</B> einen Querschnitt durch das Pumpenge  häuse nach der Linie     VI-VI    der     Fig.   <B>1</B> bei heraus  genommenem Pumpenkörper.  



  Das Gehäuse der     Membranpumpe    besteht aus  dem Boden<B>10,</B> dem zylindrischen Mittelteil<B>11</B>  und dem Deckel 12. An dem Boden sind die hohlen  Gummifüsse<B>13</B> vermittels der Schrauben 14 be  festigt, wobei die Schrauben 14 gleichzeitig zur  Befestigung des Mittelteils<B>11</B> an dem Boden<B>10</B>  dienen. Der Deckel 12 ist vermittels der Schrauben  <B>15</B> an dem Mittelteil<B>11</B> befestigt. In einer Bohrung  <B>16</B> des Deckels ist die Welle<B>17</B> des Betätigungs  knopfes<B>18</B> gelagert, der einen Zeiger<B>19</B> besitzt,  welcher auf der Skala 20 des Deckels 12 spielt. Die  Welle<B>17</B> ist durch eine Spindel 21 verlängert, auf  der die Mutter 22 des Elektromagneten<B>23</B> auf  geschraubt ist.

   Der Elektromagnet ist mit seitlichen    Laschen 24 versehen, die in entsprechenden Schlitz  führungen<B>25</B> des Teiles<B>11</B> laufen. Der an sich üblich  ausgebildete Elektromagnet ist durch die Leitungen  <B>26</B> mit der     Anschlussklemme   <B>27</B> verbunden, an der  das Zuführungskabel<B>28</B> für den elektrischen Strom  liegt.  



  In dem Boden<B>10</B> befindet sich die     Einlassöffnung     <B>29,</B> die durch ein Ventil<B>30</B> verschlossen ist. Die       öffnung   <B>29</B> steht mit dem Kanal<B>31</B> in der Wand  des Mittelteils<B>11</B> in Verbindung, während der Ka  nal<B>31</B> vermittels der     öffnuna   <B>32</B> in den Innenraum  <B>33</B> des Pumpengehäuses mündet. In dem Boden<B>10</B>  befindet sich die Aussparung 34, die durch den  Kanal<B>J5</B> mit dem     Auslassnippel   <B>36</B> zum     Anschluss     eines Schlauches in Verbindung steht. Auf der Aus  sparung 34 liegt die gummielastische Scheibe<B>37,</B>  die die     öffnungen   <B>38</B> aufweist.

   Auf dieser Scheibe  sitzt der Pumpenkörper<B>39,</B> der durch die Schraube  40 mit dem Boden<B>10</B> verbunden ist. Die     Einlass-          öffnung    des Pumpenkörpers ist mit 41 'bezeichnet,  die über das Ventil 42 mit dem Druckraum 43 in  Verbindung steht. Der letztere steht ausserdem über  die Bohrung 44 und das Ventil 45     und    eine Bohrung  <B>38</B> in der gummielastischen Scheibe<B>37</B> mit dem  Kanal<B>35</B> in Verbindung. Die obere Öffnung des  Pumpenkörpers ist durch die Pumpenmembran 46  abgeschlossen, deren Randwulst über einen Flansch  48 des Pumpenkörpers greift.

   Auf der Membran 46  sitzt zentral ein Topf 49, dessen Zapfen<B>50</B> unter  Zwischenschaltung einer Spannscheibe<B>51</B> durch die  Membran 46     hindurchragt.    Der Topf enthält die  Masse<B>52</B> eines Permanentmagneten und auf der  anderen Seite der Membran sitzt auf dem Zapfen<B>50</B>  ein Gewicht<B>53,</B> das durch die Schraube 54 mit dem  Zapfen verbunden ist.  



  Das Gewicht<B>53</B> ist an seinem oberen Ende mit  einem Bund<B>55</B> versehen, der als     Gegenspannscheibe     zur Spannscheibe<B>51</B> wirkt.  



  Der Elektromagnet<B>23</B> ist vermittels des Kabels  <B>28</B> an eine auf der Zeichnung nicht dargestellte       Wechselstromquelle    angeschlossen.  



  Der in dem Magnetfeld des Elektromagneten<B>23</B>  befindliche Permanentmagnet 49,<B>52</B> macht hier  durch bei eingeschaltetem Strom eine auf und ab  gehende Bewegung, die der Membran 46 mitgeteilt  wird. Hierdurch entstehen in dem Raum 43 des  Pumpenkörpers<B>39</B> Sang- und Druckwirkungen,<B>d.</B> h.  bei einer Saugbewegung der Membran wird beispiels  weise Luft über das Ventil<B>30,</B> den Kanal<B>31,</B> die  Mündung<B>32,</B> den Gehäuseraum<B>35,</B> die Eintrittsöff  nung 41 und das Ventil 42 angesaugt, während sie  bei der Druckbewegung der Membran über das  Ventil 45, die Öffnung<B>38</B> in der gummielastischen  Scheibe<B>37,</B> die Aussparung 34 und den Kanal<B>35</B>  zu dem Nippel<B>36</B> ausgestossen wird.

   Zur Leistungs  regulierung wird der Abstand zwischen dem Elektro  magneten<B>23,</B> der durch die Feder<B>56</B> gegen den  Gehäusedeckel 12 abgestützt ist, und dem Per  manentmagneten<B>52,</B> 49 variiert. Hierzu, und zwar  zur Grobeinstellung, wird der Elektromagnet<B>23</B> ver-      mittels des Knopfes<B>18</B> über die Spindel 21 in den  Führungen<B>25</B> entsprechend auf und ab bewegt. Zur  Feineinstellung     bzw.    zur Justierung des Gerätes wird  die Schraube 40 in dem Boden<B>10</B> mehr oder weniger  angezogen, dadurch die Scheibe<B>37</B> mehr oder weni  ger zusammengedrückt und damit der Pumpenkörper  <B>39</B> in seiner Flöhe entsprechend eingestellt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Membranpumpe zur Förderung von Gasen oder Flüssigkeiten, mit elektromagnetischem Antrieb, da durch gekennzeichnet, dass in einem geschlossenen Gehäuse an der Membran ein Permanent-Scheiben- magnet zentral befestigt ist, über dem sich ein Elek tromagnet befindet, der an ein Wechselstromnetz an geschlossen ist, wobei eine Einstellvorrichtung vor gesehen ist zur Veränderung des Abstandes zwischen dem Permanent- und dem Elektromaaneten. L, UNTERANSPRCCHE <B>1.</B> Mernbranpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Elektromagnet eine Spindel- mutter enthält, in die eine im Gehäusedeckel gelagerte Spindel greift, die auf der Aussenseite des Deckels einen Betätigungsknopf trägt, der auf einer Skala spielt, wobei zwischen dem Deckel und dem ver schiebbaren Elektromagnet eine Druckfeder einge schaltet ist. 2. Membranpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Gehäuseboden eine Befestigungsschraube in den Pumpenkörper greift und zwischen dem Pumpenkörper und dem Gehäuse boden eine gummielastische, gelochte Scheibe ein gelegt ist.
    <B>3.</B> Membranpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkörper auf und ab bewegbar in dem Boden des Pumpengehäuses ge lagert ist. 4. Membranpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungssehraube gleichzeitig als Justierschraube für den Pumpenkörper verwendet ist. <B>5.</B> Membranpumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet unter Ver wendung eines auf der Innenseite der Membran,<B>d.</B> h.
    im Pumpendruckraum befindlichen Gewichtes an dieser befestigt ist. <B>6.</B> Membranpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet in einer Halteruno, sitzt und diese auf der einen und das Gewicht auf der anderen Seite der Membran jeweils unter Zwischenschaltung einer auf der Membran aufliegenden Spannscheibe befestigt sind. <B>7.</B> Membranpumpe nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>5</B> und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die obere Spannscheibe einen kleineren Durch messer als die untere hat.
    <B>8.</B> Membranpumpe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen<B>5</B> bis<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der oberen zur unteren Scheibe in einem Verhältnis von<B>0,8</B> bis<B>1,0</B> liegt, <B>9.</B> Membranpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkörper am oberen Ende einen Flansch auf weist, der von einem nach innen gerichteten Ring bund der Membran umgriffen ist. <B>C</B>
CH785560A 1959-07-10 1960-07-06 Membranpumpe CH389408A (de)

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