CH389540A - Elektrisch gesteuerte vollautomatische Gasmangelzündsicherung für Gasflammen - Google Patents

Elektrisch gesteuerte vollautomatische Gasmangelzündsicherung für Gasflammen

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CH389540A
CH389540A CH406661A CH406661A CH389540A CH 389540 A CH389540 A CH 389540A CH 406661 A CH406661 A CH 406661A CH 406661 A CH406661 A CH 406661A CH 389540 A CH389540 A CH 389540A
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gas
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CH406661A
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Hassa Richard
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Kromschroeder Ag G
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  Elektrisch gesteuerte vollautomatische     Gasmangelzündsicherung          für    Gasflammen    Die Erfindung betrifft eine elektrisch gesteuerte  vollautomatische     Gasmangelzündsicherung    für Gas  flammen, bei welcher eine Zünd- oder     Brennerflamme     über ein oder mehrere     Thermoelemente    eine     Strom-          bzw.    Spannungsänderung bewirkt, die zur Steuerung  eines Relais     ( Thermorelais )    dient, derart,

   dass es  über einen Hilfsstromkreis bei Nichtbrennen der     Zünd-          oder        Brennerflamme    einen Zündvorgang veranlasst  und ein     Hauptbrennerventil    geschlossen hält, während  es beim Brennen der genannten Flamme den     Zünd-          vorgang    ausschaltet und das     Hauptbrennerventil    öffnet  und offenhält, wobei das Relais selbsttätig und direkt,  somit ohne Verwendung eines irgendwie gearteten  Verstärkers oder sonstigen Zwischengliedes, je einen  Hilfsstromkreis überwacht, von denen der eine einen  Zündtransformator und der andere das Hauptbrenner  ventil enthält.

   Bereits in dem schweizerischen Patent  Nr. 369.088 vom 8.6.1959 ist eine     thermoelektrisch     gesteuerte, vollautomatische     Gasmangelzündsicherung     beschrieben.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, diese     Gasmangel-          zündsicherung    zu verbessern, insbesondere zu ver  hindern, dass bei kurzzeitigem Strommangel bis zum  Abklingen des     Thermoelementes    Gas     unverbrannt    zum  Hauptbrenner ausströmen und bei der darauf fol  genden Zündung zu     Verpuffungen    oder zu Explosionen  führen kann.

   Dieser Nachteil wird durch die Anord  nung eines dem     Thermorelais    zugeschalteten     über-          wachungsrelais    behoben, das mit eintretendem Strom  mangel im Hilfsstromkreis das in der Gaszuleitung  sitzende     Hauptbrennerventil    nicht nur     sofort    schliesst,    sondern auch - nach Beheben der Ursache der Strom  unterbrechung im Hilfsstromkreis - so lange ge  schlossen hält, bis der durch den erneut einsetzenden  Zündvorgang wiederkommende     Thermostrom    das von  ihm beherrschte     Thermorelais    zurückschaltet und  damit das     Hauptbrennerventil    wieder     geöffnet    wird.  



       Vorteilhafterweise    kann das     Zündgasventil    mit dem       Überwachungsrelais    starr gekuppelt werden.  



       In    beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es  zeigen:       Fig.    1 eine     thermoelektrisch    gesteuerte vollautoma  tische     Gasmangelzündsicherung    mit einem, einem       Thermorelais    zugeordneten     überwachungsrelais.     



       Fig.    2 eine in Betriebsstellung befindliche     Gas-          mangelzündsicherung    in Form eines Schaltschemas,  bei der das     überwachungsrelais    mit dem     Zündgasventil     vereinigt ist.  



       Fig.    3 eine Einzelheit in schematischer Darstellung,  wobei zu erkennen ist, dass das     überwachungsrelais     mit dem     Zündgasventil    starr gekuppelt ist.  



  Wird der Schalter 1 in der     Fig.    1 geschlossen, dann  liegt die Netzspannung über die Ruhekontakte 2 - 3  eines Temperaturfühlers 4 und die Ruhekontakte 5 - 6  eines thermischen Auslösers 7 sowie über die Kontakte  8 - 9 eines     Thermorelais    10 an der     Primärspule    eines       Zündtransformators    11, sofern ein in der Netzleitung  befindlicher Druckschalter 26, der vom Gasdruck über  eine Membran 27 betätigt wird, geschlossen ist.  



  Die Sekundärspannung des Zündtransformators 11  wird an eine Zündelektrode 12 geführt und bildet dort      Funken, die an eine Düse 13 der     Zündbrennerflamme     überspringen. Mit dem Schliessen des Schalters 1 wird  gleichzeitig die Spule des     Zündbrennerventils    14 an  die Netzspannung angeschlossen, so dass dieses Ventil  14 den Weg für das Gas zu der Zünddüse 13 freigibt.

    Hier entzündet es sich an den von der Sekundär  wicklung des Zündtransformators 11 erzeugten     Zünd-          funken.    Nachdem die Spannung eines     Thermoele-          mentes    15 den     Ansprechwert    des     Thermorelais    10  erreicht hat, wird dessen Kontaktpaar 8 - 9 unter  brochen und statt dieses ein Kontaktpaar 16 - 17 ge  schlossen.

   Damit     liegt    die Netzspannung an der Spule  eines     Hauptbrennerventils    18, sofern ein Kontaktpaar  24 - 25     eines    nur bei grossen Magnetventilen not  wendigen, alsdann diesem vorzuschaltenden Zwischen  relais 23, und die Kontaktpaare 3l-32 und 33-34 eines  der Spule des     Hauptbrennerventils    18 nachgeschalteten,  dem     Thermorelais    10 zugeordneten     überwachungs-          relais    30 geschlossen ist bzw. sind. Mit der Erregung  der Spule des     Hauptbrennerventils    18 öffnet sich  dieses. Gleichzeitig zeigt eine Signallampe 19 den  Betriebszustand des     Hauptbrennerventils    18.

   Das  durch eine Düse 20 des Hauptbrenners ausströmende  Gas entzündet sich an der     Gaszündflamme.    Mit dem  Umschalten des     Thermorelais    10 von dem Kontakt  paar 8 - 9 auf das Kontaktpaar 16 - 17 wird zugleich  der Zündtransformator 11 abgeschaltet. Die     Gas-          mangelzündsicherung    ist dann im Betriebszustand.  



  Es erscheint unnötig, auf die Wirkungsweise des  Temperaturfühlers 4 und des thermischen Auslösers  7 einzugehen, da die Wirkungsweise dieser Geräte an  sich bekannt ist und da sich an der vorstehend auf  gezeigten Wirkungsweise der     Gasmangelzündsicherung     insoweit nichts ändert.  



  Fällt aus irgendeinem Grund der Netzstrom aus,  dann wird die Spule des Überwachungsrelais 30 nicht  mehr erregt, die Kontaktpaare 31 - 32 und 33 - 34  werden     geöffnet,    das Zwischenrelais 23 fällt ab, wobei  das ihnen zugeordnete eine Kontaktpaar 24 - 25 geöff  net wird, so dass die Spule des     Hauptbrennerventils    18  unbelastet wird und das     Hauptbrennerventil    18 augen  blicklich die Gaszufuhr zur     Brennerdüse    20 sperrt,  während das andere Kontaktpaar 35 - 36, das im  Primärstromkreis sitzt, geschlossen wird.

   Die     Zünd-          sicherung    setzt sich aber erst dann wieder in Gang,  wenn die Spannung des     Thermoelementes    15 so weit  abgefallen ist, dass die Kontakte 16 - 17 geöffnet und  dafür die Kontakte 8 - 9 des     Thermorelais    10 ge  schlossen werden und der Netzstrom wieder vorhanden  ist, also nach Behebung der Ursache der Stromunter  brechung. Der Netzstrom fliesst wieder durch die  Primärwicklung des Zündtransformators 11 und der  Zündvorgang wiederholt sich in der bereits be  schriebenen Weise.  



  Eine Unterbrechung im Netzstrom kann auch da  durch hervorgerufen werden, dass der Gasstrom so  stark sinkt, dass die Membrane 27 des Druckschalters  26 infolge ihres Eigengewichtes fällt und dabei diesen  öffnet. Bei wiederkommendem Gas wird der Druck  schalter 26 wieder selbsttätig geschlossen und die    Zündsicherung setzt sich in der zuvor beschriebenen  Weise erneut selbsttätig in Betrieb.  



  In Analogie mit der     Fig.    1 ist in der     Fig.    2 mit 1  der Hauptschalter, mit 4 der diesem nachgeordnete  Thermostat, mit 2, 3 dessen     Ruhekontakte,    mit 11 der  mit dem Thermostat 4 in Reihe geschaltete     Zünd-          transformator    und mit 10' ein den Primärstromkreis  des Zündtransformators 11     rückleitungsseitig    beherr  schendes     Thermorelais    bezeichnet. Im Sekundärstrom  kreis des Zündtransformators ist eine     Glühzündspirale     12' angeordnet.

   Mit dem Schliessen des Primärstrom  kreises entzündet sich an der aufglühenden Glühspirale  12', die auch durch einen     Zündfunkengeber    ersetzt  werden kann, das über eine     Gasnebenstromleitung    43,  das     Zündgasventil    14 und eine     Gasnebenstromleitung     44 ausströmende Zündgas.

   Nachdem die Spannung des  von der Zündgasflamme erhitzten     Thermoelementes     15 den     Ansprechwert    des     Thermorelais    10' erreicht  hat, wird dessen     Ruhekontaktpaar    8 - 9 und damit  dessen einer Hilfsstromkreis unterbrochen und statt  dieses das Kontaktpaar 16 - 17 und damit dessen  anderer Hilfsstromkreis geschlossen, womit die Netz  spannung - wie nachstehend noch näher erläutert  wird - an der Spule des     Hauptbrennerventils    18 liegt.

    Mit dem Schliessen des Netzstromkreises durch Ein  schalten des Hauptschalters 1 und des Thermostaten  4 wird aber auch ein weiterer Stromkreis geschlossen,  in dem u. a. der Gleichrichter 56 sowie das dem       Thermorelais    10' über dessen zweites Ruhekontakt  paar 8' - 9' zugeordnete     Überwachungsrelais    30 ange  ordnet ist. Das     überwachunsrelais    30 steuert me  chanisch das     Zündgasventil    14 ohne starre Kupplung  (s.     Fig.    2) oder mit starrer Kupplung (s.     Fig.    3). Das  Überwachungsrelais 30 weist ferner zwei Kontaktpaare  31- 32 und 33 - 34 auf.

   Bei erregtem     überwachungs-          relais    30 wird über sein Kontaktpaar 31 - 32 sein  Stromkreis direkt geschlossen. Gleichzeitig wird aber  auch die Rückleitung des magnetisch gesteuerten       Hauptbrennerventils    18 über das andere Kontaktpaar  33 - 34 des Überwachungsrelais 30 geschlossen.    Wie die     Fig.    2 weiter erkennen lässt, ist dem  Gleichrichter 56     wechselstromseitig    der thermische  Auslöser 7 mit seinem Ruhekontakt 6 vorgeschaltet  und ein zum Ruhekontakt 9 des     Thermorelais    10'  führender, einen Widerstand 60 aufnehmender Strom  kreis parallel geschaltet.  



  Die Inbetriebnahme und Wirkungsweise der An  lage ist wie folgt:  Der Hauptschalter 1 sei geschlossen, und der  Thermostat 4 liege, ebenso wie das     Thermorelais    10',  an den ihnen zugeordneten Ruhekontakten 2 - 3 bzw.  8 - 9 und 8' - 9'. Damit ist der eine, den     Zündtransfor-          mator    einschliessende, vom     Thermorelais    10' be  herrschte Stromkreis geschlossen. Ferner liegt der  an die netzseitige Zuleitung angeschlossene thermische  Auslöser 7 an seinem Ruhekontakt 6. Demzufolge ist  der Gleichrichter 56, da er mit seinem Ausgang an die       Netzrückleitung    angeschlossen ist, stromdurchflossen.  Das ihm nachgeschaltete Überwachungsrelais 30 wird  dadurch gleichzeitig erregt.

   Die vom überwachungs-           relais    30 zum Gleichrichter 56 führende Rückleitung  ist nämlich über das zweite Kontaktpaar 8' - 9' des       Thermorelais    10' geschlossen. Das vom     überwachungs-          relais    30 gesteuerte     Zündgasventil    14 gibt gleichzeitig  den     Durchfluss    des     Gasnebenstromes    zu dem das       Thermoelement    15 aufnehmenden Zündkopf frei.

   Das  von der     Gasnebenstromleitung    43 über das geöffnete       Zündgasventil    14 zur     Gasnebenstromleitung    44  strömende Gas entzündet sich an der nächst dem  Zündkopf angeordneten, vom Sekundärstrom des  Transformators 11 durchflossenen und erglühenden  Zündspirale 12'. Die Zündgasflamme ruft nun an der  heissen Lötstelle des     Thermoelementes    15 einen     Ther-          mostrom    hervor, der das     Thermorelais    10' nach Er  reichung seines     Ansprechwertes    umschaltet.

   Die Ruhe  kontaktpaare 8 - 9 und     8'-    9' werden dadurch geöffnet  und der vom     Thermorelais    10' beherrschte andere  Stromkreis, der das magnetisch gesteuerte Haupt  brennerventil 18 enthält, wird durch Überbrückung  des     Kontaktpaares    16 -17 geschlossen. Das über das  geöffnete     Hauptbrennermagnetventil    18 ausströmende  Gas entzündet sich nunmehr an der Zündgasflamme.  Mit dem Öffnen des Kontaktpaares 8 - 9 des     Thermo-          relais    10' wird gleichzeitig der eine, den     Zündtrafo     enthaltende Stromkreis abgeschaltet.  



  Das Überwachungsrelais 30 dient aber auch als  Sperrelais bei kurzzeitiger Stromunterbrechung, z. B.  bei Öffnen des Kontaktpaares 2 - 3 des den zu be  heizenden Raum überwachenden Thermostaten 4,  weil die beiden Kontaktpaare 31- 32 und 33 - 34 des  Überwachungsrelais 30 geöffnet werden und damit  das     Hauptbrennermagnetventil    18 und das     Zündgas-          ventil    14 augenblicklich in     Schliessstellung    gehen.

   Ein       Wiedereinschalten    des Überwachungsrelais 30 und  des Zündtransformators 11 kann aber erst erfolgen,  wenn die     Thermospannung    des     Thermoelementes    15  den     Ansprechwert    des     Thermorelais    10' unterschrit  ten und dieses, 10', auf das     Ruhekontaktpaar    8 - 9  zurückgeschaltet hat.  



  Der thermische Auslöser 7 hat die Aufgabe,     bei     wiederholt erfolgloser Zündung nach einer vorge  sehenen Zeit, z. B. 30 Sekunden, den     Zündtransfor-          mator    11 und das Überwachungsrelais 30 abzuschal  ten. Erst wenn die Störung beseitigt und der nicht  näher bezeichnete Druckknopf des thermischen Aus  lösers 7 eingedrückt ist, kann die Anlage in der vor  geschriebenen Art wieder in Betrieb genommen wer  den.  



  Eine wesentliche Vereinfachung der     Gasmangel-          zündsicherung    wird darin gesehen, dass das     Zünd-          gasventil    von dem Überwachungsrelais mechanisch  gesteuert wird, so dass der durch den erneut ein  setzenden Zündvorgang der     Zündgasflamme    wieder  kommende     Thermostrom    das     Thermorelais    wieder in  die Betriebsstellung bringt und somit den einen Hilfs  stromkreis einschaltet und dabei das von diesem be  herrschte     Hauptbrennerventil    wieder öffnet und  gleichzeitig den den Zündtransformator aufnehmen  den anderen     Hilfsstromkreis    abschaltet,

   bei einsetzen  dem Zündvorgang jedoch, ausser dem     Thermorelais       auch das     Hauptbrennerventil    in seine andere     End-          stellung    zurückschaltet. Das Überwachungsrelais bil  det also mit dem     Zündgasventil    eine bauliche Einheit,  wobei Relais handelsüblicher Art verwendet werden  können.  



  Das Überwachungsrelais und das elektromagne  tisch gesteuerte     Hauptbrennerventil    werden vorteil  haft im     Gleichstromkreis    eines von einem Wechsel  strom gespeisten Gleichrichters liegen. Es ist eine  bekannte Tatsache,     dass    Relais, die durch Gleich  strom gesteuert werden, mit grösseren Spannungs  unterschieden als solche durch Wechselstrom erregte  arbeiten können. Schliesslich arbeiten von Gleichstrom  gespeiste Relais auch     brummfrei.     



  Dem Gleichrichter wird     zweckmässigerweise    ein  thermischer Auslöser vorgeschaltet und ein Wider  stand in einem     Nebenstromkreis    derart angeordnet,  dass dieser vom     Thermorelais    bei dessen Übergang  in die Betriebsstellung zusammen mit dem     Zünd-          transformator    abgeschaltet wird.

   Die Anordnung des  Widerstandes hat den Vorteil, dass eine Angleichung  an den     Ansprechwert    des durch den thermischen  Auslöser gehenden und auf diesen     abgestimmten     Stromes erreicht wird und dass der Widerstand mit  dem den Transformator beherrschenden Hilfsstrom  kreis durch das     Thermorelais    bei dessen Übergang in  die Betriebsstellung abgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisch gesteuerte vollautomatische Gasman- gelzündsicherung für Gasflammen, bei welcher eine Zünd- oder Brennerflamme durch ein oder mehre re Thermoelemente eine Strom- bzw.
    Spannungs änderung bewirkt, die zur Steuerung eines Relais ( Thermorelais ) dient, derart, dass es über einen Hilfsstromkreis bei Nichtbrennen der Zünd- oder Brennerflamme einen Zündvorgang veranlasst und ein Hauptbrennerventil geschlossen hält, während es beim Brennen der genannten Flamme den Zündvor- gang ausschaltet und das Hauptbrennerventil öffnet und offen hält, wobei das Relais selbsttätig und direkt, somit ohne Verwendung eines irgendwie gearteten Verstärkers oder sonstigen Zwischengliedes, je einen Hilfsstromkreis überwacht,
    von denen der eine einen Zündtransformator und der andere das Hauptbren- nerventil enthält, gekennzeichnet durch die Anord nung eines dem Thermorelais (10, 10') zugeschalteten Überwachungsrelais (30, 30'), das mit eintretendem Strommangel im Hilfsstromkreis das in der Gas zufuhrleitung sitzende Hauptbrennerventil (18) nicht nur sofort schliesst, sondern auch - nach Beheben der Ursache der Stromunterbrechung im Hilfsstrom kreis - so lange geschlossen hält, bis der durch den erneut einsetzenden Zündvorgang wiederkommende Thermostrom das von ihm beherrschte Thermorelais (10, 10', 10")
    zurückschaltet und damit das Haupt brennerventil (18) wieder geöffnet wird. gelzündsicherung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zündgasventil (14) von dem Überwachungsrelais (30) mechanisch gesteuert wird. 2. Elektrisch gesteuerte vollautomatische Gasman- gelzündsicherung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zündgasventil (14) mit dem Überwachungsrelais (30) starr gekuppelt ist. 3.
    Elektrisch gesteuerte vollautomatische Gasman- gelzündsicherung nach Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das Überwachungsrelais (30) und das vorzugsweise als Magnetventil ausgebil dete Hauptbrennerventil (18) im Gleichstromkreis eines von Wechselstrom gespeisten Gleichrichters (56) liegen. 4.
    Elektrisch gesteuerte vollautomatische Gasman- gelzündsicherung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Gleichrichter (56) ein ther mischer Auslöser (7) vorgeschaltet ist, und dass ein Widerstand (60) in einem Nebenstromkreis derart angeordnet ist, dass dieser vom Thermorelais (10') bei dessen Übergang in die Betriebsstellung zusammen mit dem Zündtransformator abgeschaltet wird.
CH406661A 1960-04-16 1961-04-10 Elektrisch gesteuerte vollautomatische Gasmangelzündsicherung für Gasflammen CH389540A (de)

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