CH389685A - Verfahren zur ungeradzahligen Teilung der Folgefrequenz einer Impulsreihe - Google Patents

Verfahren zur ungeradzahligen Teilung der Folgefrequenz einer Impulsreihe

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CH389685A
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Tschannen Gottfried
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Siemens Ag Albis
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    • H03K5/00006Changing the frequency
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator

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Description


  Verfahren zur     ungeradzahligen        Teilung    der Folgefrequenz einer Impulsreihe    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur     ungeradzahligen    phasenstarren Teilung der Folge  frequenz einer Impulsreihe unter Verwendung einer  Kippschaltung mit zwei     Verstärkerelementen,    die  sich über Rückkopplungskondensatoren gegenseitig  steuern.  



  Die Bezeichnung  Folgefrequenz  soll hier zum       Ausdruck    bringen, dass die steuernden Impulse oder  Impulsblöcke einer     Rechteckspannung    nicht mit kon  stanter Frequenz einzutreffen brauchen, sondern in  beliebiger zeitlicher Folge, wobei die höchste Fre  quenz etwa zehnmal höher liegen kann als die nied  rigste.  



  Bekannte Schaltungsanordnungen zur     ungerad-          zahligen    Teilung von Impulsfrequenzen sind mit        Phantastron -Teiler    bezeichnet. Es handelt sich da  bei um monostabile     Multivibratoren,    die durch einen  ersten Impuls in den unstabilen Zustand gekippt wer  den und nach Entladung des zeitbestimmenden Glie  des wieder in den stabilen Zustand     zurückkippen.     Am Ausgang werden die differenzierten Potential  sprünge in der Weise abgenommen, dass sich nur die  Impulse ausbilden     könen,    die vorn Kippen in den  unstabilen Zustand herrühren.

   Die Nachteile einer  derartigen Schaltungsanordnung sind offensichtlich,  da das Teilungsverhältnis von der Stabilität des zeit  bestimmenden Gliedes abhängt.  



  Daneben sind auch     Frequenzteilerschaltungen    für       geradzahlige    Teilung bekannt, die selbstschwingende  Kippschaltungen verwenden. Die zu teilende Impuls  reihe wird dabei differenziert. Diese differenzierten  Impulse werden auf die Steuerelektroden der beiden       Verstärkerelemente    der Kippschaltung gebracht. Die  durch die natürliche Entladung bewirkte Potential  änderung an der Steuerelektrode des gerade gesperr  ten     Verstärkerelementes    wird durch die differenzier  ten Impulse in ihrem Verlauf sprungweise verändert.    Gegen das Ende der Entladung bewirkt ein die Ent  ladung unterstützender Impuls kurzzeitig ein Poten  tial, das das gesperrte     Verstärkerelement    in den lei  tenden Zustand überführt.

    



  Je nachdem, ob beide zeitbestimmenden Glieder  die gleiche oder um wenig unterschiedliche Entlade  zeiten aufweisen, ist es möglich, eine     Frequenzteilung     durch einen geraden oder einen ungeraden Teiler     zu     erhalten. Für das letztere muss der Unterschied der       Entladezeiten    höchstens so viel ausmachen, dass ein  Impuls der zu teilenden Impulsreihe mehr innerhalb  die eine     Entladezeit    fällt.  



  Eine weitere bekannte Anordnung zur     ungerad-          zahligen    Teilung beruht ebenfalls auf der Steuerung  der     Entladezeit    des zeitbestimmenden Gliedes einer  selbstschwingenden     Kippstufe.    Die     Arbeisweise    ist die  folgende: Das eine zeitbestimmende Glied weist eine       Entladezeit    auf, die der Impulsdauer von einer ge  raden Anzahl Impulsen entspricht. Diese gerade An  zahl entspricht einer     Zahl,    die um Eins     kleiner    ist  als der gewünschte Teiler.

   Der letzte Impuls der  geraden     Anzahl    bringt die Kippstufe zum     Kippen.     Die zweite Stufe ist entsprechend einer     bistabilen          Kippstufe    aufgebaut, so dass der nächste Impuls das  Kippen in den Anfangszustand bewirkt. Die Aus  gangsimpulsreihe setzt sich somit aus der Folge eines  langen und eines kurzen Impulses zusammen. Eine  gleichmässige Impulsreihe kann durch eine weitere  monostabile Kippschaltung erhalten werden, deren       Entladezeit    mit der halben Schwingungsdauer der  geteilten Impulsfrequenz übereinstimmt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf  fung eines Verfahrens zur     eingangs    beschriebenen       Frequenzteilung,    wobei die Ausgangsimpulse phasen  starr zur Folgefrequenz der ursprünglichen Impuls  reihe stehen. Das     Verfahren    ist dadurch gekennzeich  net, dass die gegebene Impulsreihe der Steuerelektrode      des einen     Verstärkerelementes    und eine zweite, zur  gegebenen Impulsreihe gegenphasige Impulsreihe der  Steuerelektrode des zweiten     Verstärkerelementes    zu  geführt wird, wobei das jeweilige Entladen des     Rück-          kopplungskondensators    durch Impulse derjenigen Im  pulsreihe gesteuert wird,

   deren dem Kippzeitpunkt  folgende Impulsflanke eine die Entladung unter  stützende     Potentialänderung    am Rückkopplungskon  densator herbeiführt.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Er  findung an drei Ausführungsbeispielen erläutert, wo  bei     Fig.    1 ein erstes Ausführungsbeispiel unter Ver  wendung einer selbstschwingenden Kippstufe und       Fig.2    die dazugehörenden Spannungsverläufe zeigt.       Fig.    3 und 4 stellen zwei weitere Ausführungsbeispiele  dar.  



  In     Fig.    1 wird die selbstschwingende     Kippschal-          tung    durch die beiden Transistoren Hl und H2 ge  bildet. Die Rückkopplung     erfolgt    über die Konden  satoren Cl und C2, die zugleich mit den Widerstän  den R5 und R8 die zeitbestimmenden Glieder bilden.  Die Widerstände R2 und R9 sind die     Kollektorwider-          stände.    Die Widerstände R3 und R4 verhindern das  Kurzschliessen der Eingangsimpulse über die Konden  satoren Cl und C2, über die Dioden G2 und G4 und  über die     Transistoren    auf Masse.

   Die Dioden G2  und G4 bringen beim Kippen die negative Spannung  an die Ausgänge, damit die Ausgangsspannung     recht-          eckförmig    wird. Die Steuersignale werden der jewei  ligen Basis über eine Torschaltung, gebildet aus dem  Widerstand R 1 bzw. R 10 und der Diode     G1    bzw. G3,  und über den Kondensator C3 bzw. C4 der Basis des  gerade gesperrten Transistors zugeführt.  



  Die Wirkungsweise dieser     Schaltungsanordnung     mit dem     erfindungsgemässen    Verfahren ist unter Be  achtung der     Fig.    2 die folgende: Die     Steuersignale          (Fig.   <I>2a</I> und<I>2b)</I> sind     rechteckförmige    Signale zwi  schen Masse und<B>-Up,.</B> Der Vorgang wird im einge  schwungenen Zustand vom Zeitpunkt<I>to</I> an betrachtet.  Der Transistor H2 wurde gerade in den gesperrten  Zustand gekippt. Der Pegel an Punkt C ist entspre  chend der     Fig.    2c positiv geworden, da der Transistor  Hl leitend wurde und das Potential an dessen Kollek  tor einen Sprung von -UB auf Masse ausführte.

   Der  Kondensator C2 entladet sich über den Widerstand  R3, wodurch das Potential im Punkt C gegen das  Massenpotential strebt. Das Massenpotential am Kol  lektor des leitenden Transistors Hl bewirkt über den  Widerstand R1, dass die     negativen    Impulse vom Ein  gang A über die Diode     G1    an den Kondensator C3  gelangen, wo sie durch die Zeitkonstante, gebildet  aus der Kapazität von C3 und dem Widerstand R8,       differenziert    werden. Die differenzierten Impulse wer  den der gegen Null strebenden Spannung am Punkt  C überlagert     (Fig.    2c). Sobald ein die Entladungs  kurve unterstützender Impuls ein negatives Potential  erreicht, kippt der Transistor H2 in den leitenden  Zustand.

   Die Impulse am Eingang A können bei  gesperrtem Transistor Hl nicht mehr an den Punkt  C gelangen, da der Punkt F das Potential -UB auf-    weist und über den Widerstand R1 die Diode G1 für  alle Spannungen bis zum Wert -Ur sperrt. Während  dieser Zeit wird die Diode G3 durch den leitenden  Transistor H2 in der     Durchlassrichtung    vorgespannt,  und die Impulse vom Eingang B können auf den nun  positiven Punkt D gelangen.  



  Durch geeignete Wahl der zeitlichen Lage der  Eingangsimpulse zum Kippzeitpunkt wird die der hal  ben Teilungszahl entsprechende Anzahl Impulse zur  Steuerung des gesperrten Transistors benötigt. Die  erste auf den Kippzeitpunkt folgende     Impulsflanke     der     Eingangsimpulsreihe    muss eine die Entladung un  terstützende Potentialänderung herbeiführen. Der  Vergleich zwischen den     Fig.    2a und 2c zeigt deut  lich, dass dies die Anfangsflanke des negativen Im  pulses der     Fig.    2a ist.

   Somit fallen bei einer Teilung  durch die Zahl Fünf drei Impulslücken und zwei Im  pulse innerhalb die     Entladezeit,    während der dritte  Impuls durch die Steuerung mit der     Anfangsflanke     schon in die     Entladezeit    des andern zeitbestimmen  den Gliedes fällt. Wird ein Eingangsimpuls als Im  puls und zugehöriger Impulslücke betrachtet, kann  gesagt werden, dass zur Steuerung eines Verstärker  elementes 21/2 Impulse gebraucht werden.

   Die natür  liche     Entladezeit    muss derart gewählt werden, dass  während der Dauer von längstens drei Impulsen das  positive Potential auf Null abgebaut wird, dass somit  bei Teilung durch Fünf die dritte Anfangsflanke das  Kippen des gesperrten     Verstärkerelementes    bewirken  kann.  



  Der Nachteil dieser Schaltungsanordnung liegt vor  allem darin, dass die Frequenz der Eingangsimpuls  reihe angenähert konstant bleiben muss.  



  Dieser Nachteil wird in den ebenfalls bekannten  Schaltungsanordnungen gemäss der     Fig.    3 und 4 be  hoben.  



  Auf die Beschreibung der     Dioden-Integrator-          Schaltung    mit den Dioden G1 und G2 bzw. G3 und  G4 und den Kondensatoren C1 und C2 bzw. C3  und C4 kann verzichtet werden, da sie beispielsweise  in der Zeitschrift      Electronie    Engineering  Band 31,  Seite 611 ausführlich beschrieben ist. Die am Kon  densator C2 bzw. C4 auftretende Treppenspannung  schaltet den Transistor Hl bzw. H2 leitend. Die  Rückkopplung über den gleichen Kondensator C2  bzw. C4 bewirkt, dass der zweite Transistor H2 bzw.  Hl gesperrt wird. Der leitende Transistor wird durch  die vom zugehörigen Eingang eintreffenden Impulse  bis zum Kippen des anderen Transistors leitend ge  halten.  



  Die Anordnung gemäss     Fig.    4 ist ebenfalls in der  erwähnten Veröffentlichung beschrieben. Durch die  gleichbleibende Treppenspannung kann der Teiler  stark erhöht werden. Dessen obere Grenze ist damit  nur durch die Toleranzen der verwendeten Schalt  mittel festgelegt.  



  Die Ansteuerung des gesperrten     Verstärkerele-          mentes    hat nach denselben Gesichtspunkten zu erfol  gen, wie sie anhand der Erläuterungen zu     Fig.    1 fest  gelegt wurden. Da beide Anordnungen gemäss den           Fig.    4 und 5 keine zeitbestimmenden     Glieder    enthal  ten, kann auch die Folgefrequenz in weiten     Grenzen     ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur ungeradzahligen phasenstarren Tei lung der Folgefrequenz einer Impulsreihe unter Ver wendung einer Kippschaltung mit zwei Verstärker elementen, die sich über Rückkopplungskondensato ren gegenseitig steuern, dadurch gekennzeichnet, dass die gegebene Impulsreihe der Steuerelektrode des einen Verstärkerelementes und eine zweite, zur ge gebenen Impulsreihe gegenphasige Impulsreihe der Steuerelektrode des zweiten Verstärkerelementes zu geführt wird, wobei das jeweilige Entladen des Rück- kopplungskondensators durch Impulse derjenigen Im pulsreihe gesteuert wird,
    deren dem Kippmoment folgende Impulsflanke in Richtung der Entladung liegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch unter Verwen dung einer selbstschwingenden Kippstufe, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der natürlichen Ent ladung gesteuert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch unter Verwen dung von Dioden-Integrator-Schaltungen, deren Lade kondensatoren die Rückkopplungskondensatoren sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsreihen die stufenweise Entladung bewirken.
CH101762A 1962-01-26 1962-01-26 Verfahren zur ungeradzahligen Teilung der Folgefrequenz einer Impulsreihe CH389685A (de)

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