CH389721A - Schrank, insbesondere für elektrische Apparate, Verteilungstafeln und ähnliche Geräte - Google Patents
Schrank, insbesondere für elektrische Apparate, Verteilungstafeln und ähnliche GeräteInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
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Schrank, insbesondere für elektrische Apparate, Verteilungstafeln und ähnliche Geräte Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schrank, insbesondere für elektrische Apparate, Verteilungstafeln und ähnliche Geräte.
Solche Schränke sind bisher aus ebenen Stahlplatten hergestellt worden, die zu einem geschlossenen, mit einer Tür oder mit einem entfernbaren Deckel zusammengeschweisst sind, oder sie können aus einer Anzahl an ein Gestell festgeschraubte Stahlplatten aufgebaut sein.
Solche Schränke sind an und für sich gut verwendbar, aber fertighergestellte Schränke sind kostspielig im Transport und schwer den verschiedenen Verhältnissen, die von Ort zu Ort verschieden sind, anzupassen.
Aus Gestell und angeschraubten Stahlplatten bestehende Schränke sind dagegen leichter zu transportieren und den verschiedensten Bedürfnissen anzupassen, aber sie sind nicht so solide wie fertig hergestellte Schränke und deren Montierung dauert verhältnismässig lange.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile durch Schaffung einer Schrankkonstruktion, die wenigstens so solide wie ein fertiggeschweisster Schrank ist, und die leicht zu montieren ist und ebenfalls gleich einfach wie die Gestellschränke den Bedürfnissen angepasst werden können.
Dies ist, erfindungsgemäss, dadurch erreicht, dass die Trennwände ein wehförmiges Profil besitzen.
Der Schrank erhält dadurch bei seiner Montierung eine ausserordentlich grosse Steifheit, ohne besonders tragendes Gestell. Die mittels der von den Wellen gebildeten Kanäle können ferner für die Leitungsführung verwendet werden, die dadurch schön und übersichtlich wird.
Ohne besondere Schwächung der Trennwände können die Wellen oder Kanäle im voraus mit öff- nungen oder Bohrungen versehen sein, und die Kanäle können einen rechtwinkligen Querschnitt besitzen. Die Trennwände können in einfacher Weise an einen Bodenrahmen und einen oberen Rahmen mittels einer einen Klemmbügel enthaltenden Befestigungsvorrichtung befestigt werden, die zur Zusammensetzung des Bodenrahmens benutzten Elemente können als ein an einer Seite offenes Klammpro- fil mit zwei Plattenlippen ausgebildet sein.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt: Fig. 1 zeigt einen Schnitt, parallel zu einer Trennwand, durch den niederen Teil eines Schrankes für sogenannte normale Plattenstahltafeln.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-11 in Fig. 1, und Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie III-111 in Fig. 2.
Die gezeigte Schrankkonstruktion hat Trennwände 1 mit gewelltem Profil, so dass, wie in Fig. 2 gezeigt, Kanäle 2 gebildet werden. Diese Kanäle dienen zur Leitungsführung, so dass die ganze Vorrichtung praktisch und leicht übersichtlich wird. Ferner gibt das Wellenprofil den Trennwänden eine bedeutende Steifheit, so dass sie keine weitere Absteifung benötigten, sondern die ganze Schrankkonstruktion verstärken.
Mittels an zweckmässigen Stellen gebohrten öff- nungen im Boden oder den Seiten .der Kanäle können Durchführungsleitungen von einem Schrank nach einem anderen angebracht werden, und ferner können die Öffnungen für die Befestigung von an und für sich bekannten Montierungsleisten für elektrische Geräte usw. dienen.
Je nach der benötigten Grösse wird eine Anzahl wellenförmiger Trennwände aufgestellt und an einen in Fig. 1 mit 3 bezeichneten Bodenrahmen
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befestigt. Der Bodenrahmen besitzt Teile, die den in Fig. 1 gezeigten kanalförmigen Querschnitt mit zwei nach innen gebogenen Lippen 4 besitzen.
In dem gezeigten Beispiel wird angenommen, dass der Bodenrahmen aus zwei verhältnismässig langen Seitenstücken und zwei kürzeren Endstük- ken sowie aus einer geeigneten Anzahl Querstücken aufgebaut ist. Seitenstücke, Querstücke und Endstücke haben das gleiche Profil, nämlich kanalför- i migen Querschnitt mit den beiden genannten Lippen 4.
Diese Elemente werden mittels einer Winkellasche 5 miteinander verbunden, wobei an jeder Winkelseite eine Pressplatte 6 vorgesehen ist, welche mittels Schrauben 7 an die Winkelseiten der Lasche angeschraubt werden. Diese Laschen werden in den Ecken des Bodenrahmens und in den Ecken, wo die Querelemente befestigt werden sollen, so angebracht, dass die Lippen 4 des in Fig. 2 ersichtlichen Querelementes 8 wie auch die Lippen 4 i der längsgehenden Rahmenteile 3 zwischen die Winkellasche und den Pressplatten kommen. Wenn nunmehr die Schrauben 7 angezogen werden, werden die Elemente in den Winkellaschen festgehalten und so miteinander verbunden.
Für die Befestigung der wellenförmigen Trennwände 1 wird dann zwischen den beiden längsgehenden Bodenrahmen- elementen und vorzugsweise bei einem Querstück, ein Klemmbügel 9 angebracht, der zwei Schenkel 10 und 11 besitzt, die sich an jeder Seite der Trennwand an deren innerer Kante erstrecken. Der Klemmbügel wird an den Bodenrahmen mittels einer Befestigungsklammer 12 befestigt, die mittels Bolzen 13 und Muttern 14 am Bodenrahmenele- ment festgehalten wird. Dies geht raus Fig. 3 hervor.
Der mittlere Teil des Klemmbügels 9 ist, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, mit Befestigungshülsen für die Schrauben 15 zur Befestigung von Frontdeckel, Montierungsplatte, elektrische Geräte oder dergleichen versehen.
i Bei dieser Konstruktionsweise ist es leicht, Sicherungstafeln, Schalttafeln oder Schränke für andere elektrische Ausstattungen in beliebiger Grösse und mittels in der Massenproduktion billig herstell- baren Standardelementen aufzubauen. Die Montierung wird vereinfacht, weil nur wenige Teile benutzt werden, und die fertigen Schränke sind solide, wobei die gewellten Seitenwände gleichzeitig die Möglichkeit einer praktischen Anordnung der Leitungen ergeben, so dass die Arbeit leichter wird und i weniger Zeit in Anspruch nimmt.
Die Verhältnisse an der oberen Kante der wellenförmigen Trennwand entsprechen dem oben beschriebenen, indem der obere Rahmen des Schrankes aus den gleichen Elementen wie der Bodenrah- men aufgebaut werden kann, und die Befestigung zwischen den oberen Rahmen und die wellenförmige Trennwand auch mittels ähnlicher Klemmbügel und Befestigungsmittel stattfindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schrank, insbesondere für elektrische Apparate, Verteilungstafeln und ähnliche Geräte, welcher Schrank einen Trägerrahmen und Trennwände aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände ein wellenförmiges Profil besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Schrank nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen rechtwinkligen Querschnitt besitzen und mit Öffnungen oder Bohrungen versehen sind. 2.Schrank nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine Befestigungsanordnung für die Trennwände am Tragrahmen und Oberrahmen, bestehend aus einem an der Trennwand an der niedereren Kante entlang jeder Seite des Wellenprofils befestigten Klemmbügel, sowie aus einem in derselben Weise an der oberen Kante der Trennwand befestigten Klemmbügel, welcher mittels einer Befestigungsklammer und Schraubenverbindung an ein Rahmenelement festgeklemmt ist,dass für jede Schraubenverbindung zwischen dem Klemmbügel an der unteren Kante der Trennwand und dem Bodenrahmenelement und zwischen dem Klemmbügel und der oberen Kante der Trennwand und dem oberen Rahmenelement zwei Friktionsflä- chen gebildet sind. 3. Schrank nach dem Patentanspruch, sowie den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenrahmenelemente als ein an einer Seite offenes Kanalprofil mit zwei Plattenlappen gebildet sind. 4.Schrank nach dem Patentanspruch, sowie den Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Winkellasche mit zwei mittels Schraubenverbin- dungen an jeder Seite befestigten Pressplatten, wobei die Winkelseiten in das Bodenmahmenelement eingeführt sind und seine Lippen zwischen den einen Winkelschenkel und die eine Pressplatte hineinragen, zwecks Festklemmung des Bodenrahmenele- mentes, während der andere Schenkel der Winkellasche entsprechend in das andere Bodenrahmenelement eingeführt ist und mit den Plattenlappen des Elementes zwischen dem Winkelschenkel und der Pressplatte Liegt,zwecks Festklemmung mittels Schraubenverbindungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO13805460 | 1960-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH389721A true CH389721A (de) | 1965-03-31 |
Family
ID=19908548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1331361A CH389721A (de) | 1960-11-18 | 1961-11-16 | Schrank, insbesondere für elektrische Apparate, Verteilungstafeln und ähnliche Geräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH389721A (de) |
-
1961
- 1961-11-16 CH CH1331361A patent/CH389721A/de unknown
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