CH389778A - Wassergekühlter Keramikkondensator - Google Patents

Wassergekühlter Keramikkondensator

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CH389778A
CH389778A CH814361A CH814361A CH389778A CH 389778 A CH389778 A CH 389778A CH 814361 A CH814361 A CH 814361A CH 814361 A CH814361 A CH 814361A CH 389778 A CH389778 A CH 389778A
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CH814361A
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Gujer Ernst
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Patelhold Patentverwertung
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Description


  Wassergekühlter     Keramikkondensator       Bei     Hochfrequenzgeneratoren    für     industrielle     Zwecke sind die Schwingkreise für eine     Blindleistung          dimensioniert,    die     das        30-100fache    der zu übertra  genden Wirkleistung ausmachen. Die     Blindleistung     der     Kondensatorenbatterien    beträgt deshalb bei klei  neren Generatoren, z. B. 4     kW,    150-300     kVA    und  bei     grösseren,    z.

   B. bei 100     kW,    bis zu 6000     kVA.     Für solche Beanspruchungen werden immer mehr       wassergekühlte    Keramikkondensatoren     verwendet,    da  sie gegenüber solchen mit Pressgas-, Glimmer- und       Ölisolation        billiger    sind und weniger Platz beanspru  chen. Dabei werden Kapazitätswerte von 1000 bis  5000     pF    angewendet, welche bis zu 800     kVA    be  lastbar sind. Dabei     kommen    Topfkondensatoren zur  Anwendung, die entweder aussen oder innen     flüssig-          kaitgekühlt    sind.

   Der Keramikkörper ist dabei für  das Anbringen der     Wasserkühlungsarmatur        speziell     ausgebildet. Er bildet mit dieser Armatur     zusammen     eine Baueinheit.  



  Der Preis eines wassergekühlten Keramikkon  densators beträgt dabei das 3- bis 5fache     eines          gleichgrossen        Kondensators    für     normale    Luftküh  lung, dessen     Grundaufbau    ein Rohrkondensator ist.  Der Vorteil der Wasserkühlung ist daher sehr teuer  erkauft. Die wassergekühlten     Topfkondensatoren    ha  ben ferner den     Nachteil,    dass die meistens gelötete  Verbindung zwischen Keramik und Kühlarmatur oft  undicht wird und eine Reparatur dabei nicht     möglich     ist.

   Bei grösseren     Kondensatorbatterien    ist zudem  die Zugänglichkeit zu den     einzelnen    Kondensatoren  erschwert. Ferner ist dabei ein     erheblicher    Aufwand  an Verbindungsleitungen für das Kühlwasser     erfor-          derlich.     



  Die Erfindung beseitigt diese Nachteile.  



  Die Erfindung betrifft einen wassergekühlten Ke  ramikkondensator.    Die     Erfindung    besteht     darin,        dass        mindestens        ein          rohrförmiges        Kondensatorelement        vorhanden    ist, wo  bei an einer     Stirnfläche    eine wasserdicht     angepresste          Abschlussplatte        anliegt,

      und dass im     Innern    des Kon  densators unter     Einhaltung    eines Zwischenraumes  gegenüber dem Innenbelag des     Kondensators    ein       Bolzen    für die     Stromzuführung    über federnde Ver  bindungsbleche und für die Aufnahme von Schrauben  für das     Anpressen    der Abschlussplatten     angeordnet     ist, und dass     Durchflusskanäle    mindestens in einer  Anschlussplatte vorhanden sind, durch welche im  Betrieb die Zu- oder (und)     Ableitungen    des Kühl  wassers zum, bzw.

   vom,     Zwischenraum    erfolgt, so  dass dieses den Zwischenraum     durchströmt.     



  Die     Erfindung    wird anhand von Ausführungs  beispielen näher erläutert.  



       Fig.    1 und la zeigen     Längsschnitt    und Quer  schnitt durch einen Kondensator     mit    gegenüberlie  genden     Kühlwasseranschlüssen.     



       Fig.    1 b zeigt ein     Detail.     



       Fig.    2 zeigt einen Längsschnitt durch einen  Kondensator mit einseitig liegenden     Kühlwasseran-          sehlüssen.     



       Fig.    3 zeigt die Anordnung zweier in Serie ge  schalteter     Kondensatorelemente.     



       Fig.    4 zeigt eine Batterie     parallelgeschalteter     Kondensatoren.  



  In der     Fig.    1 ist ein wassergekühlter     Kondensator     mit beidseitigem     Kühlwasseranschlu,ss    gezeigt. 1 ist  der     Keramikkörper    eines     Rohr-Kondensators    übli  cher     luftgekühlter        Ausführung.    14 ist der Aussen  belag     in        üblicher        Silberniederschlag-Ausführung        mit     der     Anschlusslasche    14a.

   15     ist    der Innenbelag,     zweck-          mässig        ebenfalls    als     Silberniederschlag    ausgeführt.  An den     Stirnflächen    1 a und 1 b sind die     Anschluss-          platten    2 und 3     wasserdicht        angepresst    unter Zwi  schenlegen der     Dichtungsringe    4 und 5. Im     Innern         des     Kondensators    befindet sich der     Bolzen    6.

   Zwi  schen diesem und dem Innenbelag 15 des Konden  sators befindet sich ein     Zwischenraum    13. In     diesem     Raum sind     federnde    Verbindungsstücke 16 eingesetzt,  welche     als        Stromzuführung    vom Bolzen 6 nach dem  Metallbelag 15 dienen     (Fig.    la, 16). Zur     Vergleich-          mässigung    des     federnden    Andruckes sind Schlitze 17  vorhanden.

   Am     Bolzen    sind ferner Schrauben 7  und 8 vorgesehen, die das Anpressen     Tier        Abschluss-          platten    2 und 3 auf     die        Stirnflächen    la und     lb     ermöglichen. In den Abschlussplatten 2 und 3 sind       Durchflusskanäle    11 und 12 vorhanden, die     in    den  Bereich des Spaltes führen. Sie dienen der Zu- und  Abführung des Kühlwassers, das den Zwischenraum  13 durchströmt und den     Keramikkondensator    von       innen    her kühlt.

   An den     Durchflusskanälen    sind       Muffen    9 und 10 für den     Anschluss    der Zu- und  Ableitung des     Kühlwassers    vorgesehen.  



       Fig.    2 zeigt eine     Ausführungsform    des     Konden-          sators,    bei der beide     Durchflusskanäle    9-12 und  10-I1 in einer Abschlussplatte 3 verlaufen. Der       Durchflusskanal    10-1l     führt    in eine Längsbohrung  23-24 des     Bolzens,    welcher in der Nähe der     anderen     Abschlussplatte 2 Verbindungen 25     nach    dem Zwi  schenraum 3 aufweist.

   Der     Abschluss    erfolgt durch  einen Deckel 2 mit     Dichtungsringen    4 durch Ruf  pressen des     Deckels    mittels Schraube 7. Es ergibt  sich somit     eine    einfache Montier- und Auswechsel  barkeit. Ferner ist man in der Höhe des     Kondensa-          tors    nicht festgelegt.  



       Fig.    3     zeigt    eine     Ausführung    bei den Keramik  kondensatorelementen in gleicher Achse übereinander  angeordnet sind. Der Übergang von einem Element  zum     andern    erfolgt über einen wasserdicht     aufliegen-          den    Zwischenring 18     mit    den Dichtungsringen 19.  



  Der     Bolzen    6 mit der Bohrung für das Kühlwas  ser erstreckt sich über beide     Kondensatorelemente.     Diese     Ausführungsweise    eignet sich für     erdsymme-          trische    Schaltungen mit an Erde liegender     Konden-          satormitte,    oder auch für     asymmetrische    Fälle, bei  denen eine hohe     Hochfrequenzspannung    die Serie  schaltung von Kondensatoren bedingt.  



       Fig.    4     zeigt    den     Aufbau        mehrerer    achsparallel  liegender Kondensatoren auf einer     gemeinsamen        Ab-          schlussplatte    28. Die     Abschlussplatte    ist mit den  Durchgangskanälen 27 für den Zu- und Rücklauf  des Kühlwassers versehen. Über     Abzweigungen    27a    erfolgt der Zu- und Abfluss des Kühlwassers nach  jedem einzelnen Kondensator. An Stelle eines nicht  benützten Kondensators wird die entsprechende Kühl  wasserabzweigung durch einen Deckel abgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wassergekühlter Keramikkondensator, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein rohrförmiges Kondensatorelement vorhanden ist, wobei an einer Stirnfläche eine wasserdicht angepresste Abschluss- platte anliegt, und dass im Innern des Kondensators unter Einhaltung eines Zwischenraumes gegenüber dem Innenbelag des Kondensators ein Bolzen für die Stromzuführung über federnde Verbindungsbleche an den Innenbelag und für die Aufnahme von Schrauben für das Anpressen der Anschlussplatte angeordnet ist,
    und dass Durchflusskanäle mindestens in einer Anschlussplatte vorhanden sind, durch welche im Betrieb die Zu- und Ableitung des Kühlwassers zum, bzw. vom, Zwischenraum erfolgt, so dass dieses den Zwischenraum durchströmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Wassergekühlter Keramikkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Anschlussplatte einen Durchflusskanal aufweist. 2.
    Wassergekühlter Keramikkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abschlussplatte zwei Durchflusskanäle aufweist, von denen einer direkt in den Zwischenraum und der andere in eine Längsbohrung des Bolzens führt, wel che Längsbohrung in der Nähe einer anderen An- schlussplatte in den Zwischenraum führt. 3.
    Wassergekühlter Keramikkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kondensatorelemente koaxial hintereinander ange ordnet sind, wobei der Übergang von einem Element zum andern über einen wasserdicht aufliegenden Zwischenring erfolgt und der Bolzen sich über die Länge der beiden Kondensatorelemente erstreckt. 4.
    Wassergekühlter Keramikkondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass meh rere angenähert achsparallel-liegende Kondensator- elemente auf einer gemeinsamen Abschlussplatte be festigt sind, und diese Abschlussplatte mit Durch- flusskanälen und Abzweigungen zu jedem Zwischen raum versehen ist.
CH814361A 1961-07-11 1961-07-11 Wassergekühlter Keramikkondensator CH389778A (de)

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DE1726891U (de) * 1953-08-07 1956-07-26 Siemens Schukkertwerke Ag Keramischer kondensator.

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