CH389795A - Elektrischer Konvektions- und Strahlungsheizofen - Google Patents

Elektrischer Konvektions- und Strahlungsheizofen

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Publication number
CH389795A
CH389795A CH56162A CH56162A CH389795A CH 389795 A CH389795 A CH 389795A CH 56162 A CH56162 A CH 56162A CH 56162 A CH56162 A CH 56162A CH 389795 A CH389795 A CH 389795A
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CH
Switzerland
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reflectors
doors
outlet openings
housing
air
Prior art date
Application number
CH56162A
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English (en)
Inventor
Gerber Helmut
Original Assignee
Hindrichs Auffermann Ag
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Publication date
Application filed by Hindrichs Auffermann Ag filed Critical Hindrichs Auffermann Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/06Arrangement or mounting of electric heating elements
    • F24C7/062Arrangement or mounting of electric heating elements on stoves
    • F24C7/065Arrangement or mounting of electric heating elements on stoves with reflectors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description


  Elektrischer     Konvektions-und    Strahlungsheizofen    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen       Konvektions-    und Strahlungsheizofen, der in einem  Gehäuse befestigte Reflektoren und davor angeord  nete Heizelemente sowie unterhalb und oberhalb der  Heizelemente und Reflektoren im Gehäuse angeord  nete     Luftein-    bzw.     -austrittsöffnungen    aufweist.  



  Es sind verschiedene     Bauarten    elektrischer     Kon-          vektions-    und Strahlungsheizöfen bekannt, bei denen  durch Verstellung der     Reflektoren    und/oder Ände  rung der Austrittsöffnungen für die durch den Ofen  hindurchgeleitete Luft der jeweilige Wärmeanteil,  der durch Konvektion bzw. Strahlung an die Um  gebung abgegeben wird, regelbar ist.  



  Die bekannten Öfen haben aber den Nachteil,  dass sie eine     Vergrösserung    der Konvektionen bei  gleichzeitiger Verminderung der Strahlung und um  gekehrt nur in verhältnismässig engen Grenzen zulas  sen, so dass eine Wärmeabgabe durch nahezu     aus-          schliessliche    Konvektion nicht möglich ist.  



  Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zu  grunde, hier Abhilfe zu schaffen und einen elektrischen       Konvektions-    und     Strahlungsheizofen    so auszubilden,       dass    er praktisch als reiner Strahlungsofen oder aber  als ausschliesslicher     Konvektionsheizofen    wirksam  ist, wobei jede Zwischeneinstellung ohne grösseren  baulichen Aufwand     möglich    sein soll.  



  Zur Lösung der gestellten Aufgabe kennzeichnet  sich der eingangs beschriebene elektrische Heizofen  dadurch, dass vor den Reflektoren und den     Heiz-          elementen    eine oder mehrere doppelwandige Türen  angeordnet sind, deren Innen- und Aussenwandung  einen solchen Abstand voneinander aufweisen, dass  sie mindestens einen kaminartig wirkenden Schacht  bilden, der im geschlossenen Zustand der Tür bzw.  Türen mit seinen offenen Stirnseiten im Bereich der  Lufteintritts- und     Luftaustrittsöffnungen    des Gehäu  ses endet.    Diese neuartige Ausbildung des Heizofens führt  dazu, dass im geschlossenen Zustand der Tür bzw.

    der Türen die Innenwandung derselben von den  Heizelementen und den dahinter     befindlichen    Re  flektoren angestrahlt und erwärmt     wird,    wodurch  eine intensive Luftbewegung in dem kaminartigen  Schacht erzeugt wird, die zu einem äusserst intensi  ven Durchströmen des kaminartigen Schachtes führt,  wodurch die angestrahlte Wandung eine derartige  Kühlung erfährt, dass nach bisherigen Erfahrungen  selbst bei Heiztemperaturen der Elemente von 10000  C die angestrahlte Wandung bei richtiger Bemessung  der Schächte nur bis zu Temperaturen von höchstens  2000 C erwärmt wird.

   Somit     ermöglicht    man,     dass     durch die Anordnung und Ausbildung der doppel  wandigen Türen in Verbindung mit dem übrigen ge  schlossenen Gehäuse des Heizofens eine nahezu     aus-          schliessliche        Wärmeabgabe    durch Konvektion er  folgt, denn die Aussenwandungen des Ofens sowie  der Tür oder Türen erreichen nur solche Tempera  turen, dass eine Strahlung praktisch nicht auftritt.

    Anderseits ist es möglich, beim Öffnen der doppel  wandigen Türen eine nahezu ausschliessliche     Wärme-          abgabe    durch Strahlung zu erreichen, da in Rich  tung der Wärmeabstrahlung nunmehr keine Hinder  nisse vorhanden sind, so dass der Ofen als reiner  Strahler wirksam ist, bei dem nur die äusserst ge  ringe, unvermeidbare Konvektion infolge der Luft  erwärmung in unmittelbarer Nähe der Heizstäbe in  Erscheinung tritt. Die Wärmeabgabe durch Konvek  tion liegt     erfahrungsgemäss    hierbei etwa im Bereich       von        10        %        der        gesamten        Wärmeabgabe.     



  Um jede beliebige Zwischeneinstellung der durch  Konvektion oder Strahlung abgegebenen Wärme  menge     verwirklichen    zu können, sind die Türen       zweckmässig    ein- oder     zweiflügelig    ausgebildet und  seitlich oder unten     angelenkt    und in beliebige Öff-           nungsstellen        überführbar,    gegebenenfalls feststellbar.

    Zur Erzielung einer Wärmeabgabe durch nahezu  ausschliessliche Konvektion und zur Beschleunigung  des     Luftdurchtritts    durch die Schächte ist es     zweck-          mässig,    ausreichende     Luftein-    und     -austrittsöff-          nungen    unter- und oberhalb der Schächte vorzu  sehen. Ferner ist es     zweckmässig,    wenn in dem  Gehäuse     Lufteintrittsöffnungen    auf der Vorderseite  und im Boden angeordnet sind, während sich Luft  austrittsöffnungen sowohl in der vorderen als auch  in der oberen Wandung befinden sollen, so dass ein  Luftstau vermieden wird.  



  Zur Erreichung einer intensiven     Anstrahlung    der  inneren Wandungen der geschlossenen Türen emp  fiehlt es sich, die Anordnung so zu treffen, dass die  angestrahlten inneren Wandungen nur einen gerin  gen Abstand von den Reflektoren aufweisen. Durch  den engen Spaltraum zwischen den Reflektoren und  den inneren Wandungen der Türen tritt eine zusätz  liche Konvektion auf, wobei der durch diesen Spalt  strömende Luftanteil auf der Oberseite des Ofens  wieder ins Freie gelangt.

   Um Luftstauungen im obe  ren Teil des Ofens zu verhindern und um die Neben  ströme der durch die unteren Öffnungen eintretenden  Luft, welche vor bzw. hinter den Reflektoren auf  treten, ohne Schwierigkeiten und Stauungen wieder  ins Freie zu leiten, ist mit Vorteil oberhalb der Re  flektoren, die mit Abstand von den Rück- und Sei  tenwänden des Ofens seitlich gehalten sind, ein     Luft-          leitblech    zwischen der Rückwand und den Luftaus  trittsöffnungen angeordnet.  



  Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel des  erfindungsgemäss ausgebildeten Ofens wieder.  



       Fig.    1 stellt die Ansicht eines Ofens dar,       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf den Ofen nach       Fig.    1,       Fig.    3 gibt einen Schnitt entlang der Linie     III-          III    der Anordnung nach     Fig.    2 wieder, und       Fig.    4 stellt einen Schnitt entlang der Linie     IV-          IV    der     Fig.    3 dar.  



  In dem Ausführungsbeispiel ist das Ofengehäuse,  das insgesamt mit 1 bezeichnet ist, mit Rädern 2  versehen, auf denen der Ofen     verfahrbar    ist. Zu  gleich dienen die Räder 2 und die zugehörigen Stüt  zen zur Erzielung der erforderlichen Bodenfreiheit,  die immer dann notwendig ist, wenn Lufteintritts  öffnungen 3 sowohl in der Vorderseite als auch im  Boden des Gehäuses angeordnet werden sollen.  



  In dem Gehäuse 1 sind die Reflektoren 4 in seit  lichen Zwischenwandungen 5     (Fig.    5) befestigt. Die  Reflektoren umgeben Heizelemente 6, welche eben  falls in den Zwischenwandungen 5 befestigt sind.  Während die Rückwandung des Ofens 7 geschlossen  ausgebildet ist, sind auf der Vorderseite Türen 8 vor  gesehen, die an den Seitenwandungen 9 des Ofens       angelenkt    sind. Der zwischen den Seitenwandungen  9 und den Zwischenwandungen -5 vorgesehene Zwi  schenraum dient zur Unterbringung der elektrischen  Zuleitungen und Schalt- sowie gegebenenfalls Regel-         einrichtungen,    so dass diese ausserhalb des erhitzten  Raumes     liegen.     



  Wie insbesondere aus der     Fig.    4 zu erkennen ist,  sind die Türen 8 doppelwandig ausgebildet, wobei  die Aussenwandungen 12 und die Innenwandungen  10 einen kaminartigen Schacht 11 bilden, der mit  seinen offenen Stirnseiten 13 im Bereich der Luft  eintrittsöffnungen 3 und     Luftaustrittsöffnungen    14  endet. In dem Ausführungsbeispiel sind sowohl in  der Vorderwand als auch in der oberen Wandung die       Luftaustrittsöffnungen    14 vorgesehen. Es ist jedoch  ohne weiteres möglich, die     Lufteintrittsöffnungen    im  Boden sowie die     Luftaustrittsöffnungen    in der oberen  Wandung fortzulassen, so dass zum     Luftein-    bzw.

    -austritt lediglich in der Vorderseite Öffnungen vor  zusehen sind. Man erkennt aus der     Fig.    4, dass die  Innenwandung 10 der Türen 8 unmittelbar, d. h. in  geringem Abstand, vor den Reflektoren 4 angeordnet  sind. Oberhalb der Reflektoren, welche mit Ab  stand von der Rückwand vorgesehen sind, befindet  sich ein     Luftleitblech    15, welches sich von der Rück  wandung 7 bis zu den     Luftaustrittsöffnungen    in der  oberen Wandung des Ofens erstreckt und welches die  um die Reflektoren strömende Luft unter Vermei  dung von Stauungen zu den Austrittsöffnungen 14  hinleitet.  



  In der     Fig.    4 ist eine der Türen in ein wenig ge  öffneter Stellung wiedergegeben.  



  Werden anstelle der seitlich     angeIenkten    Türen  eine oder mehrere an ihren unteren     Rändern    ge  lenkig mit dem Gehäuse verbundene Türen verwen  det, so müssen zur Einstellung verschiedener     öff-          nungsstellungen    entsprechende Feststellvorrichtungen  für diese Kipptüren vorgesehen sein.  



  Während im Ausführungsbeispiel die     Heizele-          mente    und Reflektoren in waagerechter Anordnung  wiedergegeben sind, lässt sich auch eine Anordnung  dieser Elemente in senkrechter Stellung ohne Schwie  rigkeiten     verwirklichen.    Statt der Kipp- oder Dop  peltür können auch     jalousieartig    unterteilte Türen  verwendet werden, deren Einzelteile in die verschie  denen Stellungen     überführbar    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Konvektions- und Strahlungsheiz ofen, der in einem Gehäuse befestigte Reflektoren und davor angeordnete Heizelemente sowie unter halb und oberhalb der Heizelemente und Reflekto ren im Gehäuse angeordnete Luftein- bzw. -aus- trittsöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Reflektoren (4) und den Heizelementen (6) eine oder mehrere doppelwandige Türen (8) an geordnet sind, deren Innen- und Aussenwandungen (10, 12) einen solchen Abstand voneinander auf weisen, dass sie mindestens einen kaminartig wirken den Schacht (11) bilden, der im geschlossenen Zu stand der Tür bzw.
    Türen mit seinen offenen Stirn seiten (13) im Bereich der Lufteintritts- und Luft austrittsöffnungen (3, 14) des Gehäuses endet. UNTERANSPRÜCHE 1. Heizofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Türen (8) ein- oder zwei flügelig ausgebildet und seitlich oder unten angelenkt und in beliebige Öffnungsstellungen überführbar und gegebenenfalls feststellbar sind. 2.
    Heizofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Gehäuse (1) Lufteintritts öffnungen auf der Vorderseite und im Boden ange ordnet sind, während sich Luftaustrittsöffnungen so wohl in der vorderen als auch in der oberen Wan dung befinden. 3. Heizofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die inneren Wandungen (10) der Doppeltüren (8) in geschlossenem Zustand in ge ringem Abstand vor den Reflektoren liegen. 4.
    Heizofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Reflektoren (4) mit Abstand von den Rück- und Seitenwänden (7, 9) des Ofens seitlich gehalten sind und dass ein oberhalb der Re flektoren (4) liegendes Luftleitblech (15) zwischen der Rückwand (7) und den Luftaustrittsöffnungen (14) an.geordnet ist.
CH56162A 1961-02-04 1962-01-17 Elektrischer Konvektions- und Strahlungsheizofen CH389795A (de)

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