CH389876A - Geländer, gebildet durch Geländerelemente aus Metall - Google Patents
Geländer, gebildet durch Geländerelemente aus MetallInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/18—Balustrades; Handrails
- E04F11/181—Balustrades
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Description
Geländer, gebildet durch Geländerelemente aus Metall Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Geländer, gebildet durch Geländerelemente aus Me tall mit längslaufenden Traversen und quer zwischen diesen eingesetzten Geländerstäben. Erfindungsgemäss sind die Traversen an ihren Enden mit je einem Teilpfosten verbunden, die im Querschnitt so ge formt sind, dass die Teilpfosten zweier benachbarter, aneinandergefügter Geländerelemente allein oder zu sammen mit einem weiteren Pfostenteil einen einzi gen Pfosten bilden und sich bei Wärmeausdehnung der Geländerelemente frei gegeneinander verschieben können. Die Teilpfosten können z. B. wie Nut und Feder ineinand'ergreifen. Die Geländerelemente können in einfacher und rationeller Arbeitsweise in der Werkstatt hergestellt werden und müssen an Ort und Stelle nur zum fertigen Geländer zusammengefügt werden. Das Problem der Dilatationsfugen wird auf einfache Weise gelöst. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 und 2 sind Ansichten eines aus Geländerelementen aufgebauten Geländer abschnittes. Fig. 3 ist ein Querschnitt durch ein Ge länderelement in grösserem Massstab. Die Fig. 4 bis 9 zeigen einige mögliche Profilformen der Teil pfosten. Das aus Metall, insbesondere Leichtmetall, ge bildete Geländerelement der Fig. 1 besteht aus den beiden vertikalen Teilpfosten 1 und 2, den beiden horizontalen Traversen 3 und 4 und den zwischen diesen Traversen eingesetzten vertikalen Geländer stäben 5. Auf die obere, horizontale Traverse 3 ist ein Handlauf 6 aufgesetzt und mit Hilfe von Schrau ben, Klemmfedern oder dergleichen bekannten Mit teln befestigt. Die Teilpfosten, welche mit den En den der Traversen 3 und 4 verbunden sind, stehen unten über die untere Traverse 4 vor. Zum Auf stellen der Elemente wird der eine, längere Teil pfosten 1 im Boden verankert. Der andere Teil pfosten 2 ruht mit seinem unteren Ende auf einer Gleitplatte 7 und stösst so gegen den verankerten Teilpfosten 1 des benachbarten Geländerelementes, dass sich die Schenkel der aus U-Profilen bestehenden Teilpfosten überlappen. Dadurch können sich die Teilpfosten bei Wärmeausdehnung der Geländerele mente gegeneinander verschieben, so dass keine Wär mespannungen auftreten. Die Gleitplatte 7 ist vor zugsweise am Teilpfosten 1 angebracht. Nach Fig. 2 ist nicht ein Teilpfosten eines Geländerelementes im Boden verankert, sondern ein Mittelpfosten 8, an den die Teilpfosten 1 zweier benachbarter Geländer elemente anstossen unter Bildung eines ganzen Pfo stens mit der Möglichkeit der Dilatation. Die Teil pfosten 1 stehen auch hier auf einer Gleitplatte 7, die am Mittelpfosten 8 zu ebener Erde oder z. B. auch auf der Höhe der unteren Traverse angebracht sein kann. Die Fig.4 und 5 zeigen einige Beispiele der Ausbildung der Teilpfostenquerschnitte, die z. B. mit Nut und Feder ineinandergreifen und unter Wah rung der Dilatationsmöglichkeit einen ganzen Pfosten bilden. Fig. 6 bis 9 zeigen Kombinationen von Teil pfosten mit Mittelpfosten. Die horizontalen Traversen 3 und 4 der Geländer elemente nach Fig. 3 weisen im Querschnitt je einen horizontalen Steg 9, 9' auf. Zwischen diese Stege der unteren und oberen Traverse sind die Geländer stäbe 5 eingesetzt und z. B. durch Schweisspunkte 10, die durch Schutzgas-Lichtbogenschweissung mit abschmelzender Elektrode aufgebracht wurden, be festigt. Für die Verbindung von Konstruktionselemen ten durch solche Schweisspunkte sind spezielle Schweiss- pistolen im Handel erhältlich, bei denen durch Betäti gung des Abzuges der Lichtbogen so lange zündet und die Metallelektrode so weit vorgeschoben wird, dass es zur Erzeugung eines Schweisspunktes ausreicht. Die Schweissung geht durch den Steg 9, 9' der Traver sen in die Stirnseiten der Geländerstäbe 5. Vorteil hafterweise werden dort, wo die Schweisspunkte 10 gesetzt werden sollen, Löcher in den Steg 9, 9' ge bohrt, durch welche hindurch geschweisst wird. Die Geländerstäbe können beliebige Querschnitts formen aufweisen und z. B. aus einem Flachstab mit verdickten Rändern bestehen, wobei dann die Schweisspunkte zur Verbindung mit den Traversen in die verdickten Ränder gesetzt werden. Die Traversen können mit nach unten abge bogenen Flanschen 11 versehen sein, die gegen die Geländerstäbe stossen und so der Verbindung Tra- verse-Geländerstab eine erhöhte Stabilität gegen Aus brechen der Geländerstäbe verleihen. Die Geländerstäbe und die Teilpfosten können auch in einem kleineren als einem rechten Winkel zu den Traversen stehen, wenn die Geländerelemente zur Errichtung eines Treppengeländers verwendet werden sollen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Geländer, gebildet durch Geländerelemente aus Metall mit längslaufenden Traversen und quer zu diesen eingesetzten Geländerstäben, dadurch gekenn zeichnet, dass die Traversen an ihren Enden mit je einem Teilpfosten verbunden sind, die im Quer- schnitt so geformt sind, dass die Teilpfosten zweier benachbarter, aneinandergefügter Geländerelemente allein oder zusammen mit einem weiteren Pfosten teil einen einzigen Pfosten bilden und sich bei Wär meausdehnung der Geländerelemente gegeneinander frei verschieben können. UNTERANSPRÜCHE 1.Geländer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass der eine Teilpfosten (1) unten länger als der andere und mit einer Gleitplatte (7) versehen ist, auf welche der andere, kürzere Teil pfosten des benachbarten Elementes verschiebbar ab gestützt ist. 2. Geländer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Teilpfosten im wesentlichen U-Profile sind. 3. Geländer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Teilpfosten elektrisch durch vorgebohrte Löcher hindurch punktweise stumpf an die Traversen angeschweisst sind. 4.Geländer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die gleichgerichteten Geländer stäbe an beiden Enden elektrisch durch vorgebohrte Löcher hindurch punktweise stumpf an zwei quer verlaufende Traversen angeschweisst sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7600559A CH389876A (de) | 1959-07-20 | 1959-07-20 | Geländer, gebildet durch Geländerelemente aus Metall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH7600559A CH389876A (de) | 1959-07-20 | 1959-07-20 | Geländer, gebildet durch Geländerelemente aus Metall |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH389876A true CH389876A (de) | 1965-03-31 |
Family
ID=4534604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7600559A CH389876A (de) | 1959-07-20 | 1959-07-20 | Geländer, gebildet durch Geländerelemente aus Metall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH389876A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3414236A (en) * | 1966-08-18 | 1968-12-03 | Kenron Aluminum & Glass Corp | Hand rail |
| US20210372132A1 (en) * | 2018-10-22 | 2021-12-02 | Peak Innovations Inc. | Railing system for stairs |
-
1959
- 1959-07-20 CH CH7600559A patent/CH389876A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US11946259B2 (en) * | 2018-10-22 | 2024-04-02 | Peak Innovations Inc. | Railing system for stairs |
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