CH390180A - Magazin zum Zubringen von Schusspulen zum Spulenwechselautomaten eines Webstuhles - Google Patents

Magazin zum Zubringen von Schusspulen zum Spulenwechselautomaten eines Webstuhles

Info

Publication number
CH390180A
CH390180A CH845161A CH845161A CH390180A CH 390180 A CH390180 A CH 390180A CH 845161 A CH845161 A CH 845161A CH 845161 A CH845161 A CH 845161A CH 390180 A CH390180 A CH 390180A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coils
magazine
channels
bobbins
channel
Prior art date
Application number
CH845161A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Rueti Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rueti Ag Maschf filed Critical Rueti Ag Maschf
Priority to CH845161A priority Critical patent/CH390180A/de
Publication of CH390180A publication Critical patent/CH390180A/de

Links

Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00—Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20—Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description


  Magazin zum Zubringen von Schusspulen zum     Spulenwechselauto-          maten    eines Webstuhles    Die     Erfindung    betrifft ein Magazin mit     eingelegten          Schusspulen    für den     Spulenwechselautomaten    eines  Webstuhles, wobei die     Spülenkanäle    des Magazins  vorn offen gelassen sind, so dass die Spitzen der  Spulen mit den gegebenenfalls angebrachten Ende  wickeln aus den Kanälen hervorstehen, und die das  Magazin in einzelne Kanäle unterteilenden Seiten  wände Führungsleisten zum Hintergreifen der Spulen  köpfe der eingelegten Spulen besitzen.  



  Bei diesen bekannten Magazinen werden die  Spulen, an den Spitzen haltend, von oben in den  Kanal     eingelegt.    Um zu verhindern, dass die Spulen  durch die Erschütterungen des Webstuhles oder  sonstige Umstände in axialer Richtung aus dem       Spulenkanal    herausrutschen, sind Führungsleisten zu  beiden Seiten einer     Spulenreihe    angeordnet. Diese  Führungsleisten besitzen einen Abstand voneinander,  der geringer ist als der Durchmesser der     Spulenköpfe,     so dass die Führungsleisten einen Teil der Spule       hintergreifen    und somit die Spule am axialen Rutschen  aus dem Kanal hindern. Durch diese Anordnung der  Führungsleisten ist ein Einschieben der Spulen von  vorn nicht möglich.

   Es ist nun umständlich, jede  Spule von Hand den oft langen Kanal hinunterzu  führen und es können mit einem     Handgriff    nicht  mehrere Spulen gleichzeitig eingelegt werden, während  weiterhin durch diese Manipulation der     Endewickel     leicht vorzeitig abgestreift, verschoben, gelockert oder  sonst in Unordnung gebracht wird, so dass der       Endewickel    nachher seine vorgesehene Aufgabe nicht  mehr     erfüllen    kann.

   Die erwähnten bekannten Füh  rungsleisten zu beiden Seiten einer     Spulenreihe    haben  sich daher als störend     erwiesen,    indem sie das     Einlegen     der Spulen von oben in den Kanal notwendig machen  und dabei ein Aufstellen der Spulen in den Kanälen  begünstigen. Um die Spulen von Hand die langen    Kanäle hinunterführen zu können, um sie nicht in den  Kanal fallen lassen zu müssen, ist es ferner notwendig,  dass zwischen den einzelnen Kanälen     ein    genügend  grosser Abstand vorhanden ist, um mit den Fingern  dazwischen gelangen zu können, so dass das Spulen  magazin verhältnismässig lang ausgeführt werden  muss.  



  Um das Einschieben der Spulen von vorn in die       Spulenkanäle    zu ermöglichen, sind an Stelle der  Führungsleisten elastische Sperren vorgeschlagen wor  den, die beim     Einschieben    der Spulen verdrängt  werden und dann einen Teil der eingeführten Spulen       hintergreifen    bzw. die Spulen in eine     Hintergreifung     drücken, um sie gegen ein     axiales        Verschieben    aus  dem offenen Kanal zu sichern.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, ein Einlegen der  Spulen von vorn in das Magazin ohne besondere  elastische Sperren zu erreichen, bei gleichzeitiger  Sicherung der eingelegten Spulen gegen ein Heraus  rutschen aus den     offenen        Spulenkanälen.     



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch  gelöst, dass in jedem Kanal zwei     Spulenreihen    an  geordnet sind, die in zu den Seitenwänden parallelen  verschiedenen Ebenen     liegen,    und dass der Abstand  der beiden, jeden Kanal einschliessenden Seitenwände  kleiner als der doppelte, grösste Durchmesser der  Spulen ist.  



  Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unter  ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung.  In der Zeichnung ist rein beispielsweise eine Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 ein     Spulenmagazin    mit vier     Spulenreihen     in Draufsicht und teilweise im Schnitt;       Fig.    2 das     Spulenmagazin    im Schnitt nach Linie       11-II    der     Fig.    1.      In den     Fig.    1 und 2 sind Spulen 13, 14, 15 und 16       in    den Kanälen 21 und 22 eingelegt.

   Die Köpfe 13a,  14a, 15a und 16a dieser Spulen besitzen in üblicher  Weise den gleichen Durchmesser wie die mit Garn  versehenen     Spulenkörper    13b, 14b, 15b und 16b.  Die Kanäle 21 und 22 werden aus den     Seitenwänden     10, 11 und 12 und den Rückwand 20 gebildet und  stellen zusammen ein     Spulenmagazin    dar.  



  Im Kanal 21 liegen die Spulen 13 in einer Ebene  und die Spulen 14 in einer anderen Ebene. Ebenso  liegen die im Kanal 22 befindlichen Spulen 15 und 16  in zwei verschiedenen Ebenen. Die in einer Ebene  liegenden Spulen bilden     somit    eine     Spulenreihe,    und  es sind in jedem Kanal zwei     Spulenreihen    angeordnet.  Der Abstand der Wände 10 und 11 sowie 11 und 12       ist    so bemessen, dass sich immer nur die     Spulen-          köpfe    der in verschiedenen     Spulenreihen    liegenden  Spulen berühren können.  



  Der     Abstand    der Seitenwände eines Kanals ist  etwas     kleiner    als der doppelte Durchmesser der       Spulenköpfe        13a-16a.    Somit ergibt sich aus dem  Eigengewicht der Spulen eine grosse Kraftkompo  nente, die die sich berührenden Spulen zu den       Seitenwänden    des jeweiligen     Spulenkanals    drückt.  Durch dieses gegenseitige Abstützen wird jede Spule  mit ihrem     Spulenkopf    hinter eine an den Seitenwänden  angeordnete Führungsleiste 17, 18 und 19 gedrückt.  



  Jede     Führungsleiste    besitzt     zwei    zu verschiedenen       Spulenkanälen    gehörige Führungskanten. Hinter der  Führungskante 17a sind die     Spulenköpfe    der Spulen  13 angeordnet, hinter der Führungskante 18a sind  es die der Spulen 14, hinter der Kante 18b die der  Spulen 15 und hinter der Kante 19a die der Spulen 16.  Die Spulen sind somit gegen ein axiales Verschieben  aus den Kanälen 21 und 22 gesichert.    Bei gleichem Durchmesser von     Spulenkopf    z. B.

    13a und     Spulenkörper    13b stützen sich sowohl die       Spulenköpfe    als auch die     Spulenkörper    der Spulen  aus verschiedenen     Spulenreihen    aufeinander ab.  



  Durch die Ausbildung des     Spulenmagazines        ge-          mäss    der Erfindung ist es nun möglich, die Spulen  von vorn in die     Spulenkanäle    einzulegen und die  eingelegten Spulen mit einfachen und wenigen Mitteln  am Herausrutschen zu hindern. Weiterhin wird bei  einem derartigen Magazin das gleichzeitige Einlegen  mehrerer Spulen von Hand erleichtert, da die Seiten  wände der     Spulenkanäle    eine grösseren Abstand  voneinander besitzen als bei einreihigen     Spulenka-          nälen,    bei denen jede     Spulenreihe    von zwei mit  Führungsleisten versehenen Seitenwänden eingeschlos  sen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magazin mit eingelegten Schusspulen für den Spulenwechselautomaten eines Webstuhles, wobei die Spulenkanäle des Magazins vorn offen gelassen sind, so dass die Spitzen der Spulen mit den gegebenenfalls angebrachten Endewickeln aus den Kanälen hervor stehen, und die das Magazin in einzelne Kanäle unterteilenden Seitenwände Führungsleisten zum Hin tergreifen der Spulenköpfe der eingelegten Spulen besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Kanal (21, 22) zwei Spulenreihen (13, 14 bzw.
    15, 16) angeordnet sind, die in zu den Seitenwänden (10, 11, 12) parallelen, verschiedenen Ebenen liegen, und dass der Abstand der beiden, jeden Kanal einschliessenden Seitenwände (10, 11 bzw. 11, 12) kleiner als der doppelte grösste Durchmesser der Spulen (13, 14, 15,16) ist. Maschinenfabrik Rüti AG vormals Caspar Honegger Vertreter: Dr. H. Scheidegger & Co., Zürich
CH845161A 1961-07-18 1961-07-18 Magazin zum Zubringen von Schusspulen zum Spulenwechselautomaten eines Webstuhles CH390180A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH845161A CH390180A (de) 1961-07-18 1961-07-18 Magazin zum Zubringen von Schusspulen zum Spulenwechselautomaten eines Webstuhles

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH845161A CH390180A (de) 1961-07-18 1961-07-18 Magazin zum Zubringen von Schusspulen zum Spulenwechselautomaten eines Webstuhles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH390180A true CH390180A (de) 1965-03-31

Family

ID=4340557

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH845161A CH390180A (de) 1961-07-18 1961-07-18 Magazin zum Zubringen von Schusspulen zum Spulenwechselautomaten eines Webstuhles

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH390180A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3347512B1 (de) Webmaschine zur herstellung von webgut mit eingearbeiteten wirk- oder legefäden
DE2041432C3 (de) Garnklemme für Schußgarneintragsorgane an Webmaschinen
DE3008987C2 (de)
DE2344123A1 (de) Schuetzenloser webstuhl
DE69104691T2 (de) Sicherheitsvorrichtung für eine Vorspinnmaschine, die mit einer automatischen Abnehmervorrichtung versehen ist.
DE1255600B (de) Spulenloser Webschuetzen
EP0888470B1 (de) Stabbreithalter für eine webmaschine
DE2704747A1 (de) Vorrichtung zum festhalten des schussfadenendes in webmaschinen
DE2265096B2 (de) Verfahren zum herstellen von baendern, insbesondere gardinenbaendern, auf einer mindestens pro gang drei schusseintragungsorgane aufweisenden nadelwebmaschine
DE69707778T2 (de) Mitnehmergreifer für Webmaschinen
DE1222447B (de) Schussspulenmagazin zum Zubringen von Schussspulen zur Spulenauswechselvorrichtung eines Webstuhles
DE2116845A1 (de) Wellenfachwebmaschine
DE19931978C2 (de) Rahmenkreuz eines Wickelrahmens
DE2549975C3 (de) Stapelbare verschlusshuelse zum verbinden der enden eines einen koerper, insbesondere ein paket, umschlingenden bandes o.dgl.
DE1270763B (de) Vorratsbehaelter zur Aufnahme und Entnahme von in Gleitschienen verlagerbar gefuehrten Fadenspulen
DE2925694C2 (de) Schußfadeneintragorgan einer schützenlosen Webmaschine
DE2204956C3 (de) Nadelwebmaschine
DE2460737C3 (de) Vorrichtung in einer Nadelwebmaschine zur Herstellung von Bandgeweben mit Schußschlaufen
AT229814B (de) Trommelmagazin an einem Webstuhl
DE1535120A1 (de) Entnahmevorrichtung fuer Leerspulen aus einem Magazin
DE2026604C (de) Webstuhl zur Herstellung von Geweben aus Metall oder Kunst stoffdrahten
DE2827992C2 (de) Klemmspule für Webschützen
DE2319348A1 (de) Formplatine an kettenwirkmaschinen mit langschusseinrichtungen
AT221042B (de) Magazin zum Zubringen von Schußspulen zum Spulenwechselautomaten von Webstühlen
AT266725B (de) Vorrichtung zum Überführen von Weblitzen von einer Hilfsschiene auf die im wesentlichen gleichen Querschnitt aufweisende Litzentragschiene eines Webschaftes und umgekehrt