CH390188A - Brötchendrückmaschine - Google Patents

Brötchendrückmaschine

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CH390188A
CH390188A CH6862A CH6862A CH390188A CH 390188 A CH390188 A CH 390188A CH 6862 A CH6862 A CH 6862A CH 6862 A CH6862 A CH 6862A CH 390188 A CH390188 A CH 390188A
Authority
CH
Switzerland
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dough
roller
section
folding
pressing machine
Prior art date
Application number
CH6862A
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English (en)
Inventor
Huss Gerold
Original Assignee
Werner & Pfleiderer
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Description


      Brötchendrückmaschine       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine     Brötchen-          drückmaschine    mit einer über einer waagerechten  Förderstrecke eines endlosen Bandes angeordneten, die       Teigstücke        längsmittig    einkerbenden Rolle und     einer     dahinter angeordneten, mit nach oben umgeschlage  nen Rändern des Förderbandes im Querschnitt     Ka-          nalförmig    gebildeten     Teigfaltstrecke.     



  An sich sind solche     Brötchendrückmaschinen     zwar bekannt, praktisch jedoch     unvollkommen,    insbe  sondere auf die     Teigstücke    nicht formintensiv genug  wirksam, um     langgestreckte    Brötchen von der Art  sogenannter  Berliner Schrippen  herstellen zu kön  nen. Die     Teigstücke    ziehen sich nach dem Verlassen  der Maschine hauptsächlich in ihrer Länge uner  wünscht zusammen.

   Um dem zu begegnen und zu  erreichen, dass die nach dem Backen der     Teigstücke     erhaltenen Brötchen sich nicht rundlich, sondern  länglich erweisen, war es bisher stets nötig, die von  der     Drückmaschine    kommenden     Teigstücke    einer  Nachbehandlung durch     Langstossen    zu unterwerfen.  Deshalb konnten die in Rede stehenden     Brötchen-          drückmaschinen    bis jetzt nicht mit Erfolg zur konti  nuierlichen bzw. vollautomatischen Herstellung lang  gestreckter Brötchen verwendet werden.  



  Der Zweck der Erfindung ist,     Brötchendrück-          maschinen    der dargelegten Art zu verbessern, sie       insbesondere    zur     kontinuierlichen    bzw. vollautomati  schen Herstellung     langgestreckter    Brötchen besser als  bisher geeignet und     damit    zugleich auch zum Einsatz  in sogenannten Brötchenstrassen verwendbar zu ma  chen.  



  Die     erfindungsgemässe        Brötchendrückmaschine    ist  dadurch gekennzeichnet, dass eine     Feltstrecke        ähnlich     der der     Kerbwalze    nachgeordneten Faltstrecke auch  unmittelbar vor der     Kerbwalze    vorgesehen und dieser    Faltstrecke ein     Teigflachwalzwerk    vorgeschaltet ist.  Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes be  schrieben.  



       Fig.    1 zeigt die Maschine mit allen zum     Ver-          ständnis    der Erfindung notwendigen Teilen, von  oben gesehen,       Fig.    2 zeigt einen     Schnitt    nach der Linie     H-II     in     Fig.    1,       Fig.    3 zeigt einen Schnitt nach der Linie     HI-III     in     Fig.    1,       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie     IV-IV     in     Fig.    1,

         Fig.    5 zeigt ein     Teigstück    in den verschiedensten  Stadien seiner Verformung auf der Maschine.  



  Ein endloses Förderband 1 ist um zwei     Rollen    2, 2'  herumgelegt, von denen die eine Rolle mit einem  zweckentsprechenden Antrieb versehen ist. Zwischen  den beiden Rollen 2 und 2' ist das Förderband auf  einer     ebenflächigen    waagerechten Unterlage 3 geführt.  Darüber ist etwa in der Längsmitte der waagerechten  Bandstrecke, eine     Kerbwalze    4 angeordnet. Vor und  hinter der     Kerbwalze    4 ist je eine     Teigfaltstrecke    F  bzw. F' ausgebildet, und zwar     mit        Hilfe    von rechts  und     links    seitlich des Bandes vorgesehenen Leitbacken.

         In    der     Zeichnung    sind die die Faltstrecke F bildenden  Leitbacken mit 5 und 5' und die die Faltstrecke F'  bildenden Leitbacken mit 6 und 6'     bezeichnet.    Auf  der dem Band zugekehrten Seite sind die Leitbacken  entsprechend der Kanal- bzw.     Querschnittform    der       Teigfaltstrecke        profiliert.    Die Anordnung der     Leit-          backen    5, 5' und 6, 6' ist so, dass     sie    ganz nach  Wunsch und Bedarf gegeneinander verstellt werden  können, z.

   B. mittels einer     Schraubspindel    S, um die  zwischen ihnen gebildete     Teigfaltstrecke    den jeweili-      gen Erfordernissen entsprechend zu verengen oder  zu erweitern. Vor der     Teigfaltstrecke    F ist ein Teig  flachwalzwerk vorgesehen, beispielsweise aus einer  Walze 7 bestehend, und davor ist noch ein     Leit-    und       Kalibrierwalzwerk    angeordnet, das aus zwei mit ihren  Drehachsen zum Band senkrecht gestellten     Walzen     8 und 8' gebildet ist. Die     Walzen    8 und 8' sind       kraftangetrieben,    ebenfalls die     Walzen    7 und 4, bei  spielsweise mittels eines gemeinsamen Kettengetriebes  9.

   Zwischen den     Faltstrecken    F und F' sind die  Bandränder durch an der     Walze    4 rechts und links  seitlich ausgebildete Naben 4' und 4" niedergehalten.  Relativ zum Band bzw. zu der das Band unterstützt  haltenden     Unterlage    3 ist die Walze 4 gemäss dem  Doppelpfeil in     Fig.    3 höheneinstellbar. Je tiefer die       Walze    4 gestellt wird, umso breiter werden die       Nabenteile    4' und 4" die Bandränder auseinander  halten und umso stärker kann dann auch das längs  mittige Einkerben     bzw.    Drücken der     Teigstücke     erfolgen.

   Die     Walze    7 ist dem Band 1 gegenüber  ebenfalls nach Wunsch und Bedarf     einstellbar    vor  gesehen, so dass die     Teigstücke    den jeweiligen Erfor  dernissen entsprechend     flachgewalzt    werden können.  



  Die in der     Bandlaufrichtung        unmittelbar    hinter  der Faltstrecke F' vorgesehene Rolle 10, die als Mittel  vorgesehen ist, um die fertigen     Teigstücke    beim  Verlassen der Faltstrecke F' oben abzuplatten, ist  gemäss dem Doppelpfeil in     Fig.    4 gleich oder ähnlich  der     Kerbwalze    4 höheneinstellbar vorgesehen.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt:  Rundgewirkte     Brötchen-Teigstücke    a     (Fig.    5) werden  dem     Leit-    und     Kalibrierwalzwerk    8, 8' vorgelegt.  Ein genau     mittiges    Vorlegen ist nicht unbedingt er  forderlich, denn das     Leit-    und     Kalibrierwalzwerk    sorgt  mit seinen in der Pfeilrichtung umlaufenden Walzen  8 und 8' ganz von selbst dafür, dass die     Teigstücke     genau auf die Quermitte der waagerechten     Förder-          bandstrecke    ausgerichtet werden.

   Des weiteren wird  mit dem     Leit-    und     Kalibrierwalzwerk    erreicht, dass  die hindurchgehenden     Teigstücke    a durchweg in  gleicher Breite unter das     Flachwalzwerk    7 gelangen  und     demzufolge    durchweg gleichmässig lang zu einem  flachen     Teigstück    b     ausgewalzt    werden.

   Beim Durch  gang durch die Faltstrecke F werden die     Teigstücke     b     längsmittig    zusammengefaltet, dabei zugleich auch  gedrückt und durch das Drücken auf eine Länge  gebracht, die noch etwas grösser ist als die Länge  des zuvor     flachgewalzten        Teigstückes    b. Das so gefal  tete und gedrückte     Teigstück    c     gelangt    unter die       Kerbwalze    4; bevor es die Faltstrecke F endgültig  verlässt.

   Es ist das     Teigstück    c also zum mindesten  in dem     Augenblicke,    in dem es unter die     Kerbwalze     4 gerät, noch soweit in der Faltstrecke F gehalten,       dass    es sich nicht nach der einen oder der anderen  Seite mehr oder weniger umlegen kann, sondern genau       mittig    unter die Kerbwalze 4 geführt und somit auch  immer genau     längsmittig    gekerbt wird.

   Dabei erfährt  das     Teigstück    eine weitere     Längung.    Der Übergang  des     längsmittig    gekerbten     Teigstückes    d in die     Falt-          strecke    F'     vollzieht    sich noch bevor das     Teigstück       von der     Kerbwalze    4     vollständig    freigegeben ist.

   Es  ist dadurch mit absoluter Sicherheit erreicht, dass das       längsmittige    Zusammenfalten     bei    gleichzeitigem wei  teren Zusammendrücken bzw.     Auslängen    der Teig  stücke sich stets     einwandfrei    bzw. immer so     vollzieht,     dass die     Drücknaht    oben auf dem     Teigstück    genau  in der senkrechten     Längsmittelebene    der Förder  strecke erzeugt wird. Durch die Rolle 10 wird das  fertige     Teigstück    e auf seiner Oberseite mehr oder  weniger plattgedrückt.

   Dies geschieht speziell zu dem  Zwecke, eine gute Gewähr dafür zu schaffen, dass die       Teigstücke    e auf die Unterlage, auf die sie beim  Abgang von der     Bandförderstrecke    1 mit ihrer       Drücknaht,    bzw. dem Schluss, nach     unten    fallen,  ordnungsgemäss liegenbleiben und sich nicht etwa  mehr oder weniger seitwärts umlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brötchendrückmaschine mit einer über einer waagerechten Förderstrecke eines endlosen Bandes angeordneten, die Teigstücke längsmittig einkerben den Rolle und einer dahinter angeordneten, mit nach oben umgeschlagenen Rändern des Förderban des im Querschnitt kanalförmig gebildeten Teigfalt- strecke, dadurch gekennzeichnet, dass eine Faltstrecke (F) ähnlich der der Kerbwalze (4) nachgeordneten Faltstrecke (F)
    auch unmittelbar vor der Kerb- walze (4) vorgesehen und dieser Faltstrecke ein Teig flachwalzwerk (7) vorgeschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Brötchendrückmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teigfaltstrecken (F und F') des Förderbandes (1) vor und hinter der Kerbwalze (4) je mit zwei paarweise einander gegenüber und gegeneinander einstellbar vorgesehe nen, im Querschnitt entsprechend der Kanalform der Teigfaltstrecke (F, F') profilierten Leitbacken (5 und 5' bzw. 6 und 6') gebildet sind.
    z. Brötchendrückmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) zwischen den beiden Faltstrecken (F und F') mittels der Kerbwalze (4), insbesondere durch an dieser Walze rechts und links seitlich ausgebildete Naben (4' und 4") niedergehalten ist. 3. Brötchendrückmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Flachwalzwerk (7) ein Leit- und Kalibrierwalzwerk vorgeschaltet ist, dessen Walzen (8 und 8') mit ihrer Drehachse zum Band (1) senk recht gestellt und kraftangetrieben sind.
    4. Brötchendrückmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass über dem Auslauf der der Kerbwalze (4) nachgeschalteten Teigfaltstrecke (F) eine die Teigstücke der Länge nach leicht niederdrückende Rolle (10) vorgesehen ist.
CH6862A 1961-01-10 1962-01-04 Brötchendrückmaschine CH390188A (de)

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DEW29240A DE1129427B (de) 1961-01-10 1961-01-10 Broetchendrueckmaschine

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CH6862A CH390188A (de) 1961-01-10 1962-01-04 Brötchendrückmaschine

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NL1026372C2 (nl) * 2004-06-10 2005-12-14 Kaak Johan H B Inrichting en werkwijze voor het vormen van een deegportie.
DE102024114317A1 (de) 2024-05-22 2025-11-27 Fritsch Bakery Technologies GmbH & Co. KG Teigwalzvorrichtung und Verfahren

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DE1129427B (de) 1962-05-17

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