CH390188A - Brötchendrückmaschine - Google Patents
BrötchendrückmaschineInfo
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- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C9/00—Other apparatus for handling dough or dough pieces
- A21C9/08—Depositing, arranging and conveying apparatus for handling pieces, e.g. sheets of dough
- A21C9/088—Folding or bending discrete dough pieces or dough strips
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C11/00—Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A21C11/00—Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
- A21C11/02—Embossing machines
- A21C11/08—Embossing machines with engraved moulds, e.g. rotary machines with die rolls
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- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C7/00—Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading
- A21C7/01—Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading with endless bands
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Description
Brötchendrückmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brötchen- drückmaschine mit einer über einer waagerechten Förderstrecke eines endlosen Bandes angeordneten, die Teigstücke längsmittig einkerbenden Rolle und einer dahinter angeordneten, mit nach oben umgeschlage nen Rändern des Förderbandes im Querschnitt Ka- nalförmig gebildeten Teigfaltstrecke.
An sich sind solche Brötchendrückmaschinen zwar bekannt, praktisch jedoch unvollkommen, insbe sondere auf die Teigstücke nicht formintensiv genug wirksam, um langgestreckte Brötchen von der Art sogenannter Berliner Schrippen herstellen zu kön nen. Die Teigstücke ziehen sich nach dem Verlassen der Maschine hauptsächlich in ihrer Länge uner wünscht zusammen.
Um dem zu begegnen und zu erreichen, dass die nach dem Backen der Teigstücke erhaltenen Brötchen sich nicht rundlich, sondern länglich erweisen, war es bisher stets nötig, die von der Drückmaschine kommenden Teigstücke einer Nachbehandlung durch Langstossen zu unterwerfen. Deshalb konnten die in Rede stehenden Brötchen- drückmaschinen bis jetzt nicht mit Erfolg zur konti nuierlichen bzw. vollautomatischen Herstellung lang gestreckter Brötchen verwendet werden.
Der Zweck der Erfindung ist, Brötchendrück- maschinen der dargelegten Art zu verbessern, sie insbesondere zur kontinuierlichen bzw. vollautomati schen Herstellung langgestreckter Brötchen besser als bisher geeignet und damit zugleich auch zum Einsatz in sogenannten Brötchenstrassen verwendbar zu ma chen.
Die erfindungsgemässe Brötchendrückmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Feltstrecke ähnlich der der Kerbwalze nachgeordneten Faltstrecke auch unmittelbar vor der Kerbwalze vorgesehen und dieser Faltstrecke ein Teigflachwalzwerk vorgeschaltet ist. Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes be schrieben.
Fig. 1 zeigt die Maschine mit allen zum Ver- ständnis der Erfindung notwendigen Teilen, von oben gesehen, Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1, Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie HI-III in Fig. 1, Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 zeigt ein Teigstück in den verschiedensten Stadien seiner Verformung auf der Maschine.
Ein endloses Förderband 1 ist um zwei Rollen 2, 2' herumgelegt, von denen die eine Rolle mit einem zweckentsprechenden Antrieb versehen ist. Zwischen den beiden Rollen 2 und 2' ist das Förderband auf einer ebenflächigen waagerechten Unterlage 3 geführt. Darüber ist etwa in der Längsmitte der waagerechten Bandstrecke, eine Kerbwalze 4 angeordnet. Vor und hinter der Kerbwalze 4 ist je eine Teigfaltstrecke F bzw. F' ausgebildet, und zwar mit Hilfe von rechts und links seitlich des Bandes vorgesehenen Leitbacken.
In der Zeichnung sind die die Faltstrecke F bildenden Leitbacken mit 5 und 5' und die die Faltstrecke F' bildenden Leitbacken mit 6 und 6' bezeichnet. Auf der dem Band zugekehrten Seite sind die Leitbacken entsprechend der Kanal- bzw. Querschnittform der Teigfaltstrecke profiliert. Die Anordnung der Leit- backen 5, 5' und 6, 6' ist so, dass sie ganz nach Wunsch und Bedarf gegeneinander verstellt werden können, z.
B. mittels einer Schraubspindel S, um die zwischen ihnen gebildete Teigfaltstrecke den jeweili- gen Erfordernissen entsprechend zu verengen oder zu erweitern. Vor der Teigfaltstrecke F ist ein Teig flachwalzwerk vorgesehen, beispielsweise aus einer Walze 7 bestehend, und davor ist noch ein Leit- und Kalibrierwalzwerk angeordnet, das aus zwei mit ihren Drehachsen zum Band senkrecht gestellten Walzen 8 und 8' gebildet ist. Die Walzen 8 und 8' sind kraftangetrieben, ebenfalls die Walzen 7 und 4, bei spielsweise mittels eines gemeinsamen Kettengetriebes 9.
Zwischen den Faltstrecken F und F' sind die Bandränder durch an der Walze 4 rechts und links seitlich ausgebildete Naben 4' und 4" niedergehalten. Relativ zum Band bzw. zu der das Band unterstützt haltenden Unterlage 3 ist die Walze 4 gemäss dem Doppelpfeil in Fig. 3 höheneinstellbar. Je tiefer die Walze 4 gestellt wird, umso breiter werden die Nabenteile 4' und 4" die Bandränder auseinander halten und umso stärker kann dann auch das längs mittige Einkerben bzw. Drücken der Teigstücke erfolgen.
Die Walze 7 ist dem Band 1 gegenüber ebenfalls nach Wunsch und Bedarf einstellbar vor gesehen, so dass die Teigstücke den jeweiligen Erfor dernissen entsprechend flachgewalzt werden können.
Die in der Bandlaufrichtung unmittelbar hinter der Faltstrecke F' vorgesehene Rolle 10, die als Mittel vorgesehen ist, um die fertigen Teigstücke beim Verlassen der Faltstrecke F' oben abzuplatten, ist gemäss dem Doppelpfeil in Fig. 4 gleich oder ähnlich der Kerbwalze 4 höheneinstellbar vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt: Rundgewirkte Brötchen-Teigstücke a (Fig. 5) werden dem Leit- und Kalibrierwalzwerk 8, 8' vorgelegt. Ein genau mittiges Vorlegen ist nicht unbedingt er forderlich, denn das Leit- und Kalibrierwalzwerk sorgt mit seinen in der Pfeilrichtung umlaufenden Walzen 8 und 8' ganz von selbst dafür, dass die Teigstücke genau auf die Quermitte der waagerechten Förder- bandstrecke ausgerichtet werden.
Des weiteren wird mit dem Leit- und Kalibrierwalzwerk erreicht, dass die hindurchgehenden Teigstücke a durchweg in gleicher Breite unter das Flachwalzwerk 7 gelangen und demzufolge durchweg gleichmässig lang zu einem flachen Teigstück b ausgewalzt werden.
Beim Durch gang durch die Faltstrecke F werden die Teigstücke b längsmittig zusammengefaltet, dabei zugleich auch gedrückt und durch das Drücken auf eine Länge gebracht, die noch etwas grösser ist als die Länge des zuvor flachgewalzten Teigstückes b. Das so gefal tete und gedrückte Teigstück c gelangt unter die Kerbwalze 4; bevor es die Faltstrecke F endgültig verlässt.
Es ist das Teigstück c also zum mindesten in dem Augenblicke, in dem es unter die Kerbwalze 4 gerät, noch soweit in der Faltstrecke F gehalten, dass es sich nicht nach der einen oder der anderen Seite mehr oder weniger umlegen kann, sondern genau mittig unter die Kerbwalze 4 geführt und somit auch immer genau längsmittig gekerbt wird.
Dabei erfährt das Teigstück eine weitere Längung. Der Übergang des längsmittig gekerbten Teigstückes d in die Falt- strecke F' vollzieht sich noch bevor das Teigstück von der Kerbwalze 4 vollständig freigegeben ist.
Es ist dadurch mit absoluter Sicherheit erreicht, dass das längsmittige Zusammenfalten bei gleichzeitigem wei teren Zusammendrücken bzw. Auslängen der Teig stücke sich stets einwandfrei bzw. immer so vollzieht, dass die Drücknaht oben auf dem Teigstück genau in der senkrechten Längsmittelebene der Förder strecke erzeugt wird. Durch die Rolle 10 wird das fertige Teigstück e auf seiner Oberseite mehr oder weniger plattgedrückt.
Dies geschieht speziell zu dem Zwecke, eine gute Gewähr dafür zu schaffen, dass die Teigstücke e auf die Unterlage, auf die sie beim Abgang von der Bandförderstrecke 1 mit ihrer Drücknaht, bzw. dem Schluss, nach unten fallen, ordnungsgemäss liegenbleiben und sich nicht etwa mehr oder weniger seitwärts umlegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Brötchendrückmaschine mit einer über einer waagerechten Förderstrecke eines endlosen Bandes angeordneten, die Teigstücke längsmittig einkerben den Rolle und einer dahinter angeordneten, mit nach oben umgeschlagenen Rändern des Förderban des im Querschnitt kanalförmig gebildeten Teigfalt- strecke, dadurch gekennzeichnet, dass eine Faltstrecke (F) ähnlich der der Kerbwalze (4) nachgeordneten Faltstrecke (F)auch unmittelbar vor der Kerb- walze (4) vorgesehen und dieser Faltstrecke ein Teig flachwalzwerk (7) vorgeschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Brötchendrückmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teigfaltstrecken (F und F') des Förderbandes (1) vor und hinter der Kerbwalze (4) je mit zwei paarweise einander gegenüber und gegeneinander einstellbar vorgesehe nen, im Querschnitt entsprechend der Kanalform der Teigfaltstrecke (F, F') profilierten Leitbacken (5 und 5' bzw. 6 und 6') gebildet sind.z. Brötchendrückmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) zwischen den beiden Faltstrecken (F und F') mittels der Kerbwalze (4), insbesondere durch an dieser Walze rechts und links seitlich ausgebildete Naben (4' und 4") niedergehalten ist. 3. Brötchendrückmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Flachwalzwerk (7) ein Leit- und Kalibrierwalzwerk vorgeschaltet ist, dessen Walzen (8 und 8') mit ihrer Drehachse zum Band (1) senk recht gestellt und kraftangetrieben sind.4. Brötchendrückmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass über dem Auslauf der der Kerbwalze (4) nachgeschalteten Teigfaltstrecke (F) eine die Teigstücke der Länge nach leicht niederdrückende Rolle (10) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW29240A DE1129427B (de) | 1961-01-10 | 1961-01-10 | Broetchendrueckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH390188A true CH390188A (de) | 1965-04-15 |
Family
ID=7599189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6862A CH390188A (de) | 1961-01-10 | 1962-01-04 | Brötchendrückmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH390188A (de) |
| DE (1) | DE1129427B (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1026372C2 (nl) * | 2004-06-10 | 2005-12-14 | Kaak Johan H B | Inrichting en werkwijze voor het vormen van een deegportie. |
| DE102024114317A1 (de) | 2024-05-22 | 2025-11-27 | Fritsch Bakery Technologies GmbH & Co. KG | Teigwalzvorrichtung und Verfahren |
-
1961
- 1961-01-10 DE DEW29240A patent/DE1129427B/de active Pending
-
1962
- 1962-01-04 CH CH6862A patent/CH390188A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1129427B (de) | 1962-05-17 |
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