CH390281A - Verfahren und Vorrichtung zum Giessen halbzylindrischer Stereotypieplatten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Giessen halbzylindrischer Stereotypieplatten

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Publication number
CH390281A
CH390281A CH64662A CH64662A CH390281A CH 390281 A CH390281 A CH 390281A CH 64662 A CH64662 A CH 64662A CH 64662 A CH64662 A CH 64662A CH 390281 A CH390281 A CH 390281A
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CH
Switzerland
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casting
mold
metal
recesses
stereotype plates
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Application number
CH64662A
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English (en)
Inventor
Brockel Ernst
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D3/00Casting stereotype plates; Machines, moulds, or devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     und        Vorrichtung    zum Giessen     halbzylindrischer        Stereotypieplatten       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und die  Vorrichtung zum Giessen halbzylindrischer Stereo  typieplatten in einer Giessform, die während des  Gusses durch ein Auslauforgan mit dem Schmelz  kessel für das Giessmetall verbunden ist.  



  Bei Maschinen zum Giessen von Stereotypie  platten, welche ohne     Aufguss    arbeiten, besteht die  Gefahr, dass beim Giessen die Luft nicht vollständig  aus der Giessform entweichen kann und dadurch im  oberen Teil des Gusses Blasen entstehen, wodurch  die gegossene Platte unter Umständen unbrauchbar  wird. Dies tritt auch bei Giesswerken auf, bei denen  die Achse der Giessform     horizontal    liegt und bei  denen das     flüssige    Metall durch ein Absperrorgan  - vorzugsweise einen Hahn oder Flachschieber - in  die sonst allseitig geschlossene Giessform eingelassen  und nach erfolgter Erstarrung unter Druck durch  dasselbe Organ vom Zulauf getrennt wird.  



  Um diesen Mangel zu beheben, hat man bereits  vorgeschlagen, nach dem     Einlauf    des Metalls     in    die  Giessform für kurze Zeit     einen    Unterdruck in der       Zuführleitung    oder einen     überdruck    in der Giessform  zu     erzeugen,    unter dessen Einwirkung ein Teil des  Metalls durch die     Einlauföffnung        zurückströmt    und  die Blasen wegspült, worauf das Metall wieder in  die Form gedrückt wird und dort     erstarrt.        In    der  Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass die Erzeugung  eines     überdruckes    schwierig ist.

   Bei Verwendung  von     Unterdruck    ist es wiederum nicht zu vermeiden,  dass die     Matrize    von der Wandung der Giessschale  durch Eindringen von Aussenluft zwischen Matrize  und Giessschale abgehoben wird, wodurch die Ober  fläche der Platte     einsinkt.    Ausserdem kann zwischen  Giesskern und Giessring Luft von aussen angesaugt  werden, wodurch sich die     Zahl    der Luftblasen im  Metall noch vermehren kann. Bei der Umkehr der    Kolbenbewegung gelangen dabei auch die Blasen  zum grössten Teil wieder in die Form zurück.  



  Nach der Erfindung sollen diese Mängel dadurch  beseitigt werden, dass nach dem Füllen der Form  kurzzeitig ein     überlauf    freigegeben wird, ohne den       Metallzulauf    zu unterbrechen. Zu diesem Zweck  ist bei der     erfindungsgemässen    Vorrichtung zwischen       Giessform    und Behälter     ein    Absperrhahn mit mehre  ren in Abstand voneinander angeordneten, sich längs  eines Teils der Mantelfläche erstreckenden     Aus-          nehmungen    vorgesehen, welche über die Form     mit     einem     Auslass    desselben     verbindbar    sind,

   der seiner  seits in eine Ablaufleitung mündet.  



  Durch diese gleichgerichtete Strömung ohne Ver  änderung des Druckes wird     in    einfacher Weise die  Blasenbildung     vermieden.    Die Anwendung des Er  findungsgedankens ist dabei nicht auf liegende Giess  formen beschränkt, sondern auch für stehende Giess  formen geeignet, bei denen die Blasen in     ähnlicher     Weise in der Nähe des oberen     halbkreisförmigen          Plattenrandes    auftreten.  



  In der Zeichnung ist     ein        Ausführungsbeispiel     der Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt durch Giessform und  -kern,       Fig.    2 einen Schnitt durch das     Halmgehäuse    nach       Linie        11-II,          Fig.3-5    dazu senkrechte Schnitte durch das       Hahngehäuse    nach     Linie        III-III,        IV-IV    und     V-V     in der abgeschlossenen Stellung,       Fig.    6-8 Schnitte durch den Hahn in der Giess  stellung,

         Fig.    9-11 Schnitte durch den Hahn in der Spül  stellung.  



  Die Giessform besteht in     bekannter    Weise aus  der Giessschale 1, an deren     Innenwand    die     Matrize    1'       anliegt,    und dem Giesskern 2, wobei der Zulauf      des flüssigen Metalls aus den Stichkanälen 3 über  das im     Hahngehäuse    4 drehbare Absperrorgan 5  geregelt wird. Das Teil 5 ist dabei     in    der Giessstellung  gezeichnet,     in,    der das Metall aus den Kanälen 3  über die     Ausnehmung    6 des Hahnes 5 in den Raum  zwischen Giessschale und -kern gelangen kann.  



  Wie aus     Fig.    2     ersichtlich,    ist das Absperrorgan 5  über seine Länge     mit    mehreren voneinander ge  trennten     Ausnehmungen    versehen, die sich längs  eines Teils des     Umfangs    erstrecken, und zwar     sind     dies die     Ausnehmungen    6 und 7, die im     einzelnen     in Sperrstellung in den     Fig.    3 und 4 gezeigt sind.     In     dieselben münden die     Stichkanäle    3 und 3', die  ihrerseits an eine als Zwischenbehälter dienende  Leitung 8 oder unmittelbar an den     Schmelzkessel     angeschlossen sind.

   Im mittleren Teil des Hahns 5  ist, wie aus     Fig.5    ersichtlich ist, eine sich etwa  diagonal erstreckende     Bohrung    9 vorgesehen, die  in der Sperrstellung die gezeichnete Lage einnimmt.  Zum Einlassen des Metalls wird der Hahn 5 in die  in den     Fig.6-8    gezeigte Stellung verdreht, wobei  also ein     Metallfluss    von 3 über 6 und von 3' über 7  in die Form erfolgt. Die Verbindung von 9 mit einer       Überlaufleitung    10 ist dabei noch nicht hergestellt.  Nach dem Füllen der Form wird der Hahn 5 in  die in     Fig.9-11    dargestellte Lage weitergedreht,  so dass also über 3 und 6 frisches Metall nachfliesst,  während die Verbindung zwischen 3' und 7 bereits  unterbrochen ist.

   Das überschüssige Metall wird  über die     Bohrung    9 in die Leitung 10 abgeführt,  wobei die am oberen Rand der     Form    bei 11 befind  lichen Blasen     weggeschwernrnt    werden.  



  Nach kurzer Zeit wird der Hahn in die Stellung  nach     Fig.    6-8 zurückgedreht, in welcher das Metall  in der Giessform unter dem     Druck,    welcher aus dem  Raum 8 ausgeübt wird,     erstarrt.    Nach einigen wei-         teren    Sekunden wird der Hahn in die Sperrstellung  nach     Fig.    3-5 zurückgedreht. In dieser Stellung bleibt  die Giessform noch einige Sekunden an das Hahn  gehäuse 4 gepresst, um die Platte weiter abkühlen zu  lassen. Nach Öffnen der Form wird die Platte in  bekannter Weise abgenommen.  



  Zum     Warmhalten    des     Hahngehäuses    4 sind in  den     Bohrungen    12 elektrische     Heizwiderstände    vor  gesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Giessen von halbzylindrischen Stereotypieplatten in einer Giessform, die absperrbar mit dem Behälter des flüssigen Metalls verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Füllen der Form (1, 2) kurzzeitig ein Überlauf (9, 10) frei gegeben wird, ohne den Metallzulauf zu unter brechen. 2.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Giess form und Behälter ein Absperrhahn (5) mit mehreren in Abstand voneinander angeordneten, sich längs eines Teils der Mantelfläche erstreckenden Aus- nehmungen (6, 7) vorgesehen ist, welche über die Form (1, 2) mit einem Auslass (9) desselben verbind- bar sind, der seinerseits in eine Ablaufleitung (10) mündet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur die vom Auslass (9) am weitesten entfernten Ausnehmungen (6) mit dem selben verbindbar sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (6, 7) im Absperrhahn durch Stichkanäle (3, 3') mit einem Zwischenbehälter (8) verbunden sind.
CH64662A 1961-02-17 1962-01-19 Verfahren und Vorrichtung zum Giessen halbzylindrischer Stereotypieplatten CH390281A (de)

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DEM48063A DE1145636B (de) 1961-02-17 1961-02-17 Verfahren und Vorrichtung zum Giessen halbzylindrischer Stereotypplatten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1200837B (de) 1962-06-14 1965-09-16 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung an einem Giesswerk fuer halbzylindrische Stereotypieplatten

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DE1145636B (de) 1963-03-21

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