CH390306A - Auslöseeinrichtung für Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Auslöseeinrichtung für Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen

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Publication number
CH390306A
CH390306A CH66462A CH66462A CH390306A CH 390306 A CH390306 A CH 390306A CH 66462 A CH66462 A CH 66462A CH 66462 A CH66462 A CH 66462A CH 390306 A CH390306 A CH 390306A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switching
main air
air line
piston
spring
Prior art date
Application number
CH66462A
Other languages
English (en)
Inventor
Reitz Reinhard
Schuerer Horst
Original Assignee
Knorr Bremse Gmbh
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/54Other control devices or valves characterised by definite functions for controlling exhaust from triple valve or from brake cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description


      Auslöseeinrichtung    für     Druckluftbremsen    von     Schienenfahrzeugen       Die Erfindung betrifft eine     Auslöseeinrichtung     für indirekte     Druckluftbremsen    von Schienenfahrzeu  gen, mit einem oder mehreren     Auslöseventilen,    die  in einer sich bei     in,    der     Hauptluftleitung    herrschendem       überdruck        automatisch    einstellenden Schaltstellung  unwirksam     sind    und     in    einer anderen,

   von     Hand     einstellbaren und nur bei zumindest     teilweise    ent  lüfteter     Hauptluftleitung    selbsttätig     beibehaltbaren     Schaltstellung ein Lösen der Bremse bewirken.  



  An     Bremssteuerventilen    ist es     bekannt,    Auslöse  ventile anzubringen, die von Hand     betätigbar    sind  und dem Lösen der Bremse     einzelner    zu verschieben  der Wagen     dienen.    Diese     Auslöseventile    sind jedoch  mit dem Nachteil behaftet, dass sie bis zum völligen  Lösen der Bremse betätigt werden müssen und keine  Gewähr dafür bieten, dass die     Druckluftbremse    nach  folgend auch gelöst bleibt.  



  Zur Beseitigung dieser Mängel sind halbselbst  tätige     Auslösecinrichtungen    bekannt geworden, die  wie eingangs angegeben wirken. Diese     Auslöseein-          richtungen    sind jedoch entweder in die Bremssteuer  ventile einzubauen,     verändern    daher beim nachträg  lichen Einbau - falls dieser überhaupt möglich ist  - die Steuerungseigenschaften des     Bremssteuerven-          tils    oder benötigen, falls sie gesonderte Einheiten  darstellen, vielfache     Leitungsanschlüsse,    sind aufwen  dig, störanfällig und teuer und zudem noch oftmals       schwierig    zu montieren.

   Des weiteren wird durch  diese     Auslöseeinrichtungen    auch das Betätigungsge  stänge kompliziert, da es entweder mehrfach ange  ordnet werden muss oder mehrere Schaltstufen auf  weist, die durch nur unter Kraftaufbringung über  windbare, zusätzliche Federn gegeneinander     abge-          grenzt    sind.  



  Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaf  fung einer billigen und zuverlässigen Auslöseein-         richtung    der eingangs angegebenen Art, welche auch  nachträglich ohne Schwierigkeiten     montierbar    ist.  



  Diese Aufgabe wird     erfindungsgemäss    dadurch  gelöst, dass     im    von Hand     betätigbaren    Gestänge der       Auslöseventile    ein vermittels des     Druckes    in der       Hauptluftleitung        spannbarer        Federkraftspeicher    vor  gesehen ist, welcher nach einer     kurzen    Teilbetätigung  des Gestänges dessen die     Auslöseventile        schaltende          Bewegung        herbeiführt.     



  Weitere, vorteilhafte     Einzelheiten        sind    aus der  Beschreibung und der Zeichnung     ersichtlich    und in  den     Unteransprüchen    angegeben.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    der       Erfindung    dargestellt.  



  Die an einem     Bremssteuerventil    1 angeordneten       Auslöseventile    3 sind durch eine Stange 5 verbun  den und gemeinsam     betätigbar.    An einem Ende der  Stange 5 ist ein zu     einem    nicht     gezeigten    Handgriff  führender Drahtzug 7     angelenkt.    Das andere Ende  der Stange 5 steht über .ein Gestänge 9 mit einem  Ende der     Schaltstange    11     eines        Federkraftspeichers     13 in zugfester Verbindung.

   Das andere Ende der  Schaltstange 11 ist an einen dem     Drahtzug    7 ent  sprechenden, zu einem zweiten     Handgriff    führenden  Drahtzug 15     angelenkt.    Der     Federkraftspeicher    13  enthält einen über eine Rohrleitung 17 mit der       Hauptluftleitung    der     Druckluftbremse    in Verbindung  stehenden Zylinderraum 19, der     einerseits    von einem  Schaltkolben 21     begrenzt    ist. Die andere Seite des  Schaltkolbens 21 ist von einer sich gegen das fest  angeordnete Gehäuse 23 des     Federkraftspeichers    ab  stützenden     Speicherfeder    25 belastet.

   Der Schaltkol  ben 21 trägt beiderseits     konzentrisch    ein im Ventil  gehäuse 23     geführtes        Führungsrohr    27, das die  Schaltstange 11 aufnimmt. Im Schaltkolben 21 ist  senkrecht zu seiner Achse ein Hilfskolben 29 an  geordnet, der einerseits über eine Bohrung 31 und           einen    Zylinderraum 33 vom Druck des Zylinderrau  mes 19     beaufschlagt    und andererseits von der     Kraft     einer sich gegen den Schaltkolben 21 abstützenden  Feder 35 belastet ist. Auf Seiten der Feder 35 trägt  der Hilfskolben 29     einen    Stössel 37, der an einem  am Gehäuse 23 angeordneten Anschlag 39 einzugrei  fen vermag.

   Der     Hilfskolben    29 weist eine von der  Schaltstange 11     durchsetzte    Querbohrung 41 auf, in  welcher eine auf der Schaltstange 11 befestigte  Schaltscheibe 43 in der     Eingriffsstellung    von Stössel  37 und     Anschlag    39 des     Hilfskolbens    29 mit gerin  gem Spiel geführt ist. Beiderseits der     Schaltscheibe     43 ist in der Querbohrung 41 je eine Ringnut 45  vorgesehen.  



  Bei betriebsbereiter, gelöster Bremse drückt der  in der     Hauptluftleitung    herrschende Druck die Kol  ben 21 und 29 in     ihre    dargestellten Lagen. Die nicht  gezeigten Schliessfedern der     Auslöseventile    3 halten  bzw. bewegen nach einer Betätigung die Schaltstange  11 über das     Gestänge    9 in der Mittelstellung, in wel  cher sich die     Schaltscheibe    43     zwischen    den Ring  nuten 45 befindet und den     Hilfskolben    21 verriegelt.  



  Entweicht beim Bremsen die Druckluft aus der       Hauptluftleitung,    so     hält    die Schaltscheibe 43 den  Hilfskolben 29 und damit auch den Schaltkolben  21 in ihren die     Federn    25 und 35 spannenden Stel  lungen.

   Wird jedoch während einer Bremsung an  einem der Drahtzüge 7 oder 15     leicht    gezogen, so  verschiebt sich die Schaltstange 11, die Schaltscheibe  43 gerät in eine der Ringnuten 45, der Hilfskolben  29 hebt sich     unter    der     Kraft    der Feder 35 an und  löst die Verriegelung 37, 39.     Nunmehr    bewegt die  Speicherfeder 25 den Schaltkolben 21 und mit diesem  über den Hilfskolben 29 und die Schaltscheibe 43  auch die Schaltstange 11 in Richtung zum Zylinder  raum 19. Diese Bewegung überträgt sich über das  Gestänge 9 auf die sich hierdurch öffnenden Aus  löseventile 3 und die Bremse     wird    gelöst.

   Dieser Zu  stand bleibt bei     entlüfteter        Hauptluftleitung    erhalten.  



  Beim Einsteuern von     Druckluft    in die Hauptluft  leitung drückt der hierdurch in die     Zylinderräume    19  und 33 eingesteuerte Überdruck die Kolben 21 und  29 unter Spannen der Federn 25 und 35 in ihre ge  zeigten Ausgangslagen zurück. Die Ringnut 45 gibt  dabei die Schaltscheibe 43 frei, die     anschliessend    un  ter der     Kraft    der sich schliessenden     Auslöseventile    3    in ihre den Hilfskolben 29 verriegelnde Mittelstellung  zurückbewegt wird. Damit ist der Ausgangszustand  erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auslöseeinrichtung für indirekte Druckluftbrem- sen von Schienenfahrzeugen, mit einem oder mehre ren Auslöseventilen, die in einer sich bei in der Hauptluftleitung herrschendem Überdruck automa tisch einstellenden Schaltstellung unwirksam sind und in einer anderen, von Hand einstellbaren und nur bei zumindest teilweise entlüfteter Hauptluftleitung selbsttätig beibehaltbaren Schaltstellung ein Lösen der Bremse bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass im von Hand betätigbaren Gestänge der Auslöse ventile (3)
    ein vermittels des Druckes in der Haupt luftleitung spannbarer Federkraftspeicher (13) vor gesehen ist, welcher nach einer kurzen Teilbetätigung des Gestänges dessen die Auslöseventile (3) schal tende Bewegung herbeiführt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Auslöseeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Federkraftspeicher (13) einen einerseits vom Hauptluftleitungsdruck und andererseits von der Speicherfeder (25) beaufschlag- ten Schaltkolben (21) und einen zu diesem senkrecht angeordneten, einerseits ebenfalls vom Hauptluftlei- tungsdruck und andererseits von der Kraft einer Fe der (35) belasteten Hilfskolben (29), der ein unter Hauptluftleitungsdruck nach Spannung der Speicher feder (25)
    einrastendes und nur nach einer Teilbewe gung des Gestänges lösbares Gesperre (37, 39) be tätigt, aufweist. 2. Auslöseeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hilfskolben (29) im Schaltkolben (21) angeordnet und vom in Achsrich tung des Schaltkolbens (21) bewegbaren Gestänge (11) in einer Querbohrung (41) durchdrungen ist, wobei das Gestänge (11) eine in der Querbohrung (41) mit geringem Spiel geführte Schaltscheibe (43) und die Querbohrung (41) zu beiden Seiten der Schaltscheibe (43) je eine Ringnut (45) aufweist.
CH66462A 1962-01-19 1962-01-19 Auslöseeinrichtung für Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen CH390306A (de)

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