CH390367A - Einsatzbauteil für Überspannungsableiter - Google Patents

Einsatzbauteil für Überspannungsableiter

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CH390367A
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CH885461A
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Schmalz Gustav
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • H01T4/18Arrangements for reducing height of stacked spark gaps

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  • Thermistors And Varistors (AREA)

Description


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    Einsatzbauteil      für      Überspannungsableiter   Die Abmessungen bekannter    überspannungsab-      leiter   richten sich nach der Höhe der Nennspannung und dem    Ableitvermögen.   Daraus ergibt sich die Zahl der    einzelnen      Ableiterlemente,   wie    Funkenstrek-      ken,   Widerstandsscheiben, Steuerorgane, und die Bemessung ihres Volumens. Werden diese    Elemente,   wie bisher üblich, einfach    aufeinandergestapelt,   so ergeben sich vor allem bei hohen Spannungen sehr grosse Bauhöhen.

   Diese    überschreiten   bei weitem die für die entsprechende Spannung gebräuchliche Schlagweite der elektrischen Geräte. Weiterhin ist der Durchmesser dieser    Ableitersäulen   gering im Verhältnis zur Säulenlänge, so dass die Säulen aus Festigkeitsgründen bei hohen Spannungen nicht mehr freistehend gebaut werden können. 



  Es ist bereits ein Vorschlag bekanntgeworden, die Bauhöhe der    überspannungsableiter   dadurch beträchtlich zu reduzieren, dass die in Reihe geschalteten    Ableiterelemente   in mehreren innerhalb eines Isoliergehäuses    nebeneinand'erliegenden   Säulen angeordnet werden.

   Durch einen derartigen Aufbau ändern sich jedoch die Feldverhältnisse innerhalb des Isoliergehäuses, so dass es zur Vermeidung zu gro- sser Spannungsunterschiede zwischen den einzelnen Stapeln und einer gegenseitigen Beeinflussung notwendig wird, die    überspannungsableiter   aus mehreren Teilableitern zusammenzusetzen, die jeweils in besonderen Isolierkörpern Gruppen von Widerstandsscheiben, Funkenstrecken und Steuerorganen nebeneinandergeschachtelt    enthalten.   Bei einer    bekannten   Konstruktion dieser Art sind diese Isolierkörper aus sich ergänzenden Teilen gebildet, die in einem bestimmten Winkel zueinander angeordnet aufeinandergestapelt werden. 



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Einsatzbauteil für    Überspannungsableiter,   welches Elemente des Ableiters, wie    Funkenstrecke,   Widerstandsscheibe und Steuerwiderstände, aufnimmt. 



  Sie besteht darin, dass in    einem      Giessharzteil   nebeneinanderliegende Kammern gebildet sind, die einseitig nach entgegengesetzten Seiten    geöffnet   sind, und dass diese    Anschlussteile   für die in den Kammern untergebrachten Elemente durch Leitungen verbunden sind, welche    in   der gemeinsamen Wand der    Kammern   eingegossen sind. Mit Vorteil können die    Anschlussteile   aus Metallteilen bestehen, die ebenfalls in den Kammerböden eingegossen sind. 



  Durch die vorliegende Erfindung wird es also möglich, für jeden Teilableiter nur einen einheitlichen Isolierkörper als Gehäuse vorzusehen. Damit wird der Zusammenbau sowohl der    einzelnen   Teilableiter als auch des gesamten    überspannungsableiters   wesentlich erleichtert. 



  Im allgemeinen haben die    Ableiterelemente   eine kreisförmige    Grundfläche.   Die Kammern des Einsatzbauteiles sind daher ebenfalls mit Vorteil mit einer kreisförmigen Grundfläche ausgeführt. Sollen jedoch kreisförmige Säulen verschiedener Stärke nebeneinander in einer weiteren Kreisfläche    angeordL-      net   werden, so wird der Raum nur sehr schlecht ausgefüllt. Es ist daher zweckmässig, einzelnen Ableiterelementen, z. B. dem spannungsabhängigen Widerstand, einen von der Kreisform abweichenden    Querschnitt   zu geben. Die Grundfläche der    Kammer   ist    zweckmässigerweise   dem Querschnitt der Elemente, die sie aufnehmen soll, anzugleichen, d. h. sie weicht ebenfalls von der Kreisform ab. 



  Zur Erleichterung des    Aufeinanderstapelns   mehrerer Einsatzbauteile    können   zweckmässig in den oberen und unteren Begrenzungsflächen des Giessharzteiles Ansätze und Aussparungen angebracht sein, die beim Stapeln    ineinandergreifen.   Dadurch wird der Stapel zentriert. 

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 Die    Erfindung   wird anhand der Ausführungsbeispiele beschrieben.    Fig.   1 zeigt die prinzipielle Schaltung der Elemente eines Teilableiters. Der Teilableiter 1    setzt   sich aus dem spannungsabhängigen Widerstand 2, der Funkenstrecke 3 und dem Steuerorgan 4    zusammen.   Als Steuerorgan verwendet man in üblicher Weise lineare oder spannungsabhängige Widerstände oder Kondensatoren.

   Die Funkenstrecke 3 ist parallel zum Steuerorgan 4 geschaltet und beide liegen in Reihe mit der Verbindungsleitung 5 und dem spannungsabhängigen Widerstand 2. Die    Verbindungsleitung   6 liegt zwischen dem Ende des Teilableiters 1 und dem Anfang eines weiteren    gleichartig   aufgebauten Teilableiters 7. Durch ein einfaches    Aufeinanderschichten   gleichartiger Teilableiter kann man eine Säule aufbauen, die einen Ableiter    mit   der gewünschten Leistung und Nennspannung schafft. Jeder der einzelnen Teilableiter (1 oder 7) ist in einem    Giessharzeinsatzbauteil   8 untergebracht. Dieses    Giessharzeinsatzbauteil   8 ist in der    Fig.   2 im Grundriss und in der    Fig.   3 im Aufriss gezeigt. 



  Das    Giessharzeinsatzbauteil   8 enthält drei nebeneinanderliegende Kammern 9, 10 und 11, welche die einzelnen Elemente des Ableiters aufnehmen. Die Kammern sind einseitig geöffnet, derart, dass die Öffnung der Kammer 9 und die Öffnungen der Kammern 10 und 11 nach entgegengesetzten Seiten zeigen. Der    Giessharzkörper   ist so geformt, dass die Wandstärken möglichst gleichmässig werden. Die obere und untere Begrenzungsfläche sind eben. In der unteren Begrenzungsfläche sind drei    Bolzen   12 vorgesehen, durch die eine Metallplatte 13 an das    Giessharzeinsatzbauteil   8 angeschraubt werden kann, welche die Funktion der Verbindungsleitung 6 übernimmt. 



  In dem    Giessharzbauteil   8 sind die elektrischen    Anschlussteile   14 für die    Ableiterelemente   eingegossen. Sie bestehen aus gewölbten Metallplatten, die, am Boden der einzelnen Kammern angebracht, teilweise aus dem Giessharz hervortreten und damit den Kontakt ermöglichen. Sie sind so geformt, dass sie eine Parallel- bzw. Reihenschaltung der einzelnen    Ableiterelemente   herstellen. Die Verbindungsleitung 5 zwischen den einzelnen    Anschlussteilen   14 besteht aus Kupfer und ist mit oder ohne Isolation in der    gemeinsamen   Wand der Kammern eingegossen. 



  An den oberen und unteren Begrenzungsflächen des    Giessharzkörpers   8 sind Ansätze 15 angebracht, denen beim    Aufeinanderstapeln   der einzelnen Giessharzteile entsprechende Aussparungen 16 gegenüberstehen. Beim Stapeln    greifen   diese Ansätze 15 und die Aussparungen 16 ineinander und zentrieren    damit   die Säule. 



     Fig.   3 zeigt eine derartige    Ableitersäule,   die aus einzelnen in den    Giessharzeinsatzbauteilen   untergebrachten Teilableitern besteht. Die Teilableiter liegen innerhalb einer Isolierhülse 17 übereinander, die im Innern eines Porzellanisolators 18 untergebracht ist. Der zylindrische Porzellanisolator 18 ist aussen mit Schirmen 19 versehen. An beiden Seiten des    Por-      zellanisolators   18 ist ein    Metallflansch   20    angekittet,   der mit der    Anschlussplatte   21 eine Kappe bildet. Der Deckel 22, der den Isolator oben und unten verschliesst, ist mit dem Metallflansch 20 verschraubt. Der Deckel 22 schliesst mit Hilfe von eingelegten Dichtungen 23 das Porzellaninnere luftdicht ab.

   Da jedoch die Möglichkeit besteht, dass bei einem Schadenfall eine zu starke Gasentwicklung    im   Innern des Ableiters auftritt, ist der Deckel 22 aus zwei Teilen 24 und 25 aufgebaut. Der Teil 24 enthält eine    Durchtrittsöffnung   für eventuell im Innern des Ableiters entstehende Gase, während der Teil 25 diese Öffnung mit Hilfe der Dichtung 26 gasdicht verschliesst. Der Teil 25 ist jedoch mit Bruchnieten 27 am Teil 24 befestigt, die bei einem bestimmten im Innern herrschenden    überdruck   nachgeben und somit den Gasen einen Weg nach aussen ermöglichen. 



  Damit die Säule der einzelnen    aufeinandergesta-      pelten   Teilableiter den notwendigen mechanischen Halt besitzt, ist zwischen den oberen    Anschlussdeckel   22 und den obersten    Giessharzteil   8 eine Druckfeder 28 geschaltet. 



     Fig.   4 zeigt den Querschnitt eines    Giessharzein-      satzbauteiles   29, das ebenfalls einseitig geöffnete, nebeneinanderliegende Kammern 30, 31, 32 und 33 enthält, in denen die    Ableiterelemente   gestapelt werden. Die Funkenstrecken 34 und die Steuerorgane 35 und 36    besitzen   wie die entsprechenden Kammern eine kreisförmige Grundfläche.

   Da das Einsatzteil 29 jedoch in einem    zylinderförmigen      Isolierge-      häuse   37 untergebracht werden soll, dessen Durchmesser möglichst gering sein soll, ist der spannungsabhängige Widerstand in seiner Form so gewählt worden, dass er zusammen mit den anderen Ableiterelementen eine möglichst günstige Ausnutzung    einer   kreisförmigen Grundfläche ermöglicht. Der spannungsabhängige Widerstand 38 hat daher eine von der bisher üblichen Kreisform abweichende Grundfläche. Die einzelnen    Ableiterelemente   werden durch die in den Boden der Kammern teilweise eingegossenen    Anschlussteile   39 und die zwischen ihnen liegenden, in der gemeinsamen Kammerwand eingegossenen Verbindungsleitungen 40 zusammengeschaltet.

   Die mit den    Ableiterelementen   versehenen Giessharzeinsatzbauteile 29 werden, wie in    Fig.   3 beschrieben,    aufeinandergestapelt   zu einem    überspannungsableiter   zusammengesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einsatzbauteil für überspannungsableiter, welcher Elemente des Ableiters aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Giessharzteil nebeneinanderliegende Kammern gebildet sind; die einseitig nach entgegengesetzten Seiten geöffnet sind, und dass diese Anschlussteile für die in den Kammern untergebrachten Elemente durch Leitungen verbunden sind, welche in der gemeinsamen Wand der Kammern eingegossen sind. <Desc/Clms Page number 3> UNTERANSPRÜCHE 1. Einsatzbauteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussteile für die Elemente des überspannungsableiters aus Metallteilen bestehen, die in den Kammerböden eingegossen sind. 2.
    Einsatzbauteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der oberen und der unteren Begrenzungsfläche des Giessharzteiles Ansätze und Aussparungen angebracht sind, die beim Aufeinan- derstapeln mehrerer Einsatzbauteile ineinandergreifen und den Stapel zentrieren. 3. Einsatzbauteil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche der für die Widerstandsscheiben bestimmten Kammer von der Kreisform abweicht.
CH885461A 1960-09-28 1961-07-27 Einsatzbauteil für Überspannungsableiter CH390367A (de)

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