CH390447A - Elektrischer Flammenwächter - Google Patents

Elektrischer Flammenwächter

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CH390447A
CH390447A CH215462A CH215462A CH390447A CH 390447 A CH390447 A CH 390447A CH 215462 A CH215462 A CH 215462A CH 215462 A CH215462 A CH 215462A CH 390447 A CH390447 A CH 390447A
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gas discharge
tube
discharge tube
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flame
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CH215462A
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Nicolo Dipl Ing Letta
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Elesta Ag Elektronische Steuer
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Description


  Elektrischer Flammenwächter    In     Brennereinrichtungen    zur Verfeuerung von gas  förmigen, flüssigen oder pulverförmigen Brennstoffen  werden elektrische Flammenwächter verwendet, welche  die Flamme kontrollieren und zur Überwachung und  Steuerung der     Brennereinrichtung    dienen. Zur Kon  trolle der Flamme ist vorgeschlagen worden, eine in  den Brennraum des Brenners eintauchende Sonde zu  verwenden, mittels welcher die durch die Flamme  erzeugte     lonisation    gemessen wird.

   Da die über die  Sonde fliessenden elektrischen Ströme grössenordnungs  mässig nur einige Mikroampere betragen, ist die Sonde  an einen elektronischen Verstärker angeschlossen, in  dessen Ausgangskreis sodann     elektrornechanische     Relais eingeschaltet sind, welche das jeweils ge  wünschte     Steuerungs-    und Überwachungsprogramm  vollziehen.  



  An den elektronischen Verstärker werden schwer  zu erfüllende Anforderungen gestellt. Bei Verwendung  üblicher     Hochvakuumröhren    ist wegen ihres ver  gleichsweise nicht sehr hohen Eingangswiderstandes  ein mehrstufiger Verstärker     unerlässlich.    Abgesehen  vom hohen Aufwand an Einzelteilen ist es bei einem  mehrstufigen elektronischen Verstärker schwierig, den  selben in die Selbstüberwachung des Flammenwächters  einzubeziehen. Um ferner die erforderliche Betriebs  sicherheit des elektronischen Verstärkers zu erhalten,  sind in der Regel Spezialröhren erforderlich.

   Es ist  daher aus diesen und anderen Gründen vermittels der  bisher bekannten Flammenwächter nur bei verhältnis  mässig kostspieligem Aufbau derselben möglich, die  an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen und ins  besondere ein auch im Betrieb stark schwankendes  Flammenbild vermittels einer Sonde über einen grossen  Bereich zu überwachen.  



  Die vorliegende Erfindung     befasst    sich demgemäss  mit einem elektrischen Flammenwächter zur Über  wachung und Steuerung von     Brennereinrichtungen,       bei welchem wenigstens eine in den Brennraum des  Brenners eintauchende Sonde zur Überwachung der  Flamme, eine     Verstärkereinrichtung    mit wenigstens  einer Elektronenröhre zur Verstärkung der an der  Sonde auftretenden Sondenströme sowie eine Mehrzahl  von elektromechanischen Relais für die     betriebsmässige     Ein- und Ausschaltung der     Brennereinrichtung    und  für die Abschaltung derselben im Falle einer Störung  vorgesehen ist,

   wobei wenigstens eines dieser Relais  in Abhängigkeit von dem durch eine Elektronenröhre  fliessenden     Hauptentladungsstrom    betätigt wird. Der  erfindungsgemässe Flammenwächter ist dadurch ge  kennzeichnet,     dass    als Elektronenröhre eine     Gas-          entladungsröhre    mit     Starterelektrode    dient, an welch  letzterer die Sonde angeschlossen ist,     dass    die Sonde  über einen     Hocholmiwiderstand    eine solche     Vorspan-          nung    erhält, bei welcher die     Gasentladungsröhre     zündet, wenn die Flamme des Brenners nicht brennt,

         dass    die     Vorspannung    der Sonde und auch die Anoden  spannung der     Gasentladungsröhre   <B>je</B> eine Gleichspan  nung ist und     dass    das in Abhängigkeit vom     Haupt-          entladungsstrom    der     Gasentladungsröhre    betätigte  Relais wenigstens einen Kontakt aufweist, vermittels  welchem eine Löschvorrichtung ein- und ausgeschaltet  wird, welche die     Gasentladungsröhre    jeweils nach  einer Verzögerungszeit löscht und darauf die Neu  zündung der     Gasentladungsröhre    wieder freigibt.

   Da  bei sind vorzugsweise die Stromkreise der     Gas-          entlad-ungsröhre    und der Löschvorrichtung derart  gegeneinander verriegelt,     dass    das abwechselnde Zün  den und Löschen der     Gasentladungsröhre    so lange  erfolgt, bis die Flamme des Brenners gezündet hat  oder die     Brennereinrichtung    infolge einer Störung  stillgesetzt worden ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin  dung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt,  wobei die für das Verständnis der Erfindung nicht      unbedingt erforderlichen Einzelheiten aus Gründen der  Übersichtlichkeit nicht veranschaulicht sind.  



  Die     Brennereinrichtung    weist in bekannter Weise  ein     Flammenrohr   <B>D,</B> einen das Gebläse und Brenn  stoffpumpe antreibenden Elektromotor<B>G,</B> einen die  Zündelektroden speisenden Zündtransformator Z so  wie ein     elektrornagnetisch    gesteuertes Ventil B zur  Freigabe und zum Absperren der Brennstoffzufuhr auf.  Die Vorlauftemperatur oder Zimmertemperatur wird  mittels des Thermostaten T überwacht, dessen     Kon-          tak        T,    geöffnet ist, wenn die Vorlauftemperatur oder  Zimmertemperatur den Sollwert übersteigt, während  .der Kontakt     T,    sich schliesst, sobald die Vorlauf  temperatur oder Zimmertemperatur unter den Sollwert  absinkt.

   Die Überwachung der Flamme<B>1</B> des Brenners  erfolgt mittels einer in sie eintauchenden Sonde 2, die  vermittels des Durchführungsisolators<B>3</B> aus dem       Brennergehäuse    isoliert nach aussen geführt wird.  



  Der elektrische Teil des Flammenwächters besteht  im wesentlichen aus drei Einheiten, und zwar aus der       Verstärkereinrichtung    I, der     Löschvorrichtung   <B>11</B> und  der Schalteinheit     III.    An die Klemmen 4 und<B>5</B> des  Flammenwächters wird wie üblich das Wechselstrom  netz von beispielsweise 220 Volt angeschlossen, und es  ist angenommen,     dass    die eine Klemme 4 direkt mit  dem     Flammenrohr   <B>D</B> der     Brennereinrichtung    verbun  den werden kann, so     dass    sich ein Zwischentransforma  tor erübrigt.  



  Die     Verstärkereinrichtung   <B>1</B> weist einen nur ein  stufigen Verstärker auf, der durch eine     Gasentladungs-          röhre   <B>6</B> mit     Starterelektrode    gebildet wird.

   Die Sonde 2  liegt unmittelbar an der     Starterelektrode    der Röhre<B>6</B>  und erhält über einen     Hochohmwiderstand   <B>7</B> von  beispielsweise etwa     1011    Ohm eine positive     Vorspannung     gegenüber der Kathode der Röhre<B>6</B> und damit auch  gegenüber dem     Flammenrohr   <B>D.</B> Diese Gleichspan  nung wird vermittels des in der Löschvorrichtung     H     enthaltenen Gleichrichters<B>8</B> erhalten und durch den  Filterkondensator<B>9</B> geglättet.

   Im Anodenkreis der  Röhre<B>6,</B> welcher gleichfalls durch die vorerwähnte  Gleichspannung gespeist wird, ist noch die Erreger  wicklung eines elektromagnetischen Relais F einge  schaltet<B>'</B> welches die Kontakte F, bis F, aufweist.  Zwischen der     Starterelektrode    und der Kathode der  Röhre<B>6</B> ist noch ein Kondensator<B>10</B> zur Lieferung  der Steuerleistung eingeschaltet.  



  Die dargestellte     Löschvorrichtung   <B>11</B> arbeitet vor  wiegend mit elektronischen Hilfsmitteln. Sie weist  eine weitere     Gasentladungsröhre    12 mit     Starterelektrode     auf und ihre Anode ist über den Kontakt F, und den  Kondensator<B>13</B> mit der Anode der Röhre<B>6</B> der       Verstärkereinrichtung   <B>1</B> elektrisch gekoppelt. Die  Anode der Röhre 12 liegt an einem     Abgriff    des aus       Ohmschen    Widerständen 14 und<B>15</B> bestehenden  Spannungsteilers, der seinerseits an der vom Gleich  richter<B>8</B> gelieferten Gleichspannung liegt.

   Von der       Starterelektrode    der Röhre 12 führt ein Widerstand<B>16</B>  zum Pluspol der vom Gleichrichter<B>8</B> erzeugten  Gleichspannung sowie ein Kondensator<B>17</B> zur Ka  thode der Röhre 12. Bei geöffnetem Kontakt     T,    des    Thermostaten     T    ist der Kondensator<B>17</B> vermittels der  Relaiskontakte     Al    und     F2    kurzgeschlossen. Ein mit  der Anode der Röhre 12 verbundener weiterer     Ohm-          scher    Widerstand<B>18,</B> der in Reihe mit dem Relais  kontakt<B>A,</B> liegt, ergänzt die Löschvorrichtung<B>11.</B>  



  Die     Schalteinheit        III    hat ein elektromagnetisches  Relais<B>A,</B> welches die Kontakte<B><I>A, A, A, A,</I></B> aufweist.  Der Kontakt<B>A,</B> dient als     Selbsthaltekontakt,    sobald  das Relais<B>A</B> erstmals angezogen hat; der Kontakt A4  bewirkt die betriebsmässige Ein- und Ausschaltung  des Brennstoffventils B. In Reihe mit dem Kontakt F,  und dem     Ohmschen    Widerstand<B>19</B> sind die     Heiz-          elemente    von zwei     Thermorelais   <B>U</B> und<B>S</B> geschaltet,  von welchen das     Thermorelais   <B>U</B> die Kontakte<B>U,</B>  und     U,    betätigt.

   Spricht das     Thermorelais   <B>U</B> nach  Auf     heizung    seines Heizelementes an, so wird der  Kontakt     U,    geöffnet und der Kontakt<B>U,</B> geschlossen.  Das weitere     Thermorelais   <B>S</B> hat einen bei kaltem     Heiz-          element    geschlossenen Kontakt<B>S,</B> der in Reihe mit  der     Anschlussklemme   <B>5</B> liegt.

   Hat das Relais<B>S</B> ange  sprochen, so öffnet sich der Kontakt<B>S"</B> und die     Ver-          riegelungstaste   <B>S,</B> fällt ein, so     dass    der Kontakt     S"     geöffnet bleibt, auch wenn sich das Heizelement des       Thermorelais   <B>S</B> wieder abgekühlt hat. Erst durch  manuelles Zurückziehen der     Verriegelungstaste        S"     wird der Kontakt     S,    wieder geschlossen. Im übrigen ist  die Verzögerungszeit, mit welcher das     Thermorelais   <B>S</B>  anspricht, ein Mehrfaches der Verzögerungszeit, mit  welcher das andere     Thermorelais   <B>U</B> anspricht.

   Der  Zündtransformator Z wird vermittels der Kontakte     F4     und<B>U2</B> geschaltet.  



  Wird nun bei stillgesetzter     Brennereinrichtung,     <B>d.</B> h. bei nicht vorhandener Flamme<B>1,</B> der Kontakt     T,     des Thermostaten T geschlossen, so läuft sofort der       Gebläsemotor   <B>G</B> des Brenners an. Der Gleichrichter<B>8</B>  erzeugt die zum Betrieb der     Verstärkereinrichtung   <B>1</B>  und der     Löschvorrichtung        II    erforderliche Gleich  spannung. Die Röhre 12 der Löschvorrichtung kann  jedoch nicht zünden, da ihre     Starterelektrode    über die  noch geschlossenen Kontakte<B>A,</B> und     Fg,    mit der  Kathode verbunden bleibt.

   Ist die Isolation der Sonde  2 in Ordnung und brennt die Flamme<B>1</B> nicht, so wird  der Kondensator<B>10</B> über den Widerstand<B>7</B> aufgeladen,  bis die     Starterelektrode    der Röhre<B>6</B> das zur Zündung  der Hauptentladung erforderliche Potential erreicht  hat. Sobald die Röhre<B>6</B> gezündet hat, zieht das Relais  F an. Damit werden die Kontakte<I>F" F,</I>     F4,   <I>F, F,</I>  geschlossen und die Kontakte     F2,        F.5    geöffnet.

   Der  Kondensator<B>10</B> wird durch F, entladen, die Zünd  vorrichtung     bzw.    der Zündtransformator Z durch     F4     eingeschaltet, und durch F, werden die beiden     Thermo-          relais   <B>U</B> und<B>S</B> aufgeheizt. Nach einer bestimmten  Verzögerungszeit spricht nun das     Thermorelais   <B>U</B> an,  und es wird der Kontakt     U,    geöffnet und der Kontakt  <B>U2</B> geschlossen. Damit erhält nun das elektromagneti  sche Relais<B>A</B><I>über</I>     F4,   <B>U,</B> und den Widerstand<B>19</B>  Spannung. Sein Anker zieht an, und die Kontakte<B><U>A.,</U></B>  <B><I>A,</I></B><I> A4</I> werden geschlossen, während der Kontakt<B>A,</B>  sich öffnet.

   Der Kontakt     A3    wirkt als     Selbsthalte-          kontakt;    vermöge des geschlossenen Kontaktes A4      wird das Brennstoffventil B geöffnet. Gleichzeitig wird  wegen der offenen Kontakte<B>A,</B> und F, der Konden  sator<B>17</B> durch den Widerstand<B>16</B> langsam aufgeladen.  Diese Schaltfunktionen können jedoch nur ausgeführt  werden, sofern die beiden     Thermorelais   <B>U</B> und<B>S</B>  ordnungsgemäss arbeiten,     d.h.    wenn keines derselben  eine etwa ausgebrannte oder unterbrochene     Heiz-          wicklung    aufweist.

   Erreicht die     Starterelektrode    der  Röhre 12 die Zündspannung, so wird beim Zünden  der Röhre 12 an ihrer Anode eine auf die Brenn  spannung verminderte Spannung entstehen. Dieser in  negative Richtung weisende Spannungssprung wird  über den Kondensator<B>13</B> auf die Anode der brennen  den Röhre<B>6</B> übertragen, so     dass    diese gelöscht wird.  Der     Hauptentladungsstrom    der Röhre<B>6</B> verschwindet,  und die Erregerwicklung des Relais F wird stromlos,  so     dass    die Kontakte F, bis F, wieder in die gezeichnete  Ausgangslage zurückkehren.

   Wegen des     Selbsthalte-          kontaktes   <B>A,</B> verbleiben aber die Kontakte<B>A,</B><I>bis<B>A,</B></I>  in der zuletzt erwähnten Stellung. Hat nun die Flamme  <B>1</B> noch nicht gezündet, so wird sich der Kondensator<B>10</B>  neuerdings aufladen, bis die Röhre<B>6</B> von neuem  zündet. Mit dem Zünden der Röhre<B>6</B> wird wegen des  sich wiederum schliessenden Kontaktes F, die noch  brennende Röhre 12 durch die Wirkung des     Konden-          sators   <B>13</B> gelöscht, bis sie schliesslich nach Ablauf der       Aufladezeit    des Kondensators<B>17</B> ebenfalls wieder  zündet und damit die Röhre<B>6</B> löscht.

   Dieses Spiel  wiederholt sich so lange, bis entweder das     Thermo-          relais   <B>S</B> anspricht und die ganze Einrichtung ver  mittels des Kontaktes<B>S,</B> vom Netz abschaltet, oder  bis die Flamme<B>1</B> brennt. Brennt die Flamme<B>1,</B> so  wird wegen ihrer Leitfähigkeit der Kondensator<B>10</B>  elektrisch überbrückt, so     dass    er sich nicht mehr auf  die zur Zündung der Röhre<B>6</B> erforderliche Spannung  aufladen kann. Sobald daher die Röhre<B>6</B> nicht mehr  zündet, kehren die Kontakte F, bis F, endgültig in  die gezeichnete Stellung zurück, während die Kon  takte<B>A,</B> bis A4 geschlossen und der Kontakt<B>A,</B> ge  öffnet bleibt.

   Das     Thermorelais   <B>U</B> kühlt sich dem  entsprechend ab, und nach einer gewissen Zeit wird  der Kontakt<B>U,</B> geöffnet und der Kontakt<B>U,</B> ge  schlossen. Das Öffnen von<B>U2</B> bewirkt das Abschalten  des Zündtransformators Z. Durch das Schliessen von       U,    wird nun aber eine Wechselspannung über<B><I>A, U,</I></B>       F5,   <B>A2</B> auf die Anode der noch brennenden Röhre 12  gegeben, so     dass    diese nunmehr ebenfalls noch     end-          g        ülti   <B>g</B> gelöscht wird.

   Eine     Wiederzündung    der Röhre 12  ist wegen des geschlossenen Kontaktes     F2        verunmög-          licht.    Damit ist der Betriebszustand der     Brenner-          einrichtung    und des Flammenwächters erreicht.  



  Sollte im geschilderten Betriebszustand die Flamme  <B>1</B> aus irgendwelchen Gründen erlöschen, so läuft das  beschriebene Programm von neuem an, bis entweder  die Flamme<B>1</B> wieder brennt oder das     Thermorelais   <B>S</B>  die Anlage wegen Störung vom Netz abschaltet und       stillsetzt.    Ist ferner zum Beispiel eine der beiden Röhren  <B>6</B> oder 12 defekt, so wird entweder das Steuerpro  gramm gar nicht durchgeführt oder das     Thermorelais   <B>S</B>  wird nach Ablauf seiner     Aufheizzeit    die Brenner-         einrichtung    wieder abschalten. Der elektrische Teil  des Flammenwächters führt daher eine weitgehende  Selbstüberwachung aus.

   Besonders vorteilhaft ist,     dass     die beiden Röhren<B>6</B> und 12 nur während des     An-          laufens    in gegebenenfalls     intermittierender    Weise bren  nen, um dann während des ordnungsgemässen Betrie  bes der     Brennereinrichtung    gelöscht zu werden. Da  durch wird eine erhebliche Verlängerung der Ge  brauchszeit der Röhren<B>6</B> und 12 bewirkt.  



  An sich sind verschiedene Varianten der beschrie  benen Einrichtung möglich. Beispielsweise könnte die       Löschvorrichtung   <B>11</B> anstelle der Röhre 12 ein     Thermo-          relais    enthalten, dessen Kontakte zwecks Löschung  der Röhre<B>6</B> deren     Hauptentladungsstromkreis    unter  brechen und nachher wieder schliessen. Eine Elek  tronenröhre 12 und die wenigen ihr zugeordneten  elektrischen Einzelteile nehmen jedoch erheblich weni  ger Raum ein, als ein zuverlässig arbeitendes     Thermo-          relais,    so     dass    die dargestellte rein elektronisch arbei  tende Löschvorrichtung     II    sich als überlegen erwiesen  hat.

   Ferner wäre es denkbar, für die Röhren<B>6</B> und 12  nicht     Glimmentladungsröhren    mit kalter Kathode,  sondern     Gasentladungsröhren    mit geheizter Kathode  und Steuergitter einzusetzen. Die angestrebte Selbst  überwachung des Flammenwächters ist dann aber  nicht so einfach zu verwirklichen wie bei Anwendung  von     Glimmentladungsröhren    mit kalter Kathode und       Starterelektrode.    Im Interesse einer hohen Strom  verstärkung der     Verstärkereinrichtung   <B>1</B> bietet schliess  lich die Anwendung einer Gleichspannung zum Betrieb  der Glimmröhre<B>6</B> und der Sonde 2 erhebliche Vor  teile, und man kann dann mit einer nur     einstufigen     Verstärkung auskommen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Elektrischer Flammenwächter zur Überwachung und Steuerung von Brennereinrichtungen, bei welchem wenigstens eine in den Brennraum des Brenners (D) eintauchende Sonde (2) zur Überwachung der Flamme <B>(1),</B> eine Verstärkereinrichtung (I) mit wenigstens einer Elektronenröhre<B>(6)</B> zur Verstärkung der an der Sonde (2) auftretenden Sondenströme sowie eine Mehr zahl von elektromechanischen Relais<I>(F,<B>A, U, S)</B></I> für die betriebsmässige Ein- und Ausschaltung der Bren- nereinrichtung <B>(G,</B><I>Z, B,<B>D)</B></I> und für die Abschaltung derselben im Falle einer Störung vorgesehen ist, wobei wenigstens eines dieser Relais (F)
    in Abhängigkeit von dem durch eine Elektronenröhre <B>(6)</B> fliessenden Hauptentladungsstrom betätigt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass als Elektronenröhre<B>(6)</B> eine Gasent- ladungsröhre mit Starterelektrode dient, an welch letzterer die Sonde (2) angeschlossen ist, dass die Sonde (2) über einen Hochohmwiderstand <B>(7)</B> eine solche Vorspannung erhält, bei welcher die Gas- entladungsröhre <B>(6)</B> zündet, wenn die Flamme<B>(1)</B> des Brenners<B>(D)</B> nicht brennt,
    dass die Vorspannung der Sonde (2) und auch die Anodenspannung der Gas- entladungsröhre <B>(6) je</B> eine Gleichspannung ist und dass das in Abhängigkeit vom Hauptentladungsstrom der Gasentladungsröhre <B>(6)</B> betätigte Relais (F) wenig- stens einen Kontakt<I>(F,., F,)</I> aufweist, vermittels wel chem eine Löschvorrichtung (II) ein- und ausgeschaltet wird, welche die Gasentladungsröhre <B>(6)
    </B> jeweils nach einer Verzögerungszeit löscht und darauf die Neu zündung der Gasentladungsröhre <B>(6)</B> wieder freigibt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Elektrischer Flammenwächter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom kreise der Gasentladungsröhre <B>(6)</B> und der Lösch- vorrichtung <B>(11)</B> mittels einiger (F,<B>A)</B> der Relais (F,<B><I>A</I></B> <B><I>U, S)</I></B> derart gegeneinander verriegelt sind, dass das abwechselnde Zünden und Löschen der Gasentladungs- röhre <B>(6)</B> so lange erfolgt, bis die Flamme<B>(1)</B> des Brenners<B>(D)
    </B> gezündet hat oder die Brennereinrichtung <B><I>(G,</I></B><I> Z, B,<B>D)</B></I> vermittels eines anderen<B>(S)</B> der Relais <I>(F,<B>A, U, S)</B></I> infolge einer Störung wieder abgeschaltet wird. 2. Elektrischer Flammenwächter nach Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Ver riegelung der Stromkreise der Gasentladungsröhre <B>(6)</B> und der Löschvorrichtung <B>(11)</B> einen Kontakt<B>(A,)</B> desjenigen Relais<B>(A)</B> enthält, vermittels welchem über einen anderen Kontakt (A4) die Brennstoffzufuhr (B) zum Brenner<B>(D)</B> an- und abgestellt wird.
    <B>3.</B> Elektrischer Flammenwächter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Löschvorrichtung (II) eine Gasentladungsröhre (12) mit Starterelektrode aufweist, deren Anodenspannung mittels einem Gleichrichter<B>(8)</B> erzeugt wird und dass die Hauptentladungsstromkreise der Gasentladungs- röhre <B>(6)</B> der Verstärkereinrichtung <B>(1)</B> und der Gas- entladungsröhre (12)
    der Löschvorrichtung <B>(11)</B> über einen Kondensator<B>(13)</B> miteinander elektrisch ge koppelt werden können, so dass jeweils nur eine der beiden Gasentladungsröhren <B>(6</B> oder 12) brennen kann. 4. Elektrischer Flammenwächter nach Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gasentladungsröhren <B>(6</B> und 12)<B>j</B>e eine Kaltkathoden- glimmlichtröhre mit Starterelektrode sind.
    <B>5.</B> Elektrischer Flammenwächter nach Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eines<B>(U)</B> der Relais<I>(F,<B>A, U, S)</B></I> ein abfallverzögertes Relais ist, welches einen Kontakt<B>(U,)</B> aufweist, mittels dem die Gasentladungsröhre (12) der Löschvorrichtung<B>(11)</B> gelöscht wird, sobald die Flamme<B>(1)</B> des Brenners<B>(D)</B> ordnungsgemäss brennt, und dass dieses Relais<B>(U)</B> einen weiteren Kontakt (U,) hat, welcher zugleich mit dem Löschen der Röhre (12) die Zündvorrichtung (Z) der Brennereinrichtung <B><I>(G,</I></B><I> Z, B,<B>D)</B></I> abschaltet.
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