CH390452A - Trennfalle für Hochvakuumanlagen - Google Patents

Trennfalle für Hochvakuumanlagen

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CH390452A
CH390452A CH568660A CH568660A CH390452A CH 390452 A CH390452 A CH 390452A CH 568660 A CH568660 A CH 568660A CH 568660 A CH568660 A CH 568660A CH 390452 A CH390452 A CH 390452A
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separating trap
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CH568660A
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English (en)
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A Biondi Manfred
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/38Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description


  Trennfalle für     Hochvakuumanlagen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf in       Hochvakuumanlagen    verwendete Trennfallen und auf  eine nicht gekühlte Trennfalle, insbesondere eine  solche, die eine Trennung bei einem Druck von  10-9 mm Quecksilbersäule oder weniger für längere  Zeit aufrechterhalten kann.  



  Zur Erzielung eines hohen Vakuums werden  üblicherweise     öldiffusionspumpen    oder dergleichen  verwendet. Diese Pumpen sind aus Glas oder Metall  hergestellt und sind je nach Verwendung und erfor  derlicher     Pumpgeschwindigkeit    ein- oder mehrstufig.  Die     Diffusionspumpe    ist üblicherweise mit einer     so-          genannten    Vorpumpe in Tandem geschaltet, die den  Hauptteil des zu evakuierenden Mediums aus der  Anlage entfernt.  



  Die Trennung der hochevakuierten Einrichtung  von aus den     Diffusions-    und Vorpumpen zurückströ  mendem Öl, Zersetzungsprodukten und andern Ver  unreinigungen ist bisher entweder durch die Verwen  dung von durch flüssigen Stickstoff gekühlten Fallen,  bekannt unter der     Bezeichnung         Kühlfallen ,    oder  von     ungekühlten,    Walzen aus gerieften Kupferfolien  enthaltenden Fallen erzielt worden. Obgleich zweck  mässig bemessene Kühlfallen im allgemeinen wirksam  bleiben, solange sie ständig gekühlt werden, ist ihre  Anwendung wegen ihrer Grösse und der notwendigen  Kühleinrichtung begrenzt.

   Anderseits hat sich ge  zeigt, dass die Fallen mit Kupferfolien in den Fällen  ausreichen, in denen der     Durchflussquerschnitt    der  Falle relativ niedrig ist. Bei höherer     Pumpgeschwin-          digkeit,    bei der der     Durchflussquerschnitt    der Falle  entsprechend grösser sein muss, ist die Benutzungszeit  der Falle zu sehr begrenzt, und die Falle muss in  kurzen Abständen durch Ausbrennen regeneriert  werden. Obgleich die Falle im eingebauten Zustand  für sich allein ausgebrannt werden kann, ist es ein  zeitraubendes     Verfahren,    das zur vollständigen    Durchführung zwischen einer und zehn Stunden er  fordert.  



  Auch     Holzkohlenfallen    sind verwendet worden,  aber solche Fallen können zur Regeneration nur  einer Temperatur von rund 200  C ausgesetzt wer  den. Bei diesen Temperaturen kann die Holzkohle  für die Verwendung bei extrem hohem Vakuum na  türlich nicht gründlich genug entgast werden. Ausser  dem liegt der niedrigste erreichbare     Druck    bei diesen       Holzkohlenfallen    in der Grössenordnung von     10-s    mm  Quecksilbersäule -oder höher, unter der Vorausset  zung, dass die Falle so gekühlt ist, wie es für die  höchste Wirksamkeit erforderlich ist.

   Der     Durchfluss-          querschnitt    der bisher bekannten, nicht gekühlten  Trennfallen ist begrenzt durch ihre Grösse, die ihrer  seits festgelegt ist durch die notwendigerweise dicht       aufeinanderliegenden         Sorptions -Stoffe    und durch  die für die     Ausglühung    oder Regeneration der Falle  erforderliche Zeit. Der Ausdruck      Sorption     wird  hier als Bezeichnung für die Beseitigung von Gas  oder Dampf entweder durch Absorption,     Adsorption     oder andere     Adhäsions-    oder Anziehungsvorgänge  oder durch Kombinationen daraus zur Unterschei  dung von der Kondensationseigenschaft der Kühl  falle angewendet.  



  Gegenüber den vorstehenden     Ausführungen    ist  Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine neue  und wirksame Trennfalle.  



  In einer Ausführungsform der neuen, nicht ge  kühlten Trennfalle, die für den Einsatz in .einer Hoch  vakuumanlage geeignet ist, lassen sich Drücke von  10-9 mm Quecksilbersäule oder weniger aufrecht  erhalten. Durch Verwendung eines neuen     Sorptions-          stoffes        lässt    sich der     Durchflussquerschnitt    der Trenn  falle vergrössern und gleichzeitig die Einsatzdauer er  höhen, so dass also der zeitliche Abstand zwischen  den jeweiligen Regenerationen wesentlich verlängert      wird. Der     Sorptionsstoff    ist in der Trennfalle in einer  neuen Weise gelagert und ausgenutzt.

   Die von der  Pumpe zurückströmenden Bestandteile treffen direkt  auf die Oberfläche des     Sorptionsstoffes,    ohne dass  in der     Hochvakuumanlage    ein Druckabfall eintritt.  Die neue Trennfalle eignet sich insbesondere für die  Ausnutzung bisher unbekannter     Sorptionseigenschaf-          ten    bestimmter Stoffe.  



  Erfindungsgemäss ist der in der     Trennfalle    ver  wendete     Sorptionsstoff    wasserfrei und ein Alumi  niumoxyd und/oder Aluminiumsilikat.  



  Anhand von in den Zeichnungen dargestellten  Ausführungsbeispielen wird die Erfindung im folgen  den näher erläutert.  



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt     durch    eine neue Trenn  falle gemäss der Erfindung.  



       Fig.    2 zeigt einen Querschnitt durch die Trenn  falle nach     Fig.    1 entlang der Linie     II-II.     



       Fig.3    ist ein Längsschnitt einer andern erfin  dungsgemäss konstruierten Trennfalle.  



       Fig.4    ist ein Querschnitt durch die Trennfalle  nach     Fig.    3 entlang der Linie     IV-IV.     



       Fig.5    ist eine schematische Darstellung einer       Hochvakuumanlage,    die ein Anwendungsbeispiel der  Trennfalle nach     Fig.    3 und 4 zeigt.  



       Fig.    6 ist eine perspektivische Darstellung einer  weiteren Ausführungsform einer Trennfalle gemäss  der Erfindung.  



       Fig.    7 zeigt einen verdrillten Streifen, der einen  Teil der     Trennfalle    nach     Fig.    6 darstellt.  



       Fig.    8 ist ein Querschnitt durch die Trennfalle  nach     Fig.    7 entlang der Linie     VIII-VIII.     



  Die     Eifindung    schliesst eine Vielzahl von Aus  führungsformen einer     ungekühlten    Trennfalle ein.  Diese Fallen haben einen relativ grossen     Durchfluss-          querschnitt,    so dass in der     Hochvakuumanlage    nur  ein geringer Druckabfall entsteht.  



  Die in den     Trennfallen    verwendeten Stoffe sind  wasserfreie Aluminiumoxyde, wasserfreie Aluminium  silikate und wasserfreie Formen einer Gruppe von  als     Zeolite    bekannte Verbindungen. Die üblichen, na  türlich vorkommenden     Zeolite    sind im allgemeinen  durch die Formeln       X2A12SI#,-GOlo-1G    (1)       Y1A12Si2_6010_16    (2)       X@YlA12Si2_o01o_1c    (3)    gekennzeichnet, wobei X ein     Alkalimetall    und Y ein  erdalkalisches Metall bezeichnet.  



       Zeolite    kommen in der Natur als Minerale mit  Kristallwasser vor. Ihre     Molekülzahl    schwankt zwi  schen 2 und 8 oder mehr. Das     Kristallisationswasser     kann durch Erhitzung leicht entfernt werden, und  die     Zeolite    schwellen während dieser Erhitzung an,  so dass sie eine sehr poröse Struktur erhalten. In  diesem porösen, wasserlosen Zustand werden     Zeolite     in der erfindungsgemässen Trennfalle verwendet. Wie  vorher     erwähnt,    erhält man die gewünschte     Porosität       dieser Stoffe in einfacher Weise durch Austreibung des  Kristallwassers.

   Es ist nicht genau bekannt, welche  Rolle der poröse Aufbau für die     Sorptionsfähigkeit     dieser Stoffe spielt, zumal in vielen Fällen die Poren  zu klein sind, so dass die     Zeolite    also nicht aus     lang-          kettigen    Molekülen aufgebaut sein können.  



  Die     Porosität    dieser Stoffe wird als ein Faktor  für ihre ausserordentlichen     Sorptionsfähigkeiten    bei  extrem niedrigen Drücken     angesehen.    Der genaue       Sorptionsvorgang    bei diesen Stoffen ist jedoch nicht  genau bekannt und kann eine Kombination von Ab  sorption,     Adsorption    und verwandten Prozessen sein.  Nichtsdestoweniger steht fest, dass die vorgenannten  wasserfreien Stoffe bei extrem niedrigen Drücken  viele Einzelschichten (vielleicht in der Grössenord  nung von 100) zurückströmender Moleküle an ihren       Oberflächen    binden können.

   Von den bekannten, für  extrem hohes Vakuum verwendeten Stoffen können  auf diese Weise nur einige wenige     Einzelschichten     von Molekülen gebunden werden. Vielleicht in der  Grössenordnung von 10 oder weniger. Ausserdem  haben diese wasserfreien Stoffe gewisse     Sorptions-          eigenschaften,    die die Meinung bestärken, dass lange  Molekülketten, die den grösseren Teil der zurück  strömenden Bestandteile in dem Fall ausmachen,  wenn     Öldiffusionspumpen    verwendet werden, mit  ihren Enden an die Oberfläche des     Sorptionsstoffes     gebunden werden. Wenn das tatsächlich der Fall ist,  würde es in hohem Masse die gierige     Sorption    der  vorgenannten Stoffe erklären.

   Das ist zum Beispiel  ein Beweis dafür, dass die     Sorptionsfähigkeit    dieser  Stoffe grösser als die von ungesättigten     Hydrokarbo-          nen    ist, und daher kann also die polare Anziehung  ein Faktor dafür sein.  



  Bei der Verwirklichung der Erfindung hat sich  gezeigt, dass die     Alkali-Aluminium-Silikat-Arten    der       Zeolite    oder durch     Sinterung    aktivierte Aluminium  oxyde mit beträchtlichem Vorteil verwendet werden  können, und zwar insbesondere die Natrium- oder       Natriumoxyd-Aluminiumsilikate    mit den Formeln:

      0,83   0,05     Na,0    - 1,00     AI"03    2,48       0a03        Si0"     (4)  0,96   0,04     Na20    - 1,00     A1203    1,92 + 0,09     SiO#,     <B>(5)</B>  wobei die Oxyde im Verhältnis zu     A1;.,03    als Einheit  ausgedrückt sind. Diese     Zeolite    entsprechen jeweils  den wasserfreien Formen der in der Natur vorkom  menden     Analzit-    und     Natrolitminerale.    Es ist jedoch  festzuhalten, dass das Natrium durch Kalium oder ein  anderes Metall der     Alkalireihe    ersetzt werden kann.

    Ebenso kann das     Zeolit    ein anderes Metall einschlie  ssen, z. B. ein     Erdalkalimetall,    wie     Kalzium,    Barium,       Strontium    oder Magnesium, und zwar entweder zu  sätzlich oder als Ersatz für das     Alkalimetall,    das in  den allgemeinen Formeln (2) und (3) angegeben ist.

    Beispiele für die letzteren     Zeolitgruppen    sind die  folgenden:           Chabazit        CaAl2Si601e    (6)       Skolezit        CaA12Si301o    (7)       Heulandit     -     A120;

  1    6     Si02    (8)  Stilbit     Nag        *        CaO    -     A1203        Si02    (9)       Harmoton        K.BaA12Si55014    (10)    Die Stoffe nach diesen Formeln sind gleichfalls  wasserfrei, entsprechend den früher     genannten    Mi  neralen.  



  Eine Trennfalle ist konstruktiv so eingerichtet,  dass sich die zurückströmenden Bestandteile durch  die Falle schlängeln müssen, so dass ihnen kein grad  liniger Durchlauf     offensteht.    Infolgedessen stossen  die zurückströmenden Bestandteile direkt gegen die  Oberflächen des     Sorptionsstoffes.     



  Zur     Erleichterung    der Bindung von zurückströ  menden Bestandteilen durch den     Sorptionsstoff    ist  es jedoch, wie nachher gezeigt, nicht notwendig, den       Durchlass    vollständig mit     Sorptionsstoff    zu versper  ren. Folglich wird durch Trennfalle ein sehr nied  riger Druckabfall in der hochevakuierten Anlage her  vorgerufen.  



  Das erfindungsgemässe Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 und 2 umfasst einen Kessel 10, mit dem in  diesem Beispiel eine zentrisch angeordnete     Zufluss-          leitung    12 und eine exzentrisch angeordnete     Abfluss-          leitung    14 verbunden ist. Jede dieser Leitungen 12  und 14 tragen an ihrem äussern Ende einen Flansch  16 bzw. 18. Mit den Flanschen 16 und 18     kann    die  Trennfalle hermetisch dicht an die andern Teile der  Vakuumanlage angeschlossen werden, z. B. durch  eine dichte     Ringschweissung    des Flansches 16 und  18 an einen ähnlichen, an den andern Teilen be  festigten Flansch.

   In einer bestimmten Anwendung  der Trennfalle 8 kann der Flansch 16 der Leitung 12  an eine ähnliche Leitung eines Kessels oder eines  andern Behälters angeschlossen werden, der auf     einen     extrem niedrigen Druck evakuiert werden kann. Auf  der andern Seite kann der Flansch 18 und die Lei  tung 14 an eine ähnliche Leitung einer     Pumpein-          richtung    angeschlossen. werden, z. B. an die Vor  pumpe und die vorher beschriebene     Öldiffusions-          pumpe.    Bei der letzteren Anordnung werden die von  den Pumpen in die Trennfalle zurückströmenden Be  standteile in der durch den Pfeil 20 bezeichneten  Richtung fliessen.  



  Bei der vorliegenden Ausführungsform der Er  findung erstreckt sich die zentrale oder     Zuflussleitung     12 ein gewisses Stück in den Kessel 10 und endet im  mittleren Teil des Kessels in einem     Flanschteil    22.  Ein     radkranzartiger    Teil 24 umgibt den: äussern Um  fang des     Flansches    22 und ist an dessen oberer Flä  che befestigt. In dieser Anordnung bildet der Flansch  22 einen offenen ringförmigen Behälter für die Auf  nahme eines der vorerwähnten     Sorptionsstoffe,    wie in  der Zeichnung mit dem Bezugszeichen 26 angegeben.  Die Leitung 12 ist an der Eintrittsöffnung des Kes  sels 10 durch     Schweissung,    wie durch das Bezugs  zeichen 28 angedeutet, befestigt.

   Dadurch ist eine    hermetische Abdichtung zwischen der Leitung 12 und  dem Kessel 10 gebildet. Die Leitung 14 und der  Kessel 10 können gegebenenfalls aus einem Stück  hergestellt sein.  



  Eine weitere Menge 30 des vorgenannten     Sorp-          tionsstoffes    ist auf dem Boden 32 des Kessels 10  angeordnet. Bei diesem Beispiel hat der Boden 32  zur Erhöhung seiner Widerstandsfähigkeit gegen den  Aussendruck die Form einer Kalotte.  



  Aus den     Fig.    1 und 2 ist zu ersehen, dass die  Abmessungen der Falle so gewählt     sind,    dass die  Falle einen wesentlich grösseren     Durchflussquerschnitt     hat als die Zu- und Ableitungsrohre 12 und 14. Die  von den Pumpen zurückströmenden Bestandteile tre  ten in Richtung des Pfeils 20 in die Falle ein, und  ein Teil der Bestandteile     beaufschlagt    die     Oberfläche     26 des     Sorptionsstoffes,    wie durch den Pfeil 34 an  gegeben.

   Wie     Fig.    1 zeigt, werden diese Bestandteile  auf den     Sorptionsstoff    26 gelenkt, gegebenenfalls in  einem ziemlich steilen Winkel zur Oberfläche des       Sorptionsstoffes,    was sich bei gewissen Anwendungen  als günstig für die Bindung der Moleküle der zurück  strömenden Bestandteile an den     Sorptionsstoff    erwie  sen hat.  



  Ein anderer Teil der zurückströmenden Moleküle  fliesst durch den ringförmigen Zwischenraum zwi  schen dem Flansch und der Seitenwand 36 des Kes  sels 10, wie durch den Pfeil 38 angegeben. Dieser  Teil der zurückströmenden Moleküle und gleichzei  tig einige durch den obern Teil 26 des     Sorptionsstof-          fes    nicht absorbierte Moleküle werden im wesent  lichen senkrecht gegen die Oberfläche des untern  Teils des     Sorptionsstoffes    30 gelenkt.

   Während der  gesamten Zeit, in der die Falle wirksam ist, erreicht  nicht ein einziges dieser zurückströmenden Moleküle  die innere Öffnung 40 der Leitung 12, und daher  sind die zurückströmenden Bestandteile tatsächlich  von der     Hochvakuumeinrichtung,    die an das andere  Ende der Leitung angeschlossen ist, abgeschirmt oder  getrennt. Das aus der     Hochvakuumanlage        entfernte-          Medium    tritt in die Falle ein, wie durch den Pfeil 42  angedeutet, und tritt von dort durch die Öffnung 40  und den ringförmigen Zwischenraum 44 in das Ab  flussrohr 14 ein.

   Wie bereits angedeutet, ist die Weite  des ringförmigen Zwischenraumes 44 und der Ab  stand 46 zwischen der Grundfläche des Flansches 22  und der obern Fläche des untern Teils 30 des     Sorp-          tionsmaterials    so gewählt, dass der hierdurch verur  sachte Druckabfall kleiner ist als der Druckabfall  einer den Leitungen 12 oder 14 entsprechenden ge  raden Rohrlänge.   In einer für ein Laboratorium bestimmten Aus  führungsform der     Erfindung    sind der Kessel 10 und  die Leitungen 12 und 14 aus Hartglas mit einem  Durchmesser von 14 mm hergestellt. Der Kessel hat  ein Volumen von ungefähr 1 Liter, und die Leitfähig  keit der Leitungen je Meter beträgt etwa 0,3 Liter  pro Sekunde.

   Der obere und untere Teil des     Sorp-          tionsmaterials    26 und 30 umfasst jeweils     eine    Menge  von künstlich hergestellten     Zeolitkügelchen    mit einem      Durchmesser von ungefähr 3,2 mm. Die Kügelchen  sind wasserfrei und durch Beseitigung des     Kristallisa-          tionswassers    aus dem     Zeolit,    das in diesem Falle  einen     Aufbau    nach Formel 4 hat, porös gemacht.

    Zusätzlich zu der     Sorptionsfähigkeit    des     zeolitischen     Materials bedingt seine poröse Struktur einen sehr  langen Weg, wodurch die Wanderung von Verunrei  nigungen durch die Trennfalle verzögert wird.  



  Die Trennfalle und die zugehörigen, später in  Verbindung mit der     Fig.4    ausführlicher beschrie  benen Teile werden 8 Stunden auf nur 450  C er  hitzt, obgleich das     zeolitische    Material in seiner was  serfreien Form bis zu 600  C eine stabile Struktur  behält.  



  Mit der an eine     Hochvakuumanlage    und an die       Qldiffusions-    und Vorpumpe     angeschlossenen    Trenn  falle wurde in der Einrichtung ein     Druck    von etwa       10-1o    mm Quecksilbersäule aufrechterhalten. In der  Anlage konnte dieser äusserst niedrige Druck über  die ganze Dauer der Versuche bei Verwendung der  vorgenannten     zeolitischen    Stoffe über mehr als 70  Tage und bei Verwendung aufbereiteten Aluminium  oxyds über 100 Tage aufrechterhalten werden.

   Auf  der andern Seite blieb die beste der bekannten,     un-          gekühlten    Trennfallen bei einem Versuch unter den  gleichen Bedingungen im     Durchschnitt    nur etwa 20  Tage wirksam, wobei der Druck in der Einrichtung  in wenigen Tagen auf über 10-7 mm Quecksilber  säule anstieg. Es muss ferner noch erwähnt werden,  dass die Trennfalle diese hervorragende Leistung er  reichte, ohne dass die Leitfähigkeit sehr stark zurück  ging.  



  In     Fig.    3 und 4 ist ein anderes Ausführungsbei  spiel der erfindungsgemässen Trennfalle dargestellt.  Diese Anordnung ist besonders in Verbindung mit  grossen     Hochvakuumanlagen    geeignet, die Trennfal  len mit relativ hoher Leitfähigkeit erfordern. Die  Trennfalle 50 kann mit einem oder mehreren der  vorher beschriebenen wasserfreien     Sorptionsstoffe     verwendet werden. Zu diesem Zweck besteht die       Trennfalle    50 aus einem Gehäuse 52 von im all  gemeinen zylindrischer Form     mit    einem Paar Be  festigungsflanschen 54 und 56, die an den Enden  der Falle befestigt sind.

   Die Flansche 54 und 56  haben eine Reihe von     Bolzenlöchern    58, durch die  die Flansche in bekannter Weise dicht mit den an  dern Teilen der     Hochvakuumanlage    verbunden wer  den können.  



  Mehrere Tragplatten für den     Sorptionsstoff,    in  diesem Beispiel die drei     Tragplatten    60, 62 und 64,  sind im Innern des Gehäuses 52 angeordnet. Jedoch  können, wie gleich gezeigt wird, je nach Grösse und  spezieller Anwendung der Trennfalle 50 auch eine  grössere oder kleinere Zahl von Tragplatten 60, 62  oder 64 verwendet werden.  



  Jede Tragplatte 60, 62 und 64 ist mit einem die  Strömung leitenden Blechteil kombiniert. Die     Sorp-          tionsstoffschicht    60 ist innerhalb eines relativ kurzen  zylindrischen Teils 66 gelagert, dessen: unteres Ende  durch die Bodenwand 68 abgeschlossen ist. Der zy-         lindrische    Teil 66 ist so in das Gehäuse 52 einge  baut, dass er mit dem Gehäuse einen ringförmigen       Durchlass    70 für die Strömung bildet. In dieser Lage  wird das zylindrische Leitblech 66 innerhalb des Ge  häuses 52 durch eine Reihe von Fingern oder Spei  chen 72 gehalten. In der beschriebenen Anordnung  sind vier solcher Speichen verwendet, wie in     Fig.    4  deutlicher dargestellt.  



  Die     Sorptionsstoffschicht    62 ist innerhalb des  Gehäuses 52 auf einer Ringplatte 74 gelagert, die  an ihrem äussern Umfang mit der Innenwand des  Gehäuses 52 beispielsweise durch     Schweissung    ver  bunden ist. Ein zweites zylindrisches Leitblech 76  erstreckt sich durch die Öffnung der ringförmigen  Platte 74 und ist im wesentlichen senkrecht zu dieser  Platte angeordnet. Aus einem später erläuterten  Grund erstreckt sich das untere Ende 78 des zylin  drischen Leitbleches 76 ein kurzes Stück in das obere  Ende 80 des zylindrischen Leitbleches 66. In ähn  licher Weise erstreckt sich das obere Ende 82 des  Leitbleches 76 ein kurzes Stück in das obere zylin  drische Leitblech 84, das nachstehend beschrieben  wird. Durch das zylindrische Leitblech 76 kann eine  Strömung ungehindert hindurchfliessen.

   Zu dem glei  chen Zweck hat das Leitblech 76 einen kleineren.  Durchmesser als die zylindrischen Leitbleche 66 und  84, so dass die Strömung ungehindert durch die ring  förmigen Durchlässe 86 und 88 an den Enden 78  bzw. des Leitbleches 76     hindurchfliessen    kann.  



  In einem Abstand zum obern Ende des Gehäuses  52 ist ein drittes zylindrisches Leitblech 84 angeord  net. Das Leitblech 84 ist in gleicher Weise so im  Innern des Gehäuses 52 angeordnet, dass ein ring  förmiger     Durchlass    90 entsteht. Das Leitblech 84 ist  mit seinem obern Ende 92 durch eine Reihe von Fin  gern oder Speichen 94 mit der     Gehäuseinnenwand     verbunden. Die Speichen 94 ähneln den vorher be  schriebenen Speichen 72, und die Speichen beider  Gruppen sind, beispielsweise durch     Schweissung,    an  den zugehörigen Teilen befestigt.  



  An der Innenwand, und zwar zwischen den En  den des zylindrischen Leitbleches 84, ist eine norma  lerweise scheibenförmige Platte 96 mit ihrem äussern  Umfang befestigt. Die Platte 96 trägt die     Sorptions-          stoffschicht    64.  



  An das obere Ende des Gehäuses 52 schliesslich  ist ein Leitblech 98 angeflanscht. Das Leitblech 98  besteht aus einem relativ kurzen zylindrischen Teil  100, der mit seinem obern Ende an einer ringför  migen Tragplatte 102 befestigt ist. Die Tragplatte 102  ist mit ihrem äussern Rand mit der Innenwand des  Gehäuses 52 so verbunden, dass der untere Teil 104  des Zylinders 100 sich ein kurzes Stück in den obern  Teil 92 des zylindrischen Leitbleches 84 erstreckt.  Dadurch entsteht zwischen dem Zylinder 100 und  dem Zylinder 84 ein ringförmiger     Durchlass    106.  Wie bei dem zylindrischen Leitblech 76 ist das In  nere des Zylinders 100 im wesentlichen frei, so dass  die Strömung ungehindert durch den     Durchlass    108       hindurchströmen    kann.

        Zur Erleichterung der Herstellung und des Zu  sammenbaues ist es zweckmässig, die zylindrischen  Teile 76 und<B>100</B> mit demselben Durchmesser und  derselben Wandstärke     anzufertigen.    Dasselbe gilt für  die zylindrischen Teile 66 und 84. Infolgedessen wer  den auch die ringförmigen Durchlässe 86, 88 und  <B>106</B> unter sich und die ringförmigen Durchlässe 70  und 90 unter sich gleich gross. Ebenso sind auch die  Abmessungen der Tragplatten 68 und 96 gleich. In  dem in     Fig.    3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel  sind die Teile 66, 76, 84 und 100 als zylindrisch  dargestellt und beschrieben.

   Es ist jedoch denkbar,  dass an ihrer Stelle jede andere Röhrenform verwen  det werden kann, solange die erforderlichen     Durch-          lässe    70, 86, 88, 90 und 106 erhalten bleiben. Je nach  der gewünschten Anwendung, dem Platzbedarf usw.  können das Gehäuse 52 und die genannten Teile die  Form von relativ flachen Röhren haben (nicht dar  gestellt).  



  Bei der in     Fig.    3 und 4 dargestellten Anordnung  sind das Gehäuse 52, die Leitbleche 66, 76, 84 und  98 und die oben beschriebenen, tragenden Teile aus  rostfreiem Stahl hergestellt. Das Gehäuse 52 kann  durch     Schutzgasschweissung    mit den ebenfalls aus rost  freiem Stahl hergestellten Flanschen 54 und 56 ver  bunden sein. Als     Sorptionsstoff    60, 62 und 64 ist in  diesem Beispiel derselbe wie in dem vorher in Ver  bindung mit den     Fig.    1 und 2 beschriebenen Beispiel  verwendet worden. Der Einfachheit halber ist der  Durchmesser des Gehäuses 52 genau so gross ge  macht wie der der Diffusionspumpe.  



  Die Trennfalle 50 ist mit den übrigen Teilen der       Hochvakuumanlage    durch die mit Profildichtungen  versehenen Flansche 54, 56 verbunden. Zu diesem  Zweck ist an der Aussenfläche jedes Flansches 54, 56  ein     abgesetzter    Teil 110 vorgesehen, in den eine  Kupferscheibe eingelegt ist (nicht dargestellt).  



  Die Kupferscheibe ist zwischen den Flanschen 54  bzw. 56 und einen ähnlichen Flansch 112 gepresst,  der an den übrigen Teilen der     Hochvakuumanlage     befestigt ist     (Fig.    5). Zur Überwachung der Drücke  in der Anlage ist ein     Ionisationsmessgerät    114 gege  benenfalls ständig auf der     Hochvakuumseite    der  Trennfalle an die Anlage angeschlossen. Die Falle 50  und das Messgerät 114 sind gegebenenfalls     in    einen  Ofen, der durch die gestrichelte Linie 116 angedeu  tet ist, zum Zwecke einer periodischen Entgasung des       Messgerätes    und einer Regeneration der Trennfalle  eingebaut.

   Die Falle 50 ist an die Verbindungsröh  ren<B>118</B> und 120 angeschlossen, die die Wände des  Ofens 116 durchdringen. Die obere Verbindungsröhre  120 ist mit einem Kessel oder Behälter verbunden,  der evakuiert werden soll und allgemein durch das  Bezugszeichen 122 bezeichnet ist. Die andere Ver  bindungsröhre<B>118</B> ist mit einem wassergekühlten  Blechrohr 124 und dieses seinerseits mit dem Saug  stutzen einer wassergekühlten Diffusionspumpe<B>126</B>  verbunden. Der     Auslass    128 der Diffusionspumpe ist  mit dem Saugstutzen 130 einer Vorpumpe (nicht dar  gestellt) verbunden.

      In der in     Fig.    5 dargestellten     Hochvakuumanlage     treten die von der Diffusionspumpe 126 und der  Vorpumpe zurückströmenden Bestandteile in die  Trennfalle 50 ein und durchwandern sie in der durch  die Pfeile 132 angegebenen Richtung. Dementspre  chend wandern die zurückströmenden Bestandteile  durch den ringförmigen     Durchlass    70 am untern  Ende des Gehäuses 52 und werden von der untern  Fläche der ringförmigen Trägerplatte 74 abgelenkt,  von wo aus sie durch das zylindrische Leitblech 76  abwärts geführt werden, so dass sie unter einem Win  kel, und zwar     gegebenenfalls    unter einem im wesent  lichen rechten Winkel, auf die Oberfläche der unter  sten     Sorptionsstoffschicht    60 treffen.

   Ein ziemlich  steiler     Auftreffwinkel    ist wünschenswert, insbeson  dere, wenn wie hier die Schicht eine merkliche Tiefe  hat. Die nichtabsorbierten Moleküle der zurückströ  menden Bestandteile durchwandern dann den zylin  drischen     Durchlass    134, der durch das     zylindrische     Leitblech 76 gebildet ist, nach oben.  



  Nach Verlassen des Leitbleches 76 werden     die     zurückströmenden Bestandteile erneut abgelenkt und  abwärts geführt durch die Unterseite der Tragplatte  96 und die Innenwand des untern Teils 136 des zy  lindrischen Leitbleches 84. Die zurückströmenden  Moleküle treffen erneut im wesentlichen senkrecht  auf die     Oberflärhe    der mittleren     Sorptionsstoffschicht     62.

   Nach Verlassen der Schicht 62 bewegen sich die  eventuell noch übriggebliebenen, zurückströmenden  Partikel durch den ringförmigen     Durchlass    90 auf  wärts zu dem obersten     angeflanschten    Leitblech 98,  wo sie erneut um annähernd 180  auf die vorher  beschriebene Weise umgelenkt werden, so dass sie im  wesentlichen senkrecht auf die Oberfläche der ober  sten     Sorptionsstoffschicht    64 auftreffen.

   Auf diese  Weise schlängeln sich die zurückströmenden Verun  reinigungen durch die Trennfalle 50 und treffen  mehrfach auf den in der Falle     enthaltenen        Sorptions-          stoff.    Daraus ergibt sich, dass keiner der von den  Pumpen zurückströmenden Bestandteile oder andere  Verunreinigungen durch die     Einlassöffnung   <B>108</B> der  Trennfalle treten.  



  Obgleich die Trennfalle 50 ungefähr mit demsel  ben Durchmesser wie die Diffusionspumpe 126 dar  gestellt ist, kann die Falle auch so gross gemacht wer  den, dass die ringförmigen     Durchlässe    70, 86, 88,  90 und 106 und die Weite der zylindrischen Teile 76  und 98 im wesentlichen denselben     Durchflussquer-          schnitt    wie die Pumpe 126 oder andere Teile der       Hochvakuumanlage    haben. Bei der letzteren Anord  nung wird durch die Trennfalle nur ein äusserst ge  ringer Druckabfall in der Anlage hervorgerufen.  



  Bei einer Prüfung der Trennfalle 50 in der in       Fig.    5 dargestellten Anordnung wurden die innerhalb  der gestrichelten Linien 116 liegenden Teile 12 Stun  den     la=ng    auf 430  C erhitzt. Die Anlage wurde dann  in Betrieb genommen, und der Druck fiel auf weni  ger als 1 -     10-i0    mm Quecksilbersäule; das ist die       Röntgenstrahlengrenze    des     Ionisationsmessgerätes    114.  Der Druck wurde bei wiederholten Versuchen auf      weniger als 5 -     10-i0    mm Quecksilbersäule 20 Tage  lang aufrechterhalten.

   Ein grösseres Modell mit einer  Leitfähigkeit von über 300     1/sec    hielt einen Druck  von 5 -     10-1o    mm Quecksilbersäule 70 Tage lang auf  recht. Im Gegensatz dazu konnte die beste der be  kannten     ungekühlten    Trennfallen unter den gleichen  Bedingungen eine Trennung der     Hochvakuumanlage     von den von den Pumpen zurückströmenden Bestand  teilen weniger als einen Tag lang aufrechterhalten.  



  Eine andere Ausführungsform einer erfindungs  gemäss konstruierten Trennfalle ist in     Fig.    6 bis 8  dargestellt. Danach besteht eine Trennfalle 140 aus  einem     langgestreckten    Rohrgehäuse 142 mit einem  Dichtungsflansch 144 und 146 an jedem Ende. Die  Flansche 144 und 146 sind gegebenenfalls ähnlich  aufgebaut wie die Dichtungsflansche 54 und 56 der       Fig.    3 und sollen daher nicht weiter beschrieben wer  den.

   Der Flansch 144 ist an einen     hochevakuierten     Kessel oder Behälter angeschlossen, während der  Flansch 146 an Pumpen angeschlossen ist, beispiels  weise in einer ähnlichen Anordnung, wie sie in     Fig.    5  dargestellt ist  Die Innenfläche des Gehäuses 142 ist mit einem  Mantel 148 aus     Zeolit,    Aluminiumoxyd oder Alu  miniumsilikat, wie vorher beschrieben, ausgekleidet.  Im vorliegenden Beispiel können die in Verbindung  mit     Fig.    1 genannten     Zeolite    oder flammengespritzte  Aluminiumoxyde verwendet werden.

   Die letztere       Stoff    hat eine poröse Struktur oder ist ein Ergebnis  einer     Flammenspritzung        üblicher    Art.  



  In das Gehäuse 142 ist ein     langgestrecktes    Me  tallband 150 eingesetzt, das zu einer Wendel ver  dreht ist, wie in     Fig.7    deutlicher dargestellt. Die  Wendel 150 ist auf beiden Oberflächen mit einem  Überzug 152 versehen. Die Überzüge 152 bestehen  ebenso wie der oben erwähnte Mantel 148 aus     Sorp-          tionsstoff.    Die Breite der Wendel 150 ist so bemes  sen, dass die Seitenkanten 154 dicht mit der Innen  fläche des Mantels 148 abschliessen, der auf der  Innenfläche des Gehäuses 142     liegt.    Die Dicke der  Überzüge 148 und 142 sind in der Grössenordnung  von 0,25 mm.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    6 treten die zurück  strömenden Bestandteile am rechten Ende des Ge  häuses 142 ein und bewegen sich von da aus entlang  den Windungen der Wendel durch das Gehäuse 142,  wie durch den Pfeil 156 angegeben. Da die Seiten  kanten 154 mit der Innenfläche des Mantels 148  dicht abschliessen, können sich die Moleküle nicht  gradlinig durch das Gehäuse 142 bewegen. Die zu  rückströmenden Bestandteile stossen also immer wie  der gegen die Oberflächen der Überzüge 148 und  152, wobei sie dem sich durch das Gehäuse 142       schlängelnden    Weg folgen, bis sie vollständig durch  die     Überzüge    148 und 142 zurückgehalten sind.

   Bei  der Anordnung nach     Fig.    6 bis 8 sind alle Bauteile  der Trennfalle, die den zurückströmenden Bestand  teilen ausgesetzt sind, mit     Sorptionsstoff    überzogen.  



  Wie vorher begründet, ist der hier betrachtete       Sorptionsstoff    äusserst porös, mit dem Ergebnis, dass    der Kriechweg der Verunreinigungen über die Länge  der Trennfalle 140 wesentlich verkürzt ist, wenn  nicht sogar gänzlich beseitigt. Zu demselben Zweck  können auch die den zurückströmenden Bestandtei  len ausgesetzten Innenflächen der Trennfallen 8 und  50 nach     Fig.    1 und 3 mit ähnlichen Überzügen ver  sehen sein. Die Überzüge 148 und 152 und andere  Überzüge dieser Art können zum Beispiel durch  Aufsprühen einer wässerigen Brühe von     Zeolit    oder  von andern der genannten     Sorptionsstoffe    und eines  Bindemittels aus Lehm auf die zu bedeckenden Flä  chen aufgebracht werden.

   Die Mischung aus     Sorp-          tionsstoff    und Lehm bindet sich selbst an die Ober  flächen, wenn die Trennfalle auf die vorher angege  benen Temperaturen erhitzt wird. Gleichzeitig nimmt  natürlich der     Sorptionsstoff    wegen der Austreibung  seines     Kristallisationswassers    eine sehr poröse Struk  tur an. Anderseits können flammengespritzte Alumi  niumoxyde     (A1.,0.)    verwendet werden, die die erfor  derliche Haftfähigkeit haben und auf Grund der       Flammensprühung    porös sind.

   Die Trennfalle 140  nach     Fig.    6 bis 8 hat erwiesenermassen im Vergleich  mit den in     Fig.    1 und 3 beschriebenen Trennfallen  die gleiche Wirksamkeit. Die Leitfähigkeit der Trenn  falle 140 ist durchaus gross insofern, als hier keine  Platten oder     Sorptionsstoffmassen    dicht aufeinander  folgen, die das durch die Falle strömende Medium  wesentlich behindern würden.  



  Aus den angegebenen Beispielen geht hervor,  dass bei der praktischen     Anwendung    der Erfindung  eine Reihe verschiedener Verbindungen als     Sorp-          tionsstoff    verwendet werden können.  



  Aus den vorstehenden Ausführungen wird deut  lich, dass neue und brauchbare Ausführungen     unge-          kühlter    Trennfallen hierin einbezogen sind. Den Fach  leuten wird es möglich sein, zahlreiche Abwandlun  gen der Erfindung zu finden, ohne dabei jedoch vom  Rahmen der     Erfindung    abzuweichen. Es ist zum Bei  spiel einleuchtend, dass eine Trennfalle, die nur mit  einer der in den Zeichnungen dargestellten     Sorptions-          stoffschichten    ausgerüstet ist, einen Druck in der  Grössenordnung von 1 - 10-a bis     10-1o    aufrechterhält  und dass zusätzliche Schichten die Lebensdauer der  Falle verlängern.

   Die zeichnerischen Darstellungen  und die Beschreibung sollen nur die Grundzüge der  Erfindung wiedergeben, nicht aber ihren Rahmen  begrenzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Trennfalle für Hochvakuumanlagen mit einem ungekühlten Gehäuse, in dem sich ein Verunreini gungen sorbierender Stoff befindet, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sorptionsstoff wasserfrei und ein Aluminiumoxyd und/oder Aluminiumsilikat ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Trennfalle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sorptionsstoff in mehreren, räumlich voneinander getrennten Schichten angeord net ist, wobei die Zwischenräume so miteinander ver- Bunden sind, dass ein Durchlass für ein durch die Anlage strömendes Medium gebildet ist. 2.
    Trennfalle nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse die Gestalt einer Trommel hat, in die ein mit einem Ende bis etwa in die Mitte reichendes Zuflussrohr zentrisch und ein A bsaugrohr exzentrisch druckdicht von oben ein gesetzt sind, und dass eine erste Schicht des Sorp- tionsstoffes auf dem Boden der Trommel, eine zweite Schicht in einer Ringwanne angeordnet ist, die das Ende des in die Trommel reichenden Zuflussrohres umgibt und deren Aussenwand mit der Trommel wandung einen ringförmigen Durchlass bildet. 3.
    Trennfalle nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der ersten und zweiten Schicht mindestens gleich der Weite des Zufluss- und Absaugrohres ist. 4. Trennfalle nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse die Gestalt eines senkrecht stehenden Zylinders hat, in dem zur Lage rung des Sorptionsstoffes mindestens eine scheiben förmige, mit der Zylinderwand einen ringförmigen Durchlass bildende Tragplatte und eine ringförmige, mit der Zylinderwand abschliessende Tragplatte, deren Innendurchmesser kleiner als der Scheiben durchmesser ist, mit Abstand zueinander abwechseln, und mehrere zylindrische Leitbleche, von denen eines am Aussenumfang der Scheiben,
    eines am Innen umfang der Ringplatten und ein zusätzliches mit der Ausgangsöffnung verbunden ist, mit ihren Randzonen ineinandergreifen. 5. Trennfalle nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die den Scheiben und anderseits die den Ringplatten zugeordneten Leit- bleche denselben Durchmesser haben, während der Durchmesser des zusätzlichen Leitbleches bei gerader Anzahl der Tragplatten dem Aussendurchmesser der scheibenförmigen und bei ungerader Anzahl dem In nendurchmesser der ringförmigen Tragplatten ent spricht. 6. Trennfalle nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatten mit verschie denen Sorptionsstoffen beschichtet sind. 7.
    Trennfalle nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse die Gestalt eines langgestreckten Rohres hat, dessen gesamte Innen fläche mit Sorptionsstoff überzogen und in den ein auf beiden Seiten mit einem Sorptionsstoffüberzug versehener, zu einer Wendel verdrillter Metallstrei fen mit einer der lichten Weite des überzogenen Roh res entsprechenden Breite eingesetzt ist. B. Trennfalle nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass alle Wandflächen im Innern der Trennfalle, mit Ausnahme der Flächen der Tragplat ten, die den Sorptionsstoff tragen, mit einem über zug aus Sorptionsstoff versehen sind.
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