CH390510A - Lichtkuppel aus lichtdurchlässigem Kunststoff zum Einbau in ein Gebäudedach - Google Patents

Lichtkuppel aus lichtdurchlässigem Kunststoff zum Einbau in ein Gebäudedach

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CH390510A
CH390510A CH1402761A CH1402761A CH390510A CH 390510 A CH390510 A CH 390510A CH 1402761 A CH1402761 A CH 1402761A CH 1402761 A CH1402761 A CH 1402761A CH 390510 A CH390510 A CH 390510A
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    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
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Description


  Lichtkuppel aus     lichtdurchlässigem        Kunststoff        zum        Einbau    in ein Gebäudedach    Die Erfindung bezieht sich auf eine Lichtkuppel  aus lichtdurchlässigem Kunststoff zum Einbau in  ein Gebäudedach.  



  Die mit     Hilfe    von Lichtkuppeln erfolgende Tages  lichtbeleuchtung von grösseren oder kleineren Räu  men ist in den meisten Fällen ausreichend, solange  nicht besonders hohe Anforderungen an die Gleich  mässigkeit des Lichteinfalls und die klimatischen  Bedingungen innerhalb der beleuchteten Räume ge  stellt werden. Wenn bisher     derartige    Anforderungen  an ein Gebäude gestellt werden mussten, wurde der  sogenannte     Shedbau    bevorzugt. Dabei sind die Ge  bäude     derart    ausgerichtet, dass die Fensterflächen  des     Sheddaches    nach Norden ausgerichtet sind, wo  bei ihre Neigung zwischen 60 und 90  gegen die  Horizontale beträgt.

   Durch diese Bauweise ist er  reicht, dass die Fensterflächen nur das von dem  nördlichen Teil der Himmelskuppel ausgestrahlte  Licht einfangen und eine direkte Sonneneinstrahlung  nicht möglich ist. Die Neigung der     Fensterfläche     richtet sich dabei nach dem Neigungswinkel der  Sonnenstrahlen, die beispielsweise in Deutschland  am Tage der Sommersonnenwende bei höchstem  Sonnenstand eine Neigung von etwa<B>61'</B> gegen die  Horizontale haben.

   Durch die an die Sonnenstrahlung  angepasste Neigung der Fensterfläche und ihre gleich  zeitige Ausrichtung nach Norden soll einerseits un  abhängig vom     wechselnden    Stand der Sonne eine  etwa gleichmässige Tageslichtbeleuchtung innerhalb  des in     Shedbauweise    erstellten Bauwerkes erreicht  werden, anderseits soll auch eine mit direkter Son  neneinstrahlung verbundene Erwärmung des beleuch  teten Raumes verhindert werden, die gegebenenfalls  eine nachteilige     Beeinflussung    der klimatischen Ver  hältnisse innerhalb des Raumes zur Folge hat.  



  Wenn auch die     Shedbauweise    die     Beleuchtungs-          und    klimatischen Verhältnisse innerhalb des Raumes    verhältnismässig gleichmässig aufrechtzuerhalten ver  mag, so steht diesen     Vorteilen    der wesentliche Nach  teil entgegen, dass die     Shedbauweise        infolge        ihrer          Konstruktionsbedingungen    einen hohen Kostenauf  wand nicht nur beim erstmaligen Bau, sondern auch  in der laufenden Unterhaltung erfordert.

   Aus diesem       Grunde    wurde die     Shedbauweise    nur dann an  gewandt, wenn beispielsweise die Fabrikations  bedingungen einen solchen     aufwandigen    Bau er  forderten. Nach Möglichkeit wurde versucht, mit  einem durch Oberlichte beleuchteten Bau auszukom  men, der mit einem Flachdach erstellt werden konnte  und bedeutend geringere Kosten bei der Herstellung  und der Unterhaltung notwendig macht.

   Anstelle der  früher     üblichen        Sattel-Oberlichte    hat sich die ein  gangs     erwähnte    Lichtkuppel mehr und mehr für  die Beleuchtung von Räumen, insbesondere     in    grossen  Hallenbauten, durchgesetzt, da sie entsprechend  ihrem Einbau in horizontaler oder geneigter Lage in  Flachdächern die Ausstrahlung des gesamten Him  melsgewölbes ausnutzt. Es wird mit den     Lichtkuppeln     durch den zuletzt erwähnten Faktor eine gute Tages  lichtbeleuchtung innerhalb der Räume erzielt.

   Da  gegen wirkt die durch die direkte Sonneneinstrahlung  entstehende Erwärmung in manchen Fällen störend,  insbesondere dann, wenn bei einer bestimmten Fabri  kation gleichbleibende klimatische Verhältnisse inner  halb des Raumes eingehalten werden müssen. Für  derartige Fälle ist die Verwendung der bisher be  kannten Ausführungsformen von Lichtkuppeln nicht  günstig.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten  Nachteile durch Schaffung einer Lichtkuppel zu ver  meiden, welche einerseits eine Tageslichtbeleuchtung  innerhalb des Raumes ähnlich wie bei einem     Shedbau     ergibt, gleichzeitig aber     eine        unerwünschte    Erwär  mung desselben vermeidet.      Die Aufgabe ist gemäss Erfindung dadurch gelöst,  dass die Lichtkuppel aus zwei     parabelähnlich    gewölb  ten Schalen besteht, die mit ihren Hohlseiten gegen  einander gesetzt und im Bereich von zwei diametral  gegenüberliegenden     Parabelästen    mit einem licht  reflektierenden Stoff versehen sind.  



  Durch eine solche Ausbildung der Lichtkuppel  ergeben sich mehrere wesentliche Vorteile. Wird  nämlich die Lichtkuppel mit ihrer Wölbungsquer  schnittslinie in die     Nord-Süd-Achse    in der Weise  ausgerichtet, dass die mit einem lichtreflektierenden  Stoff versehenen     Parabeläste    der gewölbten Schalen  nach Süden zeigen, wird die direkte Sonnenein  strahlung und eine damit verbundene     unerwünschte          Aufheizung    des Raumes verhindert; gleichzeitig ge  währleisten die anderen     Parabeläste    der gewölbten  Schalen eine genügende Beleuchtung.

   Aus diesem  Grunde ist es möglich, mit solchen     Lichtkuppeln     innerhalb eines mit Flachdach versehenen Gebäudes  Verhältnisse zu schaffen, die denen eines solchen  mit     Sheddach    entsprechen. Es kann daher mit Flach  dächern und Lichtkuppeln der gleiche Effekt er  reicht werden. Durch die Möglichkeit, die Licht  kuppeln ohne bauliche Schwierigkeiten in die     Nord-          Süd-Achse    auszurichten, ergibt sich ausserdem der  wesentliche Vorteil, dass das Bauwerk selbst nicht  in der     Nord-Süd-Achse    ausgerichtet erstellt sein  muss, wie es bei der     Shedbauweise    im allgemeinen  erforderlich ist.

   Das mit Lichtkuppeln ausgerüstete  Gebäude kann eine beliebige Winkelstellung zur       Nord-Süd-Achse    einnehmen,     während    nur die auf  die Dachfläche aufgesetzten     Lichtkuppeln    in diese  Achse ausgerichtet werden.  



       In    weiterer Ausgestaltung der Lichtkuppel kann  die     parabelähnliche    Wölbung jeder Schale einen steil  und einen schwach geneigten     Parabelast    aufweisen,  wobei die Schalen derart gegeneinander gesetzt sind,  dass     jeweils    die steil und die schwach geneigten       Parabeläste    sich diametral gegenüberliegen und der  lichtreflektierende Stoff sich über den steil geneigten       Parabelast    erstreckt. Von dem reflektierenden Be  reich der Schale in den lichtdurchlässigen Bereich  kann ein     fliessender    Übergang vorhanden sein.

   Ferner  kann der     lichtreflektierende    Stoff in das Material  der Schale eingebettet     und/oder    auf deren Ober  fläche aufgebracht sein.  



  Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der aus  zwei Schalen gebildete     Lichtkuppelhohlkörper    mit  Gasen oder Dämpfen gefüllt ist, die     Brechungs-          indices    aufweisen, welche die restliche Direktstrah  lung durch die Lichtkuppel hindurch hindern.  



  Durch Anpassung der Neigung der beiden       Parabeläste    der Wölbung jeder Schale einer Licht  kuppel an den am     Verwendungsort    vorherrschenden  Neigungswinkel der Sonneneinstrahlung und durch  entsprechende Bemessung des Bereiches, den der  lichtreflektierende Stoff umfasst, kann in jedem Falle  die beabsichtigte Wirkung der selektiven Lichtdurch  lässigkeit der Fensterfläche erreicht werden, ohne  dass auf eine besondere Lage des Bauwerkes in oder    zu der     Nord-Süd-Achse    geachtet werden muss.

   Durch  die Möglichkeit, die für bestimmte Fälle bisher  übliche     Shedbauweise    durch     Flachdachbauten    zu er  setzen, die mit Lichtkuppeln ausgerüstet werden,  entstehen ausserordentliche     Kostenminderungen    so  wohl beim Bau als auch bei der laufenden Unter  haltung des Bauwerkes. Trotzdem sind die mit der       Shedbauweise    erreichbaren günstigen Beleuchtungs  verhältnisse und klimatischen Verhältnisse erreicht.  



  Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden  Beschreibung, die an Hand der Figuren Ausfüh  rungsbeispiele erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer Licht  kuppel gemäss der     Erfindung,          Fig.    2 einen Querschnitt durch eine Lichtkuppel  nach der Linie     II-11    der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Rückansicht einer Lichtkuppel nach       Fig.    1,       Fig.    4, 5 und 6 den Strahlengang an einer Licht  kuppel nach     Fig.    1 und 2 bei verschiedenem Licht  einfall,       Fig.    7 und 8 weitere Strahlungsgänge,       Fig.9,

      10 und 11 die Anordnung von Licht  kuppeln auf verschiedenen     Flachdachbauten.     



  Die Lichtkuppel nach den     Fig.    1 bis 3 weist  eine viereckige Grundfläche auf. Sie besteht aus zwei       parabelähnlich    gewölbten Schalen 1 und 2, die bei  spielsweise aus Acryl     (Wz)-Glas    bestehen. Wie aus       Fig.    1 und 2 zu ersehen ist, sind die Schalen 1 und 2  mit den Hohlseiten zueinander am     Aufsetzkranz    3  befestigt. Die     parabelähnliche    Wölbung der Schalen  1 und 2 besteht aus einem steil geneigten     Parabelast     11 bzw. 21 und einem schwach geneigten     Parabelast     12 bzw. 22.

   Die steil     geneigten        Parabeläste-    11 und  21 und die schwach geneigten     Parabeläste    12 und 22  liegen sich jeweils diametral gegenüber. Erstere sind  mit einem lichtreflektierenden Stoff 4 versehen, wie  in den     Fig.    1 und 2 angedeutet. Im wesentlichen  umfasst der am steil geneigten     Parabelast    11 bzw.  21 der Wölbung jeder Schale 1 und 2 vorgesehene  lichtreflektierende Stoff 4 einen Bereich, der kurz  hinter dem Anfang der Parabel am     Aufsetzkranz    3  beginnt und etwa am Scheitelpunkt derselben endet.

    Dieser Bereich ist nicht scharf abgegrenzt, vielmehr  ist ein     fliessender    Übergang vorhanden, wobei der  am Einbauort massgebliche Neigungswinkel der Son  neneinstrahlung berücksichtigt ist, ebenso wie in  Betracht gezogen ist, ob die Lichtkuppel in horizon  taler Ebene oder in einer etwas geneigten Ebene mit  ihrem     Aufsetzkranz    aus der Dachfläche herausragt.  Der Bereich der Schale, der den lichtreflektierenden  Stoff aufweisen muss, geht aus den weiteren Erläute  rungen hervor. Es besteht die Möglichkeit, dass der  lichtreflektierende Stoff 4 an der entsprechenden  Stelle jeder Schale 1 und 2 in das Material ein  gebettet ist, aus dem die Schale besteht. Stattdessen  oder zusätzlich kann der lichtreflektierende Stoff auf  die Oberfläche der Schalen 1 und 2 aufgebracht sein,  z.

   B. durch Aufspritzen, Aufstreichen oder durch  Beschichten.      Die     Fig.4    bis 8 dienen zur     Erläuterung    der  gemäss Erfindung zu erreichenden Beleuchtungs  effekte. Wie bereits vorher erwähnt, ist der licht  reflektierende Stoff im Bereich der steil geneigten       Parabeläste    11 bzw. 21 vorgesehen, so dass in  diesem Bereich die direkte Sonneneinstrahlung ver  hindert wird. Wie aus     Fig.    4 zu erkennen ist, werden  die einfallenden Sonnenstrahlen, die im Bereich des  mit lichtreflektierendem Stoff 4 versehenen Parabel  astes 11 der Wölbung der Schale 1 auftreffen,  zurückgeworfen.

   Die von diesem Bereich nicht er  fassten einfallenden und durch die Schale 1 hin  durchgehenden Sonnenstrahlen treffen auf den mit  lichtreflektierendem Stoff 4 versehenen Bereich der  Schale 2 auf und werden dadurch ebenfalls zurück  geworfen, d. h. zum Austreten nach aussen aus der  Lichtkuppel gezwungen. Es ist ferner offensichtlich,  dass nur schwach geneigte Strahlen der aufgehenden  oder untergehenden Sonne ungehindert durch die  Lichtkuppel     hindurchtreten    können, wie es die in       Fig.3    eingezeichneten Pfeile andeuten.

   Anderseits  zeigt die     Fig.    5, dass der lichtdurchlässige Teil der  Schalen 1 und 2, der im wesentlichen die schwach  geneigten     Parabeläste    12 und 22 der Wölbungen  umfasst, die indirekte Strahlung des Himmels voll  durch die Lichtkuppel hindurchgehen lässt, wenn  die Lichtkuppel mit ihrer     Wölbungslängsschnittslinie     auf der Dachfläche in die     Nord-Süd-Achse    aus  gerichtet ist.

   Die schwach geneigten     Parabeläste    12  und 22 der Wölbungen der Schalen 1 und 2 ergeben  ausserdem einen günstigen Einfluss dadurch, dass in  den vor allen Dingen in Betracht zu ziehenden un  günstigen Sommermonaten an den Oberflächen dieser  schwach geneigten Flächen eine Reflexion der un  erwünschten südlichen Direktstrahlung stattfindet,  wie es     Fig.    6 aufweist. Dabei ist davon ausgegangen,  dass, abgesehen von in der Atmosphäre gestreutem  Sonnenlicht wegen der Entfernung der Sonne, direkt  einfallende Lichtstrahlen als parallelliegend angesehen  werden können. Bei der Neigung der schwach ab  fallenden Fläche der Schale 1 ist ausserdem in den  Sommermonaten durch den streifenden     Einfall    des  Sonnenlichtes eine Totalreflexion im Kunststoff mög  lich.

   Entsprechend dem Brechungsindex von     Acryl-          (Wz)-Glas    mit 1,49 ergibt sich ein zugehöriger  Grenzwinkel der Totalreflexion von 48 Grad       (Fig.    8). Es besteht aber wegen der     parabelähnlichen     Wölbung keine Gefahr, dass die Schicht, an der die  Totalreflexion stattfindet, als Leiter dient und damit  zum Aufheizen einer Stelle im Material führt, wie es  bei planparallelen Platten möglich wäre, wie es       Fig.    7 zeigt.  



  Auch die     Schwitzwasserbildung    ist bei der Licht  kuppel gemäss der Erfindung stark gemindert.  Schwitzwasser tritt bekanntlich bei starkem Tem  peraturgefälle an der kälteren Oberfläche auf, wenn  die Luft mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Wenn z. B.  der lichtreflektierende Stoff 4 aus Metallstaub, z. B.  Aluminium, besteht, so ergibt sich auf der dem  Innenraum zugewandten Schalenfläche eine höhere    Temperatur als sie - entsprechend dem Temperatur  gradient zwischen innen und aussen - als Wert des  Systems und innerer     Wärmeübergangszahl    sonst vor  handen wäre.

   Aus diesem     Grunde    glättet der licht  reflektierende Stoff 4 das Temperaturgefälle und  setzt die     Schwitzwasserbildung    zumindest herab,  wenn sie nicht sogar vollständig verhindert wird.  



  Die     Fig.    9 bis 11 zeigen die baulichen     Vorteile     an Gebäuden auf, die mit Lichtkuppeln gemäss der  Erfindung versehen     sind.    Dabei ist es wesentlich,  dass man sich zum Vergleich die übliche     Shedbau-          weise    vergegenwärtigt, um die mit der Lichtkuppel  gemäss der Erfindung erreichbaren Vorteile zu er  kennen.     Gemäss        Fig.    9 sind die auf die Dachfläche 5  aufgesetzten     Lichtkuppeln    mit ihrer     Wölbungslängs-          schnittslinie    in der     Nord-Süd-Achse    ausgerichtet  angeordnet.

   Das bedeutet, dass die schwach geneigten       Parabeläste    der Wölbungen nach Norden weisen,  während die steil geneigten     Parabeläste    der Wöl  bungen nach Süden gerichtet sind. Während bei       Shedbauten    das Gebäude als solches in der     Nord-          Süd-Achse    ausgerichtet sein müsste, spielt im vor  liegenden Falle die     Richtung    des Gebäudes zur     Nord-          Süd-Achse    keine Rolle.

   Allein durch die Anordnung  der Lichtkuppeln gemäss der Erfindung in der     Nord-          Süd-Achse    werden die gewünschten Vorteile hin  sichtlich der Beleuchtungsverhältnisse und klimati  schen Verhältnisse innerhalb des Raumes erreicht.  In     Fig.    10 ist eine ähnliche Möglichkeit dargestellt,  bei der auf die Dachfläche 6 ebenfalls     Lichtkuppeln     in der Weise aufgesetzt sind, dass die     Wölbungslängs-          schnittslinie    in der     Nord-Süd-Achse    ausgerichtet ist.

    Es gilt genau das gleiche wie beim vorhergehenden  Beispiel.     Fig.    11 zeigt ein Gebäude, das als solches  selbst in     Nord-Süd-Richtung    aufgebaut ist, ausserdem  sind auch die auf die Dachfläche 7 aufgesetzten  Lichtkuppeln in der     Nord-Süd-Achse    ausgerichtet.  Selbstverständlich ist auch in den beiden letzten  Fällen jeweils der schwach geneigte     Parabelast    der  Wölbungen der Lichtkuppeln nach Norden gerichtet.  



  Wenn beispielsweise ein Vergleich zwischen der       Shedbauweise    und der     Flachdachbauweise    gemäss       Fig.    11 gezogen wird, so ist ganz offensichtlich, dass  die dargestellte     Flachdachbauweise    baulich bedeutend  einfacher zu erstellen ist. Dementsprechend sind auch  die Kosten bedeutend geringer, ebenso verringern  sich auch die laufenden Unterhaltungskosten. Noch  deutlicher werden die     Vorteile,    wenn derselbe Ver  gleich mit Bauwerken gezogen wird, die etwa gemäss       Fig.9    oder 10 aufgebaut sind.

   In vielen Fällen  lassen es die Platzverhältnisse nicht     zu,    einen an  einer Stelle beabsichtigten Bau in der     Nord-Süd-Achse     ausgerichtet zu erstellen. Wenn an einer solchen  Stelle die Bedingungen ganz gleichmässiger Tages  lichtbeleuchtung erfüllt sein müssten, würden sich  sehr aufwendige bauliche Massnahmen ergeben, weil  trotz der nicht in der     Nord-Süd-Achse    ausgerichteten  Wände die     Dachkonstruktion    nach dieser Achse  ausgerichtet werden müsste.

   Diese Nachteile können  ohne weiteres vermieden werden, wenn das Bauwerk      lediglich den vorhandenen     Platzverhältnissen    ohne  jede     Rücksichtnahme    auf eine Ausrichtung angepasst  werden kann, wie es durch Verwendung der Licht  kuppeln gemäss der Erfindung möglich ist. Dazu  kommt ausserdem der bereits vorher erwähnte Vor  teil zwischen der     Shed-    und der     Flachdachbauweise.     



  Die in den     Fig.    9 bis 11     dargestellten    Beispiele  stellen natürlich nur eine ganz geringe Anzahl der  möglichen Anordnungen dar, die durch Verwendung  von Lichtkuppeln gemäss der Erfindung zu erreichen  sind. Es kann     ganz    allgemein gesagt werden, dass  sich die Vorteile der Lichtkuppel gemäss der Er  findung um so günstiger unter Erstellung von Flach  dachbauwerken auswirken, je ungünstiger die Ver  hältnisse bei Erstellung eines     Shedbaues    wären.

   Da  zudem in sehr einfacher Weise eine grosse     Anpas=          sungsfähigkeit    hinsichtlich der Grösse der Licht  kuppel, der Form ihrer     Grundfläche,    die beliebig  sein kann und in den Figuren lediglich beispielsweise  viereckig     gewählt    wurde, und der     Anbringung    von  lichtreflektierendem Stoff ohne weiteres gegeben ist,  erbringt die Lichtkuppel gemäss der     Erfindung        ganz          einwandfrei    nachweisbare Vorteile, die natürlich auch  bei äquivalenter Abwandlung von Ausführungsfor  men erhalten bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lichtkuppel aus lichtdurchlässigem Kunststoff zum Einbau in ein Gebäudedach, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lichtkuppel aus zwei parabel- ähnlich gewölbten Schalen (1, 2) besteht, die mit ihren Hohlseiten gegeneinander gesetzt und im Be reich von zwei diametral gegenüberliegenden Parabel- ästen (11, 21) mit einem lichtreflektierenden Stoff (4) versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lichtkuppel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die parabelähnliche Wölbung jeder Schale einen steil geneigten Parabelast (11, 21) und einen schwach geneigten Parabelast (12, 22) aufweist und dass die Schalen (1, 2) derart gegen einander gesetzt sind, dass jeweils die steil geneigten und die schwach geneigten Parabeläste sich diametral gegenüberliegen und der lichtreflektierende Stoff (4) jeweils im Bereich des steil geneigten Parabelastes (11, 21) vorgesehen ist. 2. Lichtkuppel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von dem reflektierenden Bereich der Schalen zu dem lichtdurchlässigen Bereich ein fliessender Übergang vorhanden ist. 3.
    Lichtkuppel nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der lichtreflek tierende Stoff (4) in das Material der Schalen (1, 2) eingebettet ist. 4. Lichtkuppel nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der lichtreflek tierende Stoff (4) auf die Oberfläche der Schale (1, 2) aufgebracht ist. 5. Lichtkuppel nach den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der aus zwei Schalen (1, 2) gebildete Lichtkuppelhohlkörper mit Gasen oder Dämpfen gefüllt ist, die Brechungsindices auf weisen, welche die restliche Direkteinstrahlung durch die Lichtkuppel verhindern.
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US4223493A (en) * 1977-10-15 1980-09-23 Rohm Gmbh Multi-layered skylight
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