CH390592A - Elektroventil - Google Patents

Elektroventil

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CH390592A
CH390592A CH23562A CH23562A CH390592A CH 390592 A CH390592 A CH 390592A CH 23562 A CH23562 A CH 23562A CH 23562 A CH23562 A CH 23562A CH 390592 A CH390592 A CH 390592A
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CH
Switzerland
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bimetal
battery
valve according
valve
bracket
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CH23562A
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English (en)
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Bernhard Dipl Ing Tibus
Reinkens Herbert
Brust Heinz
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Licentia Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/08Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid using a permanent magnet
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1919Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller
    • G05D23/1921Control of temperature characterised by the use of electric means characterised by the type of controller using a thermal motor

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Description


      Elektroventil       Elektroventile zur Steuerung des     Durchflusses     eines in Röhren fliessenden Mediums sind in ver  schiedenen Ausführungen bekannt. Da die zur Be  tätigung des Ventils zur Verfügung stehenden     Kräfte     verhältnismässig gering sind, müssen sie vor allen  Dingen verhältnismässig reibungsarm zu betätigen  sein. Es müssen also vor allen Dingen     Stopfbuchsen,     die eine grosse Reibung verursachen, vermieden  werden.

   Bei     stopfbuchsenlosen        Elektroventilen    er  folgt die Steuerung des     Ventilverschlusses    meist durch  einen Elektromagneten, der auf einen Kern     einwirkt,     der seinerseits mit dem     Ventilverschluss    in Ver  bindung steht. Der Magnetkern ist meist durch eine  Membran oder dergleichen gegen das Medium ab  gedichtet. Er kann sich aber auch direkt im Medium  befinden. Als nachteilig wird bei diesen     Elektro-          magnetventilen    empfunden, dass sie     verhältnismässig     geräuschvoll schalten.

   Sowohl bei Ventilen mit ab  gedichtetem Magnetkern als auch bei solchen, mit  im Medium     gelagerten    Kern, wird zur     Ventilöffnung     die bei Erregung der     Magnetspule    auftretende kine  tische Energie des Magnetkerns ausgenutzt. Es treten  dabei erhebliche Schlaggeräusche auf. Ausserdem  machen sich     Brummgeräusche    der Magnetspule stö  rend bemerkbar. Diese Ventile sind daher für Warm  wasserheizanlagen in Wohnhäusern nicht brauchbar.  Es sind zwar auch     thermisch    gesteuerte Ventile  bekannt, die geräuscharm arbeiten, jedoch haben  diese wieder andere Nachteile.

   Hauptsächlich sind  die elektrothermisch gesteuerten Ventile unvorteil  haft, weil die     Abkühlzeiten    der thermischen Antriebs  einrichtungen zu lang     sind.     



  Die Erfindung     betrifft    ein Elektroventil zur  Steuerung des     Durchflusses    eines in Röhren strömen  den Mediums, insbesondere für Warmwasserheiz-    anlagen, mit einem von einer thermisch arbeitenden  Steuereinrichtung betätigten     Verschlussorgan,    und sie  bezweckt, dieses Ventil so auszubilden,     d'ass    die  erwähnten Nachteile     vermieden    werden.

   Erfindungs  gemäss dient als thermische Steuereinrichtung eine       Bimetallbatterie,    die in einem mit einer     Flüssigkeit     gefüllten, durch eine Membran von dem das Medium  enthaltenden Ventilraum getrennten Raum angeord  net ist und die auf eine die Membran durchsetzende,  das     Verschlussorgan    tragende     Ventilstange        einwirkt.     Die     Bimetallbatterie    besteht zweckmässig aus vor  gekrümmten, auf der konvexen Seite mit der aktiven  Komponente versehenen     Bimetallstreifen,    die mit  abwechselnder     Krümmungsrichtung    übereinander ge  stapelt sind.

   Die einzelnen Bimetalle sind vorteilhaft  mit     Heizwicklungen    versehen, die von einer zentralen  Stelle, beispielsweise von einem     Raumthermostaten,     gesteuert werden. Zur Vermeidung von unerwünsch  ten Nachlaufzeiten der     Bimetallanord'nung    kann noch  ein Zusatzbimetall vorgesehen sein, das ebenfalls mit  dem     Verschlussorgan        zusammenwirkt.     



  An Hand der Zeichnung sei die Erfindung bei  spielsweise näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt an einem Ausführungsbeispiel den  konstruktiven Aufbau     eines    Elektroventils für Warm  wasserheizanlagen, während in     Fig.2    bis 4 ver  schiedene Schaltungsmöglichkeiten der     Bimetallbe-          heizung    angegeben     sind.    In     Fig.    5 ist eine mit     Mitteln     zur Kompensation des     Raumtemperatureinflusses     versehene Anordnung wiedergegeben.  



  Das Ventil nach dem Ausführungsbeispiel der       Fig.    1 besteht aus einem     hohlzylindrischen    Ventil  körper 1, der mit einem     Zuflussrohr    2 und einem       Abflussrohr    3 in Verbindung steht. Die Verbindungs  öffnung zwischen     Ventilkörper    und     Abflussrohr    ist      durch einen konisch gehaltenen Ventilteller 4 ver  schliessbar, der im geschlossenen Zustand auf einem  entsprechend konisch ausgebildeten Rand der     öff-          nung    aufsitzt.

   Der     Innenraum    des Ventilkörpers  wird durch eine Membran 5 unterteilt, so dass ein  abgeschlossener Hohlraum 6 gebildet ist, der gegen  das in den Röhren fliessende Heizwasser vollkommen  abgedichtet ist. Der Hohlraum 6 ist mit einer nicht  leitenden Flüssigkeit, vorzugsweise Öl, gefüllt, die  infolge ihrer     Inkompressibilität    den vom     Heizwasser     auf die Membran ausgeübten Druck ausgleicht. Die  Membran wird von einer mit dem Ventilteller 4  verbundenen Ventilstange 7 durchsetzt, die zur Ab  dichtung an der Durchführungsstelle beiderseits, der  Membran gegeneinander verschraubte Muttern 8  trägt.

   Am oberen Ende der Ventilstange ist ein       U-förmiger    Bügel 7a angebracht, der zwischen seinen  Schenkeln eine     Bimetallbatterie    9 einschliesst. An  den Schenkelenden des Bügels 7a ist ein Permanent  magnet 10 befestigt, an dem sich das obere     End-          bimetall    der Batterie 9 anlegt. Das untere     End-          bimetall    der Batterie stützt sich auf einem im Ventil  körper 1 fest angebrachten Anschlag 11 ab. Die  Bimetalle sind     vorgekrümmt    und     besitzen    auf ihrer  konvexen Seite ihre aktive Komponente.

   Sie sind  mit abwechselnder     Krümmungsrichtung    übereinander  gestapelt und tragen je eine Heizwicklung 12. Die       Heizwicklungsenden    sind zu     Anschlussklemmen    12a  aus dem Ventilgehäuse     herausgeführt.    Im Inneren  des Ventilkörpers ist noch ein weiteres Bimetall 13  einseitig fest angebracht, das mit einer     Heizwicklung     14 versehen ist, die an     Anschlussklemmen    15 liegt.  Zur Steuerung der     Heizwicklung    ist ein in     Fig.    1  nicht dargestellter Raumthermostat vorgesehen.

   Die       Heizwicklungen    werden aber auch in Abhängigkeit  von der Bewegung der Ventilstange über eine nur  angedeutete Kontaktanordnung 16 gesteuert. Die  Kontaktanordnung     wird    von dem am Ende des  U-förmigen Bügels 7a angebrachten Permanentmagne  ten 10, der auf einen Anker 17 einwirkt, betätigt.  Der Anker 17 ist über einen Eisenweg 20 mit dem  einen Pol des     Permanentmagneten    in     magnetisch     gut leitender Verbindung. Je nachdem, wie die       Bimetallheizungen    geschaltet     sind,    ist die Kontakt  anordnung verschieden ausgebildet.

   Die     Schaltungs-          möglichkeiten    der     Bimetallbeheizungen    werden an  Hand der     Fig.2    bis 4     näher        erläutert.    An der  Betätigungsstange 7 ist noch eine Nase 18 fest  angebracht, die mit einer am freien Ende des       Bimetallstreifens    13 befindlichen     schwenkbaren     Klinke 19     zusammenwirkt.    Die     Klinke    19 ist im  Weg der Nase 18 angeordnet und sie     blockiert    die  Aufwärtsbewegung der Betätigungsstange 7 nicht,  jedoch hindert sie den Rückfall.  



  Bei der     Schaltung    nach     Fig.    2 stehen die Bimetall  heizungen 12 und 14 für die     Bimetallbatterie    9  bzw. für das     Verklinkungsbimetall    13 (siehe auch       Fig.1)        mit    dem einen Netzanschluss 23 in Ver  bindung. Über die Kontaktanordnung 16 und den       Ein-Aus-Schalter    eines     Thermostaten    21 ist der    Stromkreis für die     Heizwicklungen    zum anderen  Netzanschluss 22     zurückgeführt.    Die Kontaktanord  nung 16 ist hierbei so ausgebildet, dass jeweils immer  nur eine der beiden Heizungen 12 oder 14 an  Spannung liegen kann.

   Die Einschaltung der     Heiz-          wicklung    12 erfolgt über den temperaturabhängig  gesteuerten Schalter des Raumthermostaten. Die dar  gestellte Stellung des Kontaktes 16 ist die Normal  stellung bei geschlossenem Ventil. Die Einschaltung  der Heizung 12 erfolgt, wenn der Raumthermostat  seinen Kontakt in Einschaltstellung bringt. Die Hei  zung 12 erhält hierdurch Spannung und erwärmt die  Bimetalle 9, die sich dadurch so weit verkrümmen,  dass sie über den Bügel 7a und die Ventilstange 7  den Ventilteller 4 anheben. Das untere Endbimetall  stützt sich dabei auf dem Anschlag 11 ab, während  das obere Endbimetall gegen den Permanentmagneten  10 drückt.

   Bei -der Aufwärtsbewegung gleitet die  Nase 18 der Ventilstange über die Klinke 19 hinweg,  die sich dabei anhebt und. nach dem     Vorbeigleiten     der Nase 18 wieder zurückfällt. Bei der Aufwärts  bewegung des Ventiltellers nähert sich der Permanent  magnet 10 dem Anker 17 soweit, dass dieser schliess  lich angezogen wird und eine Umschaltung der  Kontaktanordnung 16 vornimmt. Durch die Um  schaltung der Kontaktanordnung 16 wird die Hei  zung 12 ausgeschaltet und es wird die     Einschal-          tung    der     Heizung    14 vorbereitet.

   Inzwischen tritt  eine allmähliche Abkühlung der Bimetalle 9 ein,  die bewirkt, dass sich der Ventilteller entweder unter  Einwirkung der Schwerkraft oder einer nicht dar  gestellten     Rückführfeder    wieder senkt. Ein Ver  schluss der Ventilöffnung     kann    jedoch noch nicht  eintreten, da die Nase 18 an der Klinke 19     verrastet     ist. Inzwischen     ist    durch den ungehinderten Durch  fluss des Heizwassers eine Erwärmung des zu be  heizenden Raumes eingetreten, so dass der Raum  thermostat     schliesslcih    seinen Schalter in die     Aus-          Stellung    überführt, wodurch die Heizung 14 an  Spannung gelegt wird.

   Die Heizung 14 erwärmt den       Bimetallstreifen    13, der sieh infolge seiner verhältnis  mässig kleinen     Dimensionierung        mit    seinem Klinken  ende schnell von der Nase 18     fortkrümmt,    so dass       innerhalb    kürzester Zeit die     Verklinkung    der Ventil  stange 7 aufgehoben ist. Der Ventilteller kann dann  sofort die     Durchflussöffnung    verschliessen, so dass  ein weiterer     Durchfluss    des     Heizwassers        verhindert     ist.

   Durch das Rückfallen des Ventiltellers wird die       Kraftwirkung    auf den Anker 17 so gering,     dass    auch  die Kontaktanordnung 16 wieder in die gezeichnete  Lage     zurückspringt.    Bei erneutem Einschaltbefehl  durch den     Thermostaten    wiederholt sich das Spiel  von neuem. Durch die von der Heizung 14 gesteuerte       Verklinkungsanordnung    wird die unerwünschte Nach  laufzeit     verkürzt,    d. h. es     erfolgt        unmittelbar    kurz  nach dem Ausschaltbefehl des Thermostaten auch  wirklich der Verschluss der Ventilöffnung.  



  Bei der Schaltung nach     Fig.    3 werden die Hei  zungen 12 und 14, die parallelgeschaltet sind, bei       gmhlossenm        Thermostatenschalter    gleichzeitig he-      heizt. Das Bimetall 13 muss deshalb so im Ventil  körper angeordnet sein, dass es bei     Beheizung    zur  Ventilstange hin     auslenkt.    Bei     Beheizung    der Bi  metalle 9 erfolgt die Ventilöffnung wieder     in    der  angegebenen Weise, wobei jetzt bei Betätigung des  Kontaktes 16 nur die Heizung 12 abgeschaltet     wird,     während die Heizung 14 an Spannung bleibt.

   Die  Bimetalle 9 kühlen sich soweit ab, dass sie     ihre     Ausgangslage wieder erreicht haben, wenn der Ther  mostat 21 den Ausschaltbefehl gibt. Dann wird  auch die Heizung 14 spannungslos, so dass sich     deer          Bimetallstreifen    13 wieder strecken und damit die  Ventilstange 7 freigeben kann. Die Abkühlung des  Bimetalls 13 geht sehr schnell vor sich, so     d'ass     unmittelbar nach dem Ausschaltbefehl die Ventil  schliessung     erfolgt.     



  Bei Verwendung einer Schaltung nach     Fig.4     ist eine Kontaktanordnung 16 überflüssig. Hierbei  erfolgt die Umschaltung der Heizwicklungen 12, 14  vom Thermostaten aus, der in Ausschaltstellung  die Heizung 14 und in Einschaltstellung die     Heizung     12 an Spannung legt. Das Ventil muss hierbei so  ausgebildet sein, dass die Ventilstange nach Erreichen  einer bestimmten Stellung vorn Antrieb der Bimetalle  9     entklinkt    wird, so dass sie auch bei     Weiterbeheizung     der Bimetalle mit ihrer Nase 18 auf die Klinke 19  zurückfällt.

   Die     Entklinkung    wird dann beim Aus  schaltbefehl des     Raumthermostaten    durch die     Be-          heizung    des     Bimetallstreifens    13 gelöst.  



  Bei dem Ventil nach     Fig.    5 sind nur die     zum     Verständnis der Erfindung notwendigen Teile dar  gestellt. Die der Anordnung nach     Fig.    1 entsprechen  den Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.  Das Ventil besteht genau wie das nach     Fig.    1 aus  einem Ventilkörper 1, der mit einem     Zuflussrohr    2  und einem     Abflussrohr    3 für das Heizwasser in  Verbindung steht.

   Die Verbindungsöffnung zwischen  Ventilkörper und     Abflussrohr    ist durch einen konisch  gehaltenen     Ventilteller    4 verschliessbar, der im ge  schlossenen Zustand auf einem ebenfalls konisch  ausgebildeten Rand der     Öffnung    aufsitzt. Oberhalb  des     Zuflussrohres    2 ist in dem Ventilkörper eine  Membran 5 angebracht, die den oberen Ventilraum 6  gegen den vom Heizwasser eingenommenen Raum  abschliesst. Der Raum 6 ist mit einer nichtleitenden  Flüssigkeit, vorzugsweise Öl, gefüllt, die infolge ihrer       Inkompressibilität    den vom     Heizwasser    auf die Mem  bran ausgeübten Druck ausgleicht. Die Membran  wird von einer mit dem Ventilteller 4 verbundenen  Ventilstange 7 durchsetzt.

   An dem oberen Teil     dei     Ventilstange sitzt ein U-förmiger Bügel 28, der zwi  schen seinen Schenkeln eine aus den Bimetallen 29  bestehende     Bimetallbatterie    einschliesst. Die Bimetalle  der Batterie sind in Parallelanordnung übereinander  gestapelt, wobei abwechselnd die aktive Seite einmal  nach oben und zum anderen Male nach unten ge  richtet ist. Die Bimetalle ragen mit ihren Enden in  Führungen 31, 32 des Ventilkörpers und das untere  Bimetall liegt auf einer sich zwischen den Schenkeln  des Bügels 28 hindurchstreckenden mit dem Ventil-         körper    fest verbundenen Brücke 30 auf.

   Die Bimetalle  der Batterie sind abwechselnd einmal     in    der Mitte  und zum anderen Male an den Enden mit     Hilfe    von  Zwischenstücken 40 auf Abstand gehalten. Das  obere     Bimetall    der Batterie wird von einem Bügel 33       umfasst,    der über die     Schenkel    des Bügels 28 greift  und an seinen     Schenkeln    geschlitzt ausgeführt ist.  Die eine Kante der Schlitze der Schenkel ist jeweils  mit     einer    Zahnung 34 versehen.

   In gleicher Ebene     mit     den     Schenkeln    des Bügels 33 sind auf den     Sehenkeln     des Bügels     2 &     Zahnstangen 35 angebracht, die sich  an federnden Trägern 36 befinden, die ihrerseits an  den Stellen 37, an dem Bügel 28 befestigt sind. Die  Zahnstangen 35 stehen über ein Betätigungsglied 38  mit einem Bimetall 39 in Verbindung.  



  Die Bimetalle der Batterie sind in nicht dargestell  ter Weise mit Heizwicklungen versehen, die ebenso  wie die     Heizwicklung    41 des Bimetalls 39 durch       einen    nicht dargestellten Raumthermostaten gesteuert  werden. Durch den Raumthermostaten werden die       Heizungen        an    Spannung gelegt,     wenn    der mit der       Warmwasserheizanlage    ausgerüstete Raum stärker       erwärmt,    d. h. Heizwasser durch die     Heizkörper     geschickt werden soll.

   Durch     Beheizung    des Bimetalls  39 lenkt sich dieses in Richtung des Pfeiles 42 aus,  so dass es über die Betätigungsstange 38 auf die  Zahnstangen 35 drückt, die mit den gezahnten  Kanten 34 des Bügels 33 in     Eingriff    gebracht wer  den. Das Bimetall 39 ist wesentlich schwächer als  die Bimetalle 29 ausgelegt, so dass der     Eingriff    der  Zahnstangen 35 in die     Zahnung    34 bereits     erfolgt     ist, wenn die     Bimetalle    29 sich     auszulenken    be  ginnen.

   Durch die Kupplung über die Zahnung 34,  35 ist der Bügel 28 mit dem Bügel 33 zu einer  festen Einheit verbunden, so dass bei     Auswölbung     der Bimetalle 29 mit dem Bügel 33 auch der Bügel  28 und     damit    über die Ventilstange 7 der Ventil  teller 4 angehoben wird. Bei ausreichendem Hub  des     Ventiltellers    wird dieser von einer nicht dar  gestellten     Verklinkung    gehalten, während die Hei  zungen der Bimetalle 29 und 39 über einen Unter  brecher spannungslos werden.

   Kommt vom Raum  thermostaten der Ausschaltbefehl, so wird die     Ver-          klinkung    gelöst, wodurch das Unterteil des Bügels  mit     seinem    Ventilteller den     Durchfluss    im Ventil  unterbricht. Das Oberteil des Bügels fällt auf die  Bimetalle 29, die sich wegen ihrer grossen Wärme  kapazität nur langsam abkühlen und unter Um  ständen bei erneutem Öffnungsbefehl noch nicht  wieder die ursprüngliche Lage erreicht haben. Dies  spielt aber     keine    Rolle, da auch dann die     Verrastung     der beiden Bügel 28 und 33 stattfindet und bei  erneuter     Beheizung    der Bimetalle 29 der Hub des  Ventiltellers einsetzt.

   Der Abstand zwischen den  Zahnstangen 35 und der Zahnung der Schenkel des  Bügels 33 ist so bemessen, dass der Eingriff nur  stattfinden kann, wenn das Bimetall 39 durch seine       Heizwicklung    erwärmt wird.     Raumtemperaturein-          flüsse    können die Zahnstangen nicht     in        Eingriff    mit  der Zahnung 34 bringen.

   Es kann daher auch die      Raumtemperatur, deren Wirkung sich bei der Bi  metallbatterie wegen der     übereinanderschichtung     der Bimetalle     addiert    an dem Ventilteller nicht wirk  sam werden, da bei     Auslenkung    der Bimetalle nur  der Bügel 33 angehoben wird, während der Bügel 28  in seiner Lage verbleibt. Die Kopplung zwischen den  beiden     Bügeln.    erfolgt erst wieder, wenn die Heizung  41 des Bimetalls 39 eingeschaltet wird.  



       Selbstveiständlich    sind noch Variationsmöglich  keiten bezüglich des konstruktiven     Aufbaues    und  der Schaltung des Ventils möglich. So ist es bei  spielsweise     zweckmässig,    das Ventil so auszubilden,  dass es auch von Hand betätigt werden kann. Weiter  hin muss es eine     Voreinstellmöglichkeit    besitzen,  durch die der     Durchflussspalt    am Ventilteller variiert  werden kann. Auch bezüglich der Ausbildung der       Bimetallbatterie    können verschiedene Wege beschrit  ten werden. Es können an Stelle der in der be  schriebenen Weise     vorgekrümmten    Streifen auch  anders gestaltet und anders kombinierte verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektroventil zur Steuerung des Durchflusses eines in Röhren strömenden Mediums, insbesondere für Warmwasserheizanlagen, mit einem von einer thermisch arbeitenden Steuereinrichtung betätigten Verschlussorgan, dadurch gekennzeichnet, dass als thermische Steuereinrichtung eine Bimetallbatterie dient, die in einem mit einer Flüssigkeit gefüllten, durch eine Membran von dem das Medium enthal tende Ventilraum getrennten Raum angeordnet ist und die auf eine die Membran durchsetzende,
    das Verschlussorgan tragenden Ventilstange einwirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektroventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetallbatterie aus vor gekrümmten, auf der konvexen Seite mit der aktiven Komponente versehenen, durch aufgewickelten Heiz draht beheizte Bimetallstreifen besteht, die mit ab wechselnder Krümmungsrichtung übereinander ge stapelt sind. 2.
    Elektroventil nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den Endbimetallen der Batterie sich das eine an einem im Ventilkörper fest angebrachten Anschlag abstützt, während das andere auf die Ventilstange einwirkt. 3. Elektroventil nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ende der Ventilstange ein gleichzeitig als Ab- stützung für die Bimetallbatterie dienender Perma nentmagnet angeordnet ist, der auf einen ausserhalb des aus nichtmagnetischem Material bestehenden Ventilkörpers angeordneten, einen Kontakt steuern den Anker einwirkt. 4.
    Elektroventil nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet über einen Rückschluss mit dem Anker in magnetisch gut leitender Verbindung steht. 5. Elektroventil nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem Anker gesteuerte Kontakt zur Schaltung eines Heizstromkreises für ein Zusatzbimetall dient, das seinerseits mit der Ventilstange in einer Be wegungsrichtung der Stange verklinkbar ist. 6.
    Elektroventil nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied zwischen Bimetallbatterie und Verschlussorgan zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile mit Hilfe einer Steuereinrichtung kuppel- bar sind. 7.
    Elektroventil nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied zwischen Bimetallbatterie und Verschlussorgan ein durch zwei U-förmige Bügel ge bildeter, die Bimetallbatterie umfassender Rahmen ist, dessen einer U-Bügel über ihre Länge gezahnte Schenkel besitzt, während der andere U-Bügel an seinen Schenkeln schwenkbare, parallel zu den Schen keln verlaufende Zahnstangen trägt. B.
    Elektroventil nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstangen mit einem Steuerbimetall so ge koppelt sind, dass sie nur bei Beheizung des Steuer bimetalls mit den gezahnten Schenkeln des anderen Bügels in Eingriff sind und dadurch die Bügel zu einer starren Einheit verbinden.
CH23562A 1961-01-19 1962-01-09 Elektroventil CH390592A (de)

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