CH390642A - Dichtungseinrichtung für Wellen - Google Patents

Dichtungseinrichtung für Wellen

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CH390642A
CH390642A CH367960A CH367960A CH390642A CH 390642 A CH390642 A CH 390642A CH 367960 A CH367960 A CH 367960A CH 367960 A CH367960 A CH 367960A CH 390642 A CH390642 A CH 390642A
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CH
Switzerland
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metal
sealing device
flange
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flanges
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Application number
CH367960A
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English (en)
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Herman Heinrich August
Original Assignee
Donley Products Inc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3436Pressing means
    • F16J15/3456Pressing means without external means for pressing the ring against the face, e.g. slip-ring with a resilient lip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


      Dichtungseinrichtung    für Wellen    Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungs  einrichtung für Wellen.  



  Die Industrie stellt allgemein die oft nicht zufrie  denstellend gelöste Anforderung nach Dichtungsein  richtungen, die auch unter widrigen Umständen be  triebssicher arbeiten und dies insbesondere bei höhe  ren als     Zimmertemperaturen,    bei hoher Feuchtigkeit  und in Gegenwart von Wasserdampf, chemischen  Dämpfen und anderen störenden Faktoren. Die vor  handenen Arbeitsbedingungen führen oft zu einer  vorzeitigen Verschlechterung der Funktion, schnelle  rem Verschleiss und mitunter sogar zum vollständi  gen Zusammenbruch der Dichtungseinrichtungen.  



  Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, eine  Dichtungseinrichtung zu schaffen, welche zwei La  gerringe mit je einer flachen Lagerfläche, zwei Me  tallscheiben als Abstandstücke und zwei ringförmige       Metallblattfedern    enthält. Sie ist dadurch gekenn  zeichnet, dass jeder Lagerring durch eine der beiden  Metallscheiben mittels eines inneren Flansches dieser  Metallscheiben gehalten wird, dass jede Metallscheibe  einen äusseren Flansch besitzt, welcher sich in einen  äusseren Flansch der ringförmigen     Metallblattfeder          hineinfügt,    dass jede ringförmige     Metallblattfeder     einen inneren Flansch besitzt und diese inneren Flan  schen dicht     ineinanderliegen.     



  Anhand der Zeichnung werden im folgenden  Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.       Fig.    1, 2 und 3 sind     vergrösserte        mittige    Vertikal  querschnitte durch Dichtungseinrichtungen für Wel  len.  



       Fig.    1 zeigt eine Dichtungseinrichtung, bei wel  cher die Welle 130 von einem stationären und einem  beweglichen Element 131 bzw. 132 umgriffen wird.  Die Welle ist durch die mit 133 bezeichnete Dich  tungseinrichtung abgedichtet. Letztere besteht aus  zwei bei 136 miteinander teleskopisch verbundenen    Dichtungseinheiten 134 und 135, wobei die Verbin  dung zwei     kegelstumpfförmige    Anbauflanschen um  fasst, die einander übergreifen.  



  Die Dichtungseinheiten 134 und 135 umfassen  die ringförmigen     Metallblattfedern    137 und 138, die  aus verdichteter Kohle hergestellten Lagerringe 139  und 140 und die entgegengesetzt     geflanschten    Metall  scheiben 141 und 142, welche die Form von     aus-          gestanzten,        ringförmigen    Blechteilen haben. Die Teile  141 und 142 haben äussere Flanschen 143 und 144,  welche in überliegende Lippen oder lippenähnliche  Flanschen an der äusseren Peripherie der Federn 137  und 138 einpassen.  



  Die Teile 141 und 142 bilden     ringförmige    Ab  standsstücke 145 und 146. Am äusseren Umfang der  selben erstrecken sich Flanschen 143 und 144 gegen  das Innere der Dichtung; am inneren Umfang     erstrek-          ken    sich gegengerichtete lippenähnliche Flanschen  147 und 148. Letztere dienen zum Festhalten der  Lagerringe 139 und 140 in der Dichtungseinrichtung  133. Zu diesem Zweck sind sie     kegelstumpfartig    aus  geführt, wobei der Winkel zur Horizontalen etwas  weniger als     71/     beträgt. In Eingriff mit diesen ste  hen die     Halteflächen    149 und 150 der Lagerringe  139 bzw. 140, deren Winkel die Winkel der Flan  schen 147 und 148 ergänzen.  



  Auf diese Art und Weise wird eine innige Ver  bindung hergestellt, mittels welcher die Lagerringe in  den Teilen 141 und 142 in fester Lage gehalten wer  den. Wie in     Fig.    1 gezeigt, haben die     Lagerringe    139  und 140 nach aussen gerichtete Lagerflächen 151 und  152, welche vorzugsweise auf einen     Glättegrad    von  innerhalb zwei Lichtbändern endbearbeitet sind. Die       Dichtungsflächen    151 und 152 arbeiten zusammen  mit ähnlich endbearbeiteten     Dichtungsflächen    der sta  tionären und umlaufenden Teile 131 bzw. 132, von  welchen der erstere beispielsweise die Büchse eines      Pumpengehäuses sein kann und der letztere, in einem  typischen Fall, die Nabe eines Pumpenrades ist.

   Die  Lagerringe 139 und 140 haben zylindrische Flächen  153 und 154, mittels welcher sie sich der Welle 130  anpassen. Der Sitz ist in jedem Fall ein Laufsitz, wo  bei das Spiel 155 zwischen<B>0,127</B> und 0,254 mm be  tragen kann.  



       Fig.    2 zeigt eine Dichtungseinrichtung, in welcher  die die Lagerringe tragenden Teile die Form von     rin-          nenförmigen        Blechstanzlingen    haben. Die Welle 160  läuft im stationären Teil 161 um und trägt das mit  ihr umlaufende Glied 162. Zwischen diesen beiden  Teilen befindet sich die Dichtungseinrichtung 163,  welche aus zwei einander ähnlichen Dichtungseinhei  ten 164 und 165 besteht. Letztere sind bei 166 mit  tels einer teleskopischen Verbindung zusammenge  baut, welche durch zwei übergreifende Anbauflan  schen hergestellt wird, die an zwei ringförmigen     Me-          tallblattfedern    167 bzw. 168 vorgesehen sind.

   Die  Verbindung 166 ist der Verbindung 136 in     Fig.    1  ähnlich, mit Ausnahme dessen, dass der untere  Flansch 187 länger ist als der obere Flansch 186.  Obwohl letzterer gegen den Hauptteil der Feder 167  anliegt, ist ersterer so lang, dass er leicht nach oben  abgebogen werden kann, wie bei<B>188</B>     gezeigt,    und  die Teile so vor dem     Auseinanderfallen    sichert. Die  ses Abbiegen kann durch Walzen, Drehen,     Falzen     oder irgendein anderes geeignetes Verfahren gesche  hen.  



  Die Teile<B>171</B> und 172 haben eine allgemein     rin-          nenförmige    Ausbildung und sind durch lange äussere  Flanschen 173 und 174,     ringförmige    Abstandsstücke  175 und 176 und kurze innere lippenähnliche Ab  stützflanschen 177 und 178 ausgestattet. Letztere  stossen gegen das Innere der Dichtungseinrichtung  163 vor und arbeiten mit den Halteflächen 179 und  180 der Lagerringe<B>169</B> bzw. 170     zusammen.    Diese  Teile sind zwecks Erzielung eines innigen Sitzes ke  gelförmig ausgebildet.

   Die     Dichtungsflächen   <B>181</B> und  182, die vom Lagerinnern abgerichtet sind, liegen an  den stationären bzw. umlaufenden Teilen 161 und  162 an, wobei die     anliegenden    Oberflächen auf einen       Glättegrad    von innerhalb zwei Lichtbändern     endbear-          beitet    sind. Zylindrische Flächen 183 und 184 Um  liegen die Welle 160 mit einem Spiel 185, so dass ein  Laufsitz hergestellt wird.  



       Fig.    3 stellt eine Dichtungseinrichtung dar, die in  gewisser Hinsicht der Dichtungseinrichtung nach       Fig.    2 ähnlich ist, jedoch mit dem Unterschied,     dass     gewisse Teile durch eine     Metallbondierung,    wie durch  Schweissen, Hartlöten oder Löten, zusammengehalten  werden. Die Welle 190 ist hier von einem stationären  und einem umlaufenden Teil 191 und 192 umgrif  fen und durch die Dichtungseinrichtung 193 abge  dichtet. Diese Dichtungseinrichtung besteht aus zwei  zusammenarbeitenden Dichtungseinheiten 194 und  195, welche miteinander teleskopisch verbunden  sind.

   Diese     Dichtungseinheiten    umfassen ringförmige       Metallblattfedern    196 und 197, die mit gegengerich  teten Flanschen 198 und 199 ausgestattet sind; diese    Flanschen sind anstelle der kegelförmigen Ausbil  dung so gestellt, dass sie mit der Ebene der Feder,  deren Teil sie bilden, einen rechten Winkel einschlie  ssen. Sie werden durch geeignete Metallschweissnähte  200 in Lage gehalten und haben solche Durchmesser,  dass der Flansch 198 genau in den Flansch 199 hin  einpasst.  



  Am äusseren Umfang tragen die Federn 196 und  197 lippenähnliche Stützflanschen 201 und 202, die  mit den Anbauflanschen 198 und 199 parallel ste  hen, aber gegengerichtet sind.     Rinnenförmige    Blech  teile 207 und 208 sind mit Schweissnähten 203 bzw.  204 an den     Stützflanschen    201 bzw. 202 befestigt.  Ausser den äusseren Flanschen 205 und 206 haben  die Teile 207 und 208 auch innere lippenähnliche       Stützflanschen    209 und 210. Diese sind     kegelstumpf-          förmig    und stehen mit den     kegeligen        Halteflächen     der Lagerringe 211 bzw. 212 in Eingriff.

   Die Winkel  der     kegeligen    Eingriffsflächen sind Komplementär  winkel, welche von der Horizontalen um nicht mehr  als<B>71/2'</B> abweichen, wodurch die Lagerringe 211 und  213 durch die Anbauteile 207 bzw. 208 fest ab  gestützt werden. Das Spiel des die Welle<B>190</B> umfas  senden Flansches 198 und der Lageringe 211 und  212 beträgt etwa 0,127 mm.  



  Wie aus dem Vorangehenden klar hervorgeht,  kann die Erfindung eine     Vielzahl    von Formen an  nehmen. Obwohl die     Fig.    1 bis 3 mehr oder weniger  symmetrische Formen darstellen, kann der Grundsatz  der Erfindung auch auf nichtsymmetrische Dichtun  gen angewendet werden, wie beispielsweise, wenn  eine Dichtungseinheit unmittelbar neben einer Spann  hülse oder einem anderen umlaufenden Teil fort  gelassen und die Dichtungseinheit neben dem statio  nären Teil oder der Büchse am umlaufenden Teil  selbst vorgesehen wird.  



  Was die für die verschiedenen Ausführungsbei  spiele der Erfindung verwendeten Baustoffe anbe  langt, ist es dem Fachmann klar, dass hier eine Viel  zahl verschiedener Baustoffe zur Wahl steht. So kann  bei jeder der im vorangehenden erklärten Dichtungs  einrichtungen der Lagerring aus Metall oder aus  Nichtmetall bestehen; im letzteren     Falle    kann er aus  Hartgummi, einem Kunststoff, wie beispielsweise  einem starren Harz, oder aus Keramikmasse beste  hen.

   Die gezeigten Metallteile, mit     Einschluss    der in       Fig.    1 bis 3 dargestellten, entgegengesetzt geflansch  ten,     rinnenförmigen    Teile, können aus einer     Vielzahl     von geeigneten Metallen bestehen; vorzugsweise sind  sie jedoch aus halbhartem oder     dreiviertelhartem     rostfreiem Stahl ausgestanzt, dessen Dicke ihn zur  Bearbeitung geeignet macht, beispielsweise von  0;127 bis 0,254 mm Dicke. Diese Teile müssen je  doch keineswegs unbedingt ausgestanzt sein, sondern  können, wie gewünscht, auf jede geeignete Art und  Weise hergestellt werden.  



  In den verschiedenen dargestellten Ausführungs  beispielen der Erfindung zur Abdichtung von Wellen  können die Lagerringe auch mit den sogenannten  stationären oder umlaufenden Teilen in Zonen in      Eingriff stehen, welche von der Welle weiter     entfernt     sind, anstelle knapp daneben zu liegen.  



  Die Lagerringe der Dichtung nach     Fig.    1 können       erwünschtenfalls    an ihren inneren Peripherien kegel  förmig und durch     Stützenflanschen    festgehalten sein,  deren komplementäre Kegel an der Innenseite und  nicht an der Aussenseite der Lagerringe vorgesehen  sind.  



  Ein wichtiger Vorteil der beschriebenen Einrich  tung ist die Leichtigkeit, mit welcher ein kegelförmi  ger     Lagerring    oder ein anderer     kegelförmiger    Teil  aus dem ihn tragenden Teil entfernt werden kann,  ohne Rücksicht darauf, ob der letztere einen selb  ständigen Teil bildet, wie in     Fig.    1 bis 3, oder die  einfache Form eines lippenförmigen Stützflansches  hat, der mit der     Metallblattfeder    aus einem Stück  besteht und an deren äusserer oder innerer Peripherie  getragen wird.

   Ein     geeignetermassen        kegelförmiger     Lagerring kann mit einem     geeignetermassen        kegeligen     Teil in Eingriff gebracht werden, indem man die  Teile einfach gegenüberstellt und sie durch einfachen  Handdruck     zusammenpresst.    Wie bereits erklärt, las  sen sich diese Teile durch Ausbrechen des Lagerrin  ges oder durch Ausstemmen trennen, wenn ein Er  satz notwendig wird, worauf der alte Lagerring durch  einen neuen ersetzt werden kann.

   In gewissen Fällen,  insbesondere beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1  bis 3 kann der Lagerring mit dem ihn tragenden Teil  zusammen als Einheit behandelt werden, die vom  Lager ausgebaut und entweder repariert oder durch  eine neue solche Einheit ersetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dichtungseinrichtung für Wellen, enthaltend zwei Lagerringe, wovon jeder eine flache Lagerfläche be sitzt, zwei Metallscheiben als Abstandstücke und zwei ringförmige Metallblattfedern, dadurch gekennzeich net, dass jeder Lagerring durch eine der beiden Me tallscheiben mittels eines inneren Flansches dieser Metallscheiben gehalten wird, dass jede Metallscheibe einen äusseren Flansch besitzt, welcher sich in einen äusseren Flansch der ringförmigen Metallblattfeder hineinfügt,
    dass jede ringförmige Metallblattfeder einen inneren Flansch besitzt und diese inneren Flan schen dicht ineinanderliegen. UNTERANSPRüCHE 1. Dichtungseinrichtung gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch gegenseitige oder gleichseitige Anordnung der äusseren und inneren Flanschen der Metallscheiben. 2. Dichtungseinrichtung gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Flansch der Metallscheiben sowie der äussere Flansch der ring förmigen Metallblattfedern zylindrisch oder kegel- stumpfförmig sind. 3.
    Dichtungseinrichtung gemäss Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Flanschen der beiden ringförmigen Metallblattfedern zylindrisch oder kegelstumpfförmig sind.
CH367960A 1960-04-01 1960-04-01 Dichtungseinrichtung für Wellen CH390642A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0265147A3 (en) * 1986-10-23 1988-10-19 Crane Packing Limited Mechanical face seals

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0265147A3 (en) * 1986-10-23 1988-10-19 Crane Packing Limited Mechanical face seals
US4850599A (en) * 1986-10-23 1989-07-25 Crane Packing Limited Mechanical face seals

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