CH390694A - Belüftungsanlage, insbesondere in einem Schutzraum - Google Patents

Belüftungsanlage, insbesondere in einem Schutzraum

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CH390694A
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CH
Switzerland
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filter
air
fan
ventilation system
air inlet
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CH94962A
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Kull Gustav
Original Assignee
Kull Gustav
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B13/00Special devices for ventilating gasproof shelters

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description


  Belüftungsanlage, insbesondere in einem     Schutzraum       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Belüftungs  anlage, insbesondere in einem Schutzraum. Die     Anlage     weist ein durch eine Handkurbel     antreibbares    Gebläse  und einen auswechselbaren Filter auf, wie das bereits  bekannt ist.  



  Bei den bisherigen Ausführungen war der     Filter     entweder oberhalb des Gebläses oder dann unter  demselben auf dem Boden angeordnet. Beides war       nachteilig.    Im erstgenannten Fall nahm der Filter  eine unpraktische Höhenlage ein, welche es namentlich  Frauen und Kindern schwer machte, den Filter aus  zuwechseln, da die Filteranschlüsse zu hoch oben  lagen und das Herunternehmen oder Hinaufbringen  des Filters verhältnismässig viel Kraft bei einer     un-          zweckmässigen    Körperstellung verlangte.

   Dieser Nach  teil konnte nicht durch     Tiefersetzen    des Gebläses  behoben werden, da der Höhenlage desselben     ver-          hältnismässig    enge Grenzen gesetzt sind, um die zum  Antrieb dienende Handkurbel auf einer bequemen  Höhe zu haben. Wurde der Filter hingegen auf dem  Boden angeordnet, so war er mehr der Gefahr von  Beschädigungen ausgesetzt und mussten zusätzliche       Rohrleitungsteile        zumAnschliessen    des Filters zwischen  der üblichen Ansaugleitung und dem Lufteinlass des  Gebläses vorgesehen werden, wobei die zu filtrierende  Luft einen gewissen Umweg zurücklegen musste, was  zu höherem Strömungswiderstand und damit zu einer  unerwünschten Leistungseinbusse führte.  



  Durch die vorliegende Erfindung sind die geschil  derten Nachteile beseitigt. Die     erfindungsgemässe    Be  lüftungsanlage zeichnet sich dadurch aus, dass der  Luftfilter und das Gebläse wenigstens annähernd in  gleicher Höhenlage auf einer     Abstellfläche    angeordnet  sind, und der Luftauslass am unteren Ende des Filters  durch eine unterhalb der     Abstellfläche    angebrachte    Luftüberführung mit dem Lufteinlass des Gebläses  verbunden ist.  



  Weitere Einzelheiten und deren Vorteile ergeben  sich aus der Beschreibung und der beigefügten Zeich  nung, in welcher rein beispielsweise zwei verschiedene  Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes ver  anschaulicht sind.  



       Fig.    1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel in Vor  deransicht;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht von rechts in     Fig.    2;       Fig.    3 stellt das zweite Ausführungsbeispiel in Vor  deransicht dar;       Fig.    4 zeigt die gleiche     Anlage    in Seitenansicht  von links in     Fig.    3 gesehen.  



  Die in     Fig.    1 und 2 dargestellte     Belüftungsanlage     weist ein Gebläse 10 auf, das mit einem Übersetzungs  getriebe 11 zusammengebaut ist. Letzteres ist mit einer  Handkurbel 12 versehen, mit deren Hilfe das Gebläse  10 von Hand betätigt werden kann. Das Gebläse 10  ist auf einer Auflagefläche 13 befestigt, welche als  Platte ausgebildet und Bestandteil einer Konsole 14  ist. Die Konsole 14 ist an einer Wand des zu be  lüftenden Raumes     in    einer solchen Lage befestigt, dass  man die Kurbel 12 bequem drehen kann. Vorzugs  weise     befindet    sich die Achse der Kurbel 12 im Ab  stand von etwa 1 m über dem Fussboden des zu  belüftenden Raumes. Dabei ergibt sich für die Platte  13 eine Höhenlage zwischen 65 und 80 cm über dem  Fussboden.  



  An der     Luftaustrittsöffnung    des Gebläses 10 ist ein  vertikales, oben offenes     Ausblasrohr    15 angeordnet,  das mit einem     Luftmengenmesser    16 versehen ist. An  die Eintrittsöffnung des Gebläses 10 ist der Mittel  schenkel eines     T-förmigen    Rohrstückes 17 ange  schlossen, dessen beide andere, zueinander     gleichaxig              verlaufende    Schenkel vertikal angeordnet sind und  je einen Lufteinlass 18 bzw. 19 für das Gebläse bilden.  Der untere Lufteinlass 18 ist mit dem einen Ende  eines     Luftüberführungsrohres    20 fest verbunden, das  sich unterhalb der     Platte    13 befindet.

   Das andere Ende  des     Luftüberführungsrohres    20 weist einen über die  Platte 13 hinaufragenden Gewindestutzen 21 auf, der  mit dem unteren Ende eines Luftfilters 22 lösbar  verschraubt ist. Der Luftfilter 22 besitzt ein     trommel-          förmiges    Gehäuse und ist wenigstens annähernd in  gleicher Höhenlage wie das Gebläse 10 auf der Platte  13 angeordnet. Am oberen Ende des Filters 22 ist  ein als Gewindestutzen ausgebildeter     Lufteinlass    23  vorhanden, der mit Hilfe eines aufgeschraubten     Ver-          schlussdeckels    24 luftdicht, aber lösbar, abgeschlossen  ist.

   Am oberen Lufteinlass 19 des     T-förmigen    Rohr  stückes 17 ist ebenfalls ein Gewindestutzen 25 aus  gebildet, welcher ein gleiches Anschlussgewinde auf  weist wie der Gewindestutzen 23 des Filters 22. Ferner  befinden sich die beiden Gewindestutzen 23 und 25  in wenigstens annähernd gleicher Höhenlage zwischen  110 und 130 cm über dem Fussboden.  



  Ein fest installiertes Ansaugrohr 26 stellt eine  Verbindung zwischen dem zu belüftenden Raum und  dem Freien her. Am Ansaugrohr 26 ist das eine Ende       eines    biegsamen Schlauches 27 befestigt, dessen anderes  Ende eine Gewindemuffe 28 trägt, welche lösbar über  den Gewindestutzen 25 geschraubt ist, wenn die Anlage  für den     Direktbelüftungsbetrieb        ohne    Verwendung  des Filters 22 eingerichtet ist. Die durch das Ansaug  rohr 26 hereinkommende Luft wird dann über den  Schlauch 27 und den oberen Lufteinlass 19 des       T-förmigen    Rohrstückes 17 dem Gebläse 10 zugeleitet,  welches die Luft durch das Rohr 15 in den zu be  lüftenden Raum ausbläst.  



  Will man die Luft durch Filtrieren von Staub,  Rauch, radioaktiven Teilchen und schädlichen Gasen  befreien, so löst man das untere Ende des biegsamen  Schlauches 27 vom Gewindestutzen 25 und den     Ver-          schlussdeckel    24 vom Gewindestutzen 23 des Filters  22, wonach der Verschlussdeckel 24 auf den Ge  windestutzen 25 aufgeschraubt und der Schlauch 27  mit dem Gewindestutzen 23 des Filters verbunden  wird, wie die     Fig.    1 und 2 mit strichpunktierten Linien  zeigen.

   Nun strömt die durch das Rohr 26 angesaugte  Luft über den Schlauch 27 zum Filter, um dieses von  oben nach unten zu durchlaufen, dann durch das  Überführungsrohr 20 und den unteren Lufteinlass 18  des     T-förmigen    Rohrstückes 17 zum Gebläse 10, das  die Luft durch das Rohr 15 in den zu belüftenden  Raum ausstösst.  



  Sowohl beim     Direktbelüftungsbetrieb    als auch beim  Filterbetrieb erleidet die Luftströmung in der Anlage  keine störenden und nachteiligen Umwege und Um  lenkungen, weshalb in beiden Fällen der Strömungs  widerstand     verhältnismässig    gering ist. Das Wechseln  von der einen Betriebsart zur andern kann auf ein  fache Weise und mühelos durchgeführt werden, weil  die beiden Gewindestutzen 23 und 25 sich in einer  für die Handhabung des Verschlussdeckels 24 und    des Schlauches 27 bequemen Höhenlage befinden, wo  sie leicht zugänglich und gut sichtbar sind. Im Be  darfsfall kann der Filter 22 ebenfalls ohne Mühe gegen  einen neuen ausgewechselt werden, da er etwa auf  der Höhe eines gewöhnlichen Tisches angeordnet ist.

    Zum Entfernen des Filters 22 wird zunächst der  Schlauch 27 vom Gewindestutzen 23 gelöst und dann  der Filter durch Drehen um seine eigene     Axe    vom  Gewindestutzen 21 gelöst, worauf der Filter abgehoben  werden kann. Das Anbringen eines neuen Filters er  folgt mit umgekehrter Reihenfolge der Vorgänge. Das  Auswechseln des Filters 22 kann auch von Frauen  und grösseren Kindern ohne Schwierigkeit durch  geführt werden.  



  Die Auflagefläche 13, auf welcher das Gebläse  10 und der Filter 22 angeordnet sind,     kann    anstatt  durch eine Platte gegebenenfalls auch durch einen  Rost gebildet sein. Es ist selbstverständlich auch mög  lich, das Gebläse 10 und den Filter 22 auf zwei  voneinander getrennten Konsolen etwa in gleicher  Höhenlage nebeneinander anzuordnen.  



  Das in den     Fig.    3 und 4 dargestellte zweite Aus  führungsbeispiel ist im Prinzip gleich ausgebildet wie  das vorher beschriebene. Soweit es sich um überein  stimmende Teile handelt, sind die gleichen Bezugs  ziffern verwendet wie in den     Fig.    1 und 2. Der     haupt-          sächlichste    Unterschied liegt darin, dass das Gebläse  10 zusätzlich mit einem elektrischen Antriebsmotor 30  zusammengebaut ist, damit es nur beim Ausfall des  elektrischen Stromes mittels der Handkurbel 12 über  das Übersetzungsgetriebe 11 angetrieben werden muss.  Der Motor 30 macht eine andere Ausbildung der  Lufteinlässe für die filtrierte oder die     unfiltrierte     Luft zum Gebläse erforderlich.

   Zwischen dem Gebläse  10 und dem Getriebe 11 ist ein     Lufteinlassgehäuse    31  angeordnet. Dieses weist oben den Gewindestutzen 25  auf, der wahlweise mit dem Verschlussdeckel 24 ver  sehen oder mit dem unteren Ende des Schlauches 27  verbunden werden kann und den oberen Lufteinlass  für die     unfiltrierte    Luft bildet. An das Gehäuse 31  ist ferner ein     Rohrleitungsstück    32 angeschlossen,  dessen vom Gehäuse 31 abgekehrtes Ende den unteren  Lufteinlass 33 für die filtrierte Luft bildet.

   Das Gebläse  10 und der den Filter 22 tragende Gewindestutzen 21  sind auf einer     Abstellfläche    34 befestigt, welche die  Oberseite eines kastenförmigen, luftdichten Hohl  körpers 35 bildet, der zugleich als Luftüberführung  vom Filter 22 zum Lufteinlass 33 dient und Bestandteil  einer Konsole 36 ist.    Die Gebrauchsweise und die Vorteile der Belüf  tungsanlage gemäss den     Fig.    3 und 4 sind wie beim  ersten Ausführungsbeispiel.  



  Es ist klar, dass anstelle der kastenförmigen Luft  überführung 35 auch beim zweiten Ausführungsbei  spiel eine Rohrleitung ähnlich dem Rohr 20 gemäss  den     Fig.    1 und 2 vorhanden sein könnte. Umgekehrt  ist es möglich, beim ersten Ausführungsbeispiel  anstelle der Konsole 14 die Konsole 36 zu verwenden,  wobei dann das Überführungsrohr 20 hinfällig wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Belüftungsanlage, insbesondere in einem Schutz raum, mit einem durch ein Handkurbel antreibbaren Gebläse und einem auswechselbaren Luftfilter, da durch gekennzeichnet, dass der Luftfilter (22) und das Gebläse (10) wenigstens annähernd in gleicher Höhenlage auf einer Abstellfläche (13 bzw. 34) ange ordnet sind, und der Luftauslass am unteren Ende des Filters (22) durch eine unterhalb der Abstellfläche angebrachte Luftüberführung (20 bzw. 35) mit dem Lufteinlass des Gebläses (10) verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlass (23) am oberen Ende des Filters (22) wenigstens annähernd auf der gleichen Höhe liegt wie ein zweiter Lufteinlass (19 bzw. 25) des Gebläses (10), dass die beiden Lufteinlässe gleiche Anschlussgewinde (23, 25) aufweisen und wahlweise abwechselnd durch einen Verschlussdeckel (24) luftdicht abschliessbar oder mit dem unteren Ende eines biegsamen Schlauches (27) verbindbar sind, dessen oberes Ende an einem Ansaugrohr (26) angeschlossen ist. z.
    Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstellfläche (13) eine Platte einer Konsole (14) ist und die Luftüberführung vom Filter (22) zum Gebläse (10) aus einer Rohrleitung (20) besteht. 3. Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstellfläche (34) die Ober seite eines kastenförmigen Hohlkörpers (35) ist, der als Luftüberführung vom Filter (22) zum Gebläse (10) dient. 4. Belüftungsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstellfläche (13 bzw. 34) zwischen 65 und 80 cm über dem Fussboden des zu belüftenden Raumes liegt. 5.
    Belüftungsanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlass (23) des Filters (22) und der zweite Lufteinlass (19 bzw. 25) des Gebläses (10) zwischen 110 und 130 cm über dem Fussboden des zu belüftenden Raumes liegen.
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