CH390702A - Heizung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Heizung für Kraftfahrzeuge

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CH390702A
CH390702A CH125060A CH125060A CH390702A CH 390702 A CH390702 A CH 390702A CH 125060 A CH125060 A CH 125060A CH 125060 A CH125060 A CH 125060A CH 390702 A CH390702 A CH 390702A
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CH
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heater
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heat exchanger
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CH125060A
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Kofink Siegfried Ing Dr
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Eberspaecher J
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Description


      Heizung        für        Kraftfahrzeuge       Die Erfindung betrifft eine     Heizung    für Kraft  fahrzeuge.  



  Die bekannten     Heizgeräte    sind so ausgeführt, dass  der Zusatzbrenner die in den     Wärmeaustauscher    ein  tretenden Abgase je nach Bedarf weiter aufheizt. Das  aufzuheizende Medium kann Luft oder Wasser sein.  Nachteilig bei diesen Heizungen ist, dass sich die  Abgase des Verbrennungsmotors mit den Heizgasen  der Zusatzheizung vermischen, wodurch der Wirkungs  grad des     Zusatzheizgerätes    erheblich herabgesetzt wird.  



  Die erfindungsgemässe Heizung für Kraftfahrzeuge  mit aus einer das Abgasrohr eines Verbrennungsmotors  mit Abstand umhüllenden Wand gebildeten Wärme  tauscher, in dem die Abgase ihre Wärme an die einge  führte     Frischheizluft    übertragen, zeichnet sich dadurch  aus, dass der Wärmetauscher     zusätzlich    über einen  angrenzenden, von den Abgasen des Verbrennungs  motors getrennten Raum von den Heizgasen eines mit  gasförmigem oder flüssigem     Brennstoff    betriebenen       Zusatzheizgerätes        beaufschlagt.ist.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des       Erfidungsgegenstandes    dargestellt. Es zeigt       Fig.    1 einen     teilweisen    axialen Schnitt durch die  Heizeinrichtung und       Fig.    2 einen radialen Schnitt durch den     Wärme-          austauscher.     



  In     Fig.    1 ist mit 1 die     Gemischaufbereitungseinrich-          tung    angedeutet. Das Brennstoffgemisch wird durch die  Leitung 2 dem Brenner 3 zugeführt. In den Brenner 3  ragt die Zündkerze 4 hinein. Auf die vom nicht darge  stellten Verbrennungsmotor wegführende Abgasleitung  5 ist ein Überrohr 6 aufgezogen, das im Abstand von  einem weiteren Überrohr 7 umgeben ist. Der hierdurch  begrenzte innere Ringraum 8 ist beim Ausführungsbei  spiel als Sicherheitsraum ausgebildet und - wie in       Fig.    2 ersichtlich - mit     Wärmeübertragungsmitteln    in  Form von Stegen 9 versehen.

   Das Überrohr 7 ist aussen    mit Längsrippen 10 versehen und der so gebildete       Wärmeaustauscher    durch das Mantelrohr 11 nach  aussen abgeschlossen. Durch den     Wärmeaustauscher     wird das Heizmedium hindurchgeblasen, das durch  den an das     Mantelrohr    11 angeschlossenen Stutzen 11a  ein- und den Stutzen l     1b    austritt und von dort in den  Fahrgastraum des Kraftfahrzeuges eingeführt wird.  Vom inneren Ringraum 8 führt eine Abgasleitung 12  zu dem     Ejektor    13, der am Ende der     Auspuffleitung    5a  vorgesehen ist. Zwischen Auspuffleitung 5 und  5a ist ein Auspufftopf 14 angeordnet.

   Die durch  den     Ejektor    13 strömenden Abgase des Verbrennungs  motors saugen die Verbrennungsluft über die     Ge-          mischaufbereitungseinrichtung    1 an, wo sie mit Brenn  stoff vermischt wird und sodann in den Brenner 3  gelangt. Hier wird das     Brennstoffluftgemisch    durch die  Zündkerze 4 gezündet. Die Heizgase durchströmen  dann den inneren Ringraum 8 und geben ihre Wärme  energien an das durch den     Wärmeaustauscher    geleitete       Heizmedium    ab.

   Die aus dem Ringraum 8 austretenden  Abgase werden über die Leitung 12 vom     Ejektor    13  abgesaugt, da die durch den     Ejektor    13 geführten  Abgase des Verbrennungsmotors einen Sog hervorru  fen. Durch die Sogwirkung des     Ejektors    13 wird auch  das Ansaugen des     Brennstoffluftgemisches        völlig-selbst-          tätig    bewirkt und im     Ringraum    8 Unterdruck erzeugt,  der auch nach Abschalten des     Zusatzheizgerätes     wirksam ist.  



  Dadurch, dass der Ringraum 8 die Abgasleitung  umgibt, bildet er zugleich den Sicherheitsraum für den       Wärmeaustawscher,    weil in ihm ein Unterdruck auf  recht wird, so dass fallweise eindringende Abgase  angesaugt werden. Diese Wirkung des Unterdruckes  wird noch erhöht durch die     Ejektorwirkung.    Der       Ejektor    kann auch durch ein mit dem Ringraum ver  bundenes Gebläse     ersetzt    werden, wobei diese  Ausführung auch als selbständiges     Heizgerät    verwend-      bar ist, sofern zur Förderung des Heizmediums ein  besonderes Fördermittel vorgesehen ist.  



  Der als Ringraum 8 ausgebildete     zusätzliche    Heiz  raum kann aber auch ausserhalb des das Abgasrohr  5 umgebenden     Wärmeaustauschers    10, 11 angeordnet  sein, wodurch die zu erwärmende Frischluft zwischen  zwei Heizflächen geführt ist.  



  Das     Zusatzheizgerät    kann in an sich bekannter  Weise mit einem Gebläse betrieben werden.  



  Die     Gemischaufbereitungseinrichtung    kann mit  einem     Elektromagnetventil    zum Absperren der Brenn  stoffzuleitung ausgerüstet sein. Zur Regelung der     Heiz-          leistung    und deren Begrenzung ist entweder eine durch  Druckregler gesteuerte Drosselklappe oder aber der  Einbau eines     Korrekturdüsensystems    in die Gemisch  aufbereitungseinrichtung vorgesehen.  



  Sollten die hohen Temperaturen der Heizgase das  Material des     Wärmeaustauschers    angreifen, dann  empfiehlt es sich, bekannte Massnahmen wie Zwischen  schaltung von Kupferringen u. dgl. oder Zuführung  von Luft vorzusehen.  



  Sofern der     Wärmeaustauscher    - wie das häufig  geschieht - aus einem Mantel mit niederem Schmelz  punkt, wie beispielsweise Aluminium, besteht, ist daran  gedacht, die Heizgase durch Leitungen aus hochwarm  festem Stahl einzuführen oder von den Stirnflächen des  Ringraumes abzulenken, so dass keine übermässig  örtliche Überhitzung entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Heizung für Kraftfahrzeuge mit aus einer das Ab gasrohr eines Verbrennungsmotors mit Abstand um hüllenden Wand begildeten Wärmetauscher, in dem die Abgase ihre Wärme an die eingeführte Frischheizluft übertragen, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme tauscher (10, 11) zusätzlich über einen angrenzenden, von den Abgasen des Verbrennungsmotors getrennten Raum (8) von den Heizgasen eines mit gasförmigem oder flüssigem Brennstoff betriebenen Zusatzheizgerä- tes (1, 4) beaufschlagt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Heizung nach Patentanspruch, wobei zwischen dem Abgasrohr und dem Wärmetauscher ein durch wenigstens eine weiter Wandung dargestellter Sicher heitsraum geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Sicherheitsraum (8) von den Heizgasen des Zu- satzheizgerätes (1, 4) beaufschlagt ist. 2. Heizung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme tauscher (10, 11) von einem weiteren Ringraum um geben ist, der von den Heizgasen des Zusatzheizgerätes (1, 4) beaufschlagt ist. 3.
    Heizung nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (8) in einen an die Abgasleitung (5) an geschlossenen Ejektor (13) mündet. 4. Heizung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Ringraum (8) verbundenes Gebläse vorgesehen ist. 5. Heizung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkammer (3) als Ringbrenner ausgebildet ist.
    6. Heizung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringbrennkammer und gegebenen falls die Abgasleitung (5) derselben von einem Mantel umschlossen ist, der eine Öffnung zur Aussenluft besitzt und mit einer absaugenden Vorrichtung (13) verbunden ist. 7. Heizung nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die absaugende Vorrichtung ein Ejektor (13) ist.
CH125060A 1960-02-03 1960-02-03 Heizung für Kraftfahrzeuge CH390702A (de)

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