CH390702A - Heizung für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Heizung für KraftfahrzeugeInfo
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- B60H1/22—Heating, cooling or ventilating devices the heat source being other than the propulsion plant
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Description
Heizung für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Heizung für Kraft fahrzeuge.
Die bekannten Heizgeräte sind so ausgeführt, dass der Zusatzbrenner die in den Wärmeaustauscher ein tretenden Abgase je nach Bedarf weiter aufheizt. Das aufzuheizende Medium kann Luft oder Wasser sein. Nachteilig bei diesen Heizungen ist, dass sich die Abgase des Verbrennungsmotors mit den Heizgasen der Zusatzheizung vermischen, wodurch der Wirkungs grad des Zusatzheizgerätes erheblich herabgesetzt wird.
Die erfindungsgemässe Heizung für Kraftfahrzeuge mit aus einer das Abgasrohr eines Verbrennungsmotors mit Abstand umhüllenden Wand gebildeten Wärme tauscher, in dem die Abgase ihre Wärme an die einge führte Frischheizluft übertragen, zeichnet sich dadurch aus, dass der Wärmetauscher zusätzlich über einen angrenzenden, von den Abgasen des Verbrennungs motors getrennten Raum von den Heizgasen eines mit gasförmigem oder flüssigem Brennstoff betriebenen Zusatzheizgerätes beaufschlagt.ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfidungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen teilweisen axialen Schnitt durch die Heizeinrichtung und Fig. 2 einen radialen Schnitt durch den Wärme- austauscher.
In Fig. 1 ist mit 1 die Gemischaufbereitungseinrich- tung angedeutet. Das Brennstoffgemisch wird durch die Leitung 2 dem Brenner 3 zugeführt. In den Brenner 3 ragt die Zündkerze 4 hinein. Auf die vom nicht darge stellten Verbrennungsmotor wegführende Abgasleitung 5 ist ein Überrohr 6 aufgezogen, das im Abstand von einem weiteren Überrohr 7 umgeben ist. Der hierdurch begrenzte innere Ringraum 8 ist beim Ausführungsbei spiel als Sicherheitsraum ausgebildet und - wie in Fig. 2 ersichtlich - mit Wärmeübertragungsmitteln in Form von Stegen 9 versehen.
Das Überrohr 7 ist aussen mit Längsrippen 10 versehen und der so gebildete Wärmeaustauscher durch das Mantelrohr 11 nach aussen abgeschlossen. Durch den Wärmeaustauscher wird das Heizmedium hindurchgeblasen, das durch den an das Mantelrohr 11 angeschlossenen Stutzen 11a ein- und den Stutzen l 1b austritt und von dort in den Fahrgastraum des Kraftfahrzeuges eingeführt wird. Vom inneren Ringraum 8 führt eine Abgasleitung 12 zu dem Ejektor 13, der am Ende der Auspuffleitung 5a vorgesehen ist. Zwischen Auspuffleitung 5 und 5a ist ein Auspufftopf 14 angeordnet.
Die durch den Ejektor 13 strömenden Abgase des Verbrennungs motors saugen die Verbrennungsluft über die Ge- mischaufbereitungseinrichtung 1 an, wo sie mit Brenn stoff vermischt wird und sodann in den Brenner 3 gelangt. Hier wird das Brennstoffluftgemisch durch die Zündkerze 4 gezündet. Die Heizgase durchströmen dann den inneren Ringraum 8 und geben ihre Wärme energien an das durch den Wärmeaustauscher geleitete Heizmedium ab.
Die aus dem Ringraum 8 austretenden Abgase werden über die Leitung 12 vom Ejektor 13 abgesaugt, da die durch den Ejektor 13 geführten Abgase des Verbrennungsmotors einen Sog hervorru fen. Durch die Sogwirkung des Ejektors 13 wird auch das Ansaugen des Brennstoffluftgemisches völlig-selbst- tätig bewirkt und im Ringraum 8 Unterdruck erzeugt, der auch nach Abschalten des Zusatzheizgerätes wirksam ist.
Dadurch, dass der Ringraum 8 die Abgasleitung umgibt, bildet er zugleich den Sicherheitsraum für den Wärmeaustawscher, weil in ihm ein Unterdruck auf recht wird, so dass fallweise eindringende Abgase angesaugt werden. Diese Wirkung des Unterdruckes wird noch erhöht durch die Ejektorwirkung. Der Ejektor kann auch durch ein mit dem Ringraum ver bundenes Gebläse ersetzt werden, wobei diese Ausführung auch als selbständiges Heizgerät verwend- bar ist, sofern zur Förderung des Heizmediums ein besonderes Fördermittel vorgesehen ist.
Der als Ringraum 8 ausgebildete zusätzliche Heiz raum kann aber auch ausserhalb des das Abgasrohr 5 umgebenden Wärmeaustauschers 10, 11 angeordnet sein, wodurch die zu erwärmende Frischluft zwischen zwei Heizflächen geführt ist.
Das Zusatzheizgerät kann in an sich bekannter Weise mit einem Gebläse betrieben werden.
Die Gemischaufbereitungseinrichtung kann mit einem Elektromagnetventil zum Absperren der Brenn stoffzuleitung ausgerüstet sein. Zur Regelung der Heiz- leistung und deren Begrenzung ist entweder eine durch Druckregler gesteuerte Drosselklappe oder aber der Einbau eines Korrekturdüsensystems in die Gemisch aufbereitungseinrichtung vorgesehen.
Sollten die hohen Temperaturen der Heizgase das Material des Wärmeaustauschers angreifen, dann empfiehlt es sich, bekannte Massnahmen wie Zwischen schaltung von Kupferringen u. dgl. oder Zuführung von Luft vorzusehen.
Sofern der Wärmeaustauscher - wie das häufig geschieht - aus einem Mantel mit niederem Schmelz punkt, wie beispielsweise Aluminium, besteht, ist daran gedacht, die Heizgase durch Leitungen aus hochwarm festem Stahl einzuführen oder von den Stirnflächen des Ringraumes abzulenken, so dass keine übermässig örtliche Überhitzung entsteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Heizung für Kraftfahrzeuge mit aus einer das Ab gasrohr eines Verbrennungsmotors mit Abstand um hüllenden Wand begildeten Wärmetauscher, in dem die Abgase ihre Wärme an die eingeführte Frischheizluft übertragen, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme tauscher (10, 11) zusätzlich über einen angrenzenden, von den Abgasen des Verbrennungsmotors getrennten Raum (8) von den Heizgasen eines mit gasförmigem oder flüssigem Brennstoff betriebenen Zusatzheizgerä- tes (1, 4) beaufschlagt ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Heizung nach Patentanspruch, wobei zwischen dem Abgasrohr und dem Wärmetauscher ein durch wenigstens eine weiter Wandung dargestellter Sicher heitsraum geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Sicherheitsraum (8) von den Heizgasen des Zu- satzheizgerätes (1, 4) beaufschlagt ist. 2. Heizung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärme tauscher (10, 11) von einem weiteren Ringraum um geben ist, der von den Heizgasen des Zusatzheizgerätes (1, 4) beaufschlagt ist. 3.Heizung nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum (8) in einen an die Abgasleitung (5) an geschlossenen Ejektor (13) mündet. 4. Heizung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Ringraum (8) verbundenes Gebläse vorgesehen ist. 5. Heizung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennkammer (3) als Ringbrenner ausgebildet ist.6. Heizung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ringbrennkammer und gegebenen falls die Abgasleitung (5) derselben von einem Mantel umschlossen ist, der eine Öffnung zur Aussenluft besitzt und mit einer absaugenden Vorrichtung (13) verbunden ist. 7. Heizung nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die absaugende Vorrichtung ein Ejektor (13) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH125060A CH390702A (de) | 1960-02-03 | 1960-02-03 | Heizung für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH125060A CH390702A (de) | 1960-02-03 | 1960-02-03 | Heizung für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH390702A true CH390702A (de) | 1965-04-15 |
Family
ID=4205986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH125060A CH390702A (de) | 1960-02-03 | 1960-02-03 | Heizung für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH390702A (de) |
-
1960
- 1960-02-03 CH CH125060A patent/CH390702A/de unknown
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