CH390746A - Abschlussring zum stirnseitigen Abdichten von rotierenden Walzen gegenüber anliegenden, feststehenden Lagern in Spinnereimaschinen - Google Patents

Abschlussring zum stirnseitigen Abdichten von rotierenden Walzen gegenüber anliegenden, feststehenden Lagern in Spinnereimaschinen

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CH390746A
CH390746A CH1048961A CH1048961A CH390746A CH 390746 A CH390746 A CH 390746A CH 1048961 A CH1048961 A CH 1048961A CH 1048961 A CH1048961 A CH 1048961A CH 390746 A CH390746 A CH 390746A
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CH
Switzerland
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end ring
ring
spinning machines
rotating rollers
fixed bearings
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Application number
CH1048961A
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English (en)
Inventor
Rutz Hans
Original Assignee
Rieter Ag Maschf
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


  Abschlussring     zum        stirnseitigen    Abdichten von rotierenden     Walzen     gegenüber anliegenden, feststehenden Lagern     in        Spinnereimaschinen       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  Abschlussring zum stirnseitigen Abdichten von rotie  renden     Walzen    an     Spinnereimaschinen,    wie z. B.       Arbeiternund    Wendern an     Walzenkarden    oder Streck  walzen in Streckwerken, gegenüber anliegenden, fest  stehenden Lagern.  



  Bei rotierenden Teile, wie z. B. Wendern und  Arbeitern, an     Walzenkarden    oder     Streckwalzen    drin  gen an den Stirnseiten, wo sich die     kleineren    Durch  messer aufweisenden Lagerzapfen befinden, Flugteile  in das     zwischen    den     Walzenstirnflächen    und den  Lagern     notwendigerweise    vorhandene Spiel ein, was  früher oder später zum Klemmen der rotierenden  Teile führt, weil sich der Flug nicht mehr selbständig  herausarbeitet, sondern infolge der nie fehlenden       Schmiermittelreste    ansetzt und anhaftet.  



  Um diesem     Übelstand        abzuhelfen,    wird nach der  Erfindung ein Abschlussring zum stirnseitigen Ab  dichten von rotierenden     Walzen    an     Spinnereimaschi-          nen    gegenüber eng anliegenden, feststehenden Lagern  vorgesehen, der zwischen dem feststehenden Lager  und der umlaufenden Walze eingefügt, mit einem  dieser Teile drehfest verbunden und relativ zum  andern rotiert und eine oder mehrere     spiralförmige,     nach aussen verlaufende, an der Peripherie offene  Rillen aufweist.  



  Vorteilhaft wird der     erfindungsgemässe        Abschluss-          ring    so vorgesehen, dass er federnd an die anliegenden,  relativ hierzu drehenden Teile angedrückt wird. In  den Rillen soll sich der     zwischen    dem Abschlussring  und dem     anschliessenden,        feststehenden    Lagerteil ein  gedrungene Flug an sammeln und in diesen durch  die     Tangentia@lkomponente    der am relativ dazu be  wegten Teil entstehenden Reibungskraft langsam nach  aussen     befördert    werden.

      Die Erfindung sei nachstehend     anhand        eines        Aus-          führungsbeispiels    näher     beschrieben    und illustriert.  Es zeigt:       Fig.    1 eine Längsschnitt durch einen     Ausschnitt          eines    Wenders     einer    Karde.  



       Fig.    2 einen Schnitt durch das Lager     eines        Wen-          ders    einer Karde als Variante zur Ausführungsform  gemäss     Fig.    1.  



       Fig.    3 eine     Ansicht    des     Abschlussringes,    betrach  tet in Pfeilrichtung A von     Fig.    1.  



       Fg.    4 einen     Querschnitt    durch ein Streckwalzen  lager.  



       Fig.    5 eine Ansicht des Abdichtungsringes in Pfeil  richtung B von     Fig.    4.  



  Eine mit einer flexiblen Garnitur 1 bezogene       Walze    2 besitzt eine     Endscheibe    3, die einen Lager  zapfen 4 aufnimmt, der drehbar im Maschinengestell  5 sitzt. Die aussen     hinterstochene        Endscheibe    3 trägt  axial verschiebbar den     Abschlussring    6, der auf der  Walzenseite einen passenden zylindrischen Aufsatz 7  und auf der     Maschinengestellseite    zwei spiralförmig  angelegte, bis an die Peripherie führende Rillen 8       (Fig.    3) aufweist.

       In    passend     verteilten    Löchern 9 und  9' in der Scheibe 3 und im Aufsatz 7 sind Druck  federn 10 untergebracht, die für leichte     Anpressung     der mit den Rillen 8 versehenen Fläche des umlau  fenden Abschlussringes 6 an die     Innenfläche    des  Gestelles 5 sorgen.  



  In der in     Fig.    2 gezeigten     Variante    - es sind  nur die stationären Teile im Schnitt gezeichnet   befindet sich im     gestenfesten    Teil 11 ein in einer  Nut 12 axial verschiebbarer Ring 13, der dem     Ab-          schlussring    14 gegenüberliegt. Die in Bohrungen 15  untergebrachten Federn 16 drücken den Ring 13 gegen  den ebenfalls mit     Spiralrillen    17 versehenen, mit der           Walze    1' starr verbundenen und mit dieser umlau  fenden     Abschlussring    14.  



       Fig.    4 zeigt ein Anwendungsbeispiel an einer       Streckwalzenlagerung,    bei dem je ein     Abschlussring     18 und 18' in das feststehende Lagergehäuse 19       eingesetzt    ist und     durch    eine Federscheibe 20 an die       Stirnfläche    21 der     Streckwalze    22     gepresst    wird.

    Der zweiteilig ausgeführte Abschlussring 18 besitzt  zur     Sicherung    gegen Drehung eine Nase 23     (Fig.    5),  die in eine     Ausnehmung    24 des     Lagergehäuses    greift  und so     ein    Drehen des     Ringes    18 verhindert.  



  Die Funktionsweise ist so, dass Flugteile F     (Fig.    1),  die auf irgendeine Art zwischen die Walzen und die  angrenzenden, feststehenden Teile gelangen, sich nach  kurzer     Zeit    in die     Spiralrillen    legen und in diesen  durch die     Tangentialkomponente    der am gegenüber  liegenden     Teil        entstehenden    Reibung langsam nach  aussen befördert werden.

   Die Vorteile, die sich durch  diese     automatische        Nachaussenbeförderung    ergeben,  sind die     Eliminierung    der Klemmgefahr der     Walze     und somit die Gewährleistung eines dauernden, leich  ten Laufes derselben.     Ferner    tritt keine lokale, durch    Klemmen verursachte Wärmeentwicklung auf, ganz  abgesehen vom     konstanten    Kraftverbrauch und gerin  gen     Verschleiss    der     Walzenantriebselemente.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abschlussring zum- stirnseitigen Abdichten von rotierenden Walzen an Spinnereimaschinen gegenüber eng anliegenden, feststehenden Lagern, dadurch ge kennzeichnet, dass der zwischen dem feststehenden Lager und der umlaufenden Walze eingefügte, mit einem dieser Teile drehfest verbundene und relativ zum andern rotierende Abschlussring eine oder meh rere spiralförmige, nach aussen verlaufende, an der Peripherie offene Rillen aufweist.
    UNTERANSPRUCH Abschlussring nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am den Abschlussring tragenden Teil Federkörper zur Anpressung an den anderen anliegenden, relativ dazu umlaufenden Teil vorgese hen sind.
CH1048961A 1961-09-08 1961-09-08 Abschlussring zum stirnseitigen Abdichten von rotierenden Walzen gegenüber anliegenden, feststehenden Lagern in Spinnereimaschinen CH390746A (de)

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