Rohrförmiges Gehäuse für eine Förderschnecke
Die Erfindung betrifft ein rohrförmiges Gehäuse für eine Förderschnecke. Bei den bekannten Förderschnecken sind die Förderöffnungen (Ein- und Auslass) des Gehäuses fest angeordnet, so dass die Förderschnecke entweder nur für ein bestimmtes Einbauverhältnis verwendet werden kann oder die Einund/oder Auslassöffnungen mit besonderen Umleitungskanälen versehen werden müssen, um das Förderschneckengehäuse unterschiedlichen Einbauverhältnissen anpassen zu können.
Das Ziel der Erfindung ist ein Gehäuse für eine Förderschnecke, das bestimmten unterschiedlichen Einbauverhältnissen leicht anzupassen ist. Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass das Gehäuse zur Veränderung der gegenseitigen Lage der Förderöffnungen (Ein-, Auslass) mindestens zwei voneinander trennbare und gegeneinander willkürlich versetzbare Teile hat. Durch die Verwendung eines unterteilten Gehäuses können die Gehäuse in grösseren Serien hergestellt werden, da die fertigen Gehäuse an unterschiedliche Einbauverhältnisse anpassbar sind und nicht mehr jedes einzelne Gehäuse (oder eine geringe Anzahl von Gehäusen) den jeweiligen Erfordernissen entsprechend ausgebildet sein muss.
Auch kann ein für ein bestimmtes Einbauverhältnis vorgesehenes Gehäuse ohne grosse Mühe anderen Einbauverhältnissen in bestimmten Verhältnissen angeglichen werden, so dass die erfindungsgemäss ausgebildeten Gehäuse vielseitiger einsetzbar sind als die bekannten Gehäuse.
Soll bei einemFörderschneckengehäuse die Entfernung der Ein- und Auslässe in Achsrichtung gleich bleiben, aber ihre gegenseitige Drehlage geändert werden können, so wird in Weiterbildung der Erfindung das Gehäuse senkrecht zur Achse der Förderschnecke unterteilt, und die beiden durch die Unterteilung gebildeten Gehäuseteile werden so ausgeführt, dass sie in unterschiedlicher Drehlage miteinander zu verbinden sind.
Soll jedoch die Entfernung der beiden Ein- und Auslässe in Achsrichtung des Gehäuses geändert werden, so erhält das Gehäuse einen hauptsächlich in Achsrichtung sich erstreckenden Einschnitt der von einem eine Förderöffnung aufweisenden, in Längsrichtung des Gehäuses in unterschiedlicher Entfernung von der anderen Förderöffnung anordenbaren Abdeckstück abdeckbar ist.
Damit auch die Drehlage der Ein- und Auslässe zueinander geändert werden kann, ist es möglich, entweder das Gehäuse senkrecht zur Achse der Förderschnecke zu unterteilen oder dem Abdeckstück in Höhe seiner Förderöffnung eine Ausbauchung zu geben, die mit dem Gehäuse eine im Querschnitt ringförmige Kammer bildet.
In der Zeichnung sind zwei Förderschnecken als Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Auf einem Gehäuse 1 eines Getriebes für den Antrieb einer vertikalen Förderschnecke 2 sitzen ein Antriebsmotor 3 und ein Gehäuseteil 4 für die Förderschnecke 2. Der Gehäuseteil 4 hat an seinem unteren Ende einen nach oben offenen Einlaufstutzen 5 und weist an seinem oberen Ende einen Einschnitt 6 in seiner Zylindermantelfläche auf. Der Einschnitt kann parallel zur Achse der Förderschnecke in Form einer Schraubenlinie oder sonstwie verlaufen.
Über das obere Ende des Gehäuseteiles 4 ist ein zylinderförmiges Abdeckstück 7 geschoben, das in seinem Mittelabschnitt eine Ausbauchung 8 hat, an die ein Auslaufstutzen 9 angeschlossen ist. Die Ausbauchung 8 bildet mit der Wand des Gehäuseteiles 4 eine ringförmige Kammer. An dem dem Einlass 5 benachbarten Ende des Abdeckstückes 7 ist am Ende eines Einschnittes 10 eine aus zwei mit Hilfe einer Schraube 11 miteinander verbindbaren Laschen gebildete Befestigungsvorrichtung vorgesehen, die zum Festklemmen des Abdeckstückes 7 auf dem Gehäuseteil 4 der Förderschnecke dient.
Das Abdeckstück 7 kann in Achsrichtung des Gehäuseteiles 4 der Förderschnecke so weit verschoben werden, so weit noch eine ausreichende Verbindung zwischen dem Einschnitt 6 und der durch die Ausbauchung 8 gebildeten Kammer besteht. Zum Abdecken des entfernt von der Ausbauchung 8 liegenden Einschnittabschnittes dienen die beidseitig der Ausbauchung angebrachten, eng an der Wand des Förderschneckengehäuses anliegenden Abschnitte des Abdeckstückes. Wegen der durch die Ausbauchung 8 begrenzten Kammer kann der Auslasstutzen 9 gegen über dem Auslasstutzen 5 in beliebiger Drehlage angebracht werden.
Das in den Einlaufstutzen 5 eingefüllte und von der Förderschnecke 2 nach oben geförderte Gut gelangt über den Einschnitt 6 und die von der Ausbauchung 8 gebildete Kammer in den Auslaufstutzen 9. Befindet sich der Auslaufstutzen 9 in gleicher Drehlage wie der Einlaufstutzen 5, so muss das Gut einen grösseren Weg durch die von der Ausbauchung 8 gebildete Kammer zurücklegen als in der dargestellten Drehlage des Auslaufstutzens 9.
Soll nur die Drehlage der beiden Stutzen zueinander geändert werden, so genügt es, wie in Fig. 2 dargestellt ist, das Fördergehäuse in zwei Teile 15 und 16 zu unterteilen, die an ihren einander benachbarten Enden je einen Flansch aufweisen, durch den Verbindungsschrauben 17 hindurchgesteckt sind. Bei zylindrischen Schraubenlöchern lässt sich die Drehlage der beiden Stutzen jeweils nur stufenweise verstellen. Werden die Schraubenlöcher jedoch als Langlöcher ausgeführt, so ist eine stufenlose Anderung der Drehlage der beiden Gehäuseabschnitte möglich. Der Antriebsmotor für eine vertikale Förderschnecke kann oben oder unten angeordnet sein.
UNTERANSPRUCH
Rohrförmiges Gehäuse für eine Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zur Veränderung der gegenseitigen Lage der Förderöffnungen (Ein-, Auslass) mindestens zwei voneinander trennbare und gegeneinander willkürlich versetzbare Teile hat.