CH390979A - Passagier-Transportanlage mit auf einer Fahrbahn verkehrenden, mit Transportkabinen gebildeten Zügen - Google Patents

Passagier-Transportanlage mit auf einer Fahrbahn verkehrenden, mit Transportkabinen gebildeten Zügen

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CH390979A
CH390979A CH1194561A CH1194561A CH390979A CH 390979 A CH390979 A CH 390979A CH 1194561 A CH1194561 A CH 1194561A CH 1194561 A CH1194561 A CH 1194561A CH 390979 A CH390979 A CH 390979A
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CH
Switzerland
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rollers
cabins
drive
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support
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Application number
CH1194561A
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English (en)
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Zehnder Edwin
Original Assignee
Zehnder Edwin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/12Systems with propulsion devices between or alongside the rails, e.g. pneumatic systems
    • B61B13/127Systems with propulsion devices between or alongside the rails, e.g. pneumatic systems the propulsion device consisting of stationary driving wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/04Monorail systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description


      Passagier-Transportanlage    mit auf     einer    Fahrbahn verkehrenden,     mit          Transportkabinen        gebildeten        Zügen       Die Erfindung betrifft eine     Passagier-Transport-          anlage    mit auf einer Fahrbahn verkehrenden, mit  Transportkabinen gebildeten Zügen und bezweckt,  die     Anschaffungs-    und Betriebskosten üblicher       Passagier-Transportanlagen    zu verringern:

    Die Anlage nach der Erfindung zeichnet sich  aus durch eine mit     ortsfesten    Antriebsrollen und  Tragrollen versehene Rollbahn, auf welcher die Ka  binen des Zuges durch die Rollen abgestützt und  durch die Antriebsrollen fortgeschoben und fortge  zogen werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.  Es ist:       Fig.l    eine Seitenansicht einer Fahrbahn mit  einem mit drei Transportkabinen gebildeten Zug,       Fig.    2 eine stark vereinfachte Draufsicht auf den  Zug nach     Fig.    1, in einer Kurve,       Fig.    3 eine Seitenansicht einer einzelnen Kabine,       Fig.3a    eine     Vorder-    und Hinteransicht der  Kabine,       Fig.4    eine Draufsicht auf ein zur Kupplung  zweier Kabinen dienendes Untergestell in etwas grö  sserem Massstab,

         Fig.    5 ein     vertikaler    Querschnitt durch einen Teil  der Fahrbahn mit zwei Antriebsrollen und ein darauf  befindliches Untergestell, in noch grösserem Massstab,  und       Fig.    6 eine Ansicht eines Lagerbockes mit einer  Tragrolle.  



  Die dargestellte Anlage weist eine Rollbahn auf,  d. h. eine Bahn mit ortsfesten Rollen 1, auf denen  sich der beispielsweise aus drei Kabinen 2 zusammen  gesetzte Zug abstützt und dadurch fortgeschoben  'bzw. fortgezogen wird, dass ein Teil dieser Rollen  angetrieben wird. Die Kabine 2 stützt sich nicht    direkt. auf den Rollen 1 ab, sondern indirekt über  zwei flache Untergestelle 3, die teils vom Typus 3a  und teils vom Typus 3b sind. Die Untergestelle 3a  sind jeweils nur einer Kabine 2 zugeordnet und  werden nur am vorderen und hinteren Ende des  Zuges benützt. Die     Untergestelle    3b sind dagegen  je zwei     aufeinanderfolgenden    Kabinen 2 zugeordnet  und dienen zugleich zur Kupplung dieser beiden  Kabinen 2.  



  In     Fig.    5 sind zwei Antriebsrollen la dargestellt,  die auf     einer    Welle 4 sitzen, die in zwei Lager  böcken 5 gelagert ist. Die Welle 4 wird rechts von  einem nicht dargestellten Elektromotor angetrieben  und trägt auf ihrem linken Ende ein Kettenrad 6,  über das eine endlose Kette 7 läuft, die über zwei  entsprechende Kettenräder 5 zwei benachbarte Wel  len 4 antreibt, die ebenfalls     mit    Antriebsrollen 1a  versehen sind.. Durch einen einzigen Motor, von  z. B. 15 PS, wird somit eine Gruppe von drei Paaren  von Antriebsrollen 1a angetrieben. Zwischen derar  tigen Antriebsgruppen, die sich in ebenem Gelände  z.

   B. in Abständen von etwa 40 m voneinander  befinden, sind die Rollen 1 als reine Tragrollen 1 b  (siehe     Fig.    6) ausgebildet, die fliegend je an einem  Lagerbock 8 gelagert und selbstverständlich ebenfalls  paarweise längs der Bahn angeordnet sind. Auf  Steigungen werden die Antriebsgruppen in kleineren  gegenseitigen Abständen vorgesehen als in der Ebene.  



  Alle Rollen 1 sind     mit    nicht im     einzelnen    darge  stellten Luftreifen versehen, wodurch eine gute  Federung, eine relativ geräuschlose     Fahrt    und eine  gute Adhäsion der Untergestelle 3 auf den Rollen 1  gewährleistet wird, die auf zwei an den Untergestellen 3  vorgesehenen, seitlichen Bahnen 9 aus Stahl abrollen.  



  Um den Zug auf der Rollbahn gegen seitliche  Verschiebung zu sichern, ist eine zentrale Leitschiene      10 aus     Eisenbeton    vorgesehen, an der sich zwei  ebenfalls mit Luftreifen versehene Leitrollen 11 ab  stützen, die auf vertikalen Zapfen 12 sitzen, die an  der Unterseite des     Untergstells    drehbar     gelagert     sind. Die Untergestelle 3a und 3b weisen je zwei  Paare von Leitrollen 11 auf.  



  Wie aus     Fig.    5 ersichtlich, ist die Anordnung der  Antriebsrollen la, Böcke 5 und Leitrollen 11 zur  Leitschiene 10     symmetrisch    und ist in derselben ein  Loch 13 für die Durchführung der Welle 4 vorge  sehen. Letztere kann selbstverständlich unter An  wendung von nicht dargestellten Kupplungen aus  mehreren Teilen zusammengesetzt sein, um die Mon  tage zu erleichtern. Falls die Rollbahn in einem  Tunnel verläuft, kann der zum Antrieb der Welle 3  dienende Motor zweckmässig ausserhalb des Tunnels  in einem leicht zugänglichen Schacht angeordnet  werden.  



  Die Untergestelle 3a bzw. 3b sind mit einem  bzw. mit zwei Paaren von kreisbogenförmigen Kupp  lungsorganen 14 versehen, die mit an der Unterseite  der Kabinen 2 vorgesehenen     Gegenkupplungsorganen     zusammenarbeiten, so dass jede Kabine 2 in zwei  Punkten M um eine vertikale Achse drehbar auf je  einem Untergestell 3 ruht (siehe     Fig.2).    Die Ka  binen 2 werden somit durch die Untergestelle 3b  in an sich bekannter Weise zu einem Gelenkzug zu  sammengekuppelt, mit dem Unterschied jedoch, dass  die Untergestelle selbst keine auf Schienen laufenden,  das Gewicht des Zuges tragende Räder -aufweisen.  



  Die Kabinen, die gemäss     Fig.    1 auf jeder Seite  mit zwei Doppeltüren 15 versehen sind, haben bei  spielsweise eine Länge von 7 m, eine Breite von 2,2 m  und eine Höhe von 2 m. Da die Kabinen 2 und Unter  gestelle 3 keinerlei Antriebselemente tragen müssen  und auch keinerlei Führerstände vorgesehen sind,  kann der ganze Raum ausschliesslich für Sitz- und  Stehplätze ausgenutzt werden. In einer Kabine obiger  Dimension können bequem 24     Sitzplätze    und 20  Stehplätze vorgesehen werden. Die Kabinen können  weitgehend aus Leichtmetall gebaut werden. Es kann  mit einem toten Gewicht des ganzen Zuges von nur  etwa 40 kg pro Passagier gerechnet werden.  



  Die vorliegende     Passagier-Transportanlage    eignet  sich vorzüglich für sehr dichten Verkehr in Gross  städten, wobei die Fahrbahn vorzugsweise unter  irdisch vorzusehen ist. Der erforderliche Tunnel  querschnitt kann gegenüber dem bei üblichen Bahnen  erforderlichen Querschnitt ganz erheblich verringert  werden, z. B. im wesentlichen auf einen Kreis von  nur etwa 3,4 m Durchmesser für eine Rollbahn und  auf einen Kreis von etwa 6,0 m Durchmesser für  zwei nebeneinander angeordnete Rollbahnen, also  für Doppelspur.  



  Die Züge werden von einer zentralen Stelle aus  automatisch ferngesteuert, wobei die Wellen 4 bzw.  die Antriebsrollen la vor den Stationen auch zum  Bremsen dienen und weitere Bremsen verschiedener  Art vorgesehen werden     können.    Der Betrieb ist sehr  billig, da keine Zugführer, kein Stationspersonal,    keine Billeteure und dergleichen nötig sind, sondern  lediglich eine kleine Anzahl von technischen über  wachungs- und Unterhaltspersonen.  



  Die Zahlung erfolgt durch     Einwurf    einer beson  deren     Münze    in einen Sperrautomaten, der hierauf  den Zutritt zu den Zügen gestattet. Der Preis ist von  der Fahrstrecke unabhängig.  



  Eingehende Berechnungen zeigen, dass die be  schriebene Transportanlage sowohl im Hinblick auf  die Herstellungskosten als auf die Betriebskosten  sehr wirtschaftlich ist, wenn eine hohe Transport  kapazität gefordert wird. Es wird insbesondere darauf  hingewiesen, dass der in     Fig.    1 gezeigte Zug lediglich  aus Darstellungsgründen nur drei Kabinen aufweist,  während praktisch Züge von etwa zwanzig Kabinen  in Aussicht genommen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Passagier-Transportanlage mit auf einer Fahr bahn verkehrenden, mit Transportkabinen gebildeten Zügen, gekennzeichnet durch eine mit ortsfesten Antriebsrollen (la) und Tragrollen (1b) versehene Rollbahn, auf welcher die Kabinen des Zuges durch die Rollen abgestützt und durch die Antriebsrollen fortgeschoben und fortgezogen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kabinen (2) sich über Untergestelle (3) auf den Rollen (1) abstützen, wobei diese Unter gestelle mit Leitrollen (11) versehen sind, die sich auf beiden Seiten einer ortsfesten, zentralen Leit schiene (10) abstützen, um den Zug gegen seitliche Verschiebung zu sichern. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebs-, Trag- und Leit- rollen (la, 1b, 11) mit Luftreifen versehen sind. 3. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Untergestelle (4) auf ihrer unteren Seite Bahnen,(9) aus Stahl aufweisen, die auf den Antriebs- und Tragrollen (1) abrollen. 4. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass je zwei aufeinanderfolgende Ka binen (2) auf einem gemeinsamen Untergestell (3b) ruhen und an demselben angelenkt sind. 5.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Antriebsgruppen von Paaren benach barter Antriebsrollen (la) vorgesehen sind, wobei je ein Paar dieser Rollen auf einer Welle (4) sitzt, und dass eine dieser Wellen von einem Elektromotor aus angetrieben wird und selbst durch mechanische Or gane (6, 7) kinematisch mit benachbarten Wellen verbunden ist. 6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebsrollen (la) und damit die Bewegung der Züge von einer zentralen Stelle aus automatisch gesteuert werden.
CH1194561A 1961-10-16 1961-10-16 Passagier-Transportanlage mit auf einer Fahrbahn verkehrenden, mit Transportkabinen gebildeten Zügen CH390979A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0673817A1 (de) * 1994-03-23 1995-09-27 KONRAD DOPPELMAYR & SOHN MASCHINENFABRIK GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG. Anlage zum Transport von Personen und bzw. oder von Gütern
EP0798188A1 (de) * 1996-03-26 1997-10-01 KONRAD DOPPELMAYR & SOHN MASCHINENFABRIK GESELLSCHAFT M.B.H. & CO. KG. Anlage zum Transport von Personen und bzw. oder von Gütern
EP3558780A4 (de) * 2016-12-22 2020-08-19 ETran, Inc. Erhöhtes transportsystem

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AT402629B (de) * 1994-03-23 1997-07-25 Doppelmayr & Sohn Anlage zum transport von personen und/oder von anlage zum transport von personen und/oder von gütern gütern
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