CH391051A - Lamelle für einen Schalter mit magnetischer Blasung - Google Patents

Lamelle für einen Schalter mit magnetischer Blasung

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CH391051A
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CH
Switzerland
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magnetic
lamella
switch
arc
blowing
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CH1152161A
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Inventor
Albert Dipl Ing Mayer
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
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Description


  Lamelle     für        einen    Schalter mit magnetischer     Blasung       Die     Erfindung    betrifft eine Lamelle für einem  Schalter mit magnetischer     Blasung.     



  Bei bekannten Schaltern mit magnetischer     Bla-          sung    wird der Lichtbogen in isolierte     Kammern    ge  trieben, in denen er verlängert und gekühlt wird, bis  er erlischt.     In    solche Kammern hat man     metallische     Lamellen     eingeführt,    welche den Lichtbogen weiter  unterteilen sollen. Es sind auch Kammern     bekannt     geworden, in denen die Wände selbst aus Metall  bestehen. Als Material für solche Lamellen sind       ferromagnetische    und     nichtmagnetische        Stoffe,    ins  besondere Messing, bekanntgeworden. Beide haben  Vor- und Nachteile.

   Die magnetischen Stoffe treiben  den Lichtbogen weiter nach oben, haben aber den  Nachteil, dass die     Wiederzündspannung    verhältnis  mässig gering ist. Nichtmagnetische Stoffe, wie ins  besondere Messing, haben eine hohe     Wied'erzünd-          Spannung,    treiben aber den Lichtbogen nicht weiter  magnetisch in den Kammern hinauf. Um die Vorteile  beider Stoffe zu vereinen, hat man bereits vorge  schlagen, die Lamellen teilweise aus magnetischen  und nichtmagnetischen Stoffen zu machen, beispiels  weise in der Form, dass der untere Teil magnetisch  und der obere Teil nichtmagnetisch ist. Hierbei  haben sich aber Schwierigkeiten beim Übergang von  dem einen     Stoff    in den anderen - ergeben.

   Ferner  ist bekanntgeworden,     ferromagnetische    Lamellen an  den Seitenwänden mit nichtmagnetischen     Auflagen     zu überziehen. Diese Lamellen haben den Nachteil,  schwierig hergestellt werden zu können, und ausser  dem besitzt der Fusspunkt keine nichtmagnetische  Auflage.  



  Um nun diesen Nachteil zu vermeiden,     wird    vor  geschlagen, die Lamellen so auszuführen, dass das  nichtmagnetische Material am oberen und unteren  Ende das     ferromagnetische    Material U-förmig um  schliesst.    Hierbei ist es möglich, zwischen dem magneti  schen und     ferromagnetischen    Material eine Schicht  geringerer Leitfähigkeit, wie beispielsweise eine       Oxydschicht,        einzuführen.    Die nichtmagnetischen  Teile werden zweckmässig nicht aufgelötet, sondern  aufgeschoben.

   Es ist dadurch möglich, dass die La  melle eine wesentlich höhere     elektrische        Leitfähigkeit          erhält    als der     ferromagnetische    Kern. Es     entsteht     dadurch am unteren Rand eine Schleife, die das  überlaufen des Lichtbogens auf die Lamelle be  günstigt. Ausserdem wird das     Herauftreiben    des  Lichtbogens durch den magnetischen Kern gefördert.  Es ist ferner notwendig, den Lichtbogen am oberen  Ende wieder zu bremsen, damit er nicht aus der  Kammer herausschlägt.

   Auch dies wird durch die  Lamelle entsprechend der     Erfindung    ermöglicht, da  am oberen Ende durch den     magnetischen    Kern eine       Blasung    nach unten entsteht. Hierdurch wird der  Lichtbogen gebremst. Durch die höhere Leitfähigkeit  der umschliessenden nichtmagnetischen Schicht fliesst  der Strom von einer durch die Lamelle gebildeten  Kammer zur anderen hauptsächlich durch die nicht  magnetische Schicht. Hierdurch entstehen Schleifen,  welche am unteren Ende das Blasen des Lichtbogens  nach oben und am oberen Ende die Bremsung des  Lichtbogens fördern.    In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel einer  Lamelle nach der Erfindung dargestellt.  



  1 ist der     ferromagnetische    Kern, 2 und 3     sind     die beiden innen umschliessenden nichtmagnetischen       Schichten,    welche beispielsweise aus Messing be  stehen können.     In        Fig.    2 ist eine     schwalbenschwanz-          förmige    Lamelle gezeigt. Es genügt dort, an den  Stellen 4 und 5 das nichtmagnetische Blech anzu  bringen und das     Innere    des Schwalbenschwanzes  frei zu lassen.      Der Vorteil der Anordnung ist neben der er  leichterten Fabrikation, eine höhere     Löschfähigkeit     und die Vermeidung der Gefahr des     Herausschlagens     am oberen Ende.

   Es können Lamellen gleicher Arten  im ganzen Schalter verwendet werden und nicht, wie  es häufig gemacht worden     ist,    abwechselnd magneti  sche und nichtmagnetische Lamellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lamelle für einen Schalter mit magnetischer Blasung, welche aus ferromagnetischem Material und aus nichtmagnetischem Material besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtmagnetische Material am oberen und unteren Ende das ferromagnetische Material U-förmig umschliesst. UNTERANSPROCHE 1. Lamelle nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, d'ass zwischen dem nichtmagnetischen und dem ferromagnetischen Material eine Schicht ge ringerer Leitfähigkeit, z. B. einer Oxydschicht, liegt. 2.
    Lamelle nach Patentanspruch, mit schwalben- schwanzförmigen Einschnitten, dadurch gekennzeich net, dass die U-förmige überlappung nur an den Spitzen des Schwalbenschwanzes liegt.
CH1152161A 1961-10-04 1961-10-04 Lamelle für einen Schalter mit magnetischer Blasung CH391051A (de)

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FR910983A FR1334841A (fr) 1961-10-04 1962-10-02 Lamelles pour un interrupteur à soufflage magnétique

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