CH391231A - Sitz an einem Klosettstuhl - Google Patents

Sitz an einem Klosettstuhl

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Publication number
CH391231A
CH391231A CH411761A CH411761A CH391231A CH 391231 A CH391231 A CH 391231A CH 411761 A CH411761 A CH 411761A CH 411761 A CH411761 A CH 411761A CH 391231 A CH391231 A CH 391231A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
seat
chair
cover
fastening
pins
Prior art date
Application number
CH411761A
Other languages
English (en)
Inventor
Dahllof Bertil
Original Assignee
Gustavsbergs Fabriker Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustavsbergs Fabriker Ab filed Critical Gustavsbergs Fabriker Ab
Publication of CH391231A publication Critical patent/CH391231A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/24Parts or details not covered in, or of interest apart from, groups A47K13/02 - A47K13/22
    • A47K13/26Mounting devices for seats or covers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description


  Sitz an einem     Klosettstuhl       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sitze  für Klosettstühle und bezweckt einen Sitz zu schaf  fen, der aus einer kleinen Anzahl von einfachen Tei  len zusammengesetzt ist und daher einfach und billig  in der Herstellung und gleichzeitig leicht zu montie  ren und zu demontieren ist, wodurch auch Reinigung  und eventuelle Desinfektion vereinfacht wird. Der  Sitz gemäss der     Erfindung    ist aus verhältnismässig  weichem Kunststoff ausgeführt und ist von dem Typ,  der gegen die obere Kante des Stuhls um deren gan  zen Umkreis anliegt und mittels gleichfalls aus Kunst  stoff hergestellter, in     Ausnehmungen    am Stuhl einge  führter Befestigungszapfen befestigt ist.

   Der Sitz ist  dadurch gekennzeichnet, dass an ihm Lageraugen  ausgeformt sind, die mittels je einem Achszapfen mit  Lageraugen verbunden sind, die an den     als    separate  Elemente ausgeführten Befestigungszapfen vorhanden  sind, und dass die Befestigungsteile der Befestigungs  zapfen als aufgeschlitzte Hülsen ausgeführt sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.  Hierbei ist     Fig.    1 eine teilweise     sektionierte    Drauf  sicht einer Partie eines Sitzes mit Deckel, während       Fig.    2 eine Ansicht des Sitzes gemäss     Fig.    1, von  hinten darstellt in Verbindung mit einer Sektion  durch eine Kantenpartie von Sitz und Deckel.     Fig.    3  ist eine Sektion entlang der Linie     III-III    in     Fig.    1.  



  In den Figuren ist der eigentliche Sitz mit 1 be  zeichnet, der eine geschlossene     Ringform    hat und ent  lang dem grössten Teil seines Umkreises derartig mit       rinnenförmiger    Sektion ausgeführt ist wie im unte  ren Teil der     Fig.    2 gezeigt. Das Material im Sitz be  steht aus einem verhältnismässig weichen Kunststoff,  z. B.     Polypropylen.    Im gezeigten Beispiel ist der Sitz  1 mit einem Deckel 2 gedeckt, der     geeignetermassen     aus demselben Material hergestellt ist wie der Sitz    und diesen in niedergeklappter Lage gänzlich deckt.  Nach     hinten    ist der Sitz 1 mit einem schräg em  porragenden Lappen la ausgeformt, dessen freie  Kante leicht abwärts gebogen ist.

   An den Enden der  hierdurch gebildeten, nach     unten    offenen Rinne sind  Lageraugen 3 ausgeformt. Auf     ähnlicher    Weise sind  an der Unterseite der leicht abwärts gebogenen Hin  terkante 2a am Deckel 2 Lageraugen 4 angebracht.  Mittels der Lageraugen 3 und 4 sind Sitz 1 und     Dek-          kel    2 gelenkig mit den Befestigungszapfen 5 verbun  den, welche für diesen Zweck ebenso     mit    Lageraugen  6     ausgeführt    sind, welche zwischen den Lageraugen 3  und 4 liegen.  



  Wie es am deutlichsten aus     Fig.    3 hervorgeht, be  steht der eigentliche Zapfenteil des Befestigungszap  fens 5 aus einer nach unten offenen, aufgeschlitzten  und aussen schwach konischen Hülse 7, die der Form  den für die Hülsen vorgesehenen Aussparung 8 des  hinteren Teils des schematisch angedeuteten Klosett  stuhls 9, angepasst sind.

   Jeder Befestigungszapfen 5  ist in einem Stück aus     verhältnismässig    weichem  Kunststoff ausgeführt, weshalb die Hülsen verhältnis  mässig elastisch sind und ohne besondere     Massnah-          men    mit für     normale    Verhältnisse     zulänglicher    Kraft  in den Aussparungen 8 auf     Grund    der durch die Fe  derung entstandenen Friktion zurückgehalten werden.

    In der     Fig.    3 ist jedoch gezeigt, wie sich die Hülse 7  innen etwas nach unten erweitert und wie vom un  teren Ende der     Aussparung    8 in entsprechender Wei  se ein konischer Zapfen 10 in die Hülse eingeführt  ist, wodurch sich die Hülse 7 an die     Wände    der Aus  sparung 8 anpassen kann, um die     Befestigungskraft     zu erhöhen. Der     Expandierzapfen    10     kann    aus ver  hältnismässig hartem Kunststoff angefertigt sein.  



  Aus     Fig.    1 geht hervor, dass die Schwenkachse  zwischen jedem Festzapfen, Deckel und Sitz aus ei-           nem    Achszapfen 11 besteht, der in der Mitte mit ei  ner abgedrehten Partie 11a ausgeformt ist. Die     öff-          nung    des Lagerauges 6 des Befestigungszapfens 5 ist  dieser Partie 11a angepasst, während die Öffnungen  in den Lageraugen 3 und 4 des Sitzes bzw. des     Dek-          kels    den Endpartien der Achszapfen     angepasst    sind.

    Dank der weichen Beschaffenheit des Kunststoffes  kann bei der Montage die eine     Endpartie    des Achs  zapfens 11 durch die Öffnung im Lagerauge 6     ge-          presst    werden, wonach das Material im Lagerauge in  die eingeschnürte Partie 11a     zurückfedert,    wo  bei der Achszapfen 11 mit ausreichender Kraft in  axialer Richtung gehalten wird, um eine unabsicht  liche Verschiebung zu verhindern.  



  Da der     ganz    glatte, in Sektion     rinnenförmige    Sitz  1 entlang seines ganzen Umkreises auf der Oberkante  des Stuhles     aufliegt,    und ferner der Deckel in nieder  geklappter Lage entlang dem wesentlichen Teil seines  Umkreises sich gegen den Sitz stützt, können bei Be  lastung des Sitzes oder des Deckels keine nennens  werte Kräfte an die Gelenkverbindung und Befesti  gungszapfen überführt werden. Deshalb können die  Gelenkverbindungen einfach und mit     verhältnismäs-          sig    schwachen Lageraugen und separaten, kurzen  Achszapfen ausgeführt sein, was eine Materialeinspa  rung und     vereinfachte    Pressung bedeutet.

   Die Befe  stigungszapfen brauchen nicht mit einer grösseren  Kraft in ihren Aussparungen 8 gehalten zu werden,  weshalb die ganze Anordnung für Reinigung und  eventuelle Desinfektion leicht vom Stuhl entfernt  werden kann. Bei öffentlichen Lokalen, wie Gaststät  ten usw. ist es angebracht, die Befestigungszapfen mit       Expandierzapfen    10 in ihrer Lage zu sichern, um die  Gefahr eventueller absichtlicher Beschädigung zu  verringern.  



  In     Fällen,    wo kein Deckel erforderlich ist, kann  der Achszapfen 11 beispielsweise durch einen kürze  ren Achszapfen ersetzt werden, wobei eine Partie der  eingeschnürten Partie 11a entspricht und eine ande  re Partie zur Öffnung im Lagerauge 3 passt, und  ferner an jedem Ende eine Flansche oder ein Ansatz  vorhanden ist, wodurch eine axiale Verschiebung des  Achszapfens nach der Montage verhindert wird.  



  In der     Fig.    3 ist gezeigt, wie die Lagerungen 6  ausgeschnitten sind, so dass eine Aussparung 12 ge  bildet wird, in welche die abwärts gebogene, hintere  Kante 2a des Deckels 2 beim Aufklappen des     Dek-          kels    hineinragt, wobei der Deckel mehr als 900 auf  geklappt werden und somit sich an die hinter dem  Sitz befindliche, zum Klosettstuhl gehörende Spülzi  sterne stützen kann.  



  Der beschriebene Sitz besteht aus einer kleinen An  zahl von Teilen, die leicht herzustellen sind und keine  Nachbehandlung benötigen. Die Zusammenfügung der  verschiedenen Teile kann so gut wie ohne Beihilfe von  Werkzeugen durchgeführt werden, ebenso die Mon-    tage an den Klosettstuhl. Dank dem verhältnismässig  weichen Kunststoff sind die in den Sitz eingehenden  Teile gegen Schlag und Stösse unempfindlich, was     ei-          einen    grossen Vorteil darstellt gegenüber bisherigen  Sitzen, die aus  Bakelit  hergestellt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH An einem Klosettstuhl angebrachter, aus verhält- nismässig weichem Kunststoff ausgeführter Sitz, der rings um den ganzen Umkreis der Stuhloberkante an dieser anliegt und an dem Stuhl mittels ebenso aus Kunststoff hergestellter in Aussparungen im Stuhle eingeführter Befestigungszapfen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Sitz Lageraugen ausgeformt sind, die mittels je eines Achszapfens mit entspre chenden Lageraugen verbunden sind, die an den als separate Elemente ausgeführten Befestigungszapfen vorhanden sind, und dass die Befestigungsteile der Befestigungszapfen als aufgeschlitzte Hülsen ausge führt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Sitz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hülsen innen vom freien Ende her konisch verjüngt sind und mit Expandierzapfen zu sammen wirken, die vom unteren Ende der für die Befestigungszapfen vorgesehenen Aussparungen im Stuhl in die Hülsen eingeführt sind. 2. Sitz nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Achszapfen mit einer einge schnürten Partie ausgeformt ist und dass die Öffnung mindestens eines Lagerauges dieser eingeschnürten Partie angepasst ist um den Achszapfen in axialer Richtung festzuhalten. 3. Sitz nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein für das Bedecken des Sitzes be stimmter Deckel aus Kunststoff mit Lageraugen aus geführt ist, vermittels welcher der Deckel auf den Achszapfen gelagert ist. 4.
    Sitz nach den Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass die Lageraugen des Sitzes und des Deckels beiderseits des Lagerauges des Be festigungszapfens angebracht sind, und dass der Achs zapfen im wesentlichen an der Mitte abgedreht ist und vom Lagerauge des Befestigungszapfens festge halten wird. 5. Sitz gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Deckel hinten mit einer abwärts gebogenen Kante ausgeführt ist, und dass die Lager augen der Befestigungszapfen ausgeschnitten sind, um für diese Kante Platz zu lassen und ein Aufklappen des Deckels um mehr als 90 zu ermöglichen.
CH411761A 1960-04-07 1961-04-07 Sitz an einem Klosettstuhl CH391231A (de)

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SE347460 1960-04-07

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CH391231A true CH391231A (de) 1965-04-30

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ID=20262204

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CH411761A CH391231A (de) 1960-04-07 1961-04-07 Sitz an einem Klosettstuhl

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BE (1) BE602266A (de)
CH (1) CH391231A (de)
NO (1) NO115355B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3526907A (en) * 1967-11-30 1970-09-08 American Standard Inc Toilet seat and cover combination

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3526907A (en) * 1967-11-30 1970-09-08 American Standard Inc Toilet seat and cover combination

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Publication number Publication date
BE602266A (fr) 1961-07-31
NO115355B (de) 1968-09-23

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