CH391381A - Einrichtung zum Ausbau der Grundlagerdeckel und Lagerschalen bei Brennkraftmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Ausbau der Grundlagerdeckel und Lagerschalen bei Brennkraftmaschinen

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Publication number
CH391381A
CH391381A CH486162A CH486162A CH391381A CH 391381 A CH391381 A CH 391381A CH 486162 A CH486162 A CH 486162A CH 486162 A CH486162 A CH 486162A CH 391381 A CH391381 A CH 391381A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
crankcase
bearing
base bearing
spindle
bearing cover
Prior art date
Application number
CH486162A
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English (en)
Inventor
Herbert Dipl-Ing Prettenhofer
Gerhard Dipl Ing Siding
Original Assignee
List Hans Dipl Ing Dr Techn
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F7/0043Arrangements of mechanical drive elements
    • F02F7/0046Shape of casings adapted to facilitate fitting or dismantling of engine parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/02Crankshaft bearings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Einrichtung zum Ausbau der     Grundlagerdeckel    und Lagerschalen bei       Brennkraftmaschinen       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich  tung zum Ausbau der     Grundlagerdeckel    und Lager  schalen bei     Brennkraftmaschinen    und hat zum Ziel,  Montage- und Demontagearbeiten zu erleichtern.  



  Beim Auswechseln der Lagerschalen von Kurbel  wellengrundlagern grosser     Brennkraftmaschinen    ohne  Ausbau der Kurbelwelle ist zwar das Losschrauben  der     Lagerdeckelschrauben    durch die seitlichen     öff-          nungen    des Kurbelgehäuses möglich, doch bereitet  dann das Abheben der Lagerdeckel grosse Schwierig  keiten, da wegen Raummangels kein entsprechendes  Werkzeug eingesetzt werden kann und die Lager  deckel     notwendigerweise    seitlich mit einer mehr oder  minder strengen Passung im Kurbelgehäuse sitzen.  



  Zum Zweck, den Einbau der Kurbelwelle in das  Kurbelgehäuse einer     mehrzylindrigen        Kolbemna-          schine    zu vereinfachen und den Ausbau von Innen  lagern ohne einen Ausbau der Kurbelwelle zu er  möglichen, wurde bereits vorgeschlagen, den mit  Bezug auf die     Kurbelwellenachse    dem Grundlager  deckel gegenüberliegenden Lagerkörper im Kurbel  gehäuse mittels eines Zwischenstückes zu befestigen,  das als Teil eines Kreisringes ausgebildet ist. Dieses  Zwischenstück greift mit zylindrischen     Passflächen     einerseits an seiner Aussenfläche in eine Kurbel  gehäusewand ein und ist anderseits an der innen  liegenden Seite auf die zylindrische Aussenfläche des  Lagerkörpers aufschiebbar.

   Die Lager mit den  Zwischenstücken sind mittels Ankerschrauben be  festigt, die von aussen eingesetzt werden und das  Tunnelgehäuse durchsetzen. Bei dieser bekannten  Bauart ergibt sich zwar immerhin der Vorteil, dass  die Verbindung des Lagerkörpers mit dem Kurbel  gehäuse durch Verdrehen des Zwischenstückes um  die     Kurbelwellenachse    aufgehoben wird und die Kur-         belw,ellenlager    ohne Ausbau der Kurbelwelle aus  dem Gehäuse entfernt bzw. in das Gehäuse einge  bracht werden können; die Ausführung ist jedoch  mit einem grossen Aufwand     verbunden    und nimmt  ausserdem auf die häufig auftretenden Schwierig  keiten, die sich vornehmlich der Trennung des Grund  lagerdeckels vom Lagerkörper entgegenstellen, keine  Rücksicht.

   Weiterhin besteht zufolge der für den  Lagerein- und Ausbau erforderlichen Schwenkbe  wegungen des Zwischenstückes um die Kurbelwelle  die Notwendigkeit, im Kurbelgehäuse bei jedem Kur  belwellenlager eine grosse     Ausnehmung    vorzusehen  und die in den Seitenwänden des Kurbelgehäuses  anzubringenden Zugangsöffnungen so gross zu  machen, dass das Zwischenstück mit dem Lager  körper aus dem Kurbelgehäuse entfernt bzw. in  dieses eingebracht werden kann. Die     Ausnehmung     wird dabei erheblich grösser sein müssen, als dies  für die Aufnahme des     Grundlagerdeckels    - selbst  wenn dieser abgehoben ist - notwendig wäre.  



  Die Beseitigung dieser Nachteile ist das Ziel  der Erfindung, durch die bei geringem Bauaufwand  sowohl das Abnehmen des Lagerdeckels vom Lager  körper bzw. bei Fehlen eines gesonderten Lager  körpers vom Kurbelgehäuse zumindest erheblich er  leichtert wird.  



  Die Erfindung geht ebenfalls davon aus, dass das  Kurbelgehäuse     Ausnehmungen    für die abgehobenen       Grundlagerdeckel    und in den Seitenwänden Zugangs  öffnungen zu den     Kurbelwellenlagern    für deren     Aus-          und    Einbau aufweist;

   sie ist dadurch gekennzeichnet,  dass das Kurbelgehäuse je     Grundlagerdeckel    einen  von der     Ausnehmung    für den abgehobenen Grund  lagerdeckel wenigstens annähernd in     Abhebrichtung     nach aussen führenden Kanal aufweist,     durch    den      eine in dem     Grundlagerdeckel        befestigbare    Abzugs  spindel     einführbar    ist.  



  Damit ist es nach Lösung der     Lagerdeckelschrau-          ben    möglich, den Lagerdeckel ohne Schwierigkeiten  hinsichtlich seiner Trennung vom Kurbelgehäuse ab  zuheben; die Grösse der     Ausnehmungen    in den Kur  belgehäusen für den     Grundlagerdeckel    richtet sich  lediglich nach der im Einzelfall gewählten Art des  Ausbaues der Lagerschalen;

   sie kann jedenfalls auch  so gewählt werden, dass die     Grundlagerdeckel    soweit  abgehoben werden, dass die     Lagerschalenhälften    un  ter dem abgehobenen     Grundlagerdeckel    um die Kur  belwelle herausgedreht werden können, sofern eine  Verdrehung der Lagerschalen nicht durch eine be  sondere Sicherung ausgeschlossen ist.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind  die im Kurbelgehäuse vorgesehenen Kanäle mit ein  gegossen und bilden so gleichzeitig Versteifungs  elemente für das Kurbelgehäuse.  



  Die     Abzugspindel    kann an ihrem oberen Ende  mit einem Gewinde für eine Mutter versehen sein,  welche sich z. B. über eine Druckplatte am Kurbel  gehäuse abstützt. Bei dieser Ausführung kann die  Kraft für das Anheben des Lagerdeckels in ein  facher Weise und mit geringem Kraftaufwand durch  Anziehen der genannten Mutter erfolgen. Ferner kann  zur Befestigung der     Abzugspindel    in den Lager  deckeln am unteren Ende der     Abzugspindel    ein  Gewindezapfen vorgesehen sein, der in entsprechende  Gewindebohrungen der Lagerdeckel     einschraubbar     ist.

   Zum Festhalten bzw. zum Verdrehen der Abzug  spindel kann diese schliesslich am oberen Ende,  und gegebenenfalls auch nahe dem am unteren Ende  angebrachten Gewindezapfen, Abflachungen oder  einen Vierkant aufweisen.  



  Nachfolgend ist die Erfindung an Hand eines       Ausführungsbeispieles    näher beschrieben. Die Zeich  nung zeigt in     Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine       Brennkraftmaschine    mit der erfindungsgemässen Vor  richtung und     Fig.    2 einen Schnitt hierzu durch ein       Kurbelwellengrundlager    nach der Linie     II-11    der       Fig.    1 in vergrössertem     Massstabe.     



  Im Kurbelgehäuse, welches aus dem Unterteil 1  und dem Oberteil 2 besteht, ist die Kurbelwelle 3  mehrfach gelagert. Die Grundlager weisen obere (6)  und untere Lagerschalen 5 auf, die durch Lager  deckel 7 und Deckelschrauben 8 im Kurbelgehäuse  befestigt sind.  



  Ist nun ein Auswechseln der Lagerschalen 5, 6  erforderlich, so werden zunächst durch die seitlichen       Kurbelgehäuseöffnungen    9, von denen in     Fig.    1  nur eine angedeutet ist, die Deckelschrauben 8 gelöst  und entfernt. Anschliessend wird durch die zwischen  den Zylinderreihen im     Kurbelgehäuseoberteil    2 er  findungsgemäss vorgesehenen Kanäle 10 eine Spin  del 11 eingeführt, welche mit dem an ihrem unteren  Ende vorgesehenen Gewindezapfen 12 in eine im    Lagerdeckel angeordnete Gewindebohrung 12' ein  geschraubt wird.

   Nach Aufsetzen einer Druckplatte  15 auf das obere Kanalende kann nun durch Auf  schrauben einer Mutter 14 auf das obere Spindel  gewinde 13, die sich über die Druckplatte 15 am       Kurbelgehäuseoberteil    2 abstützt, der Lagerdeckel 7  und die mit ihm drehfest verbundene Lagerschale 5  angehoben bzw. ausgebaut werden. Durch Verdrehen  der Kurbelwelle 3 kann sodann auch die untere  Lagerschale 6, die nicht gegen Verdrehung     gesichert     ist, aus ihrem Sitz     herausgeschwenkt    werden.  



  Die Spindel 11 weist noch zum     Einschrauben     in die Lagerdeckel bzw. zur eventuellen Drehsiche  rung beim Verschrauben der Mutter 14 unten eine  Abflachung 16 und an ihrem oberen Ende einen  Vierkant 17 auf.  



  Das vorliegende Ausführungsbeispiel betrifft zwar  einen     V-Motor,    doch ist die Anwendung der Er  findung ohne weiteres auch bei Reihenmotoren mög  lich, wobei die Kanäle 10 entsprechend zwischen  den Zylindern anzuordnen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Ausbau der Grundlagerdeckel und Lagerschalen bei Brennkraftmaschinen, deren Kurbelgehäuse Ausnehmungen für die abgehobenen Grundlagerdeckel und in den Seitenwänden Zugangs öffnungen zu den Kurbelwellenlagern für deren Aus- und Einbau aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kurbelgehäuse (2) je Grundlagerdeckel (7) einen von der Ausnehmung für den abgehobenen Grund lagerdeckel wenigstens annähernd in Abhebrichtung nach aussen führenden Kanal (10) aufweist,
    durch den eine in dem Grundlagerdeckel befestigbare Ab zugspindel (11) einführbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle zur Einführung der Abzugspindel im Kurbelgehäuse eingegossen sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugspindel (11) an ihrem oberen Ende ein Gewinde für eine Mutter (14) aufweist, die sich z. B. über eine Druckplatte (15) am Kurbelgehäuse abstützt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugspindel (11) zur Be festigung in einer Gewindebohrung des Lagerdeckels an ihrem unteren Ende einen Gewindezapfen (12) besitzt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugspindel zum Fest halten bzw. zum Verdrehen am oberen Ende und gegebenenfalls auch nahe dem am unteren Ende angebrachten Gewindezapfen Abflachungen (16) oder einen Vierkant (17) aufweist.
CH486162A 1961-04-28 1962-04-19 Einrichtung zum Ausbau der Grundlagerdeckel und Lagerschalen bei Brennkraftmaschinen CH391381A (de)

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