CH391407A - Pipe-Line, Verfahren zur Herstellung derselben sowie Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Pipe-Line, Verfahren zur Herstellung derselben sowie Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH391407A
CH391407A CH406262A CH406262A CH391407A CH 391407 A CH391407 A CH 391407A CH 406262 A CH406262 A CH 406262A CH 406262 A CH406262 A CH 406262A CH 391407 A CH391407 A CH 391407A
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Wepf Robert
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Description


      Pipe-Line,    Verfahren zur Herstellung derselben     sowie        Anlage    zur Durchführung  dieses Verfahrens    Die vorliegende Erfindung umfasst eine     Pipe-          Line,    ein Verfahren zur Herstellung derselben sowie  eine Anlage zur     Durchführung    dieses Verfahrens.  



  Die     erfindungsgemässe        Pipe-Line    ist dadurch ge  kennzeichnet,     d'ass    ihre Rohre mit einer Schutzhülle  umgeben sind, welche aus einem     korrosionsfesten     Material besteht und an der Innenfläche Erhöhungen  aufweist, die am Mantel der Rohre anliegen, zum  Zwecke, allfällige     Leckflüssigkeit    mittels an Tief  punkten der     Line    angebrachten Warnvorrichtungen  anzeigen zu können, ferner dadurch, dass die Schutz  hülle aus einem an seinen Längsrändern zusammen  geschweissten Band hergestellt ist.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass das zur Schutzhülle zu formende  Band durch Zug fortlaufend von einer Trommel ab  gewickelt und durch Formorgane um die Rohre zur  Schutzhülle gebogen wird, worauf deren Längsränder  zusammengeschweisst werden.  



  Die erfindungsgemässe Anlage zur Durchführung  des     Verfahrens    ist gekennzeichnet durch ein Fahr  gestell, auf welchem die mit dem aufgewickelten Band  versehene Trommel, ferner ein einen den Schweiss  strom liefernden Schweissstromerzeuger antreibender  Gasmotor, die Schweissorgane sowie die zum Formen  der Schutzhülle bestimmten Organe angeordnet sind.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel der erfindungsgemässen     Pipe-Line    sowie ein  Beispiel der Anlage zur Durchführung des Verfah  rens.  



       Fig.    1 zeigt ein Rohrstück mit teilweise geschnit  tener Schutzhülle,       Fig.    2 eine Partie der verlegten     Pipe-Line    im  Längsschnitt.  



       Fig.    3 zeigt die Anlage im Aufriss und die       Fig.    4 dieselbe im Grundriss.         Fig.    5 zeigt schematisch einen     Rollen-Form-          Druckkranz    gemäss der     Schnittlinie        V-V    in     Fig.    4.  



  In     Fig.    1 bedeutet 1 ein Stück eines zum Leiten  einer Flüssigkeit, z. B. Erdöl,     bestimmten        Gusseisen-          rohres    als Teilstück der     Pipe-Line.    Dieses Rohr 1  ist umgeben von einer aus einem korrosionsbeständi  gen Material, z. B. Kunststoff, hergestellten Schutz  hülle 2, die an ihrer     Innenfläche    Erhöhungen 3 in  Form von Kugelkalotten aufweist, welche Erhöhun  gen 3 am Mantel des Rohres 1 anliegen. An den  Rändern ist die Schutzhülle 2 zusammengeschweisst  und besitzt die Schweissnaht 4.

   Die Erhöhungen 3  sind, wie aus     Fig.    3 zu erkennen ist, so angeordnet,  dass sie allfälliger     Leckflüssigkeit    freien Durchgang  gestatten, so dass diese an einer tiefsten Stelle der       Line    durch einen an die Hülle 2 angeschweissten  Auslaufstutzen 5 (vgl.     Fig.    2) austreten kann, der  mit einem Flansch eine     Durchbrechung    der Hülle 2  umgibt. Die mit der Schutzhülle 2 umgebene Rohr  leitung ist in die Erde 10 und auf Sand 9 gebettet.

    Am tiefsten Punkt ist ein Kontrollschacht 6 ein  gebaut, der zur Aufnahme     allfälliger    aus dem Stutzen  5 austretender     Leckflüssigkeit    dient. 7 ist eine sche  matisch angedeutete elektrische Warnvorrichtung, an  die die Meldeleitung 8 angeschlossen ist.  



  Die Rohrleitung und die Schutzhülle     kann    durch  einen kleinen Unterdruck, der bei einem Leck sofort  abfällt, kontrolliert werden.  



  Zum Aufbringen der Schutzhülle 2 auf die Rohre  1 dient die in den     Fig.    3, 4 und 5 gezeigte Anlage.  Diese umfasst eine Brücke 12, die auf vier Rädern  11a ruht.  



  Die vorerst bandförmige Schutzhülle 3 ist auf  eine Trommel 13 aufgewickelt, deren Achse 14 senk  recht zur Brücke 12 angeordnet ist. Zum Vorformen  der Hülle 2 dient eine ein konkaves Profil aufwei-      sende Rolle 15, deren Achse 16 in einem an der  Brücke 12 befestigten Lager ruht. Zum     Formen    der  Hülle 2, so dass diese mit ihren Erhöhungen am  Mantel des Rohres 1 anliegt, dienen zwei hinterein  ander liegende     Rollen-Form-Druckkränze    17, 18 un  gleicher lichter Weite, die - wie     Fig.    5 zeigt - in  einem zweiteiligen sechseckigen Rahmen 19 unter  gebracht sind.

   Die beiden Rahmenteile 19a, 19b  sind einerseits     aneinandergelenkt    und können auf  der diametral gegenüberliegenden Seite durch eine  Klemmvorrichtung 20     aufeinandergepresst    werden.  



  Der untere Rahmenteil 19b besitzt zwei Rippen  19c und 19d, die Füsse des Rahmens 19 bilden.  In jede der sechs Rahmenseiten sind hintereinander  zwei Bügel 21 lose eingesetzt, die als Träger der  ebenfalls mit einem dem Durchmesser der     Hülle    2  angepassten konkaven Profil versehenen Rollen 22  dienen. Das genannte Profil des vorderen Rollen  kranzes weicht von denjenigen des hinteren Rollen  kranzes etwas ab. Die Achsen 23, auf welche die  Rollen 22 lose aufgesetzt sind, lagern in Hülsen  24, die auf die Bügelschenkel aufgeschraubt sind.  Auf die Bügelschenkel sind Federn 25 aufgeschoben,  die einerseits an der Innenfläche des Rahmens 19  und anderseits an einem Flansch 26 der Hülsen 24  anliegen. Der Rahmen 19 ist von einem ebenfalls  zweiteiligen Blechgehäuses 27 umgeben.  



  Auf die Brücke 12 ist ausserdem ein Gasmotor M  aufgeschraubt, der zum Antreiben des Schweissstrom  erzeugers G dient, von welchem aus die Speise  drähte 28 zu den Schweisselektroden 29 führen, die  fest mit der Brücke 12 verbunden sind. An den  Stromerzeuger G ist ausserdem ein nicht gezeichneter  Handschweissapparat angeschlossen, mittels welchem  die Endkante einer Hüllenrolle an die Anfangskante  der nächsten Hüllenrolle geschweisst wird. Dieser  Apparat dient gleichzeitig auch zum Anschweissen  des oben erwähnten Stutzens 5.  



  Das Verfahren zum     Aufbringen    der Schutzhülle 2  auf die Rohre 1 wird nun folgendermassen durch  geführt.  



  Bei der ersten zu verarbeitenden Rolle der Schutz  hülle 2 muss deren Anfang von Hand (unter Umstän  den unter     Zuhilfenahme    von Werkzeugen) über die    Rolle 15 - wo sie, die     Hülle,    die erste Verformung  erfährt - in die     Rollen-Form-Druckkränze    17, 18  ein- und aus diesen ausgeführt werden. Der durch  die Federn 25 auf die Rollen 22 des vorderen  Kranzes ausgeübte Druck ist derart, dass die Erhö  hungen 3 der Schutzhülle 2 fest an den Mantel des  Rohres 1     angepresst    werden. Beim Durchtreten durch  die Rollenkränze 17, 18 wird die Hülle 2 so verformt,  dass die beiden Längskanten einander berühren, so  dass sie mittels des inzwischen in Betrieb genom  menen Schweissaggregates M, G, 29 zusammenge  schweisst werden können.

   Die Haftung der Schutz  hülle 2 am Rohr 1 ist derart, dass nunmehr das  Fahrgestell 11a, 12 verschoben (von Hand oder  mechanisch) und so die Hülle 2 fortlaufend auf  das Rohr 1 aufgebracht werden kann, wobei sich  das Hüllenband von der     Trommel    13 abwickelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Pipe-Line, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Rohre mit einer Schutzhülle umgeben sind, welche aus einem korrosionsfesten Material besteht und an der Innenfläche Erhöhungen aufweist, die am Mantel der Rohre anliegen, zum Zwecke, allfällige Leckflüssigkeit mittels an Tiefpunkten der Line angebrachten Warn vorrichtungen anzeigen zu können, ferner dadurch, dass die Schutzhülle aus einem an seinen Längs rändern zusammengeschweissten Band hergestellt ist.
    II. Verfahren zur Herstellung der im Patentan spruch I gekennzeichneten Pipe-Line, dadurch ge kennzeichnet, dass das zur Schutzhülle zu formende Band durch Zug fortlaufend von einer Trommel ab gewickelt und durch Formorgane um die Rohre zur Schutzhülle gebogen wird, worauf deren Längsränder zusammengeschweisst werden. 11I. Anlage zur Durchführung des im Patentan spruch II gekennzeichneten Verfahrens, gekennzeich net durch ein Fahrgestell, auf welchem die mit dem aufgewickelten Band versehene Trommel, ferner ein einen den Schweissstrom liefernden Schweissstrom erzeuger antreibender Gasmotor, die Schweissorgane sowie die zum Formen der Schutzhülle bestimmten Organe angeordnet sind.
CH406262A 1962-04-03 1962-04-03 Pipe-Line, Verfahren zur Herstellung derselben sowie Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens CH391407A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990000698A1 (en) * 1988-07-08 1990-01-25 Rib Loc Group Limited Means for and method of detecting and controlling pipeline leakages
EP0207015A3 (de) * 1985-06-18 1990-05-02 DITTA PACETTI ANTONIO di Silvano & Andrea Pacetti Belüfteter Kollektor für ein Gasverteilungsnetz für Haushalt- oder andere Benutzer
EP1024325A3 (de) * 1999-01-26 2002-01-30 GLS Muenchen, Baugesellschaft mbH Vorrichtung und Verfahren zur Ummantelung von Leitungsrohren
CN108506741A (zh) * 2017-02-24 2018-09-07 江苏宜安建设有限公司 一种双层管道泄漏报警装置
CN112879663A (zh) * 2021-03-19 2021-06-01 西南石油大学 一种穿越河流天然气管道保护装置

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