CH391500A - Einsteck-Türschloss - Google Patents

Einsteck-Türschloss

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CH391500A
CH391500A CH149561A CH149561A CH391500A CH 391500 A CH391500 A CH 391500A CH 149561 A CH149561 A CH 149561A CH 149561 A CH149561 A CH 149561A CH 391500 A CH391500 A CH 391500A
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CH149561A
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Schloss Und Beschlaegefabrik A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
    • E05B55/06Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt the handle being disconnected

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Einsteck-Türschloss       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Einsteck-Tür-          schloss.     



  Ein     Einsteck-Türschloss    der herkömmlichen Art  weist eine durch einen Drücker     betätigbare    Falle  und einen vom     Fallenmechanismus    vollkommen. un  abhängigen, mittels Schlüssel und     Zuhaltung        ver-          sperrbaren    Riegel auf. Derartige Schlösser stellen sich  wegen der vergleichsweise zahlreichen, voneinander  unabhängigen Einzelteile in der Fabrikation ziemlich  teuer, zumal die Herstellung der stark unterschied  lichen Teile einen verhältnismässig hohen Arbeits  aufwand erfordert.  



  Es sind zwar auch schon     Einsteck-Türschlösser     ohne Riegel bekanntgeworden, bei denen die Falle  nach Art eines Riegels mittels eines Schlüssels ohne  Blockierung der Nuss     versperrbar    ist. Bei diesen so  genannten     Fallriegelschlössern    wirkt der Wechselhe  bel unmittelbar auf die     Fallenplatte.     



  Demgegenüber besteht das Neue der Erfindung in  einem mit der     Zuhaltung    aus einem Stück bestehen  den     Mitnehmer,    der in der     Ausschlussstellung    der  Falle die Verbindung zwischen dem Wechselhebel  und der     Fallenplatte    bildet, in der Schliessstellung  der Falle dagegen bei freigegebenem Wechselhebel  als Sperre für die     Fallenplatte    wirkt.  



       Zweckmässigerweise    kann der     Mitnehmer    aus  einer das Gehäuseinnere des Schlosses quer durch  setzenden     Ausbiegung    der     Zuhaltung        bestehen.     



  In weiterer Ausbildung kann das     Einsteck-Tür-          schloss        eineinhalbtourig    ausgeführt sein, wobei die  halbe Tour zum Zurückschieben der Falle in das  Gehäuseinnere des Schlosses und die ganze Tour als  Sicherheitstour zum Verschieben der Falle aus ihrer       Ausschlussstellung    in ihre Schliessstellung dient.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes besteht das neue     Einsteck-          Türschloss    aus einer Kombination folgender Teile:         a)    ein im wesentlichen aus einer Grundplatte mit  abgewinkeltem     Stulp    und aus einer mittels Distanz  bolzen im Abstand von ihr gehaltenen Deckplatte be  stehendes Gehäuse;

    b) eine mit ihrem Kopf den     Stulp    durchdringende,  durch die Drehbewegung des Schlüsselbartes aus ih  rer Mittellage in eine äussere     Grenzlage    bzw. ent  gegen der Wirkung einer Feder in eine innere Grenz  gage verschiebbare Falle, deren     Fallenplatte    ein in  Richtung der     Fallenachse    verlaufendes Langloch zur  Aufnahme eines mit dem Gehäuse fest     verbundenen     Führungszapfens sowie an ihrer Oberseite zwei in  Richtung der     Fallenachse    hintereinander angeordnete,  parallel zum     Stulp    verlaufende Einschnitte aufweist,  wobei der äussere Einschnitt breiter und tiefer ist als  der innere Einschnitt;

    c) eine entgegen Federwirkung durch die Dreh  bewegung des Schlüsselbartes     aufhebbare        Zuhaltung     mit einem zur Aufnahme des Führungszapfens be  stimmten, parallel zum     Stulp    verlaufenden Langloch,  das in seinem oberen Ende in ein parallel zur Fallen  achse verlaufendes, sich gegen den     Fallenkopf    hin  erstreckendes Langloch übergeht, und mit einer das  Gehäuseinnere quer durchsetzenden, in der Mittel  lage der Falle in den äusseren Einschnitt und in der  äusseren Grenzlage der Falle in den inneren Ein  schnitt der     Fallenplatte    einrastenden     Ausbiegung;

       d) ein im wesentlichen parallel zum     Stulp    verlau  fender, entgegen der Wirkung einer Feder um einen  mit dem Gehäuse fest verbundenen Drehzapfen  schwenkbarer Wechselhebel, an dessen einem Hebel  arm der     d'rückerbetätigte        Nusshebel    angreift, und des  sen anderer Hebelarm eine gegen die     Zuhaltung    ge  richtete Nase aufweist, deren obere     Begrenzung    in  der Ruhelage des Wechselhebels zwischen, dem Grund  des äusseren Einschnittes und dem Grund des inneren  Einschnittes liegt.

        In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand  anhand eines     Ausführungsbeispieles    schematisch er  läutert, und zwar zeigen:       Fig.    1 ein erfindungsgemäss vorgeschlagenes Ein  steck-Türschloss bei entfernter Deckplatte und     unver-          riegelter    Falle,       Fig.    2 dasselbe Schloss, jedoch bei verriegelter  Falle,       Fig.    3 einen Schnitt nach Linie     111-III    in     Fig.    1.

    Das in der Zeichnung dargestellte     Einsteck-Tür-          schloss    gemäss der Erfindung besteht aus einem Ge  häuse, dessen Grundplatte 1 einen abgewinkelten       Stulp    2 aufweist. Bei dem gezeigten Ausführungsbei  spiel ist der     Stulp    2 an abgewinkelten Lappen 1'  der Grundplatte 1 mittels     Punktschweissung    befestigt;  er könnte jedoch ebenso mit der Grundplatte 1 aus  einem Stück bestehen, d. h. von ihr abgebogen sein.  Von der Grundplatte 1 ist durch     Distanzbolzen    3, 3'  eine Deckplatte 4     (Fig.    3) im Abstand gehalten und  mittels der versenkten Schrauben 5 mit der Grund  platte 1 verschraubt.

   Zur Unterstützung der Distanz  bolzen 3, 3' können auf der dem     Stulp    2 gegen  überliegenden Seite abgewinkelte Lappen 1" der  Grundplatte 1 dienen, ebenso die bereits erwähnten  abgewinkelten Lappen 1'. Im gezeigten Ausführungs  beispiel übernimmt der     Distanzbolzen    3' gleichzeitig  die Funktion eines Führungszapfens im Langloch 6       (Fig.    2) der     Fallenplatte    7. Dieses Langloch 6 kann  in der     Fallenplatte    7 beispielsweise durch Fräsen,  Ausstanzen oder dergleichen erzeugt werden.

   Es wäre  selbstverständlich auch möglich, statt des Distanzbol  zens 3', der sich an einer anderen Stelle befinden  könnte, einen besonderen Führungszapfen, insbeson  dere quadratischen Querschnittes, für das Langloch 6  der     Fallenplatte    7 vorzusehen. An ihrem dem     Stulp    2       zugekehrten    Ende ist die     Fallenplatte    7 mit einem       Fallenkopf    9 versehen, der den     Stulp    2 durchdringt  und dadurch ebenfalls zur einwandfreien Führung  der Falle beiträgt.

   An ihrer Unterseite ist die Fallen  platte 7 mit an sich     bekannten    Aussparungen 10,  10'     (Fig.    1) für den durch das Schlüsselloch 11 ein  zuführenden     Schlüsselbart    versehen. An ihrer Ober  seite weist die     Fallenplatte    7 zwei in Richtung der       Fallenachse    hintereinander angeordnete, parallel zum       Stulp    2 verlaufende Einschnitte 12, 13 auf, deren  Zweck später erläutert wird. Der äussere Einschnitt  12 ist breiter und tiefer als der innere Einschnitt 13.  Die Falle steht unter der Einwirkung der     Fallenfeder     14, die im gezeigten Ausführungsbeispiel als Haar  nadelfeder ausgebildet ist.

   Zwischen der Fallen  platte 7 und der Grundplatte 1 des     Schlossgehäuses     liegt die in bekannter Weise durch die Drehbewegung  des Schlüsselbartes     hebbare        Zuhaltung    15. Diese weist  ein parallel zum     Stulp    2 verlaufendes Langloch 16  auf     (Fig.    2), das in seinem oberen Ende in ein par  allel zur     Fallenachse    verlaufendes, sich gegen den       Fallenkopf    9 hin erstreckendes Langloch 16' über  geht. Das Langloch 16 bzw. 16' dient zur Aufnahme  desselben Führungsbolzens 3', der mit dem Lang  loch 6 der     Fallenplatte    7 zusammenarbeitet.

   Zur    Führung der     Zuhaltung    15 während ihrer Bewegung  parallel zum     Stulp    2 dienen ausserdem der Stift 8,  ein durch eine     Ausbiegung    18 der Grundplatte 1 ge  führter Schlitz 17 in der     Zuhaltung    15, der in seinem  oberen Ende in einen parallel zur     Fallenachse    ver  laufenden, sich gegen den     Fallenkopf    9 hin     erstrek-          kenden    Schlitz 17' übergeht, und ein das     Schloss-          gehäuse    quer durchsetzender Zapfen 19, auf den  später noch     zurückzukommen    sein wird.

   Die     Zuhal-          tung    15 weist eine     Ausbiegung    20 auf, gegen die fe  dernd ein sich am Zapfen 19 abstützender Schenkel  der Feder 14 aufliegt. Auf der gegenüberliegenden  Seite ist die     Zuhaltung    15 mit einer     Ausbiegung    21  versehen, die in später zu beschreibender Weise als       Mitnehmer    bzw. als Sperre für die     Fallenplatte    dient.  



  Um den bereits erwähnten Zapfen 19     (Fig.    1)  ist ein Wechselhebel 22 entgegen der Wirkung der  Feder 23 schwenkbar. In dem gezeigten Ausführungs  beispiel ist die Feder 23 als     Schradbenfeder    dar  gestellt; sie könnte jedoch auch andersartig ausgebil  det sein, beispielsweise als Blattfeder oder Spiral  feder. Am oberen Hebelarm 22' des Wechselhebels  22 greift der     drückerbetätigte        Nusshebel    24 an, dessen  Rastlage durch eine aus der Grundplatte 1 ausgebo  gene Zunge 25 bestimmt wird.

   Der untere Hebelarm  22" des Wechselhebels 22 weist eine gegen die Zu  haltung 15 gerichtete Nase 26 auf, deren obere Be  grenzung in der Ruhelage des Wechselhebels 22 zwi  schen dem Grund des äusseren Einschnittes 12 und  dem Grund des inneren Einschnittes 13 liegt.  



  Die Wirkungsweise des     Einsteck-Türschlosses    ge  mäss der Erfindung ist folgende:  In dem in     Fig.    1 der Zeichnung dargestellten  Zustand befindet sich die Falle in ihrer Mittellage.  Dabei liegen die vom Führungszapfen 3' durchsetz  ten Langlöcher 6 der     Fallenplatte    7 bzw. 16' der Zu  haltung 15 koaxial zueinander; die     Zuhaltung    15 be  findet sich in ihrer tiefsten Stellung, in der die Aus  biegung 21 auf dem Grund des äusseren Einschnittes  12 aufsitzt. Die Nase 26 des Wechselhebels 22 liegt  an der Aussenseite der     Ausbiegung    21 an.

   Wird nun  der durch den Vierkant des     Nusshebels    24 gesteckte  (in der Zeichnung nicht dargestellte) Drücker ge  drückt, so wird der     Nusshebel    24 im Uhrzeigersinn       verschwenkt;    dadurch wird der Wechselhebel 22 ent  gegen der Wirkung der Feder 23 entgegen dem Uhr  zeigersinn um den Drehzapfen 19 geschwenkt, wobei  die Nase 26 des Wechselhebels 22 die     Ausbiegung    21  der     Zuhaltung    15 und damit letztere selbst nach  rechts schiebt und diese durch die     Ausbiegung    18 der  Grundplatte 1 im Schlitz 17' und den Führungs  zapfen 3' im Langloch 16'     geführt    wird.

   Da jedoch  die     Ausbiegung    21 der     Zuhaltung    15 die Verbindung  zwischen dem Wechselhebel 22 und der Fallen  platte 7 bildet, wird beim     Verschwenken    des Wech  selhebels 22 zugleich auch die Falle nach rechts  geschoben, wobei sie durch den Führungszapfen 3'  im Langloch 6 geführt wird. Beim Bewegen der Falle  in das Innere des Gehäuses tritt der     Fallenkopf    9  gegen die Wirkung der Feder 14 aus dem Schliess-      blech 27     (Fig.    3), so dass die Türe geöffnet werden  kann. Lässt man den Drücker los, so kehrt das Schloss  unter der Wirkung der Federn 23 und 14 wieder  in die in     Fig.    1 gezeigte Ausgangsstellung zurück.  



  Soll die Türe versperrt werden, so wird in das  Schlüsselloch 11 der Schlüssel eingeführt und ent  gegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Durch die Drehbe  wegung des Schlüsselbartes wird nunmehr in an sich  'bekannter Weise die     Zuhaltung    15 bis zu ihrer höch  sten Stellung angehoben, wobei sie durch den Füh  rungszapfen 3' im Langloch 16 und die     Ausbiegung     18 im Schlitz 17 geführt wird.

   Beim Weiterdrehen  des Schlüssels senkt sich die     Zuhaltung    15 wieder  etwas ab, gleichzeitig bewegt jedoch der in der Aus  sparung 10 der     Fallenplatte    7 angreifende Schlüssel  bart die Falle nach links, bis die     Ausbiegung    21 der       Zuhaltung    15 nach einer halben Tour in den inneren  Einschnitt 13 der     Fallenplatte    7 einrastet und als  Sperre wirkt. Damit ist die in     Fig.    2     dargestellte     Sperrstellung des Schlosses erreicht, die der äusseren  Grenzlage der Falle entspricht.

   Wird nun, d. h. bei  versperrter Türe, der Drücker gedrückt, so wird, wie  vorher, der Wechselhebel 22 entgegen der Wirkung  der Feder 23 um den Drehzapfen 19 geschwenkt;  da jedoch der Grund des inneren Einschnittes 13  (und damit die Unterkante der     Ausbiegung    21 der       Zuhaltung    15) höher liegt als die obere Begrenzung  der Nase 26 des Wechselhebels 22, so geht beim       Verschwenken    des letzteren die Nase 26 unter der       Ausbiegung    21 der     Zuhaltung    15 durch, ohne die       Zuhaltung    15 oder die     Fallenplatte    7 mitzunehmen,  d. h. der Wechselhebel 22 geht  leer .

   Beim Loslas  sen des Drückers kehrt der Wechselhebel unter der  Wirkung der Feder 23 wieder in die in     Fig.    2 ge  zeigte Lage     zurück.    Dreht man den Schlüssel nun  mehr im     Uhrzeigersinn,    so wird die     Zuhaltung    15  wieder hochgehoben, die Falle nach rechts geschoben  und gleichzeitig die     Zuhaltung    15 wieder abgesenkt,  wobei die     Ausbiegung    21 der     Zuhaltung    15 in den  äusseren Einschnitt 12, der die Fallen-platte 7 ein  rastet, und wieder hinter die Nase 26 des Wechsel  hebels 22 zu liegen kommt (= Mittellage der Falle,  siehe     Fig.    1).  



  Dreht man - ausgehend von der in     Fig.    1 dar  gestellten Mittellage der Falle - den in das Schlüssel  loch gesteckten Schlüssel im Uhrzeigersinn, so hebt  der Schlüsselbart die     Zuhaltung    15 hoch,     greift    beim  Weiterdrehen in der Aussparung 10' der Fallen  platte 7 an und schiebt die     Fallenplatte    nach rechts,  bis diese (nach einer halben Tour) ihre innere     Grenz-          lage    erreicht;

   dabei kann jedoch die     Zuhaltung    15  nicht nach rechts verschoben werden, weil sich der  Führungszapfen 3' im senkrechten Langloch 16 und  die     Ausbiegung    18 im senkrechten Schlitz 17 der       Zuhaltung    15 befindet.  



  Das erfindungsgemäss vorgeschlagene     Einsteck-          Türschloss    zeichnet sich nicht nur durch Einfachheit  und Billigkeit in der Herstellung aus,     sondern    auch  dadurch, dass es eine Tour als Sicherheitstour auf  weist zum Verschieben der Falle aus ihrer Aus-         schlussstellung    in ihre Schliessstellung. Das damit ver  bundene charakteristische Schliessen des Zahnschalt  getriebes ist psychologisch ebenso von Bedeutung wie  etwa die freie     Beweglichkeit    eines Türgriffes.  



  Selbstverständlich können die Einzelteile des Ein  steck-Türschlosses gemäss der Erfindung     konstruktive,          im        Können    des Durchschnittsfachmannes     liegende     Änderungen erfahren, ohne dass dadurch der Rahmen  der Erfindung gesprengt wird.

   Insbesondere ist es zur  Erhöhung der Sicherheit ohne weiteres möglich, das       Einsteck-Türschloss    mit einem     Zylinderschloss    zu  kombinieren;     hierbei    ist statt des Schlüsselloches ein       Zylinder    mit     einer    die Funktion des Schlüsselbartes  übernehmenden Fahne vorgesehen, während Ausfüh  rung und Anordnung der übrigen     Schlossteile    genau  so sind wie beim beschriebenen und dargestellten  Ausführungsbeispiel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einsteck-Türschloss mit einer ohne Blockierung der mit dem Wechselhebel zusammenarbeitenden Nuss verriegelbaren Falle, gekennzeichnet durch einen mit der Zuhaltung (15) aus einem Stück bestehenden Mitnehmer (21), der in der Ausschlussstellung der Falle die Verbindung zwischen dem Wechselhebel (22) und der Fallenplatte (7) bildet, in der Schliess stellung der Falle dagegen bei freigegebenem Wech selhebel (22) als Sperre für die Fallenplatte (7) wirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einsteck-Türschloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (21) aus einer das Gehäuseinnere des Schlosses quer durch setzenden Ausbiegung der Zuhaltung (15) besteht. 2. Einsteck-Türschloss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es eineinhalbtourig aus gebildet ist, wobei die halbe Tour zum Zurückschie ben der Falle in das Gehäuseinnere des Schlosses und die ganze Tour als Sicherheitstour zum Ver schieben der Falle aus ihrer Ausschlussstellung in ihre Schliessstellung dient.
    3. Einsteck-Türschloss nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Kombination folgender Teile: a) ein im wesentlichen aus einer Grundplatte (1) mit abgewinkeltem Stulp (2) und aus einer mittels Distanzbolzen (3, 3') im Abstand von ihr gehaltenen Deckplatte (4) bestehendes Gehäuse;
    b) eine mit ihrem Kopf (9) den Stulp (2) durch dringende, durch die Drehbewegung des Schlüssel bartes aus ihrer Mittellage in eine äussere Grenzlage bzw. entgegen der Wirkung einer Feder (14) in eine innere Grenzlage verschiebbare Falle, deren Fallen platte (7) ein in Richtung der Fallenachse verlau fendes Langloch (6) zur Aufnahme eines mit dem Gehäuse fest verbundenen Führungszapfens (3') so wie an ihrer Oberseite zwei in Richtung der Fallen achse hintereinander angeordnete, parallel zum Stulp (2) verlaufende Einschnitte (12, 13) aufweist, wobei der äussere Einschnitt (12)
    breiter und tiefer ist als der innere Einschnitt (13); c) eine entgegen Federwirkung durch die Dreh bewegung des Schlüsselbartes aufhebbare Zuhaltung (15) mit einem zur Aufnahme des Führungszap fens (3') bestimmten, parallel zum Stulp (2) verlau fenden Langloch (16), das in seinem oberen Ende in ein parallel zur Fallenachse verlaufendes, sich ge gen den Fallenkopf (9) hin erstreckendes Langloch (16') übergeht, und mit einer das Gehäuseinnere quer durchsetzenden, in der Mittellage der Falle in den äusseren Einschnitt (12)
    und in der äusseren Grenz- lage der Falle in den inneren Einschnitt (13) der Fallenplatte (7) einrastenden Ausbiegung (21); d) ein im wesentlichen parallel zum Stulp (2) verlaufender, entgegen der Wirkung einer Feder (23) um einen mit dem Gehäuse fest verbundenen Dreh zapfen (19) schwenkbaren Wechselhebel (22), an des sen einem Hebelarm (22') der klinkenbetätigte Nuss- hebel (24) angreift, und dessen anderer Hebelarm (22') eine gegen die Zuhaltung (15) gerichtete Nase (26) aufweist, deren obere Begrenzung in der Ruhe lage des Wechselhebels (22)
    zwischen dem Grund des äusseren Einschnittes (12) und dem Grund des inneren Einschnittes (13) liegt.
CH149561A 1961-02-08 1961-02-08 Einsteck-Türschloss CH391500A (de)

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CH149561A CH391500A (de) 1961-02-08 1961-02-08 Einsteck-Türschloss
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