CH391509A - Skischuh - Google Patents

Skischuh

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Publication number
CH391509A
CH391509A CH391860A CH391860A CH391509A CH 391509 A CH391509 A CH 391509A CH 391860 A CH391860 A CH 391860A CH 391860 A CH391860 A CH 391860A CH 391509 A CH391509 A CH 391509A
Authority
CH
Switzerland
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guide
ski boot
boot according
parts
dependent
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Application number
CH391860A
Other languages
English (en)
Inventor
Herunter Franz
Original Assignee
Schuhfabrik Koeflach F Herunte
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schuhfabrik Koeflach F Herunte filed Critical Schuhfabrik Koeflach F Herunte
Publication of CH391509A publication Critical patent/CH391509A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0427Ski or like boots characterised by type or construction details

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Skischuh       Bei Skischuhen sind der feste Sitz des Fusses  im Schuh und eine gewisse     Steifheit    des Schuhes  für die Führung des Skis am Fuss von ausschlag  gebender Bedeutung. Skischuhe werden daher im  allgemeinen mit einem Innenschaft und einem diesen  umschliessenden Aussenschaft versehen, um dem  Schuh eine besondere Festigkeit zu verleihen.

   Ander  seits ist wieder eine Beweglichkeit um die Achse  des Knöchelgelenkes erwünscht, um das Bein in  Vorlage bringen zu können.     Hiezu    wurde bereits  vorgeschlagen, den Aussenschaft mit Einschnitten zu  versehen, durch welche eine begrenzte Beweglichkeit  des Oberteiles des Schaftes gegenüber dem Unterteil  desselben erreicht wird, jedoch werden     hiedurch    wie  der die     Seitensteifigkeit    und die     Verdrehsicherheit     verringert, was sich nachteilig auswirkt.  



  Bei Sportschuhen wurde bereits vorgeschlagen,  ein den Knöchel bedeckendes Gelenk anzuordnen,  dessen Achse ungefähr mit dem Knöchelgelenk zu  sammenfällt. Die Anordnung eines solchen Gelenkes  hat naturgemäss den Nachteil, dass es auf den Knöchel  einen Druck ausübt. Es wurde daher auch bereits  vorgeschlagen, den Schaft in einen Unter- und einen  Oberteil zu trennen und diese beiden Teile durch  ein von einer Bogenführung gebildetes Gelenk zu  verbinden, dessen gedachte Gelenkachse mit dem  Knöchelgelenk des Fusses ungefähr gleichachsig ist.  Hiebei ist die Bogenführung oberhalb des Knöchels  angeordnet.

   Da     hiebei    der untere Rand des Schaftes  oberhalb des Knöchels liegt und sich der Schaft  nur von der Bogenführung nach aufwärts erstreckt,  kann der Oberteil nur verhältnismässig kurz ausgebil  det werden und liegt nach Art einer Bandage ober  halb des Knöchels. Solche für Sportschuhe vorge  schlagene Ausbildungen sind daher für Skischuhe  nachteilig. Die Erfindung zielt nun darauf ab, bei  einem solchen Skischuh, bei welchem der Schaft,    insbesondere Aussenschaft, aus einem Unterteil und  aus einem gegenüber diesem beweglichen Oberteil  besteht, wobei der Oberteil mit dem Unterteil durch       wenigstens    ein im Bereiche der     Knöchelgelenkpartie     des Schuhes angeordnetes, aus einer Bogenführung  bestehendes Gelenk verbunden ist, diese Nachteile  zu vermeiden.

   Die Erfindung besteht darin, dass die  Bogenführung unterhalb der Knöchelpartie des Schu  hes angeordnet ist und der Mittelpunkt der Bogen  führung ausserhalb des Gelenkkörpers und oberhalb  desselben liegt. Zweckmässig ist zu beiden Seiten  des Schuhes je ein solches Gelenk angeordnet. Durch  die erfindungsgemässe Anordnung des Gelenkes wird  die Ausbildung des durch das Gelenk mit dem Unter  teil verbundenen Schaftes als den Knöchel umschlie  ssender Schaft ermöglicht, wie dies bei Skischuhen  im Interesse des festen Sitzes des Schuhes erfor  derlich ist.

   Auf diese Weise wird nun eine Gelenkig  keit des Schuhes um die Achse des Knöchelgelenkes  begünstigt und ein     Abwinkeln    des Beines gegenüber  dem Fuss zur Erreichung einer Vorlage     erleichtert,     wobei jedoch durch die Gelenkverbindung eine volle       Seitensteifigkeit        gewährleistet    bleibt. Da der Gelenk  körper unterhalb des Knöchels liegt, wird er in  keiner Weise störend empfunden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigt ein Gelenk, wobei     Fig.    1  eine Ansicht und     Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       II-II    der     Fig.    1 darstellt.     Fig.    3 zeigt einen mit  einem solchen Gelenk ausgebildeten Skischuh.     Fig.    4  zeigt einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    der     Fig.    3.  



  Das in     Fig.    1 und 2 dargestellte Gelenk besteht  aus zwei von Blechplatten gebildeten Führungsteilen  1, 2, die derart ausgebildet sein können, dass die       plattenförmigen    Teile derselben annähernd nach einer       Kegelstumpfmantelfläche    oder einer     Kugelfläche    ge-      formt sind. Die unmittelbar zusammenwirkenden  Teile des Gelenkes sind durch eine     Bogenführung    3  gebildet. Im Falle der Ausbildung der Flächen der  beiden     Führungsteile    1, 2 nach einer Kegelmantel  fläche liegt die     Bogenführung    3 in einer senkrecht  zur Kegelachse liegenden Ebene.

   Zur Bildung dieser       Bogenführung    3 weist der Führungsteil 1 eine     U-för-          mige        Bördelung    4 auf, in welche eine U-förmige       Bördelung    5 des     Führungsteiles    2 eingreift. An diese  U-förmige     Bördelung    5 schliesst sich eine     Abwinke-          lung    6 an, welche die U-förmige     Bördelung    4 des       Führungsteiles    1 übergreift und auf diese Weise  die     Zwangsschlüssigkeit    der     Bogenführung    herstellt.

    Durch diese     Abwinkelung    6 sind nun beide Füh  rungsteile 1, 2 in eine Ebene gebracht. Jeder der  beiden     Führungsteile    1, 2 weist mehrere Nietlöcher 7  auf.  



  Der Radius r der     Bogenführung    3 ist so gross  gewählt, dass die Gelenkachse 8 ausserhalb des von  den     Führungsteilen    1, 2 gebildeten Gelenkkörpers  liegt.  



       Fig.    3 zeigt einen     mit    solchen Gelenken ausge  bildeten Schuh. Im Bereiche der Fussknöchel ist  der Aussenschaft in einen Oberteil 9 und einen Un  terteil 10 getrennt, wobei der Oberteil 9 den Unter  teil 10 überlappt. Der Führungsteil 1 ist mittels  Nieten 11 mit dem Oberteil 9 fest verbunden und  der     Führungsteil    2 mittels der Nieten 12 mit dem  Unterteil 10. Der     Führungsteil    1 ist innen am Ober  teil 9 befestigt und daher durch diesen verdeckt.  Der Führungsteil 2 ist aussen am Unterteil 10 auf  genietet. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die     plat-          tenförmigen    Teile der beiden Führungsteile 1, 2  in einer Ebene liegen.

   Die     Bogenführung    3 liegt  unterhalb der Unterkante 13 des Oberteiles 9, so  dass sie praktisch durch diese Kante 13 abgeschirmt  ist und über den Oberteil 9 nicht oder fast     nicht     vorsteht. Die beiden     ineinandergleitenden    Füh  rungsteile der     Bogenführung    sind etwa gleich lang  ausgebildet. Da ihre Relativverdrehung unbeschränkt  ist, kann durch eine solche Relativverdrehung der       Führungsteile    1, 2 der Oberteil des Schuhes vom       Unterteil    desselben gelöst werden.  



  Das Gelenk ist ungefähr gleichachsig mit dem  Knöchel angeordnet. Der Gelenkmittelpunkt 8 liegt  ausserhalb des von den     Führungsteilen    1, 2 gebil  deten Gelenkkörpers. Damit liegt der Gelenkkörper  ausserhalb des Bereiches des Knöchels, so dass Druck  stellen durch den flachen Gelenkkörper am Knöchel  vermieden sind und der gesamte Gelenkkörper im  einspringenden Teil des Schuhes unterhalb des Knö  chels liegt.  



  Da die beschriebene     Konstruktion    eine völlige  Trennung des     Schaftoberteiles    vom Schaftunterteil  ermöglicht, können verschiedenartige oder verschie  denfarbige Oberteile mit dem     Unterteil    verbunden  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Skischuh, bei dem der Schaft, insbesondere Au ssenschaft aus einem Unterteil und aus einem gegen- über diesem beweglichen Oberteil besteht, wobei der Oberteil mit dem Unterteil durch wenigstens ein im Bereiche der Knöchelgelenkpartie des Schuhes angeordnetes, aus einer Bogenführung bestehendes Gelenk verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenführung (3) unterhalb der Knöchelpartie des Schuhes angeordnet ist und der Mittelpunkt (8) der Bogenführung ausserhalb des Gelenkkörpers und oberhalb desselben liegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Skischuh nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der bogeninnenseitige Führungs teil (1) des Gelenkkörpers innen am Oberteil (9) und der bogenaussenseitige Führungsteil (2) aussen am Unterteil (10) des Schuhes befestigt ist. 2. Skischuh nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Re lativverdrehung der Führungsteile (1, 2) Ober- und Unterteil voneinander lösbar sind. 3. Skischuh nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsteile (l, 2) des Ge lenkes ineinandergleitend ausgebildet und etwa gleich lang sind. 4.
    Skischuh nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs teile (1, 2) plattenförmig ausgebildet sind, und dass die Bogenführung (3) durch Umbiegen eines Randes jeder Platte gebildet ist, wobei die umgebogenen Ränder (4, 5) ineinandergreifen. 5. Skischuh nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwei plattenförmigen Füh rungsteile aus Blech bestehen. 6.
    Skischuh nach Unteranspruch 4 oder 5, da durch gekennzeichnet, dass jeder umgebogene Rand (4, 5), im Querschnitt gesehen, eine U-förmige Ge stalt aufweist, und dass der eine umgebogene Rand (5) über eine Abwinkelung (6) in den plattenför- migen Führungsteil (2) übergeht, welche den um gebogenen Rand (4) des anderen Führungsteiles (1) übergreift und den Zwangsschluss der Bogenführung bewirkt. 7. Skischuh nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die nach innen gewandten Flächen der beiden plattenförmigen Führungsteile (1, 2) mit einander fluchten (Fig. 4). B.
    Skischuh nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsteile (1, 2) gewölbt geformt sind. 9. Skischuh nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsteile (1, 2) nach einer Kegelmantelfläche gewölbt sind, wobei die Bo genführung (3) in einer senkrecht zur Kegelachse stehenden Ebene liegt. 10. Skischuh nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsteile nach einer Kugelmantelfläche gewölbt sind.
CH391860A 1959-04-08 1960-04-07 Skischuh CH391509A (de)

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AT266959A AT219454B (de) 1959-04-08 1959-04-08 Schischuh und Gelenk für denselben

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CH391509A true CH391509A (de) 1965-04-30

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6098317A (en) * 1997-11-24 2000-08-08 Skis Rossignol S.A. Boot intended for cross-country skiing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6098317A (en) * 1997-11-24 2000-08-08 Skis Rossignol S.A. Boot intended for cross-country skiing

Also Published As

Publication number Publication date
AT219454B (de) 1962-01-25

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