CH391555A - Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen - Google Patents
Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen ÖfenInfo
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Description
Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen Zur Auskleidung von metallurgischen öfen, bei spielsweise von Elektrolichtbogenöfen, sind aus feuerfesten Massen gestampfte Blöcke grosser Abmes sungen bekannt, die gewissermassen als vorfabrizierte Einzelteile von Ofenauskleidungen verwendet werden. Das Hauptpatent Nr. 346 031 beschreibt einen Block dieser Art, der vorfabrizierte feuerfeste Körper ent hält, die unter Verwendung einer die Zwischenräume zwischen den Körpern ausfüllenden Einbettungs- masse zweckmässig zu einer grossformatigen Block einheit miteinander verbunden sind. Es ist dabei auch schon vorgeschlagen worden, derartige Blöcke in Ofendecken oder -deckeln zu verwenden, doch konnten mit den bekannten Einbettungskörpern; wie mit mit feuerfester Masse gefüllten Blechrohren oder gebrannten feuerfesten Steinen handelsüblicher Aus führung, keine befriedigenden Ergebnisse erzielt wer den. Nach einem anderen Vorschlag (österreichisches Patent Nr. 172 042) findet bereits ein aus Stampf masse hergestellter Blockkörper als auswechselbar ausgeführter Kernteil eines Elektroofendeckels An wendung. Die Lebensdauer solcher homogener, ge stampfter Herzstücke ist aber unbefriedigend, da sie sehr zu Abplatzungen neigen. Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab, solche Blöcke für die Anwendung als Deckenelemente zum Aufbau von Ofendecken, z. B. von SM-, Stoss-, Tieföfen, oder von Deckeln oder Deckelteilen von Lichtbogenöfen zu verbessern. In weiterer Ausge staltung des im Hauptpatent vorgeschlagenen Blocks besteht die vorliegende Erfindung darin, dass der Block als Element von Ofendecken, insbesondere als Herzstück eines Lichtbogenofendeckels, gestaltet ist und dass die vorfabrizierten feuerfesten Körper längliche Gestalt besitzen und zumindest im wesent lichen aus einem feuerfesten Stoff grosser Dichte, wie Schmelzmaterial oder hochgesintertem Material, bestehen. Für den Fall der Verwendung von schmelz gegossenem Material kann dieses in Form einstücki- ger Formkörper verwendet werden. Die Einbettungsmasse kann eine Stampfmasse im engeren Sinne sein, d. h. eine feuerfeste gekrönte Masse mit einem Bindemittel, oder es kann eine hydraulisch abbindende, giessbare, feuerfeste Masse, wie sie beispielsweise unter Verwendung von Schmelzzement erzeugt werden kann, verwendet wer den. Die vorgeformten länglichen Körpetr sollen wider standsfähig sein; sie bestehen daher zweckmässig aus einem hochgesinterten oder schmelzgegossenen Ma terial oder aus Schmelzkornmaterial. Hiefür kommt z. B. geschmolzene Magnesia oder ein Gemenge von Magnesia und Chromit in Betracht. Auch andere feuerfeste Stoffe, aus denen schmelzgegossene Steine hergestellt werden, wie Zirkonoxyd, Titanoxyd, Kor und, können verwendet werden. Die Körper können auch aus Sintertonerde bestehen. An die Masshal- tigkeit dieser Körper, die einen Durchmesser in der Grössenordnung von Zentimetern haben werden und deren Querschnittsform beliebig sein kann, werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Die Körper können etwa zylindrische, prismatische, konische, pyramidenstumpfförmige oder doppelkonische Ge stalt haben. Es empfiehlt sich, darauf zu achten, dass ihre Seitenfläche möglichst uneben ausfällt, um die Bindung mit der feuerfesten Stampf- oder Giess masse zu begünstigen. Was die Auswahl der letzteren betrifft, so ist diese so zu treffen, dass sich das Ver halten von Formmasse und Einbettungskörpern im Feuer zweckmässig im Sinne der Verbesserung der Haltbarkeit ergänzt. Es kann sich empfehlen, eine Formmasse zu verwenden, die im Ofen bis zur Er reichung der Betriebstemperatur keine Schwindung zeigt, sondern im Gegenteil einer Volumsvergrösse- rung unterliegt und dadurch die Einbettungskörper unter Seitendruck setzt- Eine Masse, die dieses Ver halten zeigt, besteht beispielsweise aus Chrom magnesia. Die Herstellung des vorliegenden Deckenelemen tes kann, wenn es sich um das Herzstück des Elektro- ofendeckels handelt, beispielsweise wie folgt gesche hen: Die -,Stampfung erfolgt unter Verwendung einer Form, welche den Elektrodendurchlässen entspre chende Kerne enthält, und unter Benützung eines Pressluftwerkzeuges, das es gestattet, die Abstände zwischen den Einlagekörpern hinreichend gering, also z. B. von der Breite eines bis mehrerer Zentimeter, zu halten. Es wird dabei von selbst zu einer ziemlich regelmässigen Anordnung der Einlagekörper kommen, aber man kann dies auch noch dadurch unterstützen, dass man geeignete Hilfseinrichtungen verwendet, in welche die Einlagekörper eingesteckt werden, also z. B. Drahtgitter, und die dann in der Stampfmasse bzw. Giessmasse verbleiben können. Es bietet sich ferner die Möglichkeit an, die Einlagekörper an be sonders beanspruchten Bereichen des Deckelelemen tes dichter zu setzen als an weniger beanspruchten Stellen. So könnte man beispielsweise die Elektro- denringe praktisch mit solchen Einlagekörpern aus führen und den Abstand derselben untereinander mit zunehmender Entfernung von den Elektrodenachsen vergrössern. Der so erhaltene Blockkörper wird, gegebenen falls nach Durchführung einer Nachbehandlung, in die Decke eingesetzt. Man kann jedoch das Herz- stück oder dergleichen auch im Deckel selbst stamp fen, oder unter Verwendung eines Blechringes ausser halb des Deckels stampfen und den erhaltenen Block zusammen mit dem Ring in den Deckel einsetzen, wie in der österreichischen Patentschrift Nr. 172042 empfohlen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Block als Element von Ofendecken gestaltet ist und dass die vorfabrizierten, feuerfesten Körper längli che Gestalt besitzen und zumindest im wesentlichen aus einem feuerfesten Stoff grosser Dichte bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1.Block nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die vorfabrizierten, feuerfesten Körper von einer Einbettungsmasse umgeben sind, die bis zur Erreichung der Betriebstemperatur einer Volums- vergrösserung unterliegt und dadurch die vorfabri zierten Körper unter Seitendruck setzt. z. Block nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einbettungsmasse eine hydraulisch abbindende, giessbare, feuerfeste Masse ist. 3.Block nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er als Herzstück eines Lichtbogenofen- deckels gestaltet ist. 4. Block nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die vorfabrizierten, feuerfesten Körper aus schmelzgegossenem Material bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT26861A AT228939B (de) | 1961-01-13 | 1961-01-13 | Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH391555A true CH391555A (de) | 1965-04-30 |
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ID=3486014
Family Applications (1)
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| CH1498761A CH391555A (de) | 1961-01-13 | 1961-12-27 | Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112212697A (zh) * | 2020-11-03 | 2021-01-12 | 郑州远东耐火材料有限公司 | 锆刚玉电熔复合保温砖结构 |
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- 1955-12-28 AT AT193913D patent/AT193913B/de active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT228939B (de) | 1963-08-12 |
| AT193913B (de) | 1957-12-10 |
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