CH391555A - Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen - Google Patents

Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen

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Publication number
CH391555A
CH391555A CH1498761A CH1498761A CH391555A CH 391555 A CH391555 A CH 391555A CH 1498761 A CH1498761 A CH 1498761A CH 1498761 A CH1498761 A CH 1498761A CH 391555 A CH391555 A CH 391555A
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CH
Switzerland
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refractory
block
prefabricated
bodies
refractory material
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Application number
CH1498761A
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Dr M Hoenig
Original Assignee
Veitscher Magnesitwerke Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/04Casings; Linings; Walls; Roofs characterised by the form, e.g. shape of the bricks or blocks used
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products

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Description


  Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen    Zur Auskleidung von metallurgischen     öfen,    bei  spielsweise von     Elektrolichtbogenöfen,    sind aus  feuerfesten Massen gestampfte Blöcke grosser Abmes  sungen bekannt, die gewissermassen als vorfabrizierte  Einzelteile von     Ofenauskleidungen    verwendet werden.  Das Hauptpatent Nr. 346 031 beschreibt     einen    Block  dieser Art, der vorfabrizierte feuerfeste Körper ent  hält, die unter Verwendung einer die Zwischenräume  zwischen den Körpern ausfüllenden     Einbettungs-          masse    zweckmässig zu einer grossformatigen Block  einheit miteinander verbunden sind.

   Es ist dabei  auch schon vorgeschlagen worden, derartige Blöcke  in Ofendecken oder     -deckeln    zu verwenden, doch  konnten mit den bekannten     Einbettungskörpern;    wie  mit mit feuerfester Masse gefüllten Blechrohren oder  gebrannten feuerfesten Steinen handelsüblicher Aus  führung, keine befriedigenden Ergebnisse erzielt wer  den. Nach einem anderen Vorschlag (österreichisches  Patent Nr. 172 042)     findet    bereits ein aus Stampf  masse hergestellter Blockkörper als auswechselbar  ausgeführter Kernteil eines     Elektroofendeckels    An  wendung. Die Lebensdauer solcher homogener, ge  stampfter Herzstücke ist aber unbefriedigend, da  sie sehr zu     Abplatzungen    neigen.  



  Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab,  solche Blöcke für die Anwendung als     Deckenelemente     zum Aufbau von Ofendecken, z. B. von SM-, Stoss-,  Tieföfen, oder von     Deckeln    oder Deckelteilen von       Lichtbogenöfen    zu verbessern. In weiterer Ausge  staltung des im Hauptpatent vorgeschlagenen Blocks  besteht die vorliegende     Erfindung    darin, dass der  Block als Element von Ofendecken, insbesondere  als Herzstück eines     Lichtbogenofendeckels,    gestaltet  ist und dass die vorfabrizierten feuerfesten Körper  längliche Gestalt besitzen und zumindest im wesent  lichen aus einem feuerfesten Stoff grosser Dichte,    wie     Schmelzmaterial    oder hochgesintertem Material,  bestehen.

   Für den Fall der Verwendung von schmelz  gegossenem Material kann dieses in Form     einstücki-          ger    Formkörper verwendet werden.  



  Die     Einbettungsmasse    kann     eine        Stampfmasse     im     engeren    Sinne sein, d. h. eine feuerfeste gekrönte  Masse     mit    einem Bindemittel, oder es kann eine  hydraulisch abbindende, giessbare, feuerfeste Masse,  wie sie beispielsweise unter Verwendung von       Schmelzzement    erzeugt werden kann, verwendet wer  den.

   Die vorgeformten länglichen     Körpetr    sollen wider  standsfähig sein; sie bestehen daher zweckmässig aus  einem hochgesinterten oder     schmelzgegossenen    Ma  terial oder aus     Schmelzkornmaterial.        Hiefür        kommt     z. B. geschmolzene Magnesia oder ein Gemenge  von Magnesia und     Chromit    in Betracht. Auch andere  feuerfeste Stoffe, aus denen     schmelzgegossene    Steine  hergestellt werden, wie     Zirkonoxyd,        Titanoxyd,    Kor  und, können verwendet werden. Die Körper können  auch aus     Sintertonerde    bestehen.

   An die     Masshal-          tigkeit    dieser Körper, die einen Durchmesser in der  Grössenordnung von Zentimetern haben werden und  deren     Querschnittsform    beliebig sein kann, werden  keine besonderen Anforderungen gestellt. Die Körper  können etwa zylindrische, prismatische, konische,       pyramidenstumpfförmige    oder     doppelkonische    Ge  stalt haben. Es empfiehlt sich, darauf zu achten,  dass ihre Seitenfläche möglichst uneben ausfällt, um  die Bindung mit der feuerfesten Stampf- oder Giess  masse zu begünstigen.

   Was die Auswahl der letzteren       betrifft,    so ist diese so zu treffen, dass sich das Ver  halten von Formmasse und     Einbettungskörpern    im  Feuer     zweckmässig    im Sinne der Verbesserung der  Haltbarkeit ergänzt. Es kann sich empfehlen, eine  Formmasse zu verwenden, die im Ofen bis zur Er  reichung der Betriebstemperatur keine     Schwindung         zeigt, sondern im Gegenteil einer     Volumsvergrösse-          rung    unterliegt und dadurch die     Einbettungskörper     unter     Seitendruck    setzt-     Eine    Masse, die dieses Ver  halten zeigt, besteht beispielsweise aus Chrom  magnesia.  



  Die Herstellung des vorliegenden Deckenelemen  tes kann, wenn es sich um das Herzstück des     Elektro-          ofendeckels        handelt,    beispielsweise wie folgt gesche  hen: Die     -,Stampfung    erfolgt unter Verwendung einer  Form, welche den     Elektrodendurchlässen    entspre  chende Kerne enthält, und unter Benützung eines       Pressluftwerkzeuges,    das es gestattet, die Abstände  zwischen den     Einlagekörpern    hinreichend gering, also  z. B. von der Breite eines bis mehrerer Zentimeter,  zu halten.

   Es wird dabei von selbst zu einer ziemlich  regelmässigen Anordnung der Einlagekörper kommen,  aber man kann dies auch noch dadurch unterstützen,  dass man geeignete Hilfseinrichtungen verwendet,     in     welche die Einlagekörper eingesteckt werden, also  z. B. Drahtgitter, und die dann in der     Stampfmasse     bzw. Giessmasse verbleiben können. Es bietet sich  ferner die Möglichkeit     an,    die Einlagekörper an be  sonders     beanspruchten    Bereichen des Deckelelemen  tes dichter zu setzen als an weniger     beanspruchten     Stellen.

   So könnte man beispielsweise die     Elektro-          denringe    praktisch mit solchen Einlagekörpern aus  führen und den Abstand derselben untereinander mit  zunehmender Entfernung von den     Elektrodenachsen     vergrössern.  



  Der so erhaltene Blockkörper wird, gegebenen  falls nach     Durchführung    einer     Nachbehandlung,    in  die Decke eingesetzt. Man kann jedoch das Herz-    stück oder dergleichen auch im Deckel selbst stamp  fen, oder unter Verwendung eines Blechringes ausser  halb des Deckels stampfen und den erhaltenen     Block     zusammen mit dem Ring in den Deckel     einsetzen,     wie in der     österreichischen    Patentschrift Nr. 172042  empfohlen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Block als Element von Ofendecken gestaltet ist und dass die vorfabrizierten, feuerfesten Körper längli che Gestalt besitzen und zumindest im wesentlichen aus einem feuerfesten Stoff grosser Dichte bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Block nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die vorfabrizierten, feuerfesten Körper von einer Einbettungsmasse umgeben sind, die bis zur Erreichung der Betriebstemperatur einer Volums- vergrösserung unterliegt und dadurch die vorfabri zierten Körper unter Seitendruck setzt. z. Block nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einbettungsmasse eine hydraulisch abbindende, giessbare, feuerfeste Masse ist. 3.
    Block nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass er als Herzstück eines Lichtbogenofen- deckels gestaltet ist. 4. Block nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die vorfabrizierten, feuerfesten Körper aus schmelzgegossenem Material bestehen.
CH1498761A 1961-01-13 1961-12-27 Block aus feuerfestem Material zur Auskleidung von metallurgischen Öfen CH391555A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112212697A (zh) * 2020-11-03 2021-01-12 郑州远东耐火材料有限公司 锆刚玉电熔复合保温砖结构

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN112212697A (zh) * 2020-11-03 2021-01-12 郑州远东耐火材料有限公司 锆刚玉电熔复合保温砖结构

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AT228939B (de) 1963-08-12
AT193913B (de) 1957-12-10

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